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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2021

Absolut spannend

Dunkelziffer
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In „Dunkelziffer“ muss die Stockholmer A-Gruppe diesmal in einem Vermisstenfall ermitteln, der sie auf die Spur eines Pädophilen-Netzwerkes bringt. Dieser neue Teil ist ein düsterer aber exzellent geschriebener ...

In „Dunkelziffer“ muss die Stockholmer A-Gruppe diesmal in einem Vermisstenfall ermitteln, der sie auf die Spur eines Pädophilen-Netzwerkes bringt. Dieser neue Teil ist ein düsterer aber exzellent geschriebener Krimi, der von Beginn an den Leser zu fesseln vermag. Als Leser ist man nah dran wenn die Ermittler selbst sich zurücknehmen müssen um nicht das falsche zu tun oder wenn ein Verdächtiger selbstgefällig daherkommt. „Dunkelziffer“ ist mit Sicherheit keine einfache Lektüre und schon gar nichts für Zartbesaitete. Wer das Thema allerdings verkraften kann, der bekommt hier einen Krimi serviert, der einen zum Nachdenken anregt, der aber auch ein absolut spannender Thriller ist. Die einzelnen Charaktere als auch Plot und Schreib- und Erzählstil haben mich total überzeugt und deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.07.2021

Sehr gelungener Roman

Das Mädchen im Nordwind
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Erneut hat es die Autorin geschafft nach „Der Sommer der Islandtöchter“ und „Das Versprechen der Islandschwestern“ mich mit diesem Roman absolut zu überzeugen. In kürzester Zeit war ich in der Geschichte ...

Erneut hat es die Autorin geschafft nach „Der Sommer der Islandtöchter“ und „Das Versprechen der Islandschwestern“ mich mit diesem Roman absolut zu überzeugen. In kürzester Zeit war ich in der Geschichte gefangen. Durch die Wechsel in den Zeitebenen 1936 und 2019 behält der Roman seinen Spannungsbogen und ich war wie gebannt von dem was hier erzählt wird. Die Geschichte ist absolut fesselnd und hat mich immer wieder zum tief Durchatmen gebracht, sind doch gerade die Abschnitte des Jahres 1936 sehr bedrückend erzählt und haben mich tief berührt. Dabei hat die Autorin einen sehr einnehmenden und flüssigen Schreib- und Erzählstil. Wenn sie zum Beispiel über Islands Orte und Landschaften schreibt, hört man förmlich das Rauschen des Windes und man hat die rauen Klippen vor Augen.

Alles in allem bin ich auch von diesem neuen Roman total begeistert. Nicht nur die zu Herzen gehende Geschichte, nein auch die tolle Ausarbeitung der Hauptprotagonisten und die faszinierende Natur Islands haben mich absolut überzeugen können. Ein wirklich gelungener Roman, den ich gern weiterempfehle und den ich mit vollen 5 Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 29.07.2021

Sehr gelungener Serienauftakt

Die Akte Adenauer
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In dieser neuen Histo-Krimi-Reihe um den Ermittler Philipp Gerber sollen im Verlauf der Serie noch offene Vorfälle der Nachkriegsgeschichte als Rahmenhandlung für Gerbers Fälle genutzt werden. Im ersten ...

In dieser neuen Histo-Krimi-Reihe um den Ermittler Philipp Gerber sollen im Verlauf der Serie noch offene Vorfälle der Nachkriegsgeschichte als Rahmenhandlung für Gerbers Fälle genutzt werden. Im ersten Band geht es also um die Akte Adenauer. Ich war gespannt, wie das in einen Krimi passen könnte, aber ich muss sagen, wirklich toll gemacht. Von Beginn an war ich im Deutschland der 1950er Jahre angekommen. Die Stimmung jener Zeit - Hoffnung, Neubeginn aber auch das Brave und Spießige – hat der Autor sehr schön eingefangen. Und mittendrin Philipp Gerber, der im Auftrag der Amerikaner den Tod eines BKA Beamten aufklären soll. Es beginnt eine rasante Suche nach dem Täter. Jetzt merkt man deutlich, wie akribisch der Autor die historischen Begebenheiten recherchiert und mit seinem fiktiven Hauptcharakter verknüpft hat. Wie es sich für einen Polit-Thriller gehört ist meist nichts so wie es anfänglich scheint. Für Gerber kein leichtes Unterfangen, denn wem kann er trauen, wer arbeitet gegen ihn? Der Autor schafft es durch actionlastige Passagen und falsche Fährten und Sackgassen die Spannung bis zum sehr überzeugenden und plausiblen Ende zu steigern. Die einzelnen Charaktere sind wunderbar gezeichnet und verleihen dem Krimi noch einmal mehr eine Gewisse Authentizität.
Fazit: Wer einen Abstecher in die Gründerjahre der Bundesrepublik in Verbindung mit einem Kriminalfall machen möchte, dem kann ich diesen 1. Fall von Philipp Gerber absolut empfehlen. Es ist eine unterhaltsame Geschichtsstunde, in dem der Autor den LeserInnen einen, so wie ich finde, durchaus realistischen Einblick in die damaligen politischen und geschichtlichen Gegebenheiten aufzeigt. Von mir gibt es für diesen sehr gelungenen Serienauftakt volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.07.2021

Unterhaltsamer, intelligenter aber auch leicht schräger Krimi

Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)
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Als ich in Verbindung mit dem Klappentext las: „»Der Donnerstagsmordclub« ist sein erster und bisher bester Roman, dachte ich noch oh je, auf was lasse ich mich da ein? Aber ich kann nur sagen, es ist ...

Als ich in Verbindung mit dem Klappentext las: „»Der Donnerstagsmordclub« ist sein erster und bisher bester Roman, dachte ich noch oh je, auf was lasse ich mich da ein? Aber ich kann nur sagen, es ist ein humorvoller, charmant unaufdringlicher Cosy-Crime mit wunderbar authentischen Charakteren. Die Geschichte spielt in Kent, wo vier rüstige, bemerkenswert behände und energiegeladene ältere Menschen ihren ausgeprägten Scharfsinn nutzen, um ungeklärte Mordfälle zu lösen. Als der Mord an Tony Curran entdeckt wird, rüstet sich Der Donnerstagsmordclub, um den Mord aufzuklären.
Die wunderbaren vielfältig gezeichneten Figuren und der sehr gelungene Plot sowie die zahlreichen Geheimnisse die es zu enthüllen gilt aber auch die witzigen Situationen, in den sich die 4 betagten Ermittler ab und an wiederfinden ergeben einen Krimi, den ich gar nicht aus der Hand legen wollte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, der pfiffig agierenden Ermittler-Gang über die Schulter zu schauen.
Wer einen unterhaltsamen, intelligenten aber auch leicht schrägen Krimi lesen möchte, dem kann ich diesen 1. Teil des Donnerstagsmordclub absolut empfehlen. Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.07.2021

Unterhaltsamer und romantischer Frauenroman

Vier Pfoten im Sommerwind
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„Vier Pfoten im Sommerwind“ ist bereits der 5. Teil der Lichterhaven-Reihe bei der diesmal Ella und Jörn im Mittelpunkt der Geschichte stehen.
Ella, die mit einem familiären Schicksalsschlag erst einmal ...

„Vier Pfoten im Sommerwind“ ist bereits der 5. Teil der Lichterhaven-Reihe bei der diesmal Ella und Jörn im Mittelpunkt der Geschichte stehen.
Ella, die mit einem familiären Schicksalsschlag erst einmal klarkommen muss, „erbt“ in diesem Zusammenhang einen Hund namens Barnabas, mit dem sie so gar nicht zurecht kommt. Und wäre das noch nicht stressig genug, läuft ihr auch noch Jörn, den sie nicht in aller bester Erinnerung hat, wieder über den Weg. Es ist also einiges an Potenzial für einen unterhaltsamen und romantischen Frauenroman vorhanden.
Die Figuren und die Gegend sind so wunderbar authentisch beschrieben, dass ich mich von Beginn an wie zugehörig in der kleinen Gemeinde in Lichterhaven fühlte. Die Geschichte von Ella und Jörn beim sich „Suchen und Finden“, wird noch zusätzlich durch die Gedanken von Barnabas, ja wir hören bzw. lesen seine Meinungen, humorvoll begleitet. Petra Schier versteht es exzellent die Gefühlswelt ihrer Protagonisten, ob Mensch oder Tier, dem Leser zu vermitteln.
Über den Ausgang der Geschichte muss ich ja wohl nichts schreiben, ich glaube, dass kann sicher jeder erahnen. Das schmälerte aber mein Lesevergnügen zu keiner Zeit. Im Gegenteil, mir hat das Buch entspannende und unterhaltsame Stunden bereitet und ich kann es jedem empfehlen, der mal Urlaub in Lichterhaven machen möchte. Ich vergebe für diesen romantischen Roman 5 von 5 Sterne.