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Veröffentlicht am 06.09.2021

Eine wunderbare Fortsetzung!

Akademie Fortuna - Eine Vision zur richtigen Zeit
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Da mir der Auftaktband der Akademie Fortuna-Serie so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch die Fortsetzung unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf meine Rückkehr an die Akademie Fortuna habe ich ...

Da mir der Auftaktband der Akademie Fortuna-Serie so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch die Fortsetzung unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf meine Rückkehr an die Akademie Fortuna habe ich mich diebisch gefreut!

Sorry hat die große Prüfung erfolgreich gemeistert und somit alle an der Akademie Fortuna von ihren Wahrsagerfähigkeiten überzeugt. Ein ruhiges und entspanntes Schuljahr ist ihr jedoch nicht vergönnt. Ein alter Zwist zwischen den Wahrsagerfamilien spitzt sich immer weiter zu und dann wäre da natürlich noch Ben, der irgendwo von seinem eigenem Vater, dem finsteren Mal Chievous, gefangen gehalten wird. Sorry und ihre Freunde müssen ihren entführten Mitschüler unbedingt finden und retten! Ein gefährliches Abenteuer beginnt, welches so einige Überraschungen und eine unglaubliche Entdeckung bereithalten wird.

Endlich konnte ich mich auf meinen sehnsüchtig erwarteten Folgeband stürzen und was soll ich sagen, ich habe mich eindeutig zurecht so sehr darauf gefreut: Mir hat der zweite Teil genauso gut gefallen wie der erste. In meinen Augen hat Sarah M. Kempen mit „Eine Vision zur richtigen Zeit“ eine fabelhafte Fortsetzung aufs Papier gebracht, die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht und einen von Anfang bis Ende an die Seiten fesselt. Ich habe auch diesen Band regelrecht verschlungen und leider viel zu schnell beendet.

Da mir die Geschehnisse aus dem Vorgänger noch sehr präsent waren, habe ich ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Kurze Info an alle Neulinge: Greift besser zuerst zum Serienstart ehe ihr in den Nachfolger eintaucht. Zu Beginn von Band 2 wird zwar alles wichtige kurz erklärt, aber da die Bände sehr aufeinander aufbauen, macht es eindeutig mehr Sinn wenn man sie in der chronologischen Reihenfolge liest.

Die Handlung der Fortsetzung setzt kurz nach dem Ende des Auftaktbandes an und man ist sofort wieder mittendrin im Geschehen. Mich konnte die Handlung von den ersten Zeilen an vollkommen in ihren Bann ziehen und da sich Sarah M. Kempens wunderschöner Schreibstil erneut superangenehm und leicht für mich hat lesen lassen, flogen die Seiten bei mir nur so dahin.
Für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile auf. Die Suche nach Ben wird unheimlich packend und spannend beschrieben, sodass man aus dem Mitfiebern und Mitbibbern gar nicht mehr herauskommt. Wo hält sein Vater ihn bloß gefangen? Werden die Hinweise, auf die Sorry und ihre Mitsuchenden stoßen werden, sie zu Bens Versteck führen können? Wird ihre Rettungsmission erfolgreich sein?
Die Antworten auf diese Fragen werde ich euch hier natürlich nicht geben, hehe. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass ihr mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören könnt, da ich euch die aufregenden Szenen, überraschenden Wendungen und unglaublichen Enthüllungen so dermaßen in Atem halten.

Neben der Spannung kommt natürlich auch der Humor nicht zu kurz. Manche Charaktere, die in dieser Reihe ihr Unwesen treiben, sind einfach so herrlich schrullig drauf und verzücken uns Leserinnen mit ihren lustigen Eigenarten. So habe ich mich beispielsweise über den Lehrer Mr. Gelatine köstlich amüsiert (sympathisch war mir dieser Typ allerdings nicht) und auch Nichtseherin und Hausmeistertochter Missy (die ganz klar zu meinen Lieblingen zählt) hat mich mit ihrer tollpatschigen und quirligen Art erneut bestens unterhalten. Genial fand ich auch Orbis Astra, eine Figur, die in diesem Band neu eingeführt wird. Orbis ist ein echt schräger Vogel, sag ich euch, mir hat er zahlreiche Schmunzelmomente geliefert.

