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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2021

Eine Geschichte, die unter die Haut geht

Das Leuchten der Freiheit
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Luise, ein aufgewecktes, lebenshungriges und wissbegieriges Mädchen, macht mit 13 Jahren eine schreckliche Erfahrung. Diese begleitet sie durch die nächsten Jahre und beeinflusst ihr ganzes Denken und ...

Luise, ein aufgewecktes, lebenshungriges und wissbegieriges Mädchen, macht mit 13 Jahren eine schreckliche Erfahrung. Diese begleitet sie durch die nächsten Jahre und beeinflusst ihr ganzes Denken und Handeln. Wir begleiten Luise in den Jahren 1895-1905.
Jessica Weber hat mit diesem Roman ein spannendes und nachdenklich machendes Werk geschaffen.
Mit einem lockeren Schreibstil führt sie den Leser durch diese Geschichte. Schon ab der ersten Seite nahm mich dieses Buch gefangen. Die Geschehnisse sind bildhaft beschrieben, der Spannungsbogen steigert sich bis zum Schluss hin stetig. Die Wendungen sind unvorhersehbar und haben mich immer wieder überrascht. Die Protagonisten werden eindrucksvoll geschildert. Ich habe mit Luise gelitten und geweint.
Mein Fazit:
Ein authentischer Roman, der bei mir teilweise ein Gänsehautfeeling verursachte. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.09.2021

Total spannend

Der Pesthändler
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Nach siebenjähriger Wanderschaft kehrt der Bader Valentin zurück in seine Heimatstadt Pirna. Hier wütet die Pest. Gleich bei seiner Ankunft wird er Zeuge, wie sein Bruder Conrad, ebenfalls ein Bader, ...

Nach siebenjähriger Wanderschaft kehrt der Bader Valentin zurück in seine Heimatstadt Pirna. Hier wütet die Pest. Gleich bei seiner Ankunft wird er Zeuge, wie sein Bruder Conrad, ebenfalls ein Bader, einen Toten beschaut und ihm den Pesttod bescheinigt. Valentin jedoch erkennt, dass der Tote an einer anderen Ursache gestorben ist. Er wurde ermordet. Als bekannt wird, dass Conrad ein Liebesverhältnis mit der Witwe des Ermordeten hat, scheint der Mörder schon gefunden. Jetzt liegt es an Valentin, die Unschuld seines Bruders zu beweisen und den wahren Täter zu finden. Doch ihm läuft die Zeit bis zur Hinrichtung des anscheinend Schuldigen davon.
Heike Stöhr hat mit diesem Buch einen überaus spannenden und meisterhaft geschilderten historischen Kriminalroman geschrieben. Die Charaktere der Protagonisten sind wunderbar gezeichnet. Bildhaft hatte ich Valentin beim Lesen vor Augen und konnte seine Handlungen und Gefühle sehr gut nachvollziehen.
Die Handlung ist fesselnd, bildgewaltig und lässt den Leser das Buch kaum aus der Hand legen. Die historischen Begebenheiten und Orte wurden von der Autorin bestens recherchiert.
Mein Fazit:
Ein durchaus nachvollziehbarer historischer Roman, den ich auf jeden Fall mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann. 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.09.2021

Düster und voller Spannung

Flashback-Trilogie (Die Organisation) / Flashback
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Der 16jährige Timothy wurde vor 2 Jahren von der Russenmafia verschleppt und findet sich in einem Waisenhaus in Novosibirsk/Sibirien wieder. Er weiß nicht, wie er dahin gekommen ist. Seine gesamte Erinnerung ...

Der 16jährige Timothy wurde vor 2 Jahren von der Russenmafia verschleppt und findet sich in einem Waisenhaus in Novosibirsk/Sibirien wieder. Er weiß nicht, wie er dahin gekommen ist. Seine gesamte Erinnerung scheint gelöscht zu sein. Jetzt wird er unter dem Namen Mitja als Toyboy hoch gehandelt.
Sein Patenonkel Micha macht sich auf eine lange und aussichtslos erscheinende Suche nach ihm.
Die Handlung ist fesselnd, hochemotional und voller Spannung. Die Gefühlswelt und die Erlebnisse von Timo werden bildhaft und eindringlich beschrieben. Durch Rückblenden erfährt der Leser nach und nach, was in den letzten zwei Jahren geschehen ist. Ein flüssiger Schreibstil führt durch dieses Buch. Ich freue mich schon auf den dritten Teil dieser Triologie.
Mein Fazit:
Diese Geschichte über Menschenhandel, psychische und physische Gewalt ist nichts für schwache Nerven.
Doch wer dieses aushält, wird mit einer hochspannenden Story belohnt. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.09.2021

Fesselnde Lesestunden sind garantiert

Geschmack der Täuschung
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Diese Geschichte strotzt vor sarkastischem Humor. Erzählt wird in den einzelnen kurzen Kapiteln jeweils aus der Sicht eines anderen Protagonisten. Erst nach und nach erfährt man die Zusammenhänge bis sich ...

Diese Geschichte strotzt vor sarkastischem Humor. Erzählt wird in den einzelnen kurzen Kapiteln jeweils aus der Sicht eines anderen Protagonisten. Erst nach und nach erfährt man die Zusammenhänge bis sich zum Schluß alles zusammenfügt. Rückblenden in die Vergangenheit bringen ebenfalls etwas Licht ins Dunkle. Besonders gefallen hat mir Lexie mit ihren lebhaften Fantasien und Wahrnehmungen. Die Handlung ist voller Spannung und läßt den Leser von Kapitel zu Kapitel weiterfiebern.
Mein Fazit:
Einmal zu lesen angefangen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 26.08.2021

Der harte Weg einer jungen Ärztin im 1. Weltkrieg

Die Ärztin - Der Weg einer unerschrockenen Frau
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Berlin, 1914. Dr. Amelie von Liebwitz hat es geschafft: Als erste Frau arbeitet sie als Chirurgin am Berliner Curias-Krankenhaus. Aber dann passiert ihr ein tödlicher Fehler. Sie zweifelt an ihrer Berufung ...

Berlin, 1914. Dr. Amelie von Liebwitz hat es geschafft: Als erste Frau arbeitet sie als Chirurgin am Berliner Curias-Krankenhaus. Aber dann passiert ihr ein tödlicher Fehler. Sie zweifelt an ihrer Berufung zur Ärztin, doch ausgerechnet der Erste Weltkrieg scheint ihr einen Ausweg aus der Misere zu bieten. Amelie wird vom Militär für die medizinische Versorgung muslimischer Frauen in Bosnien engagiert. Plötzlich findet sie sich inmitten des Kriegsgeschehens wieder, in dem sie eines Tages auf ihre einstige große Liebe trifft: Ernst Szabo. Jahrzehnte später holt sie ein Geheimnis aus jener Zeit ein, das ihr gesamtes Leben auf den Kopf zu stellen droht. (übernommen)
Diese spannende Geschichte hat mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Die Handlung ist bildgewaltig und authentisch dargestellt. Mit einem flüssigen und fesselnden Schreibstil führt Sabine Fisch den Leser durch das Buch. Die Protagonisten und Charaktere werden lebendig dargestellt, so dass ich mich jederzeit in sie hinein versetzen konnte. Auch wenn Amilie eine fiktive Figur in diesem Roman ist, sind doch die damaligen Gegebenheiten in Bosnien historisch belegt. Es gab diese Feldbordelle und es wurden fieberhaft Ärztinnen dafür gesucht, da sich die meist moslimischen Mädchen von keinem männlichen Arzt behandeln ließen.
Mein Fazit:
Ein großartiger Roman, den ich jedem historisch interessierten Leser absolut empfehlen kann. 5 Sterne.

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