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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2021

Knisternd. Einfühlsam. Berührend.

It was always love
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Leseerlebnis :
"It was always love" ist der zweite Teil der "Blakely Brüder" Reihe und wird aus der Sicht der Protagonistin Aubree in der Ich-Form erzählt.
Ich habe mich schnell in die Geschichte eingefunden ...

Leseerlebnis :
"It was always love" ist der zweite Teil der "Blakely Brüder" Reihe und wird aus der Sicht der Protagonistin Aubree in der Ich-Form erzählt.
Ich habe mich schnell in die Geschichte eingefunden und mich Aubree hineinversetzen können.
In den Hauptcharakter Noah habe ich mich sehr schnell verlesen. Er flucht zwar wie ein Rohrspatz, steckt aber voller Liebe und hat einen großen Beschützerinstinkt. So hat er sich ganz heimlich zu meinem aktuellen Bookboyfriend gemausert.
Der Schreibstil von Nikola Hotel ist gewohnt flüssig, voller Gefühl und wunderbar präsent. Der Handlungsverlauf hat keinerlei Längen und fesselt einen and Geschehen. Es gibt mega tolle Knistermomente und ganz viel Romantik.
Die behandelte Thematik empfinde ich als sehr wichtig. Sie erhält hier genügend Raum, aber überlagert die generelle Story auch nicht komplett. Ein gelungener Balanceakt.
Einzig Noahs Probleme konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da fehlt mir persönlich wahrscheinlich der Bezug.
Ein besonderes Highlight sind auch hier wieder die schönen Handletterings.
Fazit :
Ein beeindruckendes Finale der Dilogie. Die Geschichte von Aubree und Noah hat mich sehr berührt. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 02.09.2021

Einnehmend. Humorvoll. Interessant.

Hella - Your Yesterday Is My Tomorrow
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Leseerlebnis :
"Hella - your yesterday is my tomorrow" wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Hella und James in der Ich-Form erzählt. Geschrieben ist die Geschichte im Präteritum. Nach ...

Leseerlebnis :
"Hella - your yesterday is my tomorrow" wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Hella und James in der Ich-Form erzählt. Geschrieben ist die Geschichte im Präteritum. Nach einer kurzen Einfindungszeit habe ich mich in der Story sehr wohl gefühlt. Interessant ist, dass man sich sowohl im Mittelalter als auch in der Zukunft befindet. Die Protagonisten werden gut gezeichnet und es macht Freude die beiden zu begleiten.
Etwas nach der Hälfte des Buches gibt es einen längeren Geschichtsabriss. Gefühlt hätte ich diesen in kleinere Stücke aufgeteilt und innerhalb der Story weiter gestreut -  mein persönliches Empfinden.
Melanie Mur schreibt wundervoll flüssig.
Der Handlungsverlauf selbst ist spannend und hat keine Längen. Für mich hätte die Geschichte noch deutlich mehr Seiten haben können. Die Liebesgeschichte der beiden hätte ich mir etwas seitenintensiver, da die Grundthematik ja genug Potential für unheimlich interessante und humorvolle Szenen bietet. Vielleicht schien mir daher auch der Schluss recht abrupt.
Nichtsdestotrotz hat mir das Lesen viel Spaß gemacht und mich eingenommen.
Fazit:
"Hella" lässt sich sehr gut lesen und hat eine sehr interessante und spannende Grundidee, die mich durch die Seiten hat fliegen lassen. Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 28.08.2021

Tragisch. Berührend. Emotional.

One more Dream
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Leseerlebnis :
"One more dream" ist der zweite und finale Band der Dilogie von Louisa Beele. Nachdem ich vom Auftakt "One more time" mega begeistert war, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Fortsetzung. ...

Leseerlebnis :
"One more dream" ist der zweite und finale Band der Dilogie von Louisa Beele. Nachdem ich vom Auftakt "One more time" mega begeistert war, hatte ich sehr hohe Erwartungen an die Fortsetzung.
Der zweite Teil setzt ziemlich genau am Ende  seines Vorgängers an. Sarah kehrt endlich mit ihrer Familie zurück in die USA - zumindest für einen Urlaub. Doch alles ist ganz anders als sie es sich vorgestellt hat. Nach dem Aufenthalt ändert sich einiges im Leben der Protagonistin.
"One more dream" wird von einer gewissen Schwere getragen. Die Dramatik aus dem ersten Teil weicht einer Traurigkeit. Der Schreibstil der Autorin ist weiterhin verblüffend flüssig und fesselnd. Man kann kaum aufhören zu lesen.
Leider waren mir einige Abschnitte einfach zu kurz und ich hätte mir mehr Szenen gewünscht, damit ich Sarahs Gefühlswelt besser verstehen kann. Auch durch die fehlenden Jahreszahlen fühlte ich mich teilweise etwas orientierunglos, denn die waren bei "one more time" immer präsent.
Fazit :
Ein guter Abschluss der Dilogie, der meines Erachtens deutlich mehr Seiten hätte haben dürfen.