Mit den Figuren hat mich die Autorin auf jeden Fall wieder gänzlich überzeugen können. Sie wurden mit viel Liebe ausgearbeitet und sind allesamt unvergleichlich. Ich finde die Figuren in dieser Reihe wirklich großartig. So natürlich auch unsere 12-jährige Hauptprotagonistin Sorry, aus deren Sicht wir abermals alles in der dritten Person erfahren. Sorry ist eine tolle und starke Buchheldin, sie ist mutig, liebenswert und authentisch, man muss sie als Leser
in einfach sofort ins Herz schließen muss.
Neben vielen freundlichen Personen treffen wir allerdings auch auf ein paar weniger liebenswürdige Gesichter. So fand ich Estrella, eine Mitschülerin von Sorry, eine längere Zeit wieder ziemlich ätzend. Aber, so viel verrate ich euch nun schon mal: Es wird sich noch zeigen, dass Estrella auch recht nett und hilfsbereit sein kann. Sie wird ein wichtiger Bestandteil der Ben-Rettungsaktion sein und eine erstaunliche Entwicklung durchmachen.

Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Vertrauen – all dies wird auch dieses Mal ganz groß geschrieben. Die Story vermittelt wirklich viele schöne und wichtige Werte, was mich wahnsinnig gefreut hat. So etwas darf für mich einfach bei keinem guten Kinderbuch fehlen.

Was ebenfalls wieder komplett bei mir punkten konnte: Das Setting. Die Akademie Fortuna wird erneut richtig cool beschrieben – mit dieser Wahrsagerschule hat Sarah M. Kempen zweifellos eine außergewöhnliche Kulisse erschaffen. Generell ist die Welt in dieser Reihe einzigartig und so erfrischend anders, innovativ und einfallsreich. Sie sprudelt nur so vor Fantasie und steckt voller Geheimnisse, Intrigen und Wunder. Ich habe mich auch dieses Mal vom ersten Moment an pudelwohl in dieser wahrsagerstarken Welt gefühlt und freue mich jetzt schon sehr auf meine Rückkehr. Da auch dieser Band mit einigen ungeklärten Fragen endet, gehe ich sehr davon aus, dass wir uns über mindestens eine weitere Fortsetzung freuen dürfen. Hoffentlich müssen wir uns auf diese nicht allzu lange gedulden. Ich bin schon so gespannt wie es mit Sorry und Co. weitergehen wird!

Was dann auf gar keinen Fall nicht unerwähnt bleiben darf, ist die Gestaltung. Alica Räth hat auch diesen Band mit zahlreichen wunderhübschen schwarz-weiß Illustrationen versehen, die perfekt zur Geschichte passen und eine ganz besondere, magische Atmosphäre schaffen. Von den Bildern hätte es für meinen Geschmack liebend gerne noch viele mehr geben können. Ich mag den Zeichenstil von der Alica Räth unglaublich gerne. Auch von dem Cover, das sie entworfen hat, bin ich ganz hin und weg. Ich finde es genauso umwerfend wie das vom vorherigen Band.

Fazit: Sarah M. Kempen ist mit „Eine Vision zur richtigen Zeit“ ein rundum gelungener Folgeband geglückt, welcher mich genauso verzaubern konnte wie der Vorgänger. Auch die Fortsetzung erzählt eine fesselnde Schulgeschichte voller Spannung und Geheimnisse und sprüht nur so vor Witz, Charme und fantasievoller Wahrsagermagie. Ich hatte tierisch viel Freude beim Lesen und hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Sorry und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 06.09.2021

Eine wundervolle Mutmachgeschichte - einzigartig und zauberhaft illustriert.

Vom Esel, der keine Geschichte hatte
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Gemeinsam mit Gans, Hund und Schaf lebt Esel auf einem Bauernhof. Jeden Tag kommen die Tiere zusammen und haben etwas zu erzählen. Nur Esel, der steht immer abseits und hat nichts Spannendes zu berichten. ...

Gemeinsam mit Gans, Hund und Schaf lebt Esel auf einem Bauernhof. Jeden Tag kommen die Tiere zusammen und haben etwas zu erzählen. Nur Esel, der steht immer abseits und hat nichts Spannendes zu berichten. Ihm will einfach nichts einfallen außer einem langweiligen I-A. Er ist eben nicht so schön wie Gans, nicht so klug wie der Hund und nicht so mutig wie das Schaf. Esel fasst daher eines Tages den Entschluss den Hof zu verlassen und in die weite Welt hinauszuziehen. Auf seinem Weg wird er neue Bekanntschaften schließen und wird dank ihnen große Stärken in sich entdecken – Stärken, die mit denen er im Leben nicht gerechnet hätte. Seine Reise wird ihm zudem ein echtes Abenteuer bescheren, von dem er erzählen kann. Ob Esel vielleicht zu seinen Freunden auf den Hof zurückkehren und ihnen von seinen unglaublichen Erlebnissen berichten soll?

