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Veröffentlicht am 19.09.2021

Tiefgehende Rockstar-Romance

Just the Way You Are
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Fiona ist 19, hat das Abi in der Tasche, aber keinen Plan, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Das Letzte, was sie jetzt braucht, ist, dass sich Josh Beck zurück in ihr Leben schleicht: Josh, in den ...

Fiona ist 19, hat das Abi in der Tasche, aber keinen Plan, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Das Letzte, was sie jetzt braucht, ist, dass sich Josh Beck zurück in ihr Leben schleicht: Josh, in den sie seit der 7. Klasse verliebt war. Josh, der ihr das Herz gebrochen hat. Josh, der jetzt ein berühmter Singer-Songwriter ist, und den sie seit drei Jahren nicht mehr gesehen hat - außer auf Dutzenden Zeitschriftencovern.
Sie sollte Nein sagen, sollte seine spontane Konzerteinladung ablehnen. Aber Josh hat schon immer Wege gefunden, in ihr Herz vorzudringen. Schritt für Schritt kämpft er sich dorthin zurück. Doch schon bald merkt Fiona, dass er etwas vor ihr verbirgt - und auch sie hat ihm längst nicht alles über sich erzählt.

Mit „Just the way you are“ schickt Aaliyah Abendroth einen neuen Rockstar in den Ring. Dieses Mal begleiten wir den liebenswürdigen Josh Beck und die süße Fiona bei ihrer gemeinsamen Geschichte.
Wir erleben die Ereignisse aus Fionas Sicht und während wir noch erfahren, um wen es eigentlich geht, geht es auch schon los. Fiona ist immer noch nicht über Josh hinweg, in den sie seit der 7.Klasse verliebt war. Er hatte sich damals für eine andere entschieden und sie bekommt ihn einfach nicht aus dem Kopf oder vielmehr aus dem Herz. Plötzlich steht er vor ihr, als sie mit ihrem Bruder ein Headset abholen will und überredet sie zu einem seiner Konzerte zu kommen. Er ist mittlerweile gefeierter Rockstar und auch sein Herz hat Fiona nicht vergessen können.
Zwei Herzen, die immer noch dem jeweils anderen gehören? Klingt einfach und man fragt sich wo das Problem ist oder? Nun, die Autorin schickt uns hiermit auf eine wirklich bewegende und nicht ganz einfache Reise. Die Vergangenheit ist nicht das was sie zu sein scheint und viele Missverständnisse und Fehler kommen ans Tageslicht. Aber auch Fionas persönliche Vergangenheit und Joshs aktuelle Gegenwart beinhalten Probleme, die viel Geduld, Mut und Kraft verlangen.
Die Geschichte hat mich mit ihrer Thematik, dem Schreibstil und den Figuren sofort gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich habe so für die Zwei gefiebert und wollte einfach wissen, wie es weitergeht und vor allem, ob es ein Happy End gibt oder nicht.
Begleitet werden beide von tollen Nebenfiguren. So z.B. Fionas Bruder Liam mit dem absolut witzigen, sprechenden Beo Zorro oder Joshs Rockstarkumpels. Jessie aus „Verrockt nach dir“ darf mal wieder einen Gastauftritt absolvieren und auch Ethan aus der Dream-Catchers-Reihe ist mit dabei. Ich liebe solche Gastauftritte!
Das Buch ist aber nicht nur klassisch Rockstar-Romance. Es geht dazu um wirklich ernste Themen und ich bewundere die Autorin, dass sie ihre Plattform dafür nutzt. Ich versuche, nicht zu spoilern. Es geht um die unheilbare Krankheit Morbus Bechterew, um die Probleme, die Social Media mit sich bringt und um Missbrauch und seine verschiedenen Gesichter. Die Autorin geht all diese Themen mit Gefühl und vor allem Wissen an. Sie nutzt die Geschichte um aufzuklären, Mut zu machen und Aufmerksamkeit darauf zu lenken.
Ich bin verliebt in die Figuren, begeistert von der Geschichte und beeindruckt von der Autorin! Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Schöne kleine Liebesgeschichte

Dein Herz in tausend Worten.
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Die schüchterne Millie arbeitet als Assistentin in einem Verlag und rettet heimlich abgelehnte Manuskripte. Eins davon hat es ihr besonders angetan - eine traurige Liebesgeschichte, deren Worte sie in ...