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Veröffentlicht am 25.08.2021

Familiär. Befreiend. Nachdenklich.

Die Insel der Wale
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Leseerlebnis :
"Die Insel der Wale" handelt von der in Deutschland aufgewachsen Maya, deren irische Mutter sie in der Kindheit plötzlich verlassen hat. Nachdem sie Unterlagen findet, die eine nicht ganz ...

Leseerlebnis :
"Die Insel der Wale" handelt von der in Deutschland aufgewachsen Maya, deren irische Mutter sie in der Kindheit plötzlich verlassen hat. Nachdem sie Unterlagen findet, die eine nicht ganz so freiwillige Abreise der Mutter vermuten lassen, begibt sie sich nach Irland um ihre Mutter zu suchen. Dort stößt sie nicht nur Brendan, sondern auch auf eine Vielzahl an Geheimnissen.
Das Buch wird von der Protagonistin in der
Ich-Form erzählt und ich konnte mich schnell in die junge Meeresbiologin hinein versetzen. Die wird sehr gut porträtiert und man kann ihr Handeln problemlos nachvollziehen. Brendan gefiel mir auch sehr gut, allerdings ging mir die Liebesgeschichte etwas zu schnell voran, aber manchmal ist das im wahren Leben ja auch so. Das Buch hätte meiner Meinung nach ruhig einige Seiten mehr haben können.
Irland ist ein wundervolles Setting und auch die Iren selbst werden von der Autorin wunderbar porträtiert.
Ich glaube dies ist nun das sechste Buch, welches ich von der Autorin lese und ich bin wie immer begeistert von ihrem unheimlich flüssigen, atmosphärischen und warmherzigen Schreibstil. Besonders gut gefallen haben mir die kleinen irischen Gegebenheiten, die Jani Friese mit in ihre Geschichte integriert hat.
Fazit:
Ein schöner Ausflug nach Irland und wieder ein tolles Buch aus der Feder von Jani Friese, das ich nur empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 08.07.2021

Atmosphärisch. Bildgewaltig. Faszinierend.

Farbenasche & Seelentinte
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"Farbenasche & Seelentinte" wird aus den vier Perspektiven der Protagonisten Ästen, Eduard, Lerenial und Coryn erzählt, wobei Coryn definitiv die Hauptperson einnimmt, was auch durch die andere Erzählform ...

"Farbenasche & Seelentinte" wird aus den vier Perspektiven der Protagonisten Ästen, Eduard, Lerenial und Coryn erzählt, wobei Coryn definitiv die Hauptperson einnimmt, was auch durch die andere Erzählform auffällt. Im Gegensatz zu den anderen dreien wird ihre Perspektive in der Ich - Form erzählt, die übrigen in der Er-Form. Dazu kommen nicht nur unterschiedliche Welten, sondern auch noch einige Zeitsprünge.
Anastasia Glawatzki schreibt im Präteritum und ihr Schreibstil ist sehr plastisch, unheimlich wortgewaltig und sehr atmosphärisch. Vorallem die Zwischenwelt hat mich absolut begeistert.
Zu Beginn hat mich die Geschichte aufgrund der farbigen Schleier, die Coryn sieht ein wenig an die "Colors of Life"-Reihe von Mella Dumont erinnert . Das verliert sich aber sehr schnell, als sie in Feja landet.
Der Handlungsverlauf ist extrem spannend und fesselnd und auch die Charaktere sind einzigartig und verleihen dem Buch ganz viel Tiefe.
Einzig das Wechseln der Erzählformen hat keinen Lesefluss immer wieder etwas gestört.
Davon abgesehen hat mich die Autorin mit ihrem Debüt absolut von sich überzeugen können.
Gerade das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Ein besonderes Highlight war auch der Glossar zu den Schleierfarben.
Fazit:
Ein wahnsinnig gutes Debüt, was mich überzeugt hat und dessen Bilder bestimmt noch lange in meinem Kopf verweilen.

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