Kennt ihr das? Alle um einen herum sind in etwas richtig gut und können mit interessanten Geschichten aufwarten, nur man selbst besitzt irgendwie kein besonderes Talent, hat nichts Spannendes zu erzählen und fühlt sich daher ziemlich ausgeschlossen. In genau dieser Situation befindet sich der Esel zu Beginn dieses Buches. Da ich selbst wenig Selbstvertrauen besitze und mich ständig viel zu sehr mit anderen vergleiche, habe ich mich mit unserer Hauptfigur nur zu gut identifizieren können und richtig mit ihm mitgefühlt. Mir tat der Esel anfangs unheimlich gut. Er möchte so gerne bei dem Gespräch der Bauernhoftiere etwas Bedeutendes beitragen, doch anstatt ihm dabei zu helfen, geben ihm die anderen Tiere auch noch das Gefühl, dass er ein hoffnungsloser Fall ist und aus ihm nie etwas werden wird.
Etwas Ähnliches werden ganz bestimmt schon viele erlebt haben, vor allem ruhige und schüchterne Menschen. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass sich eine Menge Leserinnen nur zu gut in dem Esel wiederfinden und sehr mit ihm mitfühlen werden.

Mir hat die Art und Weise wie die Ausgangslage der Erzählung dargestellt wird, sehr gut gefallen. Mit viel Feingefühl und vollkommen kindgerecht beschreibt Stefanie Taschinski die Szene und die Gefühle des Esels, sodass die Handlung in keinster Weise zu schwer oder bedrückend wird.
Der Esel steckt zudem den Kopf in den Sand und verkriecht sich in seiner Traurigkeit. Er möchte unbedingt eine Aufgabe finden, er möchte eine Geschichte erzählen können. Gemeinsam mit ihm verlassen wir den Bauernhof und begeben uns auf eine aufregende Reise in die weite Welt. Auf seinem Weg wird er nicht nur neue freundliche Tiere kennenlernen und ein spannendes Abenteuer erleben, wovon er berichten kann – er wird auch zu sich selbst finden und dank seiner neuen Bekanntschaften erkennen wie stark und mutig er ist.

In meinen Augen hat Stefanie Taschinski mit „Vom Esel, der keine Geschichte hatte“ eine ganz zauberhafte Mutmachgeschichte aufs Papier gebracht. Die Erzählung wird mit viel Empathie und Herzenswärme erzählt, sie ist wunderschön poetisch geschrieben und abenteuerlich und tiefgründig zugleich. „Vom Esel, der keine Geschichte hatte“ ist wirklich ein besonderes Bilderbuch, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Vor allem Familien mit stillen und unsicheren Kindern kann ich nur empfehlen, es bei sich einziehen zu lassen.

Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 4 Jahren und dem schließe ich mich an. Die Geschichte ist allerdings etwas komplexer – Kinder sollten auf jeden Fall viel Einfühlungsvermögen und eine hohe Auffassungsgabe besitzen. Mit der Hilfe der Vorleser
innen sollten junge Kids die Handlung und deren Message meiner Ansicht nach aber verstehen können und werden garantiert jede Menge Spaß dabei haben den Esel auf seiner Selbstfindungsreise zu begleiten.

Zum Vorlesen bietet sich das Buch ideal an. Die Sätze sind sehr kurz und da wir es mit mehreren Figuren und viel wörtlicher Rede zu tun bekommen, lässt sich die Geschichte mit verstellten Stimmen prima vortragen. Ich selbst habe sie für mich alleine gelesen, gehe aber fest davon aus, dass sie für ein großartiges Vorleseerlebnis sorgen wird.

Kommen wir nun zu der fantasievollen Aufmachung – diese ist wahrlich ungewöhnlich und einmalig. Bei der Textgestaltung wurde auf eine herrlich kreative Weise mit der Schrift gespielt: Es gibt verschiedene Schriftarten, zahlreiche Sätze befinden sich Sprechblasen, einige Textabschnitte sind Teil der Illustrationen und bei einer Doppelseite muss das Buch sogar gedreht werden. Kurz danach stoßen wir auch noch auf eine schwarze Seite mit weißer Schrift, die die Dunkelheit, in die wir uns mit dem Esel an dieser Stelle begeben, vortrefflich wiedergibt. Also ich bin total begeistert von diesen originellen grafischen Elementen.


Zu den farbigen Illustrationen kann ich mich ebenfalls nur hellauf verzückt äußern. Julia Christians, die mir bereits aus anderen Werken bekannt war, hat die Geschichte mit vielen superniedlichen und traumhaft schönen Bildern versehen, die jederzeit perfekt mit dem Text harmonieren und eine bezaubernde Atmosphäre schaffen. Es ist einfach die reinste Freude die vielen Zeichnungen zu betrachten und gemeinsam mit ihnen und der einfallsreichen Textdarstellung den mutigen Esel auf seinem großem Abenteuer zu begleiten.

