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Veröffentlicht am 30.08.2021

Ein schöner und berührender Auftakt

An Ocean Between Us
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Inhalt
Als Avery sich auf dem Weg zu ihrem College, wo sie ihren Traum als Balletttänzerin verwirklichen möchte, befindet, geschieht ein folgenschwerer Unfall. Sie wird dabei so stark verletzt, dass sie ...

Inhalt
Als Avery sich auf dem Weg zu ihrem College, wo sie ihren Traum als Balletttänzerin verwirklichen möchte, befindet, geschieht ein folgenschwerer Unfall. Sie wird dabei so stark verletzt, dass sie nie wieder tanzen kann. Daher bleibt Avery nichts anderes übrig, als auf das LaGuardia Community College zu wechseln. In ihrer ersten Vorlesung begegnet sie dann Theo, der bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlässt – aber im negativen Sinne.
Um etwas für ihren verletzten Rücken zu tun, beginnt Avery zu schwimmen, doch leider ist es ausgerechnet Theo, der ihren Kurs leitet und in dem mehr als ein paar arrogante Kommentare stecken...

Meine Meinung
Das hier war ein absoluter Cover-Kauf. Das Cover mit dieser wunderschönen Farbgebung ist mir sofort ins Auge gestochen, weswegen es kurzerhand mit durfte. Ich habe es dann auch relativ zügig gelesen und muss sagen, dass es mir trotz kleinerer Kritikpunkt gut gefallen hat.

Das Buch begann schon sehr dramatisch und emotional, weswegen ich schon sehr auf den Fortgang der Handlung gespannt war. Ich war neugierig darauf, welche Dinge noch herauskommen würden und, in welche Richtung sich die ganze Geschichte bewegen würde.
Leider muss ich allerdings sagen, dass ich schon relativ früh eine Ahnung hatte, wohin sich das Ganze bewegt, weswegen die Geschichte für mich leider etwas vorhersehbar war. Das war einerseits natürlich schade, weil mir dadurch ein bisschen was von der Spannung genommen wurde, aber andererseits war ich natürlich trotzdem gespannt drauf zu lesen, ob ich da richtig liege und, wie das Ganze in der Geschichte aufgearbeitet wurde.
Zudem hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass nicht unbedingt viel passiert war, abgesehen von ein bisschen hin und her zwischen Avery und Theo und natürlich der großen Überraschung zum Ende hin.
Gut hat mir auch das Thema Schwimmen gefallen. Irgendwie hat es mir total Lust gemacht, selbst noch einmal schwimmen zu gehen.

Avery fand ich, war eine wirklich sympathische und liebenswerte Protagonisten. Auch wenn sie es überhaupt nicht leicht hatte, was auch wirklich gut rüber gekommen ist, hatte sie etwas kämpferisches und starkes an sich, was Mut gemacht und ihr Respekt eingebracht hat. Sie muss lernen, mit ihrem Schicksal zurecht zu kommen, weswegen bei ihr auch Entwicklungspotenzial vorhanden war.
Theo fand ich etwas schwer zu durchschauen. Anfangs mochte ich ihn aufgrund seiner Kommentare in der Vorlesung überhaupt nicht. Doch nachdem ich ihn besser kennen gelernt und auch hinter seine Fassade gucken durfte, hat sich da ein ganz neues Bild ergeben. Was mich nur irritierte war, dass dann seine anfängliche Aussage überhaupt nicht mehr zu ihm passte und ihn nicht mehr authentisch wirken ließ.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich einfach und flüssig lesen, sodass ich gut voran gekommen bin. Wie schon erwähnt, hatte ich das Gefühl, dass nicht so viel in der Geschichte passiert ist. Meines Empfindens lag das vor allem daran, dass hier die Gefühle und Emotionen der Protagonisten im Fokus standen. Diese wurden wirklich greifbar gemacht, sodass ich auch emotional mitgerissen und berührt wurde. Die Atmosphäre hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie war einerseits natürlich etwas traurig und dramatisch aufgrund Averys Schicksal, aber andererseits hatte sie auch etwas warmes und hoffnungsvolles an sich.

Insgesamt ein wirklich schöner Reihenauftakt, der zwar seine Schwächen hatte, aber trotzem Lust auf mehr gemacht hat.

