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Veröffentlicht am 29.07.2021

Ein Buch, das mir nahe gegangen ist

Goldmädchen
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Mit „Goldmädchen“ gestattet uns Jennifer Iacopelli einen Blick hinter die Kulissen des Hochleistungssports zu werfen. Wir erfahren welche Qualen die Kunstturnerinnen seit Kindesbeinen auf sich nehmen, ...

Mit „Goldmädchen“ gestattet uns Jennifer Iacopelli einen Blick hinter die Kulissen des Hochleistungssports zu werfen. Wir erfahren welche Qualen die Kunstturnerinnen seit Kindesbeinen auf sich nehmen, um ihren großen Traum von Olympia, und möglichst einer Medaille, wahr werden zu lassen. Ganz zu schweigen von dem Raubbau an ihrem Körper und den möglicherweise lebenslangen Schäden. Audrey Lee ist hierfür ein gutes Beispiel. Sie hat sich nach einer krankheitsbedingten Auszeit wieder an die Weltspitze heran geturnt. Nun droht ihr großer Traum von Olympia zu platzen, weil der Trainer aufgrund von Missbrauchsvorwürfen verhaftet wurde.

Starke facettenreiche Charaktere, die sehr authentisch geschildert sind, sorgten bei mir für eine starke Anteilnahme. Konkurrenzdruck, der auch eine jahrelange Freundschaft belasten kann, Neid, aber auch der Zusammenhalt der Sportlerinnen weltweit wird von der Autorin sehr gut zum Leser transportiert.

Ganz wichtig finde ich, dass Missbrauch von Schutzbefohlenen thematisiert wird. Gerade im Sportbereich bietet sich für die Täter eine optimale Gelegenheit. Trainer sind für die Kinder und Jugendlichen Vertrauenspersonen und halten sich oft weit entfernt von ihren Eltern auf.

Für mich hätten es einige detailliert beschriebene Turnabfolgen weniger sein können und auch zu dem Prozess under Strafe für den Täter hätte ich mir noch eine Aussage gewünscht, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Insgesamt ist Jennifer Iacopelli ein berührender und fesselnder Roman zu diesem wichtigen und aktuellen Thema gelungen, den ich nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 22.07.2021

Perfider Rachefeldzug

SCHULD! SEID! IHR!
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Der zweite Fall für Kommissar Degenhardt kann durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Da es aber immer wieder Hinweise auf den ersten Fall gibt, ist es besser die Reihenfolge eizuhalten.

Zwei sehr ...

Der zweite Fall für Kommissar Degenhardt kann durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Da es aber immer wieder Hinweise auf den ersten Fall gibt, ist es besser die Reihenfolge eizuhalten.

Zwei sehr unterschiedliche Todesopfer geben den Ermittlern der Polizeiinspektion Nordheide einige Rätsel auf. Die bei ihnen aufgefundenen Tarotkarten deuten sowohl auf Mord als auch auf einen Zusammenhang hin. Aber welchen?

Michael Thode hat sich einen sehr interessanten Plot ausgedacht. Er wartet mit unerwarteten Wendungen auf, die mich wirklich überraschen konnten. Die Geschichte entwickelt sich zu Beginn etwas zögerlich, nimmt dann aber an Fahrt auf und an Spannung hat es wahrlich nicht gefehlt.

Der Kommissar Rolf Degenhardt ist ein interessanter Charakter, der einen eigenen Kopf hat. Mit der jungen Jana Liebisch hat er sich eine „unverbrauchte“ Ermittlerin an die Seite geholt, die noch nicht in eingefahrenen Bahnen denkt. Am interessantesten fand ich jedoch den Charakter des „Gehängten“ sowie seine Motivation für seine Taten.

Der flüssige Schreibstil, kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven sorgen für einen kontinuierlichen Lesefluss.

Mich hat dieser Thriller begeistert und ich habe einen neuen Autor für mich entdeckt.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Eine aufregende Wandertour

4 Kinder, 1 Hund und die coolste Oma der Welt
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Oma Hildi hat vor gar nichts Angst und daher plant sie mit ihren vier Enkelkindern Lenny, Jana, Matteo, Mia und dem Hund Herrn Enquist eine Wanderung zum Teufelstisch. Von da soll es zum Hexenhut und dann ...

