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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2022

Sehr temporeich

Im Auge des Zebras
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Das war mein erstes Buch von Vincent Kliesch. Ich habe zwar schon einiges über seine Bücher zB. Auris gehört, jedoch noch nie tatsächlich ins Auge gefasst. Sonst folge ich eher nicht den Autoren, von denen ...

Das war mein erstes Buch von Vincent Kliesch. Ich habe zwar schon einiges über seine Bücher zB. Auris gehört, jedoch noch nie tatsächlich ins Auge gefasst. Sonst folge ich eher nicht den Autoren, von denen man sehr viel hört.
Durch eine Leserunde kam ich nun zu diesem Buch. Wusste vorab auch, dass Sebastian Fitzek sowohl befreundet, wie auch Ideengeber des Autors ist.
Das Buch beginnt bereits recht anspruchsvoll. So entsteht schnell ein Geflecht, zwischen Drogenkriminalität, Morden, mafiaähnlichen Zuständen und auch Entführungen von Kindern und Jugendlichen. Das Ganze ist äußerst verwirrend und anspruchsvoll. Die Hauptermittlerin stößt bald auf ihre Grenzen und sucht Unterstützung bei älteren ehemaligen Koryphäen. Unter anderem ersucht sie den ausgeschiedenen LKA Ermittler Severin Boesherz. Der wiederum eine sehr ungewöhnliche Gabe der Einfühlung und Hypersensibilität besitzt, die ihn in früheren Jahren zwar großen Ermittlungserfolg bescherte, allerdings final zu einem dramatischen Ende führte. Kommissarin Olivia Holzmann bleibt auf sich gestellt und darf erfahren, dass sie wohl doch alleine den Fall lösen kann und wird.
Das Buch ist keineswegs einfache Lektüre. Der Leser wird in den Bann gezogen, bekommt Einblick in vermeintlich Unmögliches und ist gefesselt. Es ist spannend von Anfang bis Ende. Es war mir nicht möglich, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Ich benötigte immer wieder eine Pause, um nachzudenken und zu folgen. Da es doch sehr temporeich ist.
Gerne empfehle ich dieses anspruchsvolle Werk.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Geheimnisvolle Ereignisse gepaart mit einfallsreichen Morden

Der Himmel über Nordfriesland
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Das war mein erstes Buch von diesem Autor, dass ich gelesen habe. Ich bin anhand des Titels und des Covers von einem `klassischen` Küstenkrimi ausgegangen. Wurde dann allerdings gleich positiv überrascht. ...

Das war mein erstes Buch von diesem Autor, dass ich gelesen habe. Ich bin anhand des Titels und des Covers von einem `klassischen` Küstenkrimi ausgegangen. Wurde dann allerdings gleich positiv überrascht. Anfangs ereignen sich diverses. Von Suizid über paranormale Ereignisse….. Man wird von dem Tagebuch der Verstorbenen immer wieder durch das Buch begleitet. Es werden perfide Morde begangen, welche die beiden Ermittler mit ihrem trockenen Humor begleiten. Dies ist recht unterhaltsam. Dabei wird man auch in die Astrologie und Astronomie eingeführt. Und welche Auswirkungen gerade die Astrologie auf Menschen haben kann.
Zum Ende hin sind es sehr dramatische Szenen. Obwohl man vermutet, dass der Täter uns die ganze Zeit in diesem Buch begleitet, war ich am Ende dann doch verwundert. Dessen Schicksal hatte ich so auch noch nie in einem Buch.
Positiv fand ich den Humor der unterschiedlichen Ermittler und auch die Mordarten und die einfallsreichen Begründungen hierzu und ebenso die `paranormalen` Ereignisse.
Mich hat das Buch gut unterhalten. Allerdings würde ich es persönlich nicht als `fesselnd` bezeichnen.

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Zum Lachen und/ oder bittere Realität

Jackie hat Hirn erbrochen – bleibt die jetzt doof?
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Aufgrund meiner mittlerweile über 30jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit musste ich das Buch einfach lesen. Der Autor berichtet mit einer Leichtigkeit von einzelnen Erlebnissen. Diese schildert er teilweise ...