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Veröffentlicht am 27.08.2021

Heimelig, melancholisch, schön – ein Neuanfang

Ein Cottage für deinen Sommer
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Inhalt
Adie Lous Eltern haben ein kleines Cottage am Michigansee. Als Kind waren sie in den Sommerferien immer dort und auch später, als sie selbst schon ein Kind hat, ist sie dort immer zum Urlaub machen ...

Inhalt
Adie Lous Eltern haben ein kleines Cottage am Michigansee. Als Kind waren sie in den Sommerferien immer dort und auch später, als sie selbst schon ein Kind hat, ist sie dort immer zum Urlaub machen hingefahren. Doch nun sind ihre Eltern tot und Adie Lou war kurz davor das Cottage zu verkaufen. Doch inmitten ihrer Scheidung beschließt sie kurzerhand das Cottage in ein gemütliches B&B umzubauen und sich damit einen lang ersehnten Traum zu erfüllen.

Meine Meinung
Anhand des Covers und Klappentextes hätte ich vermutlich nie zu dem Buch gegriffen, weil es mich an sich so nicht angesprochen hätte. Doch ich habe das Buch dann geschenkt bekommen und was soll ich sagen? Ich fand es wirklich unfassbar schön.

Die Idee rund um das Cottage hat mir wirklich gut gefallen. Sie erzeugt ein wunderschönes, sommerliches Feeling – auch wenn es anfangs alles noch sehr winterlich ist, aber auch diese Stimmung wurde toll aufgegriffen und rübergebracht.
Die Geschichte erweckte schon anfangs meine Neugier, weil Adie Lou sich da wirklich einiges vorgenommen hatte, das Cottage umzubauen. Wie das alles dargestellt wurde, hat für Spannung gesorgt und konnte mich fesseln, zumal ihr da auch einige Steine in den Weg gelegt wurden.
Doch nicht nur in der Hinsicht kam Spannung auf. Auch zwischendrin wurden immer mal wieder Elemente aus der Vergangenheit eingestreut, die für Spannung sorgten.
Auch der Humor kam hier nicht zu kurz, weil Adie Lou einfach so eine positive Art hat und sich nicht unterkriegen lässt. Das sorgte vor allem, wenn sie gerade einen Überschwang ein positiver Energie hatte, für witzige Momente. Doch nicht zuletzt gegen Ende, als noch ein paar neue Nebencharaktere auftraten, kam es noch zu vielen witzigen Situationen.
Leider muss ich aber auch sagen, dass sich das Buch zum Ende hin etwas gezogen hatte. Ich kann nicht einmal genau benennen woran das lag, aber ich vermute, dass an der Stelle die Geschichte schon auserzählt war und gefühlsmäßig irgendwie gestreckt wurde.

Adie Lou fand ich, wie gerade schon erwähnt, einfach nur großartig. Sie hat es wirklich nicht einfach, aber sie ist eine „unkonventionelle Frau“ und geht ihren Weg. Sie versucht einfach das Leben trotz aller Schwierigkeiten zu genießen und das ließ die Geschichte und vor allem Adie Lou in einem positiven Licht erscheinen.
Besonders mein Herz erobert hat aber Sunny. Gleich zu Anfang hat seine Geschichte mich zu Tränen gerührt und er hat sich wie Adie Lou als Kämpfer entpuppt. Deshalb haben die Beiden auch so ein tolles Duo ergeben, was mir gut gefallen hat.
Auch die Nebencharaktere waren wirklich einzigartig und einfach „Originale“ , was wunderbar zu der Geschichte und deren Botschaft gepasst hat.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Es gibt viele schöne Zitate und wunderschön gestaltete Sätze mit tiefer Botschaft. Das lässt sich allein schon an den Regeln des Cottages, die schön gestaltet einzelne Seiten füllten. Die Regeln fand ich einfach nur toll und sollte man sich selbst auch zu Herzen nehmen. Sie geben einem ein stückweit die Kindheit und Unbeschwertheit zurück und verdeutlichen die Botschaft des Neuanfangs in diesem Buch.
Die Gefühle wurden hier greifbar und konnten mich schon gleich von Anfang an berühren und die Geschichte mich auch emotional mitreißen.
Die Atmosphäre konnte mich im Großen und Ganzen auch überzeugen. Sie hat ein warmes und heimeliges Gefühl erzeugt und hatte über weite Strecken eine schöne Melancholie rüber gebracht. Allerdings wurde das irgendwann auch ein bisschen viel, sodass das melancholische fast schon etwas bedrückend wurde.
Die Gefühle in Kombination mit der Atmosphäre haben dann am Ende aber für eine richtige Gänsehaut und Tränchen in den Augen gesorgt, was natürlich für sie spricht.

Insgesamt hat mir das Buch trotz der klitzekleinen Schwächen wirklich gut gefallen und konnte mich überzeugen.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.08.2021

Leichte und spannende Unterhaltung

Matching Night 1
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Inhalt
Cara fängt endlich ihr Studium am St. Joseph's College an, doch leider reicht ihr Geld nicht aus, um sich eine ordentliche Wohnung zu leisten. Verzweifelt sucht sie nach einer Wohnung, bis sie dann ...

Inhalt
Cara fängt endlich ihr Studium am St. Joseph's College an, doch leider reicht ihr Geld nicht aus, um sich eine ordentliche Wohnung zu leisten. Verzweifelt sucht sie nach einer Wohnung, bis sie dann ein Angebot bekommen, dass sie nicht ablehnen kann. Die berüchtigte Studentenverbindung „die Ravens“ bieten ihr eine Unterkunft inkl Unterrichtsmaterialien und Stipendium an – doch dafür muss sie zunächst die Anwärterphase durchstehen....

Meine Meinung
Das Buch war und ist ja schon länger in aller Munde, weswegen ich nicht umhin kam, es mir ebenfalls einmal zu Gemüte zu führen. Ich habe mich daher für das Hörbuch entschieden und was soll ich sagen? Ich bin genauso davon angetan, wie viele andere auch.

Die Handlung beginnt schon sehr spannend und weckt gleich am Anfang die Neugier auf die Ravens. Alles ist irgendwie ein bisschen geheimnisvoll und man weiß nicht so recht, wem man hier trauen kann und wem nicht. Vor allem aber habe ich mich häufig gefragt, welche Intention die Verbindung mit den Aufgaben verfolgt und generell, was einfach hinter alldem steckt. Die Neugier war also geweckt und hat sich mit dem weiteren Verlauf der Handlung auch nur noch weiter gesteigert. Dementsprechend war ich an die Geschichte gefesselt. Ebenso konnte die Geschichte vor allem zum Ende hin noch mit einigen Überraschungen punkten und überzeugen.
Man darf hier natürlich nichts hochtrabendes oder tiefgründiges erwarten. Es war eine lockere und leichte Collegegeschichte, der etwas anderen Art mit vielen spannenden und fesselnden Elementen, die mich wirklich gut unterhalten hat.
Was natürlich wirklich gemein war, war der Cliffhanger am Ende, weswegen ich direkt mit dem zweiten Teil begonnen habe.

Cara hat mir sehr gut gefallen. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich mochte ihre Art sehr gerne. Ihre Entscheidungen und Denkweisen wurden nachvollziehbar dargestellt und auch die Zwickmühle, in der sie steckt, was natürlich nicht immer die besten Entscheidungen hervorruft, wurde deutlich. Sie ist sehr reflektiert und versucht einfach das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Auch die anderen Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Man lernt sie zwar nur aus Caras Perspektive kennen, kann sich dennoch aber gut ein Bild von ihnen machen. Aufgrund der Gesamtsituation habe ich irgendwann angefangen, alles zu hinterfragen, was die Nebencharaktere so machen und, ob man ihnen wirklich trauen kann, was natürlich ebenfalls für Spannung gesorgt hat.

Das Hörbuch habe ich sehr gerne gehört. Es ließ auf einen lockeren und leichten Schreibstil schließen, da ich der Sprecherin sehr gut und einfach folgen konnte. Sie bringt einem die Geschichte gut nahe und lässt einen wunderbar mitfiebern. Auch die Spannung, die Gefühle und Emotionen kamen gut rüber, sodass ich auch in der Hinsicht mitgerissen wurde.
Die Atmosphäre hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich mochte das ganze College- und Verbindungsflair echt gerne und dazu kam noch etwas düsteres und geheimnisvolles, was wunderbar gepasst hat.

Insgesamt eine wunderbar spannende und fesselnde Geschichte, die sich gut hören und einen mitfiebern lässt.