Die schüchterne Millie arbeitet als Assistentin in einem Verlag und rettet heimlich abgelehnte Manuskripte. Eins davon hat es ihr besonders angetan - eine traurige Liebesgeschichte, deren Worte sie in ihrem Innersten berühren. Sie beginnt, einzelne Zeilen daraus heimlich in Cafés und in Läden zu verteilen, um auch anderen Menschen Trost zu spenden. Als der Autor William Winter einen Zettel entdeckt, ist er entsetzt. Wurde sein Roman geklaut? Macht sich jemand über ihn lustig? William will unbedingt herausfinden, wer das getan hat. Doch als er Millie das erste Mal unwissentlich begegnet, geschieht etwas mit ihm: Sie bringt ihn dazu, über sein Geheimnis zu sprechen, und berührt ihn tief in seinem Herzen. Nur Millie macht die plötzliche Nähe Angst, sie glaubt nicht an das Glück und flüchtet.

Judith Pinnow erzählt in ihrem Buch „Dein Herz in tausend Worten“ eine wirklich berührende, schöne und kauzige Liebesgeschichte.
Millie ist eine sehr sympathische Figur, sie hat manchmal ein bisschen Probleme zu sprechen und ist eigentlich am liebsten für sich. Der Einzige der sie richtig versteht ist ihr Bruder. Sie arbeitet in einem kleinen Verlag und hat heimlich begonnen, abgelehnte Manuskripte mitzunehmen und zu lesen. Dabei stößt sie auf das Manuskript von Will, der es unter anderem Namen eingereicht hat und verteilt ihre Lieblingsstellen auf der Straße. Während Will sich auf die Suche nach ihr macht, um herauszufinden, wer seine Zitate verteilt, treffen sich die zwei zufällig und eine schöne Liebesgeschichte beginnt.
Diese Geschichte wird eindeutig von den tollen Figuren getragen. Millie ist ziemlich kauzig aber einfach liebenswürdig dabei und ihr Bruder ist super fürsorglich und nett.
Aber auch ihre Arbeitskollegen sind alle für sich einfach toll. Will hat mir auch schnell gefallen, auch wenn ich ihn und seinen besten Freund bzw. Agenten erst näher kennen lernen musste. Will ist auch ein bisschen kauzig, was mich immer mal zum Schmunzeln gebracht hat.
Das Buch kommt ohne Drama aus und hat bei mir einfach nur für gute Laune gesorgt. Millie zu begleiten, wie sie erst die Manuskripte rettet und dann mit Will zusammenstößt, ist einfach schön und hatte auch oft etwas Zartes. Als Will dann um sie kämpft wird es richtig romantisch, so dass auch an Gefühlen nicht gespart wird.
Kleine Charakterentwicklungen runden das Ganze ab.
Das Buch ist nicht besonders lang aber dafür besonders schön.
Ich kann es wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Sympathischer Einblick in das Leben eines Mönchs

#FragEinenMönch
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Als im Dezember 2019 das YouTube-Video FrageinenMönch erschien, in dem der Benediktiner Nikodemus Schnabel auf vorher gesammelte Fragen zum Leben als Mönch antwortete, war das Echo begeistert: Ein Mönch ...

