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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2021

Empfehlenswertes Jugendbuch

RC2722
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„RC 2722“ ist ein dystopischer Roman, der für die Altersgruppe der 12 – 16jährigen angedacht ist. Aber ich muss sagen, mir als schon „älteres Semester“, hat dieser Roman auch gut gefallen.

Das Thema ...

„RC 2722“ ist ein dystopischer Roman, der für die Altersgruppe der 12 – 16jährigen angedacht ist. Aber ich muss sagen, mir als schon „älteres Semester“, hat dieser Roman auch gut gefallen.

Das Thema Klima, Klimaschutz und seine Auswirkungen bildet den Rahmen für die Geschichte. Oliver, der Held hier, muss nach mehreren Schicksalsschlägen feststellen, dass nicht alles so ist, wie er es gesagt bekommt. Er hakt nach, geht seinen offenen Fragen nach und findet sich plötzlich in einer Situation wieder, in der es um das nackte Überleben geht.

Die Story ist gut durchdacht und spielt mit aktuellen Themen wie globale Erderwärmung, Migranten, Flüchtlingslager, Pandemien. Das war mir in seiner Kompaktheit allerdings stellenweise etwas zu viel. Die Charaktere und das Setting waren gut ausgearbeitet und der Schreib- und Erzählstil sind altersgerecht und gut zu lesen. Trotz aller beschriebenen Katastrophen werden am Ende die Fragen, die sich Oliver gestellt hat beantwortet und entlässt den Leser mit einer guten Dosis Hoffnung.

Mich hat dieses Jugendbuch gut unterhalten, regt es doch auch zum Nach- und Umdenken an. Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.08.2021

Spannend, tiefgründig, richtig gut

Wild Card
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„Wild Card“ war mein erster Roman von Tade Thompson. Und ich war mir im Vorfeld nicht wirklich im Klaren, ob das Buch etwas für mich ist. Aber ich kann sagen ich habe es nicht bereut. Es ist ein wendungsreicher ...

„Wild Card“ war mein erster Roman von Tade Thompson. Und ich war mir im Vorfeld nicht wirklich im Klaren, ob das Buch etwas für mich ist. Aber ich kann sagen ich habe es nicht bereut. Es ist ein wendungsreicher und fesselnder Thriller über einen Mann, der in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land in eine Spirale der Gewalt gerät. Der Autor vermittelt dabei eine explosive Grundstimmung, die durch die detailreiche und bildhafte Erzählweise noch verstärkt wird. Denn Alcacia, der Schauplatz an den die Hauptfigur Weston reist, ist ein Ort, an dem jeder förmlich um sein Leben kämpfen muss. Und in diesem Geflecht aus Korruption und Düsternis kommt Westons kleine Flunkerei ihm teuer zu stehen.

Schonungslos konfrontiert der Autor hier sowohl seine Hauptfigur als auch den Leser mit der täglichen Gewalt und dem Terror. Die Handlung ist spannend, tiefgründig und man weiß lange nicht in welche Richtung das Pendel nun ausschlagen wird.

Mir hat dieser Krimi wirklich gut gefallen, empfehle ihn gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.08.2021

Gute Fortsetzung

Princess Knight
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Wieder einmal ist es G. A. Aiken gelungen, Charaktere zu schaffen, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Gemma ist eine grimmige Kriegsmönchin, die manchmal zwischen ihrer Loyalität zu ihrem Orden und ...

