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Veröffentlicht am 13.08.2021

Es war okay, aber Originalität geht anders

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Das Cover ist ganz schön, aber für mich hätte es doch etwas origineller sein dürfen. Die Nähe zu Twilight ist schon im Cover spürbar, was ich schade finde.

Der Schreibstil hat mir erst recht gut gefallen, ...

Das Cover ist ganz schön, aber für mich hätte es doch etwas origineller sein dürfen. Die Nähe zu Twilight ist schon im Cover spürbar, was ich schade finde.

Der Schreibstil hat mir erst recht gut gefallen, wird aber ziemlich schnell recht albern und erzwungen jugendlich. Ich finde man kann auch jugendliche Bücher schreiben, ohne ständig den Slang aufzugreifen und Sachen wie "what the fuck" unterzubringen. Dadurch konnte ich die Geschichte an einigen Stellen leider nicht so ernst nehmen. Vor allem als es im letzten Viertel dann endlich spannend wurde, hat die Autorin für mich mit ihrem flapsigen und überflüssig albernen Schreibstil alles ins Lächerliche gezogen, sodass die eigentlich starken Szenen für mich eins definitiv nicht waren – Spannend.

Insgesamt zieht sich das Buch sehr in die Länge. Gegen längere Bücher habe ich absolut nichts einzuwenden, aber wenn dadurch keine Spannung aufkommt, sondern sogar Langeweile, sind es eindeutig zu viele Seiten. In diesem Buch wiederholen sich die Ereignisse gefühlt auch ständig.

Das Setting hingegen mochte ich sehr gern. Die Katmere hat wirklich eine tolle Atmosphäre und auch Alaska fand ich als Ort realistisch, weil man dort ja eine unendliche Weite hat und eine Schule wie diese dann nicht so auffällt.

Was die Hauptprotagonistin Grace angeht bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite mag ich ihren Kampfgeist und das sie sich nicht entmutigen lässt, zum anderen fand ich ihr Angeschmachte im Bezug auf Jaxon (was schon nach wenigen Tagen permanent stattfindet) echt anstrengend. Dabei erfüllt sie wirklich alle kitschigen Klischees und glorifiziert ihn regelrecht, sodass man aus dem Augenrollen nicht mehr raus kommt. Zum Beispiel entschuldigt sie sich ernsthaft bei ihm, wenn sie nach einer Minute noch nicht zurück geschrieben hat. Wow. Sie ist generell etwas realitätsfremd. Als sie gebissen wird fragt sie sich zum Beispiel, ob das nur ein "Streich" war und ihr jemand etwas in den Hals gerammt hat. Ähm okay ...?
Bei Jaxon geht es mir ähnlich. Grundsätzlich mag ich ihn, aber auch er hat ein paar relativ nervige Eigenschaften. Vielleicht wäre es weniger anstrengend, wenn der Kitsch zwischen den beiden nicht alles so überlagert hätte. Sehr interessant fand ich auch die Beschreibung, dass er nach "Orangen und dunklem Eiswasser" riecht. Seit wann hat Eiswasser einen Geruch?! Auch wenn das mit dem Geruch nur eine Kleinigkeit ist, ist es die Anhäufung von diesen Kleinigkeiten, die mir den richtigen Lesespaß genommen hat.

Positiv fand ich, dass sich die Autorin zumindest in sofern von Twilight unterscheidet, dass sie nicht nur Vampire und Werwölfe eingebracht hat, sondern auch andere Wesen. Die Vampire heben sich zum Glück auch von den Twilight Vampiren ab, sodass der Aufbau der ganzen übernatürlichen Wesen gelungen war. Zu einigen davon hätte ich gern noch mehr erfahren, aber das hat die Autorin sich vermutlich für die restlichen Bände aufgehoben.

Das Buch ließ sich gut lesen, ja, aber es war für mich nichts besonderes und weder die Charaktere, noch die Geschichte konnten mich richtig für sich einnehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die weiteren Bände noch lesen möchte, weshalb ich keine Leseempfehlung aussprechen kann.

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Veröffentlicht am 02.08.2021

Aus der tollen Buchidee hätte man mehr rausholen können

Der dunkle Schwarm
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In dem Buch finden wir uns in einer dystopischen Zukunftswelt wieder, in der das System eine absolute Klassengesellschaft geworden ist und die Armen zu einem schrecklichen Leben verdammt sind und sich ...

