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Veröffentlicht am 19.08.2021

Alte Liebe, neue Chance?

Dare to Dream
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Der Klappentext: „Quinn Millard kann es kaum erwarten, ihrem Verlobten Troy - dem erfolgreichsten Baumagnaten New Yorks - in wenigen Wochen das Jawort zu geben. Doch dieser Plan gerät gehörig ins Wanken, ...

Der Klappentext: „Quinn Millard kann es kaum erwarten, ihrem Verlobten Troy - dem erfolgreichsten Baumagnaten New Yorks - in wenigen Wochen das Jawort zu geben. Doch dieser Plan gerät gehörig ins Wanken, als sie im Urlaub auf Hawaii plötzlich dem Besitzer ihres Luxushotels begegnet: Jackson Orwood, ihrer ersten großen Liebe! Sie wollte ihn nie wiedersehen, und doch knistert es gewaltig zwischen ihnen. Und auf einmal steht Quinn vor der Entscheidung ihres Lebens: Heiratet sie ihren Traumprinzen oder riskiert sie alles für ihre Jugendliebe, die sie nie vergessen konnte?…“
Zum Inhalt: „Dare To Dream“ ist der zweite Band der DARE-TO-LOVE-Reihe rund um die Familie Millard. Die Millards haben drei Kinder aus einem Pflegeheim adoptiert und ihnen die Chance auf ein besseres Leben geboten. Quinn und ihren Verlobten Troy hat man schon im ersten Teil kurz kennengelernt, dennoch kann man das Buch sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Quinn steht nun kurz vor der Hochzeit und will sich mit ihrem Verlobten nochmal eine Auszeit vom Alltag nehmen. Die beiden fliegen für 3 Wochen nach Hawaii, ganz ohne Stress und ganz ohne Arbeit – so zumindest der Plan, doch gerade Troy kann seine Arbeit nicht liegen lassen und vernachlässigt Quinn. Die steckt noch in einem zusätzlichen Dilemma, ihre erste Liebe Jackson ist Inhaber des Hotels und sie treffen zum ersten Mal nach 13 Jahren aufeinander. Aber es steht so viel zwischen Ihnen, nicht zuletzt immer noch starke Gefühle. Wie soll sich Quinn nur entscheiden? Hochzeit mit Troy? Oder eine zweite Chance für Jackson?
Meine Meinung: Die Autorin April Dawson hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der wirklich sehr flüssig ist. Erzählt wird abwechselnd von Quinn und Jackson in der Ich-Form und Rückblenden zeigen wie die Geschichte zwischen Quinn und Jackson anfing und was zum Bruch führte. Ich konnte vor allem Quinns Zwiespalt gut nachvollziehen auf der einen Seite ihr Verlobter und das Leben, dass sie sich aufbauen wollen, auch wenn der im Laufe der Geschichte etwas von seinem Glanz verliert und auf der anderen Seite Quinns erste große Liebe, der sich wirklich zu einem eindrucksvollen Mann entwickelt hat. Als Leser weiß man lange Zeit nicht, warum sich die beiden getrennt haben nur, dass beide sehr verletzt sind. Es ist dieser Innere Konflikt, der für Spannung sorgt, so dass ich das Buch gar nicht weglegen wollte. Wie sich Quinn entscheidet müsst ihr selbst lesen, es gibt aber auf jeden Fall ein Happy End.
Mein Fazit: Ein Roman voller Emotionen, Hochs und Tiefs und interessanter Charaktere, der letzte Satz hat mich außerdem schon neugierig auf den dritten Teil gemacht.
Ich danke dem Lyx Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 17.08.2021

Das Geschäft mit dem Zimt

Der Duft von Zimtblüten
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Zum Inhalt: Deutschland 1786: Hannes Hiller, Zimmermannsgeselle und Frauenheld wird in die Armee des Württembergischen Herzogs gepresst und an die Niederländische Ostindien Kompanie verschachert und schließlich ...