Fazit: Eine wundervolle Mutmachgeschichte für Groß und Klein – poetisch, einfühlsam und einzigartig!
Stefanie Taschinski und Julia Christians haben gemeinsam ein ganz besonderes Bilderbuch mit einer tollen und wichtigen Botschaft herausgebracht, mit welchem sie mich auf ganzer Linie überzeugen konnten. Die Geschichte ist so unglaublich süß und herzerwärmend, sie schenkt Mut und Hoffnung und sorgt dank der einfallsreichen Gestaltung für ein außergewöhnliches und sehr spaßiges (Vor-)Leseerlebnis. Auch von den vielen wunderhübschen Illustrationen von Julia Christians bin ich ganz verzaubert. Ich kann „Vom Esel, der keine Geschichte hatte“ nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.09.2021

Ein wunderbarer Folgeband voller Witz, Charme, Spannung & Fantasie!

Luftpiraten - Im Himmel ist die Hölle los (Luftpiraten, Bd. 2)
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Da der erste Band der Luftpiraten ein Jahreshighlight für mich war, habe ich mich riesig darüber gefreut, dass es dieses Jahr endlich weitergehen wird. Auf die Fortsetzung war ich wahnsinnig gespannt!

Luftpiraten ...

Da der erste Band der Luftpiraten ein Jahreshighlight für mich war, habe ich mich riesig darüber gefreut, dass es dieses Jahr endlich weitergehen wird. Auf die Fortsetzung war ich wahnsinnig gespannt!

Luftpiraten sind äußerst raue Gesellen und ständig auf Streit und Krawall aus. Sie sind griesgrämig, immerzu am fluchen und donnern. Doch was passiert eigentlich wenn sich ihre Wut so richtig stark erhitzt? Wenn sie so richtig überkochen? So wie es bei Donna Brubu, der größten Donnerin unter der Sonne, eines Tages der Fall ist? Stellt euch vor: Wenn das passiert, schreit sich ein Luftpirat seine schwarze Luftpiratenseele aus dem Leib! Und das kann extrem gefährlich werden. So eine schwarze Seele entwickelt, wenn sie einmal frei ist, ein finsteres Eigenleben. Ehe es sich Zwolle und seine Freunde versehen, schweben sie in lebensbedrohlicher Gefahr. Ob es ihnen wohl rechtzeitig gelingen wird Donnas schwarze Seele wieder einzufangen?

Endlich konnte ich mich auf meine heißersehnte Fortsetzung der Luftpiraten stürzen und tja, was soll ich sagen, ich bin auch von dieser hellauf begeistert. In meinen Augen ist Markus Orths mit „Im Himmel ist die Hölle los“ ein rundum gelungener Folgeband geglückt, mit welchem er mich genauso verzücken konnte wie mit dem Vorgänger. Ich habe erneut eine herrliche Zeit in Markus Orths fantasievoller Welt verbracht und musste sie für meinen Geschmack leider viel zu schnell wieder verlassen.

Obwohl es bei mir nun inzwischen schon wieder gute eineinhalb Jahre her ist, dass ich den ersten Teil gelesen habe und mir dessen Geschehnisse mittlerweile nicht mehr ganz so präsent waren, habe ich mühelos in die Handlung hineingefunden. Dank geschickt platzierter Einstiegshilfen zu Beginn waren meine Erinnerungen im Nu wieder aufgefrischt, sodass ich das Buch in vollen Zügen genießen konnte, ohne jegliche Verständnisprobleme. Kurze Info an alle, die noch nicht das Vergnügen hatten die Wolkenwelt und ihre Bewohner*innen kennenzulernen: Startet besser mit dem ersten Band. Da die Bände sehr aufeinander aufbauen, ist es definitiv ratsamer und sinnvoller sie in der chronologischen Reihenfolge zu lesen.

Bei mir trat das ein, was schon beim Reihenauftakt der Fall war: Einmal nach dem Buch gegriffen und mit dem Schmökern begonnen, wollte ich am liebsten gar nicht mehr damit aufhören. Ich habe mich einfach sofort pudelwohl zwischen den Seiten gefühlt und dem Sog der Handlung bin von den ersten Zeilen an verfallen.