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Veröffentlicht am 23.08.2021

Ruhig und unaufgeregt, mit spannenden Höhepunkten

When you look at me
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Inhalt
Xavier gehört ein riesiges Unternehmen, mit dem er auch sehr erfolgreich ist. Doch in der Öffentlichkeit kommt er immer sehr kalt rüber und viele bezeichnen ihn als Roboter. Was jedoch niemand weiß ...

Inhalt
Xavier gehört ein riesiges Unternehmen, mit dem er auch sehr erfolgreich ist. Doch in der Öffentlichkeit kommt er immer sehr kalt rüber und viele bezeichnen ihn als Roboter. Was jedoch niemand weiß ist, dass er Angst vor der Öffentlichkeit und sozialen Kontakten hat. Nun plant er allerdings den nächsten Schritt mit seinem Unternehmen, wofür er aber unbedingt anders von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Er kann sich niemand besseren als Peyton, eine ehemalige Schulfreundin, vorstellen, die ihm dabei helfen soll. Peyton ist PR-Beraterin und stellt von Anfang an klar, dass sie ihm nur helfen kann, wenn er komplett ehrlich zu ihr ist. Das funktioniert anfangs auch gut, bis die Beiden merken, dass sie beginnen, mehr füreinander zu empfinden, was Xavier unter allen Umständen für sich behalten möchte...

Meine Meinung
Nachdem ich jedes Buch von der Autorin schon gelesen habe, war es natürlich keine Frage, dass ich auch dieses lesen werde. Daher habe ich mich auch schon riesig darauf gefreut. Und was soll ich sagen? Bis auf eine kleinere Schwäche konnte mich auch dieses Buch wieder komplett überzeugen.

Es handelt sich hierbei um eine schöne und unaufgeregte Geschichte mit einzelnen spannenden Höhepunkten, die für ein bisschen Tempo gesorgt haben. Die Grundgeschichte rund um Xavier und Peyton war vielleicht sogar ein bisschen zu ruhig, sodass ich tatsächlich sagen würde, dass wenn es diese einzelnen spannenden Momente nicht gegeben hätte, vermutlich sogar ein bisschen Langeweile aufgekommen wäre. Ein bisschen mehr Spannung in der Grundgeschichte hätte daher meiner Meinung nach nicht geschadet.
Was ich gut fand, ist, dass die Geschichte auch ohne größere Dramen auskommt. Das was passiert ist, war authentisch und passte in die Geschichte. Es wurde nichts unnötig aufgebauscht, was mir gut gefallen hat.
Ebenso haben die Themen, die hier angesprochen wurden, mir wirklich gut gefallen und fand sie auch wirklich gut dargestellt und umgesetzt. Vor allem im Fokus standen hier die Themen Trauer und Verlust auch in Bezug auf Soldaten, die einem nahe gebracht wurden und mich auch berühren konnten.
Besonders toll fand ich aber das kleine Easter Egg, dass die Autorin hier versteckt hatte. Das hat mich irgendwie richtig gefreut.

Peyton ist eine wirklich herzliche und liebenswerte Protagonistin, die es schnell geschafft hat, einen für sich zu gewinnen. Doch je mehr man über sie erfahren und vor allem sie aus Xaviers Perspektive erlebt hat, desto perfekter kam sie rüber. Das fand ich fast schon zu perfekt und glatt, dass ich manchmal auch ein bisschen genervt davon war. Sie hat zwar auch Schwächen aufgrund ihrer Vergangenheit, diese waren aber so tief vergraben, dass sie nur in den seltensten Moment mal nicht perfekt rüber kam.
Xavier hat mir ebenfalls gut gefallen. Er wirkte sehr authentisch und nahbar, trotz seiner Distanziertheit in manchen Situationen.

Das Buch ließ sich sehr angenehm lesen, sodass ich auch gut und schnell voran gekommen bin. Die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht, weswegen mich die Geschichte auch berühren und emotional mitreißen konnte. Die Atmosphäre hat mir meistens ebenfalls gut gefallen, weil sie etwas warmes und gefühlvolles an sich hatte. An manchen Stellen wirkte sie aber auch irgendwie kalt und glatt. Ich kann nur vermuten, dass das vielleicht an der Bürosituation im Unternehmen oder auch an Peytons Perfektion lag.

Insgesamt hat mir das Buch im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen, weil es einem irgendwie nahe ging. Die kleineren Schwächen waren zwar Schade, haben aber dem insgesamt positiven Gefühl keinen Abbruch getan.

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Veröffentlicht am 23.08.2021

Leider nicht so spannend, wie die Vorgänger-Bände

Redemption. Nachtsturm (Revenge 3)
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Inhalt
Evie und Luc sind in Zone 3 angekommen. Evie weiß mittlerweile, was sie ist und, dass sie ihre Fähigkeiten kontrollieren muss, da sonst all ihre Freunde in Gefahr sind. Sogar für Luc, den nichts ...

Inhalt
Evie und Luc sind in Zone 3 angekommen. Evie weiß mittlerweile, was sie ist und, dass sie ihre Fähigkeiten kontrollieren muss, da sonst all ihre Freunde in Gefahr sind. Sogar für Luc, den nichts so schnell töten kann, stellt sie ein Risiko und eine tödliche Gefahr dar.
Während Evie immer mehr dazu lernt und Luc weiterhin alles für sie tun würde, ist auch Daedalus nicht untätig...

Meine Meinung
Ich freue mich immer riesig, wenn ein neues Buch aus dieser Reihe erscheint. Daher habe ich mich natürlich auch wahnsinnig auf diesen Band gefreut. Leider muss ich aber sagen, dass er mich nicht komplett überzeugen konnte und nicht so spannend war, wie ich es von der Reihe gewohnt bin.

Die Geschichte war irgendwie sehr ruhig und es ist nicht viel passiert. Es schien mir eher, als würde in diesem Band alles für die Ereignisse im nächsten Band vorbereitet. Wir lernen Zone 3 kennen und begleiten Evie dabei, wie sie sich mit allem dort bekannt macht und selbst trainiert wird. Das fand ich schon interessant, aber bei der Anzahl an Seiten, hätte zwischendurch auch ein bisschen mehr passieren dürfen. Dennoch war es aber schön zu sehen, dass es immer wieder etwas Neues in dieser Buchreihe zu entdecken gibt, weswegen es auch nie langweilig wird. Natürlich merkte man, dass unterschwellig schon Spannung in der Luft liegt, aber so richtig fesseln oder, dass es actionreichere Szenen gab, damit wurde sehr lange hinterm Berg gehalten.
Zum Ende hin, bahnte sich dann so einiges an, sodass sich die Ereignisse überschlagen haben und genau dann, endete das Buch auch und ließ mich fassungslos zurück. Ich denke, in Band 4 wird es dann so richtig los gehen, sodass ich mich darauf nun schon wahnsinnig freue.

Evie finde ich einfach nur toll. Sie ist so eine starke Protagonistin und ich mag es einfach, wie sie und Luc mit miteinander umgehen. Die Beiden sorgen für viel Humor und Leichtigkeit in der Geschichte, was natürlich vor allem an Luc und seine Art liegt.
Luc ist natürlich immer noch unfassbar toll. Ich finde ihn einfach nur Klasse. Seine Ausstrahlung, seine Art, sein Humor, seine Stärke und seine Fähigkeiten, das alles macht ihn einfach zu einem unfassbar präsenten und starken Protagonisten, der jedes Herz höher schlagen lässt.
Die Dynamik und Harmonie zwischen den Beiden ist einfach nur großartig und stellt alles in den Schatten, was man bislang so kennt.

Der Schreibstil ist, wie es nicht anders zu erwarten war, einfach und flüssig gehalten, sodass man den Ereignissen gut folgen konnte und wunderbar wieder in die Geschichte eintauchen konnte. Die Autorin schafft es auch hier wieder eine großartige Atmosphäre zu kreieren, die eingängig ist und ein wenig düster ist. Die Leichtigkeit entsteht hier durch den Humor von Luc und dem allgemeinen Geplänkel zwischen Luc und Evie. Die Gefühle und Emotionen werden hier greifbar gemacht, sodass ich auch emotional wieder mitgerissen wurde. Die Autorin versteht sich einfach darauf, großartige Fantasywelten zu kreieren, wobei weder die Atmosphäre noch die Gefühle irgendwie zu kurz kommen.

Insgesamt ist dieser dritte Band natürlich trotzdem eine tolle Fortsetzung, die die Neugier auf den Folgeband geweckt hat. Dennoch kamen für mich hier die Spannung und die Action ein wenig zu kurz, wenn ich an die Beiden Vorgänger-Bände denke.

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