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Veröffentlicht am 28.07.2021

Ein echter Flop

Die Spur des Bären
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Der Moskauer Ermittler Arkadi Renko macht sich auf die Suche nach seiner ehemaligen Geliebten Tatjana, denn sie ist nicht planmäßig aus Sibirien zurückgekehrt. Arkadi befürchtet, dass sie in Gefahr ist, ...

Der Moskauer Ermittler Arkadi Renko macht sich auf die Suche nach seiner ehemaligen Geliebten Tatjana, denn sie ist nicht planmäßig aus Sibirien zurückgekehrt. Arkadi befürchtet, dass sie in Gefahr ist, denn als Enthüllungsjournalistin wollte sie einen durchaus skrupellosen Mann porträtieren.

Die Beschreibung dieses Thrillers und das toll gestaltete Cover haben mich total angesprochen. Und da ich noch kein Buch dieses Autors kannte, war ich umso mehr gespannt.
Leider hat mich das Buch von Anfang an einfach nur enttäuscht. Ich habe wirklich schon lange kein so schlechtes Buch mehr gelesen.
Der Schreibstil war nicht packend, sondern eher einschläfernd. Es fiel mir unglaublich schwer, weiterzulesen und bis zum Ende durchzuhalten. Am liebsten hätte ich das Buch schon spätestens nach dem ersten Viertel beiseite gelegt.
Die Charaktere blieben oberflächlich und blass, sie besaßen keinerlei Tiefe und mich konnte keiner von ihnen fesseln. Dies sollte aber zumindest bei dem Hauptcharakter, egal ob sympathisch oder nicht, sein. Hier leider Fehlanzeige.
Die Story selbst konnte mich leider gar nicht packen. Alles wurde tendenziell langweilig und ohne Pfiff erzählt. Dazu gab es noch ganz viel Verwirrung und aufgebauschtes Nebensächliches. Spannung habe ich hier vergeblich gesucht. Da frage ich mich natürlich, wieso dieses Buch als Thriller deklariert wurde. Bei mir kam wirklich Null Spannung auf. 

Dieses Buch war ein absoluter Flop und ich vergebe 1 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Bevor wir verschwinden

Bevor wir verschwinden
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Benjamin absolviert ein Berufspraktikum auf der Krebsstation eines Krankenhauses. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Ambros, der dort Patient ist und dessen Körper ist voller Metastasen ist. Die beiden ...

Benjamin absolviert ein Berufspraktikum auf der Krebsstation eines Krankenhauses. Dort trifft er auf seine Jugendliebe Ambros, der dort Patient ist und dessen Körper ist voller Metastasen ist. Die beiden nähern sich langsam wieder an und wissen gleichzeitig, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt.

Dieses Buch war einfach nicht meins und hat es leider nicht geschafft, mich zu berühren.
Bereits der Einstieg in die Geschichte gelang mir nur schwer, so dass ich das Buch erstmal wieder beiseite gelegt hatte, um später erneut zu starten. Doch leider hat es mir der Schreibstil auch beim zweiten Start total erschwert, in die Geschichte einzutauchen und sie zu fühlen. Das Hauptproblem war die schlechte Darstellung der Dialoge, denn die wörtliche Rede war nicht mit Anführungsstrichen gekennzeichnet. Dadurch las sich das Buch für mich sehr anstrengend und hakelig und ich musste immerzu stoppen und Sätze nochmals lesen. Es kam einfach kein Lesefluss auf.
Auch empfand ich die Geschichte zu emotionslos erzählt, mehr wie ein trockener und sachlicher Bericht, als eine Begegnung zweier Menschen, die sich geliebt haben. Mir fehlte die Lebendigkeit darin. Als Leser erfährt man allerdings auch nicht, ob Benjamin und Ambros überhaupt mal ein richtiges Paar waren und wie tief die Gefühle füreinander waren. Das fand ich sehr schade, denn das wäre für mich wichtig gewesen, um die Verbindung und Trauer überhaupt spüren zu können.
Neben den Passagen um Benjamin und Ambros, aktuell sowie rückblickend, gab es auch noch Einblicke in den Krankenhausalltag wie z.B. andere Patienten und Oberärzte, aber auch Versuche an Schweinen. Die Passagen mit den Schweinen fand ich grausam und abstoßend.

Mir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen und ich vergebe daher leider nur 1 von 5 Sternen.