Gleich am Anfang erfahren wir, was mit Frankas Mutter Donna Brubu geschehen ist. Diejenigen von euch, die den ersten Band kennen, erinnern sich vielleicht noch, dass das Rätsel ihres spurlosen Verschwindens ungeklärt geblieben ist. Nun also wird es endlich entlüftet. Ich fand es total interessant und spannend zu erfahren was aus Donna geworden ist und habe ihre Geschichte ganz gebannt (und breit schmunzelnd) verfolgt.
Da Donna, die größte Donnerin der Sonne, bei ihrem Aufeinandertreffen mit dem Großen Potz so dermaßen in Rage gerät, dass sie sich ihre schwarze Seele aus dem Leib schreit, wird aus ihr auf einmal eine freundliche und liebreizende Luftpiratin. Donna, die sonst immer nur am fluchen, brüllen und toben war, ist nun plötzlich ein völlig ausgeglichenes und herziges Wesen. Ihre Verwandlung sorgt im Verlauf des Buches für zahlreiche höchst unterhaltsame Szenen, so viel sei schon mal verraten. Aber auch sonst kann die Erzählung mit lauter lustigen Momenten und originellen Ideen aufwarten, sodass man das vergnügte Grinsen oft gar mehr aus dem Gesicht bekommt. Also ich bin humormäßig ganz klar wieder ganz auf meine Kosten gekommen.

Markus Orths hat seiner Fantasie wahrlich mal wieder ihren freien Lauf gelassen und eine Story aufs Papier gebracht, die vor Einfallsreichtum nur so sprudelt. Wir kommen erneut in den Genuss von jeder Menge amüsanter Wortneuschöpfungen und Sprachwitze, wir werden an lauter fantastische Orte mitgenommen wie die Finstere Bibliothek oder einen dichten Regenwald, und wir dürfen auf viele wundervolle Figuren treffen. Es macht einfach nur super viel Spaß in diese märchenhafte Welt einzutauchen und ein tolles Abenteuer nach dem nächsten in ihr zu erleben.

Das Setting konnte definitiv wieder absolut bei mir punkten. Mit der Wolkenwelt hat Markus Orths einfach einen ganz besonderen Schauplatz erschaffen voller Wunder, Magie, Blitz, Donner und unvergleichbarer Geschöpfe. Ungefährlich ist diese Welt jedoch nicht. Wie schon im ersten Band, so stoßen wir auch dieses Mal auf einige weniger nette Gestalten. So ist zum Beispiel die schwarze Seele von Donna eine äußerst finstere Kreatur, die mir manchmal leichte Gänsehaut bereitet hat.
Stellenweise ist die Handlung schon etwas gruselig und grausam, sie bleibt meiner Ansicht nach aber jederzeit kindgerecht. Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 9 Jahren und dem schließe ich mich an. Fürs Selberlesen sollte man allerdings schon ein geübter Leser/eine geübte Leserin sein, da der Schreibstil durch die vielen Wortspielereien etwas anspruchsvoller gestaltet ist. Zum Vorlesen bietet sich das Buch aber auch prima an. Dank der zahlreichen humorvollen Dialoge wird es garantiert für den allerschönsten Vorlesespaß sorgen.

Was die Charaktere angeht, kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern. Ob alte Bekannte oder neue Gesichter – allesamt wurden sie wieder mit ganz viel Liebe ausgearbeitet und machen das Leseerlebnis mit ihren charmanten Eigenschaften und ulkigen Besonderheiten zu einem unvergesslichen. Mir hat es tierisch viel Freude bereitet auf lauter liebgewonnene Figuren aus dem Vorgänger zu treffen wie Zwolle, Franka, Adiaba und Charly Gottchen und gemeinsam mit ihnen ein neues aufregendes Abenteuer hoch oben in den Lüften zu erleben.

Neben der Story bin ich auch von Gestaltung ganz hingerissen. Beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick, ich finde es genauso hübsch wie das vom ersten Band.
Der Innenteil kann sich aber auch wieder sehen lassen. Lena Winkel hat die Geschichte mit lauter wunderschönen zweifarbigen Illustrationen versehen, die eine großartige Atmosphäre schaffen und das Buch wahrlich zu etwas ganz Besonderem machen. Der Zeichenstil von Lena Winkel ist echt außergewöhnlich, ich mag ihn unheimlich gerne.

Fazit: Ein neues wunderbares Luftabenteuer voller Spannung, Spaß und Fantasie!
Markus Orths hat mich mit dem zweiten Luftpiraten-Band genauso verzaubern können wie mit dem Vorgänger. Auch „Im Himmel ist die Hölle los“ sprüht nur so vor Witz und Charme und steckt voller kreativer Wortspiele und zauberhaften Figuren. Ich hatte unglaublich viel Vergnügen beim Lesen und kann jedem nur ans Herz legen Markus Orths‘ einzigartige Welt hoch oben in den Lüften kennenzulernen. Diese Kinderbuchreihe ist wirklich etwas ganz Besonderes. Über einen dritten Band würde ich mich riesig freuen!
„Luftpiraten - Im Himmel ist die Hölle los“ bekommt von mir 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Spannend, warmherzig, superlustig. Ein ponystarker Reihenauftakt!

Pony Jamie – Einfach heldenhaft! (1). Tagebuch von der Pferdekoppel
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Da mir die Royal Horses-Trilogie von Jana Hoch wahnsinnig gut gefallen hat, war ich augenblicklich Feuer und Flamme als ich von ihrem ersten Kinderbuch hörte. Die Idee, dass uns ihr Pony Jamie höchstpersönlich ...

Da mir die Royal Horses-Trilogie von Jana Hoch wahnsinnig gut gefallen hat, war ich augenblicklich Feuer und Flamme als ich von ihrem ersten Kinderbuch hörte. Die Idee, dass uns ihr Pony Jamie höchstpersönlich von seinen Heldentaten berichtet, konnte mich sofort in helle Begeisterung versetzen; ich finde sie absolut genial. Ich zögerte daher auch keine Sekunde lang und ließ das Buch bei mir einziehen.

Haflingerpony Jamie ist sich absolut sicher: In ihm schlummert ein echtes Dressurpferd! Er hat das Zeug zum Star! Leider scheinen die Menschen sein Talent nicht zu erkennen. Ganz im Gegenteil, sie finden, dass er zu groß für ein Dressurpferd ist und wollen ihn deshalb aussortieren. Anstatt nun also in die Sportmannschaft des Gestüts aufgenommen zu werden wie es sich Jamie so sehnlichst erhofft hat, soll er verkauft werden. Also das geht ja mal gar nicht! Jamie setzt nun alles daran, damit er auf dem Hof bleiben kann. Er vergrault einfach alle Bewerber, die kommen um ihn sich anzusehen. Sein Plan ist zunächst erfolgreich (er ist schließlich der größte Menschenflüsterer, er weiß wie die Menschen ticken), aber bei Jana klappt er irgendwie nicht. Dieses komische Mädchen scheint einen richtigen Narren an ihm gefressen zu haben, sie will ihn unbedingt haben. Jamie ist von Jana zunächst überhaupt nicht begeistert, allerdings muss er sich mit der Zeit eingestehen, dass sie eigentlich doch ziemlich in Ordnung ist.

Ich liebe Geschichten, die aus der Sicht von Tieren erzählt werden; Bücher, die im Tagebuchstil geschrieben wurden fallen ebenfalls komplett in mein Beuteschema und ich mag Pferde unheimlich gerne (und Möhren finde ich auch super). Da mich Jana Hoch zudem, wie oben bereits erwähnt, mit ihrer Royal Horses-Trilogie hellauf begeistern konnte, war ich ausgesprochen guter Dinge, dass mir „Pony Jamie – Einfach heldenhaft“ total gut gefallen wird. Und wisst ihr was? Ich habe damit goldrichtig gelegen. :D
Jana Hoch hat mich auch mit dem Auftaktband ihrer ersten Kinderbuchserie auf ganzer Linie überzeugen können. In meinen Augen hat sie eine großartige Idee rundum gelungen umgesetzt und eine Geschichte aufs Papier gebracht, die vor Wärme, Witz, Charme und Kreativität nur so sprüht und die Herzen aller Pferde- und Ponyfans höherschlagen lässt. Ich hatte tierisch viel Freude beim Lesen und fiebere dem Erscheinen der Fortsetzung nun ganz ungeduldig entgegen. Leider werde ich mich da nur noch ein kleines bisschen gedulden müssen – der zweite Teil wird voraussichtlich erst im Frühjahr 2022 erscheinen.

Aber zurück zum ersten Band. Geschildert wird der größte Teil der Handlung aus der Sicht von Haflingerpony Jamie in der Ich-Perspektive. Von der Erzählweise bin ich ganz besonders angetan. Ich habe mich beim Lesen bestens amüsiert und das Schmunzeln stellenweise gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, weil ich Jamies Art zu erzählen so herzallerliebst und witzig fand. In mein Herz hat sich Jamie sofort geschlichen, er ist frech, liebenswert, ziemlich clever und einfach einzigartig. Man muss dieses kecke Pony einfach lieben und da seine Pony-Persönlichkeit authentisch dargestellt wird, gelingt es einem auch als Mensch mühelos sich in ihn hineinversetzen. Also ich finde, man merkt hier sehr, dass Jana Hoch Pferdetrainerin ist und daher weiß wie diese Tiere ticken. Jamie wurde natürlich mit viel Humor skizziert, aber ich denke dennoch durchaus, dass sein Verhalten sehr realistisch beschrieben wird.