Aufgrund meiner mittlerweile über 30jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit musste ich das Buch einfach lesen. Der Autor berichtet mit einer Leichtigkeit von einzelnen Erlebnissen. Diese schildert er teilweise sehr bildhaft und nachvollziehbar. Meistens bewirkt es auch ein Lachen beim Leser. Doch leider ist das auch tagtägliche Realität. Was den Leser hier erheitert, findet ständig bei solchen Einsätzen statt. Leider! Der Leser sollte wohl so etwas sensibilisiert werden, für das wann und warum man einen Notruf wählen sollte. Jedoch werden vermutlich genau diese eh schon auch nur im Notfall den Anruf tätigen.
Es ist total nachvollziehbar, dass man sich in diesen Hilfsberufen auch immer wieder frägt, warum man sich das antut. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Es wird tatsächlich immer schwieriger…. Auch, weil man als Helfender schon länger nicht mehr ohne Über-/ und Angriffen arbeiten kann. So schafft man sich auch keinen Platz mehr, wenn man mit Signal anfährt. Im Gegenteil, die Schaulustigen versperren extra den Weg….
Das Buch ist sehr gut gelungen. Erlebtes in eine Geschichte verpackt.
Ich kann das Buch sehr empfehlen.
In der Hoffnung, dass es von vielen gelesen wird und man dadurch auch für das Verständnis dieser Berufsgruppe sensibilisieren kann.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Wird wieder besser

Was die Toten sehen
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Ich mag Thriller/ Krimis, die in der Gerichtsmedizin handeln, sehr. Daher kam ich auch zu dieser Reihe. Ich denke tatsächlich, dass man dadurch noch etwas lernen kann, vom menschlichen Dasein.
Das Cover ...

Ich mag Thriller/ Krimis, die in der Gerichtsmedizin handeln, sehr. Daher kam ich auch zu dieser Reihe. Ich denke tatsächlich, dass man dadurch noch etwas lernen kann, vom menschlichen Dasein.
Das Cover ist bei diesem Buch anders, als bei den vorherigen Teilen. Es fehlen die schönen Blumen. Dafür aber der Bezug des Ortes ist gegeben. Die Wiedererkennung der Reihe um Cassie Raven ist da nicht mehr gegeben.
Es handelt sich hier um das vierte Buch über Cassie, die als junge Assistentin der Rechtsmedizin arbeitet. Sie wird schräg anschaut, nicht zuletzt wegen ihrem Gothic-Look. Dazu noch diverse Piercings und Tattoos und ein Undercut. Hat sie jedoch Kontakt zu den Angehörigen, weiß sie durchaus, sich anders zu stylen. Cassie glaubt, dass die Toten mit ihr kommunizieren. Daher ist sie durchaus schon deshalb speziell. Cassie möchte jedoch oft die naheliegenden Dinge nicht einfach akzeptieren und eckt daher meist an.
Dieses Buch hat mir wieder etwas besser gefallen als das vorherige. Das typische von Cassie fehlte wieder. Flyte hat eine andere Rolle und immerhin scheinen die beiden wieder die gewohnte Zusammenarbeit anzustreben. Mich macht nur dieses Hin und Her bezüglich Affären und oder Beziehungen etwas kirre. Nicht Fisch nicht Fleisch oder doch? Nimmt mir oft zu viel Raum ein, wo die Spannung verloren geht.
Ich vermute der nächste Teil wird wieder typisch Cassie und Flyte.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Sehr berührend

Branderbe
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Ich durfte das Buch kostenfrei und unentgeltlich Testlesen. Da mein Mann und ich primär Krimis und Thriller lesen, waren wir sehr gespannt.
Hier handelt es sich um das dritte Buch einer Krimireihe. Die ...

Ich durfte das Buch kostenfrei und unentgeltlich Testlesen. Da mein Mann und ich primär Krimis und Thriller lesen, waren wir sehr gespannt.
Hier handelt es sich um das dritte Buch einer Krimireihe. Die ersten beiden Bücher haben wir nicht gelesen und können daher sagen, dass man dieses Buch durchaus eigenständig lesen kann. An keiner Stelle hatte man dadurch Defizite.
Das Cover erschloss sich mir, nachdem ich das Buch gelesen hatte. Dann sehr gut gelungen.
Die Autorin hat sich definitiv vorneweg mit der Thematik auseinandergesetzt und dadurch eine sehr nachvollziehbare realistische Handlung erarbeitet. Diese war teilweise schwierig für mich auszuhalten, berührte mich, als selbst Pflegende. Es könnte tatsächlich so sein. Das Ermittlerteam fand ich etwas speziell. Vielleicht fehlt hier doch etwas Vorwissen? Oder die sollen so sein.
Teilweise waren mir Situationen etwas zu sehr ausgeschmückt und zu ausufernd. In Kürze von einer Szenerie in die Nächste. Auch die Leseabschnitte/ Kapitel waren mir zu lange. Könnten etwas mehr abgegrenzt sein.
Insgesamt hat es mir gut gefallen. Sehr berührend und spannend. Wenn man auch teilweise für die Kapitellänge einen längeren Atem braucht.

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