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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2021

Leider nur ein mittelmäßiger Poirot-Krimi

Auf doppelter Spur
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Das Buch wird zwar in die Reihe um Krimis mit Hercule Poirot gezählt, doch leider ist von ihm so gut wie nichts zu lesen. Die Ermittlungen übernehmen hier Inspektor Richard Hardcastle und der Geheimdienstler ...

Das Buch wird zwar in die Reihe um Krimis mit Hercule Poirot gezählt, doch leider ist von ihm so gut wie nichts zu lesen. Die Ermittlungen übernehmen hier Inspektor Richard Hardcastle und der Geheimdienstler Colin Lamb und nur sporadisch wird Poirot erwähnt. Ohne den Tatort gesehen oder mit Zeugen und Verdächtigen geredet zu haben, verlässt sich Poirot nur auf die ihm übergebenen schriftlichen Notizen und Aussagen. Es geht zwar auch in diesem Krimi nicht ohne die Genialität eines Hercule Poirots, aber wäre er nicht aufgetreten, hätte der Fall auch so geklärt werden können. In dieser Hinsicht bin ich schon ein wenig enttäuscht. Wie Agatha Christie letztlich die „kleine grauen Zellen“ wieder arbeiten lässt und Poirot die Zusammenhänge darstellt haben mich dann doch noch ein Stück weit versöhnt. Deshalb gibt es auch aufgerundete 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.09.2021

Solider Poirot-Krimi

Mord mit verteilten Rollen
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Mrs. Oliver bekommt den Auftrag ein Mörderspiel während einer Gartenpartie auf einem Landgut zu organisieren. Da sie ein ungutes Gefühl befällt, bittet sie Hercule Poirot um Hilfe. Und sie soll mit ihren ...

Mrs. Oliver bekommt den Auftrag ein Mörderspiel während einer Gartenpartie auf einem Landgut zu organisieren. Da sie ein ungutes Gefühl befällt, bittet sie Hercule Poirot um Hilfe. Und sie soll mit ihren Vorahnungen recht behalten – als bald geschieht ein Mord.
Der Leser bekommt wie stets eine illustre Schar an Verdächtigen präsentiert. Hier sind dies u. a. der Gutsherr, Sir George, eine Sekretärin, Miss Brewis eine junge Architektin, ein seltsam entfremdetes Paar und sogar die arme Mrs. Oliver selbst. Hinzu kommen noch jede Menge Ablenkungsmanöver und Hinweise und schon kann es sowohl für Poirot als auch den Leser losgehen mit der Mörderjagd.
Fazit: Alles in allem ist dieser Poirot-Krimi nach altbekanntem Muster eine solide Lektüre, die zum Mitraten gerade zu einlädt. Wie Christie hier den Schluss gestaltet hat, gefiel mir gut, war er doch mal etwas anderes, passte aber gut zur Handlung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 10.09.2021

Gab schon bessere Poirot-Krimis

Die Kleptomanin
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Obwohl Poirot hier die titelgebende Täterin sehr schnell aus der Reserve lockt, kann er nicht mehr verhindern, dass sie am nächsten Tag tot ist. Poirot stellt Fremdverschulden fest und der mit den Ermittlungen ...

Obwohl Poirot hier die titelgebende Täterin sehr schnell aus der Reserve lockt, kann er nicht mehr verhindern, dass sie am nächsten Tag tot ist. Poirot stellt Fremdverschulden fest und der mit den Ermittlungen betraute Inspektor Sharpe hat nichts gegen die tatkräftige Unterstützung seitens Poirots. Aber auch gemeinsam bleibt es ihnen verwehrt weitere Todesfälle zu verhindern.
Fazit: Auch in diesem neuen Fall gibt es genügend mögliche Täter, die ein umfangreiches Frage-Antwort-Spiel durch Poirot nach sich ziehen. Allerdings gibt es hier eine eher ereignisarme Handlung die durch Poirot mit viel Fantasie nachvollziehbar aufgeklärt wird. Aus meiner Sicht ein eher mittelmäßiger Krimi, den ich mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Guter, unterhaltsamer Poirot

Das Geheimnis der Schnallenschuhe
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Poirot muss zum Zahnarzt und nicht einmal dort bleibt er von einem Todesfall und dessen Auswirkungen verschont. Denn ausgerechnet der Arzt wird tot in seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord ...

Poirot muss zum Zahnarzt und nicht einmal dort bleibt er von einem Todesfall und dessen Auswirkungen verschont. Denn ausgerechnet der Arzt wird tot in seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, hatte er doch einem Patienten eine falsche Medikamentendosierung verabreicht. Doch Poirot kann sich damit nicht anfreunden und beginnt sich des Falles anzunehmen. Dass ihm ein Vorfall mit einem Schnallenschuh letztlich auf die Lösung des Falles bringt ist wieder mal ein gekonnter Kniff Agatha Christies, um die Genialität Poirots darzustellen.
Fazit: Auch wenn dieser Fall mich jetzt nicht so mitreißen konnte wie manch anderer, ist dieser aber immer noch ein unterhaltsamer Krimi. Dank zahlreicher kleiner Hinweise ist es durchaus möglich selbst auf den Täter zu kommen, und dieser Aspekt ist es doch wert sich immer wieder mit Poirot „messen“ zu wollen. Von mir gibt es für den vorliegenden Krimi 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Tierischer Fall für Poirot

Der Ball spielende Hund
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Der titelgebende Hund samt Ball geben in diesem Fall Hercule Poirot eine harte Nuss zu knacken. Denn welche Rolle hat eben dieser Hund beim Tod seines Frauchens gespielt? Kann Hercule Poirot auch Wochen ...

Der titelgebende Hund samt Ball geben in diesem Fall Hercule Poirot eine harte Nuss zu knacken. Denn welche Rolle hat eben dieser Hund beim Tod seines Frauchens gespielt? Kann Hercule Poirot auch Wochen später noch die Umstände, die zum Tod von Miss Emily Arundell führten, aufklären? Wie gewohnt kommen auch hier die „kleinen grauen Zellen“ Poirots gehörig zum rotieren. Und zu allem Überfluss muss er sich auch noch mit der geldgierigen Verwandtschaft der Toten und einer unerwartet auftauchenden Erbin herumschlagen.
Wie stets bei Agatha Christie bekommt der Leser genügend Hinweise präsentiert, die ein Mitraten über Motiv und Täter ermöglichen. Wie nicht anders zu erwarten, löst Poirot den Fall auf seine eigene unnachahmliche Art und hat mir damit unterhaltsame Lesestunden bereitet. Dafür gibt es von mit 3 von 5 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung.