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Veröffentlicht am 15.09.2021

Geschichte über einen römischen Kaiser kindgerecht erleben

Der Junge, der Kaiser werden sollte
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In seinem Buch "Der Junge, der Kaiser werden sollte" erzählt Ryan Holiday die Geschichte über den jungen Marcus Aurelius, der dazu auserkoren wurde, römischer Kaiser zu werden.

Der Autor erzählt in kindgerechten ...

In seinem Buch "Der Junge, der Kaiser werden sollte" erzählt Ryan Holiday die Geschichte über den jungen Marcus Aurelius, der dazu auserkoren wurde, römischer Kaiser zu werden.

Der Autor erzählt in kindgerechten kurzen und einfachen Sätzen in angenehm großer Schrift wie der junge Marcus mit dieser anfänglich großen Last klar kommen musste. Angefangen von den Ermunterungen der Mutter über den ersten Unterricht seines Lehrers Rusticus bis hin zu eigenen Erfahrungssammlungen.

Die etwas skizzenhaft wirkenden, jedoch zur Zeit von Aurelius sehr passenden und aufschlussreichen Illustrationen von Victor Juhasz untermalen diese Geschichte sehr eindrucksvoll.

Ein wunderbares Buch, welches Aurelius' Grundsätze für Kinder verständlich und leicht erklärt darlegt.

Unbedingt empfehlenswert für junge Leser oder aber auch Eltern, die über auch heute noch geltende Werte einfach erklärt etwas erfahren und lesen möchten.

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Veröffentlicht am 09.05.2021

Besondere Geschichte um ganz besondere Kinder!

School of Talents 1: Erste Stunde: Tierisch laut!
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In der "School of talents" von Silke Schellhammer werden Kinder und Jugendliche geschult, mit ihren ganz besonderen Eigenschaften umzugehen.
Der Direktor der Schule, Thomas Franzen, bemerkt das besondere ...

In der "School of talents" von Silke Schellhammer werden Kinder und Jugendliche geschult, mit ihren ganz besonderen Eigenschaften umzugehen.
Der Direktor der Schule, Thomas Franzen, bemerkt das besondere Talent seiner Nichte Alva, die Tiere sprechen hören kann, und nimmt diese für eine Art Praktikum in seiner Schule auf.
Alva ist zunächst sehr schüchtern und unsicher, wie sie sich verhalten soll. Doch als die Zukunft der Schule auf dem Spiel steht, findet sie schnell Freunde, bei dem Unterfangen, die scholl of talents zu retten.

Das Buch von Silke Schellhammer besticht durch eine wunderbare Prise Humor und wunderbare Illustrationen der Zeichnerin Simona M. Ceccarelli, die gerade für junge Leser für liebenswerte Abwechslung zwischen den Kapiteln sorgen.
Im zweiten Drittel der Geschichte verliert sich die Autorin ein wenig in zu detaillierte Auseinandersetzungen mit den einzelnen Besonderheiten der Schüler(innen) und Lehrer(innen). Aber davon abgesehen ist die "Erste Stunde" nicht nur "Tierisch laut!", sondern auch tierisch gut.

Ich freue mich schon auf die 2.Stunde: Stromausfall der Scholl of talents und vergebe wohlverdiente 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

Beschauliche Elbinseln legen düsteres deutsches Kapitel offen!

Mordsand
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Im vierten Kriminalfall "Mordsand" des Ermittlerduos Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn wird auf einer Elbinsel von einem Pärchen, welches dort die Nacht verbracht hat, ein Schädel am Strand entdeckt. ...

Im vierten Kriminalfall "Mordsand" des Ermittlerduos Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn wird auf einer Elbinsel von einem Pärchen, welches dort die Nacht verbracht hat, ein Schädel am Strand entdeckt. Bei der ersten Untersuchung durch die Kriminaltechnik stellt sich heruas, dass dort eine gefesselte Leiche vergraben wurde. Frida und Bjarne beginnen zu ermitteln und müssen die Spuren bis weit über die Elbe hinaus verfolgen.
Wer ist der Tote und warum wurde er gefesselt und anschließend vergraben?

Romy Fölck nimmt den/die Leser/in auch in diesem Fall wieder mit auf eine zunächst sehr merkwürdig anmutende und ratlose Ermittlung.
Neben der Suche nach dem/den Täter/n erfährt man einiges aus dem privaten Umfeld von Frida und Bjarne. In den ersten 2/3 des Kriminalromanes stehlen die privaten Ereignisse der laufenden Ermittlung sogar oftmals die Show.
Eine düstere und bedrückende Atmosphäre wird hier noch eher durch die immer wieder einfließenden Berichte aus den Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR als aus der Fahndung nach dem/den Mörder/n geschaffen.
Während anfangs die Spannung lange auf sich warten läßt, gelingt es der Autorin zum Ende ein turbulentes Finale zu präsentieren; mit einem Ausblick auf eine weitere Fortsetzung der Reihe.