In dem Buch finden wir uns in einer dystopischen Zukunftswelt wieder, in der das System eine absolute Klassengesellschaft geworden ist und die Armen zu einem schrecklichen Leben verdammt sind und sich z. B. auf dem Mars tot schuften müssen. In dieser Welt ist vor allem die Technologie extrem fortgeschritten, was dazu führt, dass Gehirne über Chips verfügen, die Kommunikation über diese Chips erfolgen kann, man seine Gefühle nicht mehr ausdrücken muss, sondern einfach übermitteln kann und vieles mehr. Das Konzept dahinter habe ich als unheimlich spannend und vielschichtig wahrgenommen. Leider wird es innerhalb des Buches oft nicht gut genug erklärt, sodass die Handlung an einem vorbei rast und man extrem aufmerksam lesen muss, aber selbst dann nicht alles versteht. Das finde ich super schade, denn das Potential war definitiv da und ein paar Seiten mehr hätten dem Buch nicht geschadet (im Gegenteil). Anfangs fällt das noch nicht so auf, da dort mehr Erklärungen erfolgen, aber ab ca. der Hälfte passiert so viel auf einmal, dass es bis zum Ende einfach immer chaotischer wurde und die Ereignisse nur so auf die Leser:innen einprasseln. Mir persönlich hat das nicht gefallen und für mich vieles kaputt gemacht.

Der Schreibstil ist größtenteils gut, was mich allerdings extrem gestört hat, waren die Anhäufungen des Wortes „scheiße“, die vor allem im letzten Drittel sehr auffällig waren. Da fragt man sich beim Lesen dann, wieso die Autorin, wenn sie schon so viel fluchen muss, nicht zumindest andere Wörter einbringen könnte. So war es recht anstrengend und hat den Lesefluss gestört. Ab und an habe ich mich noch an ein paar unschönen Formulierungen gestört, wie z. B. das Menschen „spontan gestorben sind“. Bis auf diese Aussetzer gefiel mir der Stil aber gut.

Mit den Charakteren hatte ich ebenfalls etwas meine Schwierigkeiten. Ich mag es nämlich, wenn man Gedanken und Gefühle der Protagonist:innen vermittelt bekommt, was hier nicht wirklich stattgefunden hat. Obwohl die Protagonistin ein Mensch ist, wirkte sie die meiste Zeit eher roboterhaft auf mich und war dann auch über normale menschliche Reaktionen oft erstaunt. Das hat sie für mich sehr unnahbar gemacht und ich konnte nicht richtig mit ihr sympathisieren.

Am Ende blieben für mich bestimmt 15 Fragen offen ... fairerweise muss man aber auch sagen, dass es einen zweiten Band geben wird und die Fragen vielleicht dann noch geklärt werden?! Zumindest teilweise könnte ich mir das vorstellen.

Für mich hätte das Buch mit seiner Idee und seinem Setting Potential zu einem 5 Sterne Buch gehabt, leider wurde das Potential nicht ausreichend ausgeschöpft, weshalb ich nur 2,5 Sterne vergeben kann, was ich selbst total schade finde.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Kann den Hype so gar nicht nachvollziehen

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Das Buchcover gefällt mir ziemlich gut, obwohl ich Buchcover mit Menschen sonst nicht mag. Dieses wirkt aber so roh und ungeschliffen, dass ich es sehr passend für das Buch finde.

Ich bin eigentlich mit ...

Das Buchcover gefällt mir ziemlich gut, obwohl ich Buchcover mit Menschen sonst nicht mag. Dieses wirkt aber so roh und ungeschliffen, dass ich es sehr passend für das Buch finde.

Ich bin eigentlich mit keinen wirklichen Erwartungen an das Buch herangetreten, dennoch wurden für mich nicht mal die kleinen Grunderwartungen die ich hatte erfüllt. Der Schreibstil war für mich in Ordnung und gut zu lesen, aber nichts besonderes und obwohl das Buch recht kurz ist, hatte es für mich trotzdem ein paar Längen. Das liegt daran, dass einfach nicht wirklich etwas passiert und das wenige was passiert auch noch ständig wiederholt wird. Zudem ist der Plot extrem deprimierend. Ich kann hier nicht näher ins Detail gehen, weil ich niemandem von dem wenigen das passiert etwas vorweg nehmen möchte, aber es passiert wirklich absolut nichts spannendes. Meine Hoffnung war zumindest, dass es am Ende eine Art Erklärung gibt. Also wo sind die Frauen? Weshalb waren sie eingesperrt? Wer steckt dahinter? Einfach IRGENDEINE Erklärung. Aber nichts, absolut gar nichts wird erklärt. Ganz ehrlich, ich mag Bücher, bei denen man auch selbst mal nachdenken muss und nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, aber das fand ich einfach schwach. Als ob die Autorin eine fixe Idee hatte, aber sich keine großen Gedanken um den Sinn oder die Ausführung machen wollte.

Die Hauptprotagonistin ohne Namen fand ich weder sympathisch, noch unsympathisch. Das sie seltsam ist, ist wohl ziemlich realistisch geschrieben, nachdem sie nichts von der Außenwelt kannte, bevor sie aus dem Gefängnis entkommen sind.

Das Buch als feministisch zu bezeichnen ist meiner Meinung nach grundlegend falsch und irreführend. Es wurde zu einer anderen Zeit geschrieben, aber dennoch bezweifle ich irgendwie, dass es selbst damals ein feministisches Werk war. Das Schicksal der Frauen war eher menschenunwürdig, auch wenn sie versucht haben das Beste daraus zu machen und von einer Rebellion oder ähnlichem kann man absolut nicht sprechen.