Als im Dezember 2019 das YouTube-Video

FrageinenMönch erschien, in dem der Benediktiner Nikodemus Schnabel auf vorher gesammelte Fragen zum Leben als Mönch antwortete, war das Echo begeistert: Ein Mönch und Katholik, der offen, ehrlich und reflektiert auch auf schwierige und persönliche Fragen eingeht und einen klaren Standpunkt vertritt! Und dass, ohne andere zu verurteilen oder ihnen seine Meinung aufzudrücken.

frageinenmönch“ von Pater Nikodemus Schnabel ist aufgrund eines Youtube-Interviews entstanden. In diesem kleinen Büchlein beantwortet der Mönch viele Fragen, die die Community ihm gestellt hat.
Fragen und Antworten werden immer in Sprechblasen abgebildet, wie bei einem Chatverlauf. Die Schrift ist recht groß, was ich ein wenig gewöhnungsbedürftig empfunden habe. Zwischendrin finden wir immer wieder Fotos von Nikodemus, die seine sehr sympathischen Antworten unterstreichen.
Es werden weltliche Fragen zu seinem Leben als Mönch gestellt und zu seinen Ansichten zu allgemeinen weltlichen Themen. Manche witzig, andere sehr persönlich. Aber auch Glaubensfragen werden beantwortet.
Mir hat gut gefallen, dass alle Fragen sehr ehrlich und offen beantwortet werden und Nikodemus dabei weder belehrend noch predigend wirkt.
Besonders auch die Einblicke in seinen Alltag als Mönch fand ich sehr spannend.
Wenn man mich fragt, hätte das Buch noch einige Fragen mehr haben können.
Mir gefällts!

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Veröffentlicht am 12.09.2021

Richtig sympathische Figuren

Boston College - Nothing but You
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Lyla Wilder dachte, dass am College alles besser wird. Aber es ist wie auf der Highschool: Sie bleibt eine Außenseiterin, die Nase immer in Büchern vergraben. Zum Glück lernt sie gleich zu Beginn ihres ...

Lyla Wilder dachte, dass am College alles besser wird. Aber es ist wie auf der Highschool: Sie bleibt eine Außenseiterin, die Nase immer in Büchern vergraben. Zum Glück lernt sie gleich zu Beginn ihres Studiums Beck kennen. Er ist das genaue Gegenteil von ihr: superheiß, beliebt und ein erfolgreicher Eishockeyspieler in der Collegemannschaft - und ihr bester Freund. Nach einem der schlimmsten Dates ihres Lebens hat Lyla die Nase voll. Sie will sich ändern und endlich das tun, was alle Studierenden tun: das Collegeleben genießen, flirten, daten, Freunde finden. Bei ihrer Verwandlung soll Beck ihr helfen, doch der merkt bald, dass seine Gefühle für Lyla gar nicht mehr rein freundschaftlicher Natur sind.

„Boston College – Nothing but you“ von Cindi Madsen ist der erste Teil ihrer neuen College Reihe. Anders als der Klappentext vermuten lässt, steigen wir direkt bei dem katastrophalen Daten von Lyla ein. Sie und Beck sind schon längst gute Freunde und wir können ab da mitverfolgen, wie sie die Erfahrungsliste entwickelt und dank Beck lernt, aus sich herauszugehen und ihre Grenzen zu entdecken.
Lyla ist unglaublich sympathisch. Sie ist super süß, ein bisschen kauzig, richtig clever und unfreiwillig amüsant und auch mutig. Die Idee mit der Liste passt perfekt in ihre Nerdwelt hinein und ich hab unheimlich gerne verfolgt, wie sie Punkt für Punkt abhakt und sich auch von Niederlagen nicht abhalten lässt.
Beck ist typisch gutaussehender Sportler. Nur ist er kein Idiot, sondern richtig nett und fürsorglich und auch nicht auf den Kopf gefallen. Er und Lyla ergänzen sich einfach genial und er ist einfach so süß, wenn er Lyla bei ihrer Liste hilft.
Der Autorin ist besonders die langsame Entwicklung zwischen den beiden gelungen. Beide wollen es nicht wahrhaben und so passiert es mehr ausversehen, als plötzlich. Das hat mir sehr gefallen.
Die Geschichte dreht sich im Allgemeinen mehr um die Zeit, die die Zwei zusammen verbringen, als um das College aber ich finde, das hat auch mal seinen Charme.
Gegen Ende gibt es natürlich noch ein bisschen klischeebehaftetes Drama aber das war ok für mich. Habe ich erwartet und finde ich in Ordnung.
Abgesehen davon, hätte ich Lyla unheimlich gerne noch besser kennen gelernt.
Insgesamt hat mir das Buch aber echt gut gefallen. Ich bin auf die Fortsetzungen gespannt!