Zum Inhalt: Deutschland 1786: Hannes Hiller, Zimmermannsgeselle und Frauenheld wird in die Armee des Württembergischen Herzogs gepresst und an die Niederländische Ostindien Kompanie verschachert und schließlich nach Südafrika verschifft. Mit ihm an Bord ist Jan de Groot, der dem Schmuggel mit dem wertvollen Zimt auf die Spur kommen soll. Eine Reise voller Gefahren, neuen Eindrücken und der Liebe liegt von Hannes.


Hinter dem Autorennamen verbirgt sich das Autorenpaar Julia und Horst Drosten, die in diesem Roman mit sehr viel Gespür und sehr bildlich die Gefahren des Gewürzhandels Ende des 18. Jahrhunderts dargestellt haben. Im Nachwort geben die beiden an, die Orte ihrer Roman auch tatsächlich zu bereisen und diese Ortskenntnis merkt man den Beschreibungen auch an. Aber nicht nur dem Umfeld und vor allen den historischen Begebenheiten widmetet das Paar große Sorgfalt. Auch ihre Protagonisten sind sehr lebendig und authentisch beschrieben und erwachen während des Lesens zum Leben. Erzählt wird diese Geschichte in der Dritten Person und die Kapitelüberschriften zeigen dem Leser nochmals wo und wann man sich gerade befindet, so hat man auch ein sehr gutes Zeitgefühl, gerade bei den langen Schiffsreisen.
Dieser Roman besteht aus gut recherchierten historischen Fakten, einem guten Schuss Spannung, einem Anteil Lebensgeschichte und einer Prise Liebe und Romantik und ergibt eine interessante und spannende Lektüre für sehr schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 17.08.2021

Wohin das Schicksal dich führt

Die geworfene Münze
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Der Klappentext: „Schwaben 1203: Die junge Gräfin Isabeau wurde von ihrem Schwager Rudolf im Burgverlies eingekerkert. Seit ihr Gemahl Lothar sich dem Kreuzzug ins Heilige Land angeschlossen hat, ist sie ...

Der Klappentext: „Schwaben 1203: Die junge Gräfin Isabeau wurde von ihrem Schwager Rudolf im Burgverlies eingekerkert. Seit ihr Gemahl Lothar sich dem Kreuzzug ins Heilige Land angeschlossen hat, ist sie ihrem machtgierigen Schwager hilflos ausgeliefert. Dem jungen Schmied Matthias gelingt es, sie aus ihrem Verlies zu retten. Sie müssen rechtzeitig Isabeaus Gemahl finden, denn sonst ist ihrer beider Leben in Gefahr. Doch auf dem Weg ins Heilige Land warten nicht nur unzählige Gefahren, die die beiden überwinden müssen. Zu spät erkennt Matthias, dass Isabeau ihm mehr bedeutet, als einem einfachen Schmied zusteht ...“

Zum Inhalt: Um ihren Anspruch und ihren Titel zu behalten, muss die junge Isabeau beweisen, dass ihr Gatte Graf Lothar noch lebt und sich ihr Schwager unberechtigt den Titel angeeignet hat. Alleine mit dem Schmied Matthias macht sie sich auf den Weg ins Heilige Land und das so ungleiche Paar muss auf diesen Weg einige Gefahren und Intrigen überstehen, sie lernen aber auch einige interessante Leute kennen und auch sich selbst.

Der Stil: Der Autor Tyron Tailor hat einen sehr angenehmen und mittreissenden Schreibstil, ich selbst habe es sehr angenehm empfunden, dass er seine Sprache der Zeit angepasst hat. Und ich muss sagen ich habe selten einen so informativen und gut recherchierten historischen Roman gelesen. Tyron Tailor gelingt es eine Fülle an Personen und Begebenheiten in seine Geschichte einzubauen und trotzdem einen spannenden Roman zu verfassen und seinen Protagonisten Leben einzuhauchen. Vor allem Isabeau, die Gräfin und Matthias der einfache Schmied machen eine unwahrscheinliche Entwicklung durch und zeigen zugleich die Standesunterschiede der damaligen Zeit. Angereichert wird diese historische Reise auch durch eine zarte Liebesgeschichte und einem spannenden Intrigenspiel, das mit einigen unvorhergesehenen Wendungen aufwartet.