Also scheinbar hat das Buch ja begeisterte Leser:innen, ich gehöre aber nicht dazu und kann es auch nicht weiterempfehlen. Mir fehlte hier leider irgendwie einfach alles, was ein Buch in meinen Augen gut macht.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Leider nicht so spannend wie erwartet

Plant Lady
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Da ich selbst eine absolute Plant Lady bin hatte ich richtig Lust das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist in Ordnung, das Buch liest sich flüssig und locker, war für mich aber nicht besonders hervorzuheben. ...

Da ich selbst eine absolute Plant Lady bin hatte ich richtig Lust das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist in Ordnung, das Buch liest sich flüssig und locker, war für mich aber nicht besonders hervorzuheben. Ich finde die Autorin schreibt ein bisschen zu emotionslos.

Über die Hauptprotagonistin erfährt man nach und nach ein bisschen was, wirklich kennenlernen kann man sie aber nicht. Ich fand sie weder besonders sympathisch, noch unsympathisch, es war eher eine neutrale Haltung. Ihren Sinn für Gerechtigkeit konnte ich schon gut nachvollziehen, allerdings fand ich es zu leicht, wie sie das alles angegangen ist. Da hätte ich mir mehr Erklärungen/Beschreibungen gewünscht und nicht einfach die Andeutung, dass sie wieder jemanden umgebracht und zu Dünger verarbeitet hat. Zudem habe ich mir die ganze Zeit gedacht, dass die Leichenteile ja nicht komplett verrotten, sondern die Knochen auch nach Jahrzehnten noch da sind.

Die einzelnen Kapitel waren mir nicht zusammenhängend genug und haben sich teilweise mehr wie Kurzgeschichten gelesen. Besonders schwach fand ich wie nachlässig und unaufmerksam der einzelne Polizist war, der in dem Fall der verschwundenen Männer „ermittelt“ hat.

Ich mochte den Pflanzenbezug, aber der Rest des Buches war mir zu wenig. Zu flache Charaktere, zu simple Morde und das Motiv der Protagonistin, was man gegen Ende erfährt war mir auch zu schwach. Deshalb von mir leider keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Herbstliche Vibes, aber ansonsten ein Flop

A Dark and Secret Magic
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Auf ein gemütliches Herbstbuch hatte ich wirklich richtig Lust und dachte mir da käme dieses Buch ja genau richtig. Der Schreibstil war okay, teilweise aber sehr sperrig und hakelig, was evtl. der Übersetzung ...

Auf ein gemütliches Herbstbuch hatte ich wirklich richtig Lust und dachte mir da käme dieses Buch ja genau richtig. Der Schreibstil war okay, teilweise aber sehr sperrig und hakelig, was evtl. der Übersetzung geschuldet sein könnte. Das Setting war auf jeden Fall herbstlich und gemütlich und für mich leider das einzig positive an dem Buch. Kates Cottage und die Stadt waren wirklich sehr cozy und schön beschrieben.


Die Charaktere sind recht flach und es fehlt ihnen an Tiefe und Authentizität. Kate soll 30 sein und benimmt sich teilweise wie ein Kind und strotzt nur so vor Naivität. Sie hinterfragt absolut gar nichts und denkt überhaupt nicht mit. Matthew ist als Charakter grundsätzlich in Ordnung, aber fehlt es auch ihm an Tiefe. Die Charaktere waren mir beim Lesen einfach total egal und ich konnte keinerlei Verbindung zu ihnen aufbauen. Am schlimmsten und sinnlosesten ist aber Kates Hexenzirkel. Der Zirkel spielt für die Geschichte absolut keine Rolle und ist wohl nur da, damit es sich besser anhört. Es gibt einige Szenen, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Als weitere Nebencharaktere hat Kate noch zwei Schwestern, die scheinbar mehrere Persönlichkeiten haben. Sie schwanken innerhalb von 3 Sätzen von größte Zicken überhaupt und „Du bist da um uns zu bedienen“ zu „Wir lieben unsere Schwester ja so sehr“.


Die Lovestory ist ebenfalls extrem schlecht. Die beiden haben sich vor 10 Jahren mal ein oder zwei Tage gesehen, aber natürlich lieben sie sich ja so sehr und Matthew konnte in den 10 Jahren nur an sie denken. Jemanden, den er 2 Tage gesehen hat. Stark, wirklich stark. Ich würde sagen die Faulheit der Autorin ist unübertroffen! Als wäre das alles nicht schlimm genug, ist der Bösewicht natürlich auch noch der größte Witz, den die Buchwelt je gesehen hat. Die liebe Kate, die nie trainiert hat, aber natürlich alles sofort super gut kann, besiegt ihn innerhalb von circa 10 Seiten.


Nun fragt man sich, weshalb das Buch trotzdem von vielen so gut bewertet wurde. Ich schätze mal die Leute werden immer anspruchsloser anders kann ich mir nicht erklären, wie man das alles ignorieren kann. Von mir deshalb keine Leseempfehlung!

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