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Veröffentlicht am 05.09.2021

Süße Young Adult Liebesgeschichte

So leise wie ein Sommerregen
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Genügt ein Tag, um sich zu verlieben? Als Hope Cooper kennenlernt, ist sie wütend. Wütend auf ihre Mutter, die ihren Vater hintergangen hat, wütend auf die Welt, die ihr einen geliebten Menschen genommen ...

Genügt ein Tag, um sich zu verlieben? Als Hope Cooper kennenlernt, ist sie wütend. Wütend auf ihre Mutter, die ihren Vater hintergangen hat, wütend auf die Welt, die ihr einen geliebten Menschen genommen hat. Doch Cooper gelingt es mit seiner unvergleichlichen Art, Hope zumindest für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen zu lassen. Auch Cooper genießt die gemeinsame Zeit und wünscht sich am Ende des Tages, Hope wiederzusehen. Denn nach allem, was er erlebt hat, waren die Stunden mit ihr die glücklichsten seit Langem. Doch dann erfährt Cooper, dass Hopes Mutter ausgerechnet mit seinem Stiefvater eine Affäre hat. Er behält es für sich – wohl wissend, dass dieses Geheimnis seine Beziehung zu Hope zerstören könnte.

„So leiste wie ein Sommerregen“ von Leonie Lastella hat mich direkt mit diesem tollen Cover neugierig gemacht. Ich finde die Farben und die Zeichnung einfach schön.
In diesem Buch geht es um Hope und um Cooper. Hope hat ihren Vater verloren, findet heraus, dass ihre Mom schon lange einen anderen Mann hat und muss auch noch umziehen. Cooper zieht zurück zu seinem Stiefvater und weg von den Problemen, in die er durch seinen richtigen Vater geraten ist. Beide spüren sofort eine Verbindung, obwohl sie nicht mal wissen, dass sie sich schon bald wiedersehen werden.
Hope war mir gleich ziemlich sympathisch. Sie ist eine starke Hauptfigur und besonders ihre Gefühle konnte die Autorin gut rüberbringen. Der Verlust, der Verrat, die Wut, die Schuldgefühle aber auch die Gefühle für Cooper kamen unheimlich emotional bei mir an. Sie tat mir unglaublich leid und gleichzeitig war es einfach schön, sie und Cooper zusammen zu erleben. Cooper ist einfach ein herzensguter Mensch, auch wenn er es selbst nicht so sieht. Bei ihm war es klasse, eine gute Charakterentwicklung verfolgen zu können.
Die ganze Geschichte ist ein bisschen vorhersehbar und trotzdem fand ich es schön, wie die Autorin alles gelöst hat. Das ist ja doch immer ein bisschen anders und so konnte ich mit den Beiden weiter mitfiebern.
Die Kapitel sind mal aus Hopes Sicht und mal aus der von Cooper geschrieben und geben so einen guten Blick hinter die Kulissen. So wusste man als Leser manchmal mehr als die Figuren, was in diesem Falle gut gepasst hat.
Leonie Lastella hat eine schöne Geschichte voller Gefühl entwickelt, die zeigt, dass man einfach öfter ehrlich sein sollte und die Menschen viel mehr miteinander reden müssen. Mehr muss es manchmal gar nicht sein.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen.

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