Erwähnt sei auch, das Glossar und das Personenregister am Schluss des Buches, wobei hier sogar die Links im Text eingebaut sind.

Mein Fazit: Ein historischer Roman um eine spannende Reise von Schwaben über Österreich, Italien und Byzanz bis ins Heilige Land.

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Veröffentlicht am 11.08.2021

Die Anfänge

Das Auktionshaus (Die Auktionshausserie 1)
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Der Klappentext: „London, 1910. Die Begegnung mit Lady Sudbury verändert Sarah Rosewells Leben für immer. Das Mädchen aus dem Armenviertel wird von ihrer Wohltäterin zu einer Expertin der schönen Dinge ...

Der Klappentext: „London, 1910. Die Begegnung mit Lady Sudbury verändert Sarah Rosewells Leben für immer. Das Mädchen aus dem Armenviertel wird von ihrer Wohltäterin zu einer Expertin der schönen Dinge ausgebildet, sie begleitet sie zu Kunstauktionen und bei Besuchen auf prächtigen Landsitzen. Im Auktionshaus Varnham’s macht Sarah sich bald einen Namen als »Schatzjägerin«: Sie findet für ihre Kunden die begehrtesten Stücke. Doch als sie sich verliebt, holt ihre Herkunft sie ein. Der Fotograf Philip darf sie nicht heiraten. Da bekommt Sarah einen Brief, der ihr Leben zu zerstören droht. Denn sie hat ein Geheimnis…“

Zum Inhalt: „Das Auktionshaus. Der Glanz Londons“ ist der Auftaktband zur Auktionshausserie der Autorin Amelia Martin. Es behandelt die Jahre zwischen 1910 und 1919, also die Jahre vor, während und direkt nach dem Ersten Weltkrieg. Das Auktionshaus Varnham’s ist zwar fiktiv, hat aber reale Vorbilder und auch die Namen der Sammler, Händler und Künstler sind häufig historisch belegbar. So bekommt der Leser einen interessanten und gut recherchierten Einblick in die Entwicklung der Kunstauktionshäuser. Erzählt wird die Geschichte an Hand des Lebens der jungen Sarah Rosewell, ein Mädchen aus dem Arbeiterviertel und eigentlich ohne große Zukunftsaussichten. Sie fällt Lady Sudbury auf, die sie in ihre Dienste nimmt und ihr die Möglichkeit der Bildung gibt. Dadurch ergattert Sarah einen Job als Schreibkraft im Auktionshaus und durch ihr gutes Auge und ihrem Gespür, sowohl für Kunst als auch für Kunden arbeitet sie sich hoch. Als der Krieg ausbricht und die Männer einberufen werden, bekommt sie ihre Chance. Sie soll die Katalogisierung und Recherche zu einem blauem Diamanten übernehmen. Doch dadurch ruft sie Neider auf den Plan und ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit könnte alles ruinieren.

Meine Meinung: Man merkt sofort, dass die Autorin Amelia Martin, auch bekannt unter ihrem Namen Constanze Wilken, sich sowohl mit der Kunst- als auch mit der Auktionswelt auskennt. Ihre Beschreibungen der Abläufe und der Objekte wirken äußerst lebendig und authentisch. Aber nicht nur das Geschehen im Auktionshaus, auch das Leben der Sarah Rosewell wirkt äußerst greifbar und lebendig. Das Mädchen aus der Arbeiterklasse, die Chance nutzt und danach Schwierigkeiten mit ihrer Zugehörigkeit hat, die junge Frau, die sich in einer Männerwelt zurechtfinden muss und sich unglücklich verliebt, eingebettet in die unruhige Zeit des Ersten Weltkrieges. All das ergibt einen spannenden, emotionalen und fesselnden historischen Roman. Mich persönlich konnte auch der Schreibstil packen, so dass ich das Buch nur ungern aus der Hand legen wollte. Da es sich um den ersten Band handelt, geht Sarahs Geschichte auch weiter, es gibt zwar eine gewisse Zäsur in Sarahs Leben, man hängt als Leser also nicht direkt in der Luft, doch ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Mein Fazit: Ein gelungener Roman aus der neueren Geschichte, der sowohl historisch als auch kunsthistorisch einiges zu bieten hat.

