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Veröffentlicht am 17.09.2021

Ein (wahn)witziger Mix aus Fantasy und Krimi!

The Stranger Times
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Ich las die Leseprobe und sie hatte mich bereits ab Anfang des zweiten Kapitels. Es beginnt unglaublich skurril und mit sehr schwarzem Humor – Genau mein Ding! Ich wusste, ich muss dieses Buch haben und ...

Ich las die Leseprobe und sie hatte mich bereits ab Anfang des zweiten Kapitels. Es beginnt unglaublich skurril und mit sehr schwarzem Humor – Genau mein Ding! Ich wusste, ich muss dieses Buch haben und wurde nicht enttäuscht. Zwar verschwindet der Humor mit zunehmender Seitenzahl ein wenig mehr von der Bildfläche bzw. er wechselt sich kapitelweise ab – die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, von denen die Kapitel mit Moretti eher ernster angehaucht sind, die Kapitel rund um die Stranger Times bleiben allerdings stets absolut lustig und verrückt -, dafür wird es sogar richtig spannend.
Der Schreibstil ist flüssig, passt zu den Figuren, die ich allesamt wirklich gut dargestellt finde. Jeder hat so seine Eigenheiten und sogar Banecroft wuchs mir mit der Zeit richtig ans Herz. Bei Hannah hatte ich während der Leseprobe etwas Bedenken, ob sie mir in dem ganzen Haufen von skurrilen Figuren nicht etwas zu langweilig bleiben würde, aber auch diese Bedenken wurden immer mehr weggefegt: Dieses Mädel ist richtig taff und hat den ein oder anderen guten Konter auf Lager!
Es ist ein absoluter Genremix, was es mir, die ihre Bücher nach Genre sortiert hat, ziemlich schwer macht. Das Buch hat Fantasy- und Krimielemente und ist humortechnisch natürlich auch noch ganz weit vorn. Ein absolut gelungener Mix – für die, die eher schwarzen, zynischen Humor bevorzugen. Ich bin ziemlich happy, dass das eine Trilogie wird und man somit bald noch mehr von den Menschen rund um die Stranger Times lesen kann. Außerdem bin ich natürlich mega gespannt, wie es allgemein mit der Handlung weitergehen wird! Das Ende macht schon verdammt neugierig auf Band 2.
Absolute Empfehlung für Fans von schwarzem Humor und einer guten Prise spannender Fantasy!

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Veröffentlicht am 06.09.2021

Spannender, flüssiger Auftakt einer neuen Reihe

Tinte & Siegel
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Zuerst vorweg: Das war mein erstes Buch von Kevin Hearne (wird aber nicht mein Letztes sein). Ich kenne die Chronik des Eisernen Druiden vom Namen her und es ist mir schon öfter empfohlen worden. Leider ...

Zuerst vorweg: Das war mein erstes Buch von Kevin Hearne (wird aber nicht mein Letztes sein). Ich kenne die Chronik des Eisernen Druiden vom Namen her und es ist mir schon öfter empfohlen worden. Leider hat es bisher nur den Weg in meine Wunschliste, aber noch nicht in mein Regal gefunden. Auch wenn ich gegen Ende mitbekommen habe, dass sich dieses Buch und die Reihe um den Eisernen Druiden zumindest im selben Universum befinden, konnte ich das Buch ohne jegliche Vorkenntnisse lesen. Ob man noch mehr Spaß dran hat, wenn man die andere Reihe kennt, dazu kann ich nichts sagen.

In Tinte & Siegel begleiten wir Al durch ein wunderbares Schottland und begegnen hier auf dem Weg zur Aufklärung eines Falls von Feenhandel so allerhand skurriler Charaktere. Kevin Hearne beweist hier sein Können, ernstzunehmende Handlung und Witz harmonisch miteinander zu vereinen. Vor allem Buck ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Großartiger Kerl! Tatsächlich ist Al so ziemlich das normalste Wesen (Menschen und andere Lebewesen) in dem Buch.
Mir hat es großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten lesen sich leicht, die Handlung war für mich zu jeglicher Zeit interessant und die Sache mit den Siegeln als Magie“ersatz“ für mich auch was gänzlich Neues. Anfangs habe ich überlegt, ob die Haupthandlung + die Sache mit den Siegeln + dann auch noch die Sache mit dem Fluch nicht etwas zu viel sein könnte und die Sache mit dem Fluch etwas unnötig, aber ich glaube, dass dies ein wenig der Faden sein wird, der sich durch die Reihe um die Chroniken des Siegelmagiers ziehen wird. Alles ist gut und harmonisch miteinander verflochten und so stört auch das nicht. Im Gegenteil, ich bin sehr gespannt, wie es mit Al & Co. weitergehen wird.

Ich kann hier guten Gewissens 5 Sterne verleihen, da mir subjektiv gesehen tatsächlich gar kein wirklicher Kritikpunkt einfällt. Mir hat’s rundum sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Wow, das war mal was! Kleine Längen, große Story

The House Witch 1
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Vorab: Dieses Buch gehört (von über 600 Büchern im Regal) auf jeden Fall in meine Top 10 der schönsten Bücher, die ich da drinstehen habe. Allein es anzusehen beschert einem Glücksgefühle. Es ist wirklich ...

Vorab: Dieses Buch gehört (von über 600 Büchern im Regal) auf jeden Fall in meine Top 10 der schönsten Bücher, die ich da drinstehen habe. Allein es anzusehen beschert einem Glücksgefühle. Es ist wirklich wunder, wunderschön. Die Farben, der Farbschnitt, das Design, alles harmoniert absolut perfekt.
Allerdings bringt einem Buch ein hübsches Äußeres zwar schon viel, doch am wichtigsten ist und bleibt der Inhalt. Und der kann glücklicherweise mit der Optik mithalten!
In diesem Fantasyroman begleiten wir den von einer Fantasy-AutorIN erdachten Finlay – Einen männlichen Hauptcharakter von einer Autorin, das sehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht häufig. Und da ich genervt von der ganzen Romantasy bin, war das sogar mit ein Grund für meine Neugier, denn ich hatte Hoffnung, dass sich Emilie Nikota dann auch mit Romance zurückhalten würde. Mein Hauptgrund für Skepsis: Das Thema Kochen. Ich persönlich koche ungern und kann mit dieser Liebe dazu nichts anfangen. Dementsprechend war ich gespannt, ob Emilie Nikota es schafft, dieses Thema so miteinzubinden, dass die, die das Hobby teilen, mit dem Buch genauso Freude haben wie die, die lieber das Gekochte essen und sich weniger mit der Zubereitung befassen mögen.
Alles in allem: Ja! Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftakt der Reihe. Mit über 600 Seiten ist es für mich ein kleiner Brocken und es gab in meinen Augen auch ein paar Längen, aber ich gebe zu: Ich bin da auch echt empfindlich. Ich brauche normalerweise schnelles Tempo und viel Action. Dieses Buch hier nimmt sich mehr Zeit, wurde so für mich hin und wieder ein bisschen langatmig, konnte mich aber immer wieder zurückholen.
Daher gebe ich dem Buch 4 Sterne, was für mich aber auch definitiv ein „ist zu empfehlen“ bedeutet.

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Veröffentlicht am 08.09.2023

Überraschend gut!

Insel der wandernden Flüche - Skys Gabe
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Ehrlich gesagt habe ich von dem Buch nicht wahnsinnig viel erwartet. Schottland wird gefühlt zum Trend, was Schauplätze in Büchern angeht, ich habe erwartet, dass auch die Autorin sich dem weiteren Trend ...

Ehrlich gesagt habe ich von dem Buch nicht wahnsinnig viel erwartet. Schottland wird gefühlt zum Trend, was Schauplätze in Büchern angeht, ich habe erwartet, dass auch die Autorin sich dem weiteren Trend verschreibt, eine spannende Prämisse mit interessanter Story in ein nerviges Liebesgeschwader zu verwandeln, bei dem die „Romantik“ im Vordergrund steht und die eigentliche Story in den Hintergrund gerückt wird. Aber weit gefehlt! Es gibt zwar eine Liebesgeschichte, aber die baut sich sehr langsam und schön im Hintergrund auf – so mag ich das schon eher!

Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel haben für mich eine passende Länge (zu lange Kapitel finde ich immer etwas blöd) und der Aufbau ist spannend gehalten. Es kann durchaus als Einzelband gelesen werden, allerdings lässt mich das letzte Kapitel auf eine Fortsetzung hoffen, die ich mir definitiv holen würde! Die Storyidee mit den Flüchen ist tatsächlich mal was Neues und hab ich so direkt vergleichbar jetzt noch nicht gelesen.

Wer gerne Jugendfantasy liest, dem lege ich dieses Buch gerne ans Herz. Ich kann’s uneingeschränkt weiterempfehlen, mir hat’s viel besser gefallen als ich erwartet hatte!

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Ein wundervolles Buch…

Das Bücherschiff des Monsieur Perdu
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…das dem Vorgänger in nichts nahesteht. Das Buch kann theoretisch mMn auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber Das Lavendelzimmer war so schön, dass es sich auf jeden Fall lohnt!

Nina Georges Schreibstil ...

…das dem Vorgänger in nichts nahesteht. Das Buch kann theoretisch mMn auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber Das Lavendelzimmer war so schön, dass es sich auf jeden Fall lohnt!

Nina Georges Schreibstil ist einfach wundervoll. Poetisch, flüssig, die Liebe zu den Büchern und dem Schreiben wird in jedem Satz spürbar. Monsieur Perdu ist ein vielschichtiger, sympathischer Charakter. Die Landschaft wird schön beschrieben.

Dieses Buch bzw. auch Das Lavendelzimmer ist definitiv auch etwas für Leser*innen, die mit Liebesromanen eigentlich nichts anfangen können. Ganz ehrlich, ich hasse sie eigentlich. Und vermeide sie, wo ich nur kann. Aber diese Bücher sind so viel mehr als ein Liebesroman. Wenn überhaupt, dann eher eine Liebesbotschaft an die Sprache und an Bücher. Mit wundervollem Inhalt.

Ich kann Nina George und gerade diesen beiden Büchern nur wärmstens ans Herz legen.

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