Nach den spannungsgeladenen Vorgängern von "Mordsand" läßt es Romy Fölck dieses Mal etwas ruhiger angehen. Der Kriminalroman kann durch einen gelungenen Anfang, den grausamen Berichten aus den Werkhöfen, dem Lokalkolorit der Elbmarsch und dem spannenden Finale punkten.
Im kompletten Mittelteil hat der Krimi seine Längen und ein Spannungsbogen wird hier vergeblich gesucht.
Alle, denen Frida und Bjarne nebst Angehörigen und Freunde ans Herz gewachsen sind, werden die mangelnde Spannung der Autorin verzeihen können.
Da ich mich zu diesen Lesern zähle, vergebe ich 4 Sterne und freue mich auf den Nachfolger.

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Eine Frau zwischen Räubern und dem süddeutschen Adel

Die Gabe der Sattlerin
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Charlotte flieht kurz vor ihrer Hochzeit mit dem angesehenen Amtsmann Lenscheider von ihrem geliebten Eltern und Schwestern mit unbekanntem Ziel.
Auf ihrer Flucht wird sie von der Räuberbande um den Anführer ...

Charlotte flieht kurz vor ihrer Hochzeit mit dem angesehenen Amtsmann Lenscheider von ihrem geliebten Eltern und Schwestern mit unbekanntem Ziel.
Auf ihrer Flucht wird sie von der Räuberbande um den Anführer Hannikel aufgegriffen und in deren Lager verschleppt. Hannikel verlangt von Charlotte auf dem Gestüt Marbach die Geldtransporte von Herzog Carl Eugen von Württemberg auszukundschaften, während sie dort unter falschem Namen für dessen neues Pferd einen Sattel anfertigen muss.

Der Historienroman um die fiktive Charlotte Sattler und den historisch belegten Persönlichkeiten Carl Eugen Herzog von Württemberg, Räuberhauptmann Hannikel und dem Dichter Friedrich Schiller besticht erneut durch die gekonnt eingebrachte altdeutsche Sprache, ohne das es dadurch überhaupt zu Lese- oder gar Verständnisprobleme kommt. Im Gegenteil:
Die Formulierungen von Ralf H. Dorweiler sind sehr anschaulich, treffend und exakt gewählt.
Der Leser fühlt sich direkt in das 18. Jahrhundert (genau genommen in das Jahr 1781) hineinversetzt.
Die Auftritte der historischen Persönlichkeiten unterstützen diese Wortmalerei noch dazu und hauchen dem Roman besonderes Leben ein.
Sehr gut gesetzt sind dabei auch noch die kleinen Zitate aus den Werken von Schiller zu Beginn jedes Kapitels.

Dem Autor ist es mit diesem Werk gelungen, dass der Leser sowohl dem einfachen Volke, den Räubern und auch dem Adel Sympathien entgegenbringen kann.
Allen voran natürlich seiner Hauptprotagonistin Charlotte, die die Gelegenheit bekommt, alle Schichten während ihrer Flucht kennenzulernen.

Wenn dem Roman überhaupt etwas fehlt, dann ist es eine Prise Spannung, da sich alle Personen viel zu gut zu verstehen scheinen.
Ansonsten ist "Die Gabe der Sattlerin" erneut ein Historienroman von Ralf H. Dorweiler, der sich auf jeden Fall zu lesen lohnt und durch eine sowohl handwerkliche als auch historische ausgezeichnete Recherche zu bestechen weiß!

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Die Vergangenheit läßt keine Ruhe

Ostseeangst
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Pia Korritki ermittelt in ihrem vierzehnten Fall rund um den Hemmelsdorfer See.
Eine Gruppe Jugendlicher entdeckt auf Ihrer Kajaktour in einem Lagerfeuer eine abgetrennte Hand. Wenig später wird eine junger ...

Pia Korritki ermittelt in ihrem vierzehnten Fall rund um den Hemmelsdorfer See.
Eine Gruppe Jugendlicher entdeckt auf Ihrer Kajaktour in einem Lagerfeuer eine abgetrennte Hand. Wenig später wird eine junger Anhalter und die Begleiterin der Jugendgruppe vermisst und weitere Leichenteile tauchen auf, die nicht zur gefundenen Hand passen.

Rund um den See führen die Ermittlungen der Polizei erst ganz allmählich in die richtigen Bahnen und in die Vergangenheit einer ehemaligen Jugendamtbeamtin.

Eva Almstädt läßt ihre Protagonisten erneut in sehr bildhafter und detailierter Sprache ermitteln.
Früh baut sich ein Spannungsbogen auf, der in diesem Fall jedoch zwischendurch ein wenig abfällt, da man sich in den vielen Charakteren und deren schwierigen Verbindungen verrennt.
Zum Ende nimmt der Kriminalroman jedoch noch einmal richtig Fahrt und den anfänglichen Spannungsbogen wieder gekonnt auf und gipflet in einem spannenden und nachdenklich machenden Ende.

Fazit:
Ein Krimi, der auf jeden Fall wieder zu lesen lohnt.

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