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Veröffentlicht am 10.08.2021

Putzjob, Antiquitäten und Mord

Juno Browne und der Tote im Antiquitätenladen
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Der Klappentext: „Juno Browne ist Reinigungskraft und Hundesitterin, da macht man in jedem Fall einiges mit. Doch als sie eines Morgens in den Antiquitätenladen ihres guten Bekannten kommt und diesen dort ...

Der Klappentext: „Juno Browne ist Reinigungskraft und Hundesitterin, da macht man in jedem Fall einiges mit. Doch als sie eines Morgens in den Antiquitätenladen ihres guten Bekannten kommt und diesen dort erschlagen vorfindet, hört der Spaß auf. Dass der schlitzohrige ältere Herr in nicht ganz saubere Geschäfte verwickelt war, wusste sie - aber wer würde ihn dafür gleich umbringen? Juno krempelt die Ärmel hoch und ermittelt auf eigene Faust. Doch bald schon muss sie sich selbst in Acht nehmen, denn Old Nick hat ihr den Laden vermacht - sehr zum Missfallen seiner Kinder. Schnell findet Juno sich zwischen den erzürnten Erben und der Antiquitäten-Mafia in einer äußerst misslichen Lage wieder...“
Zum Inhalt: Juno arbeitet als „Haushaltsgöttin“ und nimmt jeden Job rund um Haushalt, Garten und Tiersitting an, den sie bekommen kann. Auch als ein Antiquitätenhändler ihre Dienste anfragt, sagt sie zu. Anfangs poliert sie für Old Nick nur die Möbel, aber langsam bindet er sie immer mehr in sein Geschäft ein. Dummerweise ist dieses Geschäft nicht immer ganz legal und so kommt Juno mit unangenehmen Typen in Kontakt. Als sie eines Morgens Nick tot in seiner Wohnung findet, ist sie sich sicher, die Täter zu kennen. Doch es müssen Beweise her. Aber bevor die Polizei die Verdächtigen findet, geschieht ein weiterer Mord und Juno wird bedroht.

Meine Meinung: Die Autorin Stephanie Austin hat einen sehr fesselnden und mitreißenden Schreibstil, der einen die Seiten nur so verschlingen lässt. Mit ihrer Haushaltsgöttin und unfreiwilligen Hobbydetektivin Juno Browne hat sie eine sympathische, unkonventionelle und pfiffige Ermittlerin erschaffen, die sich mit Verstand und Herz ihren Aufgaben widmet. Als Umfeld dieses Falles dient die Welt der Antiquitätenhändler und Auktionshäuser sowie der Fälscher und Hehler, von Haus aus eine schillernde und ab und an zwielichtige bzw. verrufene Gemeinschaft, in der sich Juno erst einmal zurecht finden muss. Die Autorin schafft es mit ihren bildhaften Beschreibungen und einem gewissen Gespür für Details so ein lebendiges und interessantes Setting für ihre spannenden Ermittlungen zu erschaffen. Und den Leser mit der einen oder anderen Spur zu verwirren, so bleibt der Fall bis zum Schluss spannend und – so viel sei verraten – löst sich am Ende schlüssig auf.

Mein Fazit: Ich würde gerne mehr von Juno Browne lesen und kann diesen Cosy-Krimi nur empfehlen.

Ich danke dem HarperCollins Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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