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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2021

Anders als gewohnt

Dein ist die Lüge
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Der 12. Fall von Kate Burkholder unterscheidet sich deutlich von den Vorgängern.
Kate wird von einer Freundin aus der Vergangenheit um Hilfe gebeten. Gina, die in der Abteilung Sitte arbeitet, landet in ...

Der 12. Fall von Kate Burkholder unterscheidet sich deutlich von den Vorgängern.
Kate wird von einer Freundin aus der Vergangenheit um Hilfe gebeten. Gina, die in der Abteilung Sitte arbeitet, landet in einen Schneesturm angeschossen auf einer Amishfarm.
Die Handlung spielt zum größten Teil auf der Farm und konnte mich diesmal nicht so mitnehmen.
Es war tatsächlich nur mäßig spannend, wenig abwechslungsreich und hatte für mich auch einige Logikfehler.
Außerdem fehlten mir die Mitarbeiter, die für mich einen großen Teil des Charmes der Reihe ausmachen.
Ein Pluspunkt des Buches war, dass man mehr über die Vergangenheit von Kate erfährt.
Ich hoffe, dass der 13. Fall wieder ein richtiger Mordfall ist und Linda Castillo zur gewohnten Form zurückfindet.

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Veröffentlicht am 04.10.2021

Schwierig

Ein Grab für zwei
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Anne Holt hat eine neue Ermittlerin. Selma Falck, spielsüchtige Anwältin, Ex-Leistungssportlerin, eine Frau mit Ecken und Kanten.
Der Fall selbst spielt im Leistungssport Langlauf mit allen Begleiterscheinungen, ...

Anne Holt hat eine neue Ermittlerin. Selma Falck, spielsüchtige Anwältin, Ex-Leistungssportlerin, eine Frau mit Ecken und Kanten.
Der Fall selbst spielt im Leistungssport Langlauf mit allen Begleiterscheinungen, Doping, Macht und Korruption.
Zum Inhalt, ein Dopingfall in der norwegischen Nationalmannschaft und ein Mord. Dazu Selma Falck. Also alles angerichtet für ein gutes Buch ?
Der Schreibstil ist kurz und eigentlich angenehm zu lesen. Dazu kommen kurze Kapitel und Perspektivwechsel, die das Geschehen von allen Seiten beleuchten. Bizarr ist die Einfügung eine Drehbuchs in Kapitelform, dass bei mir für maximale Verwirrung gesorgt hat.
Jetzt die Antwort, nein es ist kein gutes Buch. Es hat mich nicht überzeugt. Zu viele Protagonisten, die insgesamt recht blass und unter den Möglichkeiten der Story blieben. Auf den ersten hundert Seiten passiert schon soviel mit vielen Personen, dass man da schon leicht den Überblick verliert. 
Auch die langen Ausschweifungen über den Skiverband haben die Story nicht weiter gebracht und waren, in meinen Augen, eher störend.
Dennoch gibt es Abschnitte, die wirklich gut und spannend sind, aber es hält nicht an und der Spannungsbogen fällt sofort wieder rapide ab.
Einen zweiten Fall mit Selma Falck wird es für mich nicht geben. Es ist schade, denn das Thema hatte wirklich Potential.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

Anders als erwartet

Mord im Lesesaal
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Die Agathe Christie von Zürich hat bei mir die Erwartung geweckt, einen Krimi zum mit rätseln zu lesen. Ein Raum, viele Verdächtige, die Voraussetzungen waren da. Aber es werden so viele Charaktere vorgestellt, ...

Die Agathe Christie von Zürich hat bei mir die Erwartung geweckt, einen Krimi zum mit rätseln zu lesen. Ein Raum, viele Verdächtige, die Voraussetzungen waren da. Aber es werden so viele Charaktere vorgestellt, in kurzen Kapiteln mit ständigem Perspektivwechsel, dass ich zwischenzeitlich den Überblick verloren habe. Die notwendigen Informationen zum mit rätseln gab es leider erst ganz zum Schluss. Die Protagonisten waren mir nicht wirklich sympathisch, besonders die Hauptprotagonistin Cressida Kandel. Viele Abläufe waren völlig unrealistisch, vor allem das Nichterscheinen der Polizei.

Es tut mir wirklich leid, aber es war nicht mein Buch. Ich vergebe trotzdem 3 Sterne, weil die Idee gut war und jeder Autor viel Herzblut und Arbeit in ein Buch steckt.

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Veröffentlicht am 21.09.2021

Böse mit Einschränkung

Böse
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Das Buchcover ist sehr ansprechend und vermittelt direkt ein böse Grundstimmung.
Das „Böse“ geschieht in einem vermeidlich ruhigen, beschaulichen und sicheren Ort. Ein Mädchen wird entführt und die Ereignisse ...

Das Buchcover ist sehr ansprechend und vermittelt direkt ein böse Grundstimmung.
Das „Böse“ geschieht in einem vermeidlich ruhigen, beschaulichen und sicheren Ort. Ein Mädchen wird entführt und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Die Dorfbewohner sind nur darauf bedacht, den Ruf ihres Ortes nicht zu beschädigen. Die Charaktere sind grundsätzlich gut dargestellt und kommen alle sehr engstirnig, bigott und voller Vorurteile rüber.
Als Neuankömmling hat man keine Hilfe zu erwarten und wird direkt in eine Schublade gesteckt.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und es wird auch Spannung erzeugt. Die Dialoge bleiben aber teilweise sehr flach. Die Abschnitte aus Perspektive des entführten Mädchens sind schwarz hervorgehoben und wirken damit atmosphärisch noch stärker.
Von mir gibt es zwei Sterne Abzug. Die Charaktere sind schon sehr klischeehaft und treten damit so gehäuft auf, dass es realitätsfern wirkt. Der Täter ist früh klar und da hilft leider auch der Plot-Twist auf den letzten Seiten nicht. Und das Motiv fehlt bzw. es wird sehr, sehr viel Raum zur Interpretation gelassen.
Insgesamt ist es ein guter Thriller für zwischendurch, von dem ich mir persönlich etwas mehr erwartet hatte.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Konnte mich nicht überzeugen

The promises we made. Als wir uns wieder trafen
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Angesprochen hat mich das Buch durch sein schönes, aber dennoch schlichtes Cover. Auch der Klappentext versprach eine etwas andere Liebesgeschichte. Weibliche Personenschützerin trifft auf ihre erste Liebe, ...

Angesprochen hat mich das Buch durch sein schönes, aber dennoch schlichtes Cover. Auch der Klappentext versprach eine etwas andere Liebesