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Veröffentlicht am 20.09.2021

Ob der Tiger doch mal nach draußen kommt?

Puste mal die Lichter aus! - Überraschungsparty für den Tiger
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Gemeinsam planen Ada Affe und Elli Elefant eine Übernachtungsparty im Garten. Doch Tiger Tiggo traut sich nicht mitzumachen, denn es ist ja so dunkel im Garten. Da dekorieren seine Freunde mit tollen Lichtern, ...

Gemeinsam planen Ada Affe und Elli Elefant eine Übernachtungsparty im Garten. Doch Tiger Tiggo traut sich nicht mitzumachen, denn es ist ja so dunkel im Garten. Da dekorieren seine Freunde mit tollen Lichtern, damit er sich zu ihnen nach draußen traut.

Auf ein Mitmach-Buch mit Licht-Puste-Effekt war ich wirklich gespannt, denn so etwas haben wir bislang noch nicht. Das Licht schaltet man seitlich mit einem Druck auf den kleinen „Lichtknopf“ an darüber könnte man es notfalls auch wieder ausknipsen. (Hinten auf dem Buch findet man generell einen An-Aus-Schieber sowie ein Batteriefach.)

Die Geschichte rund um Tiggo und seine Freunde ist schön gezeichnet, auf den einzelnen Seiten gibt es viel zu entdecken, so dass man hier auch einfach mit Angucken viel Zeit verbringen kann. Die Bilder sind durchaus bunt und vollgepackt, weshalb die Altersempfehlung dafür durchaus passend ist. Geeignet ist das Buch für Kinder ab zwei Jahren. (Wobei das mit dem Pusten definitiv schon früher verständlich ist.) An Text sind es immer mal vier, fünf Zeilen auf der einen Doppelseite, auf der anderen dann findet man jeweils die Aufforderung fürs Auspusten.

Grundsätzlich finde ich die Idee des Buches echt gut, jedoch ist die Geschichte ein bisschen unlogisch. Tiger Tiggo möchte ja nicht draußen schlafen, weil es ihm viel zu dunkel draußen ist. Auf jeder Seite werden dann aber erneut die Kerzen ausgepustet, wo es dann ja wieder dunkel ist. Letztlich traut sich Tiggo dank der Lichter dann ja doch raus, aber vorher werden sie immer wieder ausgepustet.

Leider ist auch das Pusten, um die Lichter auszulöschen, eine eher beschwerliche Sache, es funktioniert nicht immer gleich gut. Man muss das Buch schon recht nah am Gesicht haben bzw. sehr stark pusten damit dies gelingt. Ersatzweise kann man auch einfach auf den Lichtknopf rechts unten drücken, dann geht es auch aus. Jedoch ist dies meiner Ansicht nach gerade für Kinder schon enttäuschend, wenn es mal wieder nicht funktioniert mit den erlöschenden Kerzen beim Pusten.

Ich habe mir von diesem Kinderbuch ein bisschen mehr erwartet muss ich sagen. Es ist wirklich schön gemacht, die Bilder sind toll, man kann viel entdecken. Die Geschichte ist für mich nicht ganz logisch, ebenso etwas enttäuschend war die Puste-Funktion, bei der die Lichter erlöschen. Das geht für Kinder teilweise zu schwer bzw. ist Glückssache. Von uns gib es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich leider unentschlossen.

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Ein typischer Kommissar halt…

Schwarzwälder Morde
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Nichts zu tun auf dem Polizeirevier in Bad Wildbad – die Kommissare Schmälzle und Scholz langweilen sich bzw. basteln Papierflieger. Bis eine Moorleiche gefunden wird – doch: die ist so alt, dass selbst ...

Nichts zu tun auf dem Polizeirevier in Bad Wildbad – die Kommissare Schmälzle und Scholz langweilen sich bzw. basteln Papierflieger. Bis eine Moorleiche gefunden wird – doch: die ist so alt, dass selbst der Täter schon tot ist… was gibt es da also zu ermitteln? Außerdem wird ein Investor bedroht, der hier ein Luxusressort bauen möchte, denn das gefällt nicht allen…

Auf diesen Regionalkrimi war ich gespannt, länger hatte ich keinen Krimi gelesen, auch keinen regionalen. Und im Schwarzwald war ich so auch schon länger nicht mehr. Die Figuren der Kommissare sind irgendwie typisch für einen Krimi, selbst im Tatort ist es ja so, dass die Ermittler immer irgendwelche speziellen persönlichen Geschichten haben, was auch hier der Fall ist. Was mich auch noch ein bisschen gestört hat, war das vegane „Getue“ um Kommissar Justin Schmälzle, der immer wieder einen Reismilch-Macchiato trinkt – und den auch im kleinen Kurstädtchen selbstverständlich überall bekommt. (Finde ich ein bisschen abstrus alles…)

Der Schreibstil ist ganz in Ordnung, manchmal war es für mich ein bisschen zu langatmig und zu weit ausgeholt. Grundsätzlich lässt es sich aber gut lesen, ist verständlich geschrieben, hier braucht man keine Ortskenntnisse oder muss das vorherige Buch gelesen haben.

Die Ermittlungen sind grundsätzlich spannend, durchaus auch lustig und unterhaltsam, konnten mich aber nicht so gesamt begeistern. Für mich hat es sich teilweise etwas hingezogen, leider. Die kurzen Kapitel, die einen in die Zeit der Moorleiche versetzen, sind spannend, sollen das ganze noch abwechslungsreicher machen. Für mich war das etwas verworren, irgendwie wollte man hier Sachen miteinander verbinden, die nicht so ganz für mich gepasst haben.

Alles in allem war der Krimi mal ganz unterhaltsam, mir aber in gewisser Weise einfach zu speziell. Die Grundideen sind verständlich und durchdacht, bei der Umsetzung hat es mich nicht so gepackt wie es ein Krimi tun sollte. Hinsichtlich einer Empfehlung bin ich hier unentschlossen und kann lediglich 3 von 5 Sternen vergeben, eher schon eine Tendenz zu 2 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Dogman – der Superheld.

Dog Man 7
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In Band Sieben des Superhelden-Abenteuers von Dogman darf man wieder an neuen Abenteuern teilhaben. Dabei arbeitet er unter anderem an seinem Verhalten, dass er nicht mehr jedem Ball hinterherrennt, was ...

In Band Sieben des Superhelden-Abenteuers von Dogman darf man wieder an neuen Abenteuern teilhaben. Dabei arbeitet er unter anderem an seinem Verhalten, dass er nicht mehr jedem Ball hinterherrennt, was bei der Verfolgung von Bösewichten unpraktisch war.

Dieses Kinderbuch kommt im Comicbuchstil her, was für mich mal etwas neues war. Sicher, Asterix-Comics kenne ich schon, dies aber so als gebundenes, relativ dickes Buch hatte ich noch nicht. Die einzelnen Comics sind wirklich schön gestaltet, es gibt immer wieder etwas zu entdecken, sie sind sehr farbenfroh. Unter anderem gibt es auch mal ein Daumenkino, was das ganze noch etwas auflockert.

Der Sprachstil ist für Comics passend, eher einfach gehalten und für Kinder gut verständlich. Die Kinder sollten natürlich Interesse an so einer Art des Buches haben. Ich selber habe mir damit teilweise eher etwas schwer getan.

Von der Geschichte her ist es manchmal leider eher negativ im Ausgang, zwischendurch ein bißchen deprimierend, wie z.B. das Auffinden des verschollenen Großvaters, der sich als absolutes Ekel entpuppt. Sicher sollten Kinderbücher nicht nur absolut positiv sein, aber das hat mir eben leider nicht gefallen. Ansonsten liest es sich ganz gut, sehr kurzweilig, lustig, spannend und unterhaltsam.

Alles in allem hat mir dieses Superhelden-Abenteuer von Dogman gefallen, es war ein interessanter Einblick in einen für mich neuen Comic. Es war beim Lesen wirklich sehr abwechslungsreich, durch Daumenkinos und auch andere lustige Gestaltungen wirklich mal etwas anderes. Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 18.07.2021

Verrückt machen bringt ja auch nichts.

Es liegt nicht an dir!
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In diesem Buch räumt die Autorin, die selbst lange Single war, mit all den Mythen rund ums Singlesein auf. Denn „Du bist zu egoistisch“ oder auch „Du bist zu verzweifelt“ oder gar „zu emanzipiert“ passt ...

In diesem Buch räumt die Autorin, die selbst lange Single war, mit all den Mythen rund ums Singlesein auf. Denn „Du bist zu egoistisch“ oder auch „Du bist zu verzweifelt“ oder gar „zu emanzipiert“ passt so einfach nicht. Mit diesem Buch möchte sie all den wunderbaren Frauen Mut machen, dass sich der richtige Mann auch noch findet.

Dieses Buch lag zugegebenermaßen länger auf meinem Stapel ungelesener Bücher, da mich die vermeintlichen Gründe aber weiterhin interessiert haben, habe ich es nun endlich gelesen.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es ist in 27 Kapitel eingeteilt, die alle mit dem jeweiligen vermeintlichen Single-Grund als Überschrift betitelt sind. Es war für mich inhaltlich gut verständlich, kein schwieriger Schreibstil, dennoch hat es mich nicht ganz überzeugen können.

Die Gründe sind durchaus nachvollziehbar und manches hat womöglich jeder, der Single ist bzw. es war, schon mal gehört. Die einzelnen Gründe werden näher ausgeführt und auch immer mit einem echten Beispiel erläutert, das macht das Buch lebendig. Für mich hätte das aber irgendwie noch lebendiger sein können – hier habe ich einfach andere Ratgeber gelesen, die schöner geschrieben waren, so mein Empfinden.

Sicher ist dieses Buch ein mutmachendes Buch, man muss sich dafür aber auch gut einfinden können. Vielleicht lag es für mich nun daran, dass es nicht passend ist, dass ich damit nicht so gut zurechtgekommen bin. Für Singlefrauen mag es vielleicht gut passen.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 29.06.2021

Interessante Einblicke in eine spannende Art zu Reisen

In 80 Zügen um die Welt
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Zusammen mit ihrem Verlobten Jem macht sich Monisha Rajesh, Journalistin, auf eine definitiv interessante Reise: Mit dem Zug um die Welt. In sieben Monaten erlebt sie die unterschiedlichsten Dinge und ...

Zusammen mit ihrem Verlobten Jem macht sich Monisha Rajesh, Journalistin, auf eine definitiv interessante Reise: Mit dem Zug um die Welt. In sieben Monaten erlebt sie die unterschiedlichsten Dinge und lernt die verschiedensten Länder, aber auch Menschen und Bräuche kennen. Im Buch darf man an dieser Reise teilhaben.

Eine Zugreise ist definitiv ein spannendes Abenteuer, bei den Verspätungen etc. merkt man das ja bei uns auch oft schon – da ist es Glück, wenn man den Anschlußzug noch bekommt usw. Was aber Monisha Rajesh gemacht hat, eine Weltreise mit dem Zug, ist da definitiv eine noch krassere Geschichte. Folglich war ich echt auf die Geschichte darüber gespannt.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es ist gut verständlich geschrieben, durchaus unterhaltsam, authentisch und teilweise sehr ausführlich beschreibend. Manchmal hätte ich mir hier von manchen Schilderungen weniger gewünscht, da sie für mich etwas in die Länge gezogen waren, von anderen Orten jedoch, die sie besucht hat, hätte ich mir mehr Infos gewünscht.

Inhaltlich ist es interessant zu sehen wo sie so entlang kommt. Vorn im Buch kann man eine Weltkarte herausklappen, hier sind alle Orte, die mit dem Zug besucht wurden, markiert sowie darunter aufgeführt. Hinten im Buch kann man dann drei Karten von Asien, Europa und Nordamerika auf dem Klappumschlag sehen, hier sind mit Nummerierungen die Züge markiert, darunter mit den Orten und Nummern ausgeschrieben. Das hat mir echt gut gefallen, sowas hätte ich mir fast zu jedem Kapitel im Buch gewünscht, dann hätte man noch mehr „mitreisen“ können.

Bei den Einblicken in die Reise war ich teilweise erstaunt, welche Fremdenfeindlichkeit der Autorin hier entgegengebracht wurde. Bislang hatte ich mir da keine Gedanken darüber gemacht, wie manche Nationen auf Menschen aus anderen Nationen reagieren, aber es hat mich definitiv erschreckt. Umso schöner ist es dann zu lesen, dass es auch freundlichere Menschen auf der Reise gab.

Ein bisschen naiv war die Autorin meiner Ansicht nach jedoch auch – so wurde beispielsweise Wäsche zum Waschen in einem Waschsalon in Italien (Mailand, genauer gesagt) abgegeben und die Rechnung, die sie dann bekam, war ihrer Ansicht nach zu hoch. (Seite 21) Hier muss man doch auch realistisch sein, wenn man so etwas nutzt – vor allem, wenn man aus England kommt. (Dort gibt’s das doch auch nicht für lau? In asiatischen Ländern ist dies wohl extrem günstig, das habe ich schon mal mitbekommen.)

Gut gefallen haben mir die Fotos, die sich in zwei Abschnitten im Buch befinden. Hier bekommt man tolle Einblicke und kann sich so entsprechend ein Bild zum geschriebenen Wort machen.

Alles in allem habe ich mir etwas mehr vom Buch erhofft und bin ein wenig enttäuscht. Ich habe mir mehr Einblicke in Land und Leute erwartet und manchmal waren es eher persönliche Schilderungen, was man so auf der Zugreise tat (Game of Thrones geschaut z.B.). Hier wäre ich mehr an der Landschaft interessiert gewesen, an Bräuchen, der dortigen Lebensweise, etc. Auch waren mir manche Schilderungen etwas zu lang, hier waren für mich teilweise Längen, die es nicht gebraucht hätte.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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