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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2021

Bester Band

Finale
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Nach den beiden Vorgängern "Caraval" und "Legendary" ist man hier nun wie der Titel sagt am Ende angekommen. Man sollte jedoch unbedingt die Vorgänger zuvor lesen, um sich in der Welt rund um die Schwestern ...

Nach den beiden Vorgängern "Caraval" und "Legendary" ist man hier nun wie der Titel sagt am Ende angekommen. Man sollte jedoch unbedingt die Vorgänger zuvor lesen, um sich in der Welt rund um die Schwestern Scarlett und Donatella auszukennen.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich den ersten Band lange vor mir hergeschoben habe und ich jetzt doch froh bin, die Reihe gelesen zu haben.
In diesem Abschlussband geht es hoch her, die Schicksalsmächte kommen an die Macht und die Schwestern kämpfen dagegen an.
In diesem Buch überlegt man lange hin und her, wer ist gut und wer böse? Es gibt jede Menge Verwirrspiele, man überlegt und warten dann doch nur auf den nächsten großen Knall.
Die Sicht wechselt zwischen Tella und Scarlett und in diesem Band mochte ich beide gleich gern. Es kommen neue Dinge ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Ich fand nur dieses Band im Allgemeinen etwas düsterer und grausamer als die Vorgänger, doch insgeheim ist er glaube ich mein Favorit der Reihe.
Ab einem gewissen Punkt wollte ich nur noch erfahren, was passiert und konnte es nicht aus der Hand legen. Die Autorin schafft es immer wieder neue Informationen einzubauen und es hat mir gefallen die einzelnen Schicksalsmächte und ihre Gaben näher kennenzulernen. Es ist allgemein eine faszinierende, bunte, magische Welt, in die man hier eintaucht.

Von mir gibt es eine Empfehlung für die Reihe.

Veröffentlicht am 20.09.2021

Besser als Band 1

Die Erben der Animox 2. Das Gift des Oktopus
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In der neuen Reihe ist man wieder mit Simon unterwegs, diesmal geht es um die Erben der Animox, wie schon der Titel sagt. Der erste Band war ok, doch dieser Teil hat mich wieder richtig gefangen genommen!
Man ...

In der neuen Reihe ist man wieder mit Simon unterwegs, diesmal geht es um die Erben der Animox, wie schon der Titel sagt. Der erste Band war ok, doch dieser Teil hat mich wieder richtig gefangen genommen!
Man begleitet Simon und seine Freunde nach Australien, wo sie gemeinsam ihr nächstes großes Abenteuer erleben und dabei die fantastische und außergewöhnliche Tierwelt näher kennenlernen. Das hat mich ja besonders verzaubert. Die Informationen und Beschreibungen von ganz speziellen (giftigen) Tieren, aber auch die Umgebung. Aimée Carter schreibt wieder so, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Und dann nimmt die Spannung im Laufe der Geschichte stetig zu und man fiebert richtig mit, ob alles gut geht oder nicht.
Ich finde dieser Band hat sich im Gegensatz zum ersten richtig gesteigert, denn man hat schon mehr Informationen über die Erben, aber es ist auch definitiv spannender und gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht.
Das Ende ist natürlich wieder offen, wobei die Mission aus diesem Band schon abgeschlossen ist. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Band und auf die Tierwelt des nächsten Kontinents!

Klare Leseempfehlung! Actionreiches Abenteuer in Australien, bei denen nicht nur die Freunde ins Schwitzen kommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2021

Man sollte Blumen mögen

Im Garten deiner Sehnsucht
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Viola Shipman ist eine Autorin, die ich gerne lese und deren Bücher mir meist auch sehr gefallen. Wie auch dieses Buch. Es hat mir einige schöne Lesestunden bereitet, auch wenn es viele traurige, sehr ...

Viola Shipman ist eine Autorin, die ich gerne lese und deren Bücher mir meist auch sehr gefallen. Wie auch dieses Buch. Es hat mir einige schöne Lesestunden bereitet, auch wenn es viele traurige, sehr emotionale Momente beinhaltet.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal ist da Iris, die sich vor Jahren zurückgezogen hat und hinter ihrem großem Zaun in Einsamkeit lebt, doch langweilig wird ihr nicht mit ihrem großartigen Garten. Auf der anderen Seite des Zauns befinden sich Abby und ihre kleine Familie. Ihre Tochter, die sich neue Freunde suchen muss und äußerst neugierig ist und ihr Mann Cory, aus dem Krieg zurückgekehrt und doch nicht mehr derselbe.
Hier in diesem Buch spielen Blumen eine zentrale Rolle, wer damit also nicht so viel anfangen kann, den werden die ausführlichen Beschreibungen etwas langweilen. Mir jedoch haben sie sehr gefallen und die Erklärungen mancher Blumen fand ich toll, so wie zum Beispiel die des tränenden Herzens.
Die Geschichten der beiden Frauen sind sehr emotional, bei Iris ist der Mann im Krieg gefallen, bei Abby kam Cory zwar zurück, ist jedoch nicht mehr er selbst. Diese gebrochenen Seelen spürt man regelrecht und ich hatte an manchen Stellen Gänsehaut, aber auch Tränen in den Augen. Die Autorin weckt jede Menge Gefühle (in mir) und regt zum Nachdenken an über Krieg und Zerstörung und vorallem auch über die Spätfolgen.
Zeitgleich gibt es viele wunderschöne Familienmomente, die man sich selbst auch wünscht. Bei Iris gibt es auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit um ihr gesamtes Leben besser zu verstehen.