Wieder einmal ist es G. A. Aiken gelungen, Charaktere zu schaffen, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Gemma ist eine grimmige Kriegsmönchin, die manchmal zwischen ihrer Loyalität zu ihrem Orden und ihrer Familie hin- und hergerissen ist. Quinn ist ein verrückter Zentaur, der Gemma gerne quält. Doch egal, wie sehr sie sich streiten, sie passen immer aufeinander auf. Außerdem gibt es eine Reihe neuer Charaktere wie z. B. Kriegsmönche, Tempeljungfrauen, Friedensvikare, göttliche Assassinen, Kriegspriester, Nonnen, und Hexen, die das ganze Buch über für Unterhaltung sorgen.
Durch diese Vielzahl an Figuren gibt es auch viel Handlung, und genau das war mir teilweise zu viel und zu schnell erzählt. Ich fühlte mich ab und an wie durch die Story gejagt – bloß nichts verpassen. Und somit ging für mich auch ein Teil des typischen Humors der Autorin hierbei unter.
Fazit: Insgesamt hat mir "The Princess Knight" gut gefallen, kann aber mit dem 1. Teil nicht ganz mithalten. Es gibt aber von mir wieder eine Leseempfehlung und diesmal 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.08.2021

Wunderbare Fantasy

Die Zwölf Könige
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Dies ist mein erstes Buch von Beaulieu und ich bin total positiv überrascht, wusste ich doch nicht wirklich, ob das Buch was für mich sein könnte. Dem Anfang fehlt es m. E. zwar etwas an Tempo, so dass ...

Dies ist mein erstes Buch von Beaulieu und ich bin total positiv überrascht, wusste ich doch nicht wirklich, ob das Buch was für mich sein könnte. Dem Anfang fehlt es m. E. zwar etwas an Tempo, so dass man schon ein bisschen Ausdauer braucht bis sich die Geschichte entfaltet. Das Setting mit seiner Welt aus viel Magie, mit Göttern und mächtigen Königen, in der sich die Hauptfigur durchzusetzen lernen muss um zu überleben, gefiel mir sehr gut. Was sie alles unternehmen muss, um in dieser Welt bestehen zu können, lest selbst, es lohnt sich.
Der Aufbau der Geschichte mit seinem Vor- und Rücksprüngen gibt eine inspirierende Chronologie vor. Auch die Sichtweisen wechseln häufig und da so viele Dinge passieren, wähnt man sich mitten im Geschehen.
Fazit: Die Magiewelt, die Mythologie, die phantastischen Kreaturen, der flüssige Schreib- und Erzählstil, das alles ergibt einen wunderbaren Fantasyroman, der Lust auf die Folgebände macht. Ich freue mich schon auf Teil 2 und vergebe für den Auftaktband 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.07.2021

Heitere Liebesgeschichte

Irgendwo ist immer irgendwer verliebt
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Kurz gefasst könnte man das Buch so umschreiben – eine Chelsea, drei Männer, drei Länder, viel Essen und noch mehr Liebe. „Irgendwo ist immer irgendwer verliebt“ ist eine heitere Liebesgeschichte, die ...

Kurz gefasst könnte man das Buch so umschreiben – eine Chelsea, drei Männer, drei Länder, viel Essen und noch mehr Liebe. „Irgendwo ist immer irgendwer verliebt“ ist eine heitere Liebesgeschichte, die sich leicht und locker lesen lässt. Chelsea muss mal raus aus ihrem gewohnten Alltag. Also beschließt sie kurzerhand, die Europareise von einst noch einmal zu machen und nach ihren Männern von damals Ausschau zu halten und vielleicht dabei das Glück und die Liebe zu finden. Die Treffen mit „ihren“ Männern werden dabei auf charmante Art erzählt, wobei doch schon die eine oder andere Länge vorkam. Erst als Jason, ihr Kollege, auf der Bildfläche erscheint kommt richtig Leben in die Geschichte. Man spürt während ihrer hitzigen Geplänkel, dass Jason der richtige Gegenpol zu Chelsea sein könnte. Aber wie die Sache mit der Suche nach der Liebe für Chelsea ausgeht, verrate ich an dieser Stelle nicht.

Für mich enthält das Buch eine wirklich schöne Geschichte, die zwar nicht allzu viel Tiefe hat, dafür aber mit einem tollen Plot und einem modernen und mitreißenden Schreib- und Erzählstil punkten kann. Es ist eine Wohlfühlgeschichte, die einen den stressigen Alltag mal vergessen lässt. Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.