Neben Jamie dürfen wir auch noch die Bekanntschaft von vielen weiteren tollen Ponys machen wie mit Macho, dem Herdenchef, oder mit Fanny, die aufgrund ihrer langen Mähne meist nur wenig sieht, die aber trotzdem stets den totalen Durchblick hat.
Menschen treiben zwischen den Buchseiten natürlich ebenfalls ihr Unwesen. Die 11-jährige Jana beispielsweise, die ich ebenfalls ungeheuer liebgewonnen habe und von der wir einige Einträge aus ihrem Tagebuch zu lesen bekommen.

Die Idee, die Geschichte nicht nur ausschließlich aus Jamies Perspektive zu erzählen, sondern auch Jana ab und an zu Wort kommen zu lassen, fand ich klasse. Die Wechsel zwischen den beiden gestalten das Leseerlebnis einfach so schön abwechslungsreich. Bei den Tagebuchseiten hat es mir zudem richtig gut gefallen, dass sie wie echte Seiten gestaltet sind und in einer Schrift geschrieben wurden, die wie eine Handschrift aussieht.
Auch sonst bin ich von der Aufmachung des Buches vollauf begeistert. Clara Vath hat die Erzählung mit vielen süßen und lustigen schwarz-weiß Illustrationen versehen, die einfach nur perfekt zur Geschichte passen und das Leseereignis noch wundervoller machen.

Für mich kam beim Lesen an keiner Stelle Langeweile auf. Die Handlung kann mit lauter unterhaltsamen und herzerwärmenden Szenen aufwarten und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Vor allem zum Ende hin gerät man so richtig ins Mitfiebern und kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 9 Jahren und dem schließe ich mich auf jeden Fall an. Die Schrift ist angenehm groß, die Kapitel sind sehr kurz und der Schreibstil ist leicht und humorvoll. Kids ab 9 Jahren sollten mit dem Selberlesen keinerlei Schwierigkeiten haben. Deutlich älteren Leser*innen kann ich das Buch aber auch nur ans Herz legen. Für diese schöne Geschichte ist man definitiv nie zu alt.

Fazit: Spannend, warmherzig, superwitzig. Ein ponystarker Reihenauftakt, der große Lust auf mehr macht!
Mir hat Jana Hoch mit dem ersten Band ihrer Pferdebuchserie ein herrliches Lesevergnügen bescheren können. Die Geschichte ist einfach der reinste Gute-Laune-Macher und ganz zauberhaft von Clara Vath illustriert. Sie wird mit viel Herz und Humor erzählt und steckt voller wunderbarer Charaktere und Überraschungen. Ich kann das Buch nur empfehlen, ich finde es total cool. Auf das zweite Abenteuer von Menschenflüsterer Jamie und Ponyflüsterin Jana freue ich mich schon sehr. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Warmherzig, witzig, wunderschön illustriert. Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte!

Weihnachten im Mumintal
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Da ich ein großer Mumins-Fan bin und von den drei vorherigen Mumins-Büchern aus dem Urachhaus Verlag total begeistert war, musste ich natürlich auch den vierten Band unbedingt bei mir einziehen lassen.

Wie ...

Da ich ein großer Mumins-Fan bin und von den drei vorherigen Mumins-Büchern aus dem Urachhaus Verlag total begeistert war, musste ich natürlich auch den vierten Band unbedingt bei mir einziehen lassen.

Wie in jedem Jahr, so hält die Muminfamilie auch in diesem Winter ihren langen Winterschlaf. Dieses Mal jedoch ist alles anders. Sie werden eines Morgens vom Helmul aus ihrem tiefen Schlummer gerissen und müssen sie zu ihrem großen Erstaunen feststellen, dass die Welt draußen eine völlig andere geworden ist: Alles ist von einem merkwürdigen weißen Etwas bedeckt und die Mumintalbewohner eilen ganz hektisch umher. Was haben sie nur? Als die Muminfamilie erfährt, dass Weihnachten die Ursache für dieses sonderbare Verhalten ist, bekommen sie es mit der Angst zu tun. Dieses Weihnachten wirkt sehr gefährlich. Und äußert geheimnisvoll. Da leider niemand die Zeit hat die Fragen der Mumins zu beantworten, beginnen sie sich selbst zusammen zu reimen, was es wohl damit auf sich hat: Die Gefahr kommt abends, man braucht einen Baum (Vielleicht zum Schutz?), es muss viel Essen her (Was isst so ein Weihnachten? Ist es sehr hungrig?) und was ebenfalls nicht fehlen darf: Geschenke. Am Ende feiert die Familie ein wunderschönes Weihnachtsfest, aber was dieses Weihnachten nun eigentlich ist, wissen sie immer noch nicht. Gefährlich scheint es jedenfalls nicht zu sein. Die anderen haben da wohl irgendwie etwas falsch verstanden.