Oma Hildi hat vor gar nichts Angst und daher plant sie mit ihren vier Enkelkindern Lenny, Jana, Matteo, Mia und dem Hund Herrn Enquist eine Wanderung zum Teufelstisch. Von da soll es zum Hexenhut und dann zu den Drei buckligen Riesen gehen. Diese Tour soll Matteo helfen seine Angst vor Hexen zu überwinden. Ob da eine Wanderung durch den Wald und zu diesen schon vom Namen her unheimlichen Zielen hilft? Das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Ich finde die Auswahl der Charaktere sehr gelungen. Oma Hildi ist wirklich eine sehr coole Oma, vielleicht ein bisschen schusselig, aber sonst prima. Die vier Kinder unterscheiden sich sehr voneinander. Matteo, der sich über sich selbst und seine Angst ärgert; Jana, die detektivischen Spürsinn entwickelt und die sehr selbstbewusste und vorlaute Mia, die es nicht lassen kann Matteo zu piesacken. Nicht vergessen darf ich den Hund Herrn Enquist, der es auf Schokoriegel abgesehen hat.

Die Wanderung bringt mehr Aufregung als erwartet, denn im Wald sehen sie immer wieder ein Auto in Tarnfarben. Was die Insassen wohl im Schilde führen? Und auch bei der Übernachtung im Zelt gibt es einen Schreckmoment.

Anu und Friedbert Stohner erzählen diese Geschichte auf eine locker-leichte und sehr witzige Art. In dem einen Moment muss man lachen und im nächsten wird es wieder spannend.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Gänsehaut pur

Der böse Mann: Thriller
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„Der böse Mann“ ist bereits Band sechs mit der Ermittlerin Laura Kern. Der Fall ist in sich abgeschlossen und kann auch separat gelesen werden, da wichtige Infos gut im aktuellen Buch integriert wurden. ...


„Der böse Mann“ ist bereits Band sechs mit der Ermittlerin Laura Kern. Der Fall ist in sich abgeschlossen und kann auch separat gelesen werden, da wichtige Infos gut im aktuellen Buch integriert wurden. Ich lege euch aber die komplette Reihe ans Herz.

Bei Catherine Shepherds Büchern kann ich mich immer nur wiederholen, diese Frau hat es einfach drauf! Es sind phantastische Thriller, die mir Gänsehaut bereiten und es nicht an Spannung fehlen lassen. So ist es auch mit diesem aktuellen Buch gewesen. Der Spannungsbogen beginnt schon im Prolog und kann die ganze Zeit gehalten werden. Ich konnte wieder mit der sympathischen Ermittlerin miträtseln und genau wie sie hatte ich mehrere Verdächtige im Visier. Aber es hat bis kurz vor dem Ende gedauert bis sich der wahre Täter herauskristallisierte.

Von mir gibt es fette fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung, denn meiner Meinung nach sind die Bücher der Autorin ein „MUSS“ für jeden Thrillerfreund.

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Veröffentlicht am 14.07.2021

Wunderschöne Fortsetzung der Reihe

Mirella Manusch – Achtung, hier kommt Frau Eule!
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Dies ist bereits Band 2 der Reihe mit dem kleinen Vampirmädchen Mirella, die sich nach Sonnenuntergang mit den Tieren unterhalten kann. Das ähnlich gestaltete Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert ...

Dies ist bereits Band 2 der Reihe mit dem kleinen Vampirmädchen Mirella, die sich nach Sonnenuntergang mit den Tieren unterhalten kann. Das ähnlich gestaltete Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert und wie man ihm und dem Titel entnehmen kann, spielt dieses Mal eine Eule eine größere Rolle. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass man den Vorgängerband gelesen hat, aber ich empfehle es. Erstens versteht man einige Szenen besser und zweitens ist es ein toller Lesespaß, der einem sonst entgeht.

Mirella verbindet eine sehr innige Freundschaft mit Klara und sie vertraut ihr bedingungslos. Aber auch Manolo, mit dem sie als Fledermaus durch die Nacht flattert und Abenteuer erlebt, betrachtet sie als Freund. Diese beiden so unterschiedlichen Freundschaften bringen Mirella in eine Zwickmühle.

Sowohl die menschlichen wie auch die tierischen Charaktere sind sehr sympathisch und mit viel Liebe durch die Autorinnen gezeichnet. Neben Mirella ist und bleibt der Kater Sir Lancelot meine Lieblingsfigur.

Der Schreibstil ist unkompliziert und dürfte einem im Lesen halbwegs versiertem Kind keine Probleme bereiten. Die teilweise sehr witzigen Dialoge sorgen neben der Spannung für gute Unterhaltung.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die liebevollen und süßen schwarz-weiß Zeichnungen von Anastasia Braun. Wie schon im ersten Band haben mir es die kleinen Fledermäuse, die überall zu finden sind, angetan.

Für diese spannende Geschichte, die von Hilfsbereitschaft und echter Freundschaft handelt, gibt’s von mir fünf Sterne.

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