Ein emotionaler Roman, der für Blumenliebhaber perfekt ist. Hat mir ein paar schöne, gefühlvolle Stunden beschert.

Veröffentlicht am 13.09.2021

Spannende Geistergeschichte

Victor Flec – Jagd durch die Stadt der Geister
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Ein Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe voll mit Geistern, der grob in sich abgeschlossen ist und mal kein total offenes Ende hat. Victor Flec ist ein lieber Kerl, doch sowas von tollpatschig. Da muss ...

Ein Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe voll mit Geistern, der grob in sich abgeschlossen ist und mal kein total offenes Ende hat. Victor Flec ist ein lieber Kerl, doch sowas von tollpatschig. Da muss man ihn einfach gernhaben und ich kann mich doch sehr mit ihm identifizieren, gerade was seine kleinen oder auch mal großen Missgeschicke betrifft. Durch eines dieser Missgeschicke schlittert er in ein riesiges Abenteuer, in dem er tiefer in die Welt der Geister eintauchen muss. So lernt er Nemo Ciel kennen, ein junger Geister, der ohne seinen Vater nicht leben darf, denn er braucht einen Vormund. Genau wie bei uns Menschen. Zwischen diesen beiden Charakteren wechselt man auch in der Geschichte und lernt sie so beide gut kennen. In beiden steckt mehr als anfangs erwartet und mir hat das gut gefallen. Interessant fand ich die willkürliche Auswahl an Geistern, die 1969 plötzlich auf der Welt wandelten und seither in ihren gesonderten Geistervierteln, auch Ghostend genannt, leben.
Das Buch baut langsam auf und es ist nicht so spannungsgeladen wie vielleicht andere Bücher. Dennoch hat es mich in seinen Bann gezogen und ich habe interessiert verfolgt, wie sich die Kinder (und Geister) durch die Geheimnisse kämpfen und etwas Großem auf der Spur sind.
Ich muss aber auch sagen, ich mag Geistergeschichten, gerade für Kinder. Denn dann sind sie nicht so gruselig, sondern meist eher spannend.
Auch hier gibt es natürlich den ein oder anderen Bösewicht und natürlich die Gegenseite, die für das Gute kämpft. An sich ist die Grundstory grundsätzlich nicht neu, nur das Drumherum ist richtig toll gestaltet und mit Victor hat man einen äußerst liebenswerten Charakter.

Menschen und Geister friedlich nebeneinander, oder doch nicht? Eine spannende Geschichte mit wundervollen Charakteren. Mir hat sie sehr gefallen und ich kann sie sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 13.09.2021

Tolle Rezeptsammlung

Teenie Party
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Ein Buch voller Ideen für die nächste (Teenie) Party, sowas geht natürlich immer und hier ist das Cover schon einladend.
Der erste Blick ins Buch zeigt eine Vielzahl an Rezepten, unterteilt in verschiedene ...

Ein Buch voller Ideen für die nächste (Teenie) Party, sowas geht natürlich immer und hier ist das Cover schon einladend.
Der erste Blick ins Buch zeigt eine Vielzahl an Rezepten, unterteilt in verschiedene Kategorien. Zuerst gibt es jedoch auf einer Doppelseite ein paar Tipps zur Partyplanung, eine Liste der Abkürzungen und Mengenangabe, Hinweise zu Back- & Garzeiten usw. So können auch Küchenneulinge einfach und schnell die Rezepte verstehen und alles besser planen.
Im Anschluss kommen direkt die Rezepte, zuerst im Kapitel „Für den kleinen Hunger“ mit Rezepten für vegetarische Spieße, Muffins, Grüne Pfannkuchenröllchen (die extrem lecker waren, sogar mein vierjähriger Sohn fand sie spitze) und auch so was banalem wie selbstgemachten Wedges mit DIY-Ketchup. So findet wirklich jeder etwas für sich. Danach kommen Rezepte für den „großen Hunger“ wie Flammkuchen, César Salad mit Hähnchennuggets oder Pizzazupfbrot. Selbst der César Salad hat mir geschmeckt, obwohl ich eine der Zutaten normalerweise gar nicht gerne esse. Die Rezepte sind sehr einfach geschrieben und wirklich leicht verständlich, so dass auch Teenies alleine etwas für sich, ihre Freunde oder auch mal die Familie kochen können. Weitere Kapitel sind „Süßes geht immer“ mit der geringsten Anzahl an Rezepten, denn es geht ja auch mal mit wenig Süßem, „Knabbereien & Dips“ und „Drinks & Cocktails“. Hier findet man Rezepte wie Waffel-Eis-Sandwich, Rosmarinecken, Zaziki, Heiße Eisbärenschokolade oder Melon Slush und weitere.
Man merkt bei der Rezeptauswahl jedoch schon, dass hauptsächlich Teenies angesprochen werden sollen und doch kann man es auch gut für die nächste Party/den nächsten Geburtstag nutzen, um so ein buntes Buffet zu schaffen.
Bei jedem Rezept findet man ein einseitiges Bild mit dem Ergebnis, das jedoch auch noch Spielraum für eigene Ideen lässt und bei vielen findet sich ein Tipp, was man dazu essen kann, wie man es variieren kann und ähnliches.
Mir hat die Vielfalt an Rezepten sehr gefallen und auch die Aufmachung des Buches. Es ist stabil und ich mag die dezenten Hintergrundfarben der Seiten, die sich je Kapitel ändern.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung. Jeder, der gerne feiert und Buffet macht, ist hier genau richtig. Man kann vieles vorbereiten und muss es dann nur zum Servieren noch fertig stellen.