Ein bisschen zu perfekt?
Keeper of the Lost Cities – Das Exil (Keeper of the Lost Cities 2)Band 1 konnte mich ja absolut begeistern und so hatte ich auch wirklich Lust fix Band 2 zu lesen. Noch immer bin ich verliebt in die zauberhafte Welt, in die liebenswürdigen Charaktere und die faszinierenden ...
Band 1 konnte mich ja absolut begeistern und so hatte ich auch wirklich Lust fix Band 2 zu lesen. Noch immer bin ich verliebt in die zauberhafte Welt, in die liebenswürdigen Charaktere und die faszinierenden Ideen. Aber dieses Mal gibt es auch Kleinigkeiten, die mich gestört haben.
Zum Einen ist ist das unsere Protagonistin Sophie. Bereits in Band 1 wird häufig erwähnt, wie speziell sie ist. Das hat mich da noch wenig gestört, allerdings nimmt das in Band 2 immer weiter zu, sodass es irgendwann wirklich zu viel ist. Zu viele Fähigkeiten, zu viele Jungs, die scheinbar für sie schwärmen und eine zu perfekte Sophie.
So ist Sophie auch scheinbar die Einzige, die das Alicorn (quasi Pegaus-Einhorn) zähmen kann. Mir ist diese ganze Geschichte rund um das Alicorn etwas zu kitschig. Allerdings habe ich auch im Hinterkopf, dass die Zielgruppe des Buches jünger ist. Dementsprechend ist es angemessen und völlig in Ordnung.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch wieder gern gelesen. Die Atmosphäre ist einfach zauberhaft und ich liebe die Nebencharaktere! Für die nächsten Bände, auf die ich mur sehr freue, würde ich mir aber wieder mehr Überraschungen und mehr Komplexität wünschen. Das sind nämlich die Punkte, von denen es nicht zu viel gibt.
Fazit: Nicht nur für jüngere Leser ein magisches Abenteuer, dass definitiv Spaß beim Lesen macht!