Ich liebe das Mumintal und seine außergewöhnlichen Bewohner und ich liebe Weihnachten. Auf das vierte Mumins-Buch habe ich mich daher ganz besonders gefreut. Und wisst ihr was? Meine große Vorfreude war vollkommen gerechtfertigt. Wie nicht anders zu erwarten bin ich auch von „Weihnachten im Mumintal“ ganz verzaubert. Die herzerwärmende und witzige Geschichte, die vielen fantastischen Illustrationen – dieses Buch ist ein echtes Schätzchen und für Mumins- und Weihnachtsliebhaber*innen ganz klar ein absolutes Muss!

Alex Haridi und Cecilia Davidsson ist es in meinen Augen mal wieder großartig gelungen eine Mumins-Geschichte für jüngere Kinder vereinfacht nachzuerzählen. Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 4 Jahren und dem schließe ich mich auf jeden Fall an. Mädchen und Jungen ab diesem Alter werden der Geschichte meinem Empfinden nach problemlos folgen können und super viel Spaß dabei haben gemeinsam mit den Mumins Weihnachten zu feiern.
Fürs Vorlesen bietet sich das Buch fabelhaft an. Die Texte auf den jeweiligen Seiten sind nicht zu lang und es gibt viele farbige, große Illustrationen zum Bestaunen. Ich habe auch dieses Mumins-Buch für mich alleine gelesen, bin mir aber wirklich völlig sicher, dass es für die allerschönsten Vorlesestunden in der Advents- und Weihnachtszeit sorgen wird.

Mir hat es dieses Mal ganz besonders viel Freude bereitet Zeit im einzigartigen Mumintal zu verbringen. Es ist einfach so wundervoll das Mumintal schneebedeckt kennenlernen zu dürfen, und mitzuverfolgen wie die Muminfamilie versucht dieses mysteriöse Weihnachten zu verstehen, ist einfach nur herrlich und zum Schmunzeln schön.

Da die Mumins jährlich einen langen Winterschlaf halten, haben sie noch nie Weihnachten gefeiert und tatsächlich noch nicht einmal davon gehört. Und stellt euch vor: Auch Schnee haben sie noch nie gesehen!
Als die Muminfamilie dieses Jahr aus ihrem Winterschlaf geweckt wird, gibt ihnen das viele weiße Etwas draußen und das sonderbare Verhalten der anderen Talbewohner daher ziemliche Rätsel auf. Warum wirken alle so gehetzt? Ist dieses Weihnachten etwas Gefährliches? Wieso sollen sie sich einen Tannenbaum zulegen? Warum wird ganz viel Essen benötigt? Und was sollen sie diesem merkwürdigen Weihnachten schenken?
Die Idee, dass die Mumins Weihnachten für eine Person halten – eine gefährliche Person – fand ich herzallerliebst. Ich habe das Buch mit einem breiten Dauerlächeln auf den Lippen durchgelesen und bin einfach nur begeistert von der warmherzigen und humorvollen Art und Weise, mit der verdeutlicht wird, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt.

Neben der Erzählung bin ich natürlich auch von den zahlreichen Bildern ganz hingerissen. Wie bereits der Vorgänger, so wurde auch dieser Band von Filippa Widlund illustriert. Mir haben ihre Zeichnungen erneut unheimlich gut gefallen. Ob die kleinen schwarz-weiß Bilder oder die großen farbigen Illustrationen – alle sind sie einfach nur wunderschön und schaffen eine tolle weihnachtliche und winterliche Atmosphäre.

Vorne im Buch kommen wir dann auch wieder in den Genuss der doppelseitigen Karte, die das Mumintal zeigt (dieses Mal im Winter) und auch das Figurenverzeichnnis, in dem die verschiedenen Bewohner mit kleinen Zeichnungen und kurzen Texten vorgestellt werden, fehlt dieses Mal nicht. Für Mumins-Neulinge bietet sich daher auch dieser Band als idealer Einstieg in die Muminwelt an.

Fazit: Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt!
Der Urachhaus Verlag hat mit „Weihnachten im Mumintal“ einen weiteren Bilderbuchschatz herausgebracht, welcher in keiner guten Mumins-Sammlung fehlen darf und das perfekte Buch für die Weihnachtszeit ist. Die Erzählung steckt voller Warmherzigkeit und ist traumhaft schön illustriert. Sie ist lustig, zuckersüß und so wunderbar weihnachtlich. Ich kann das Buch jedem nur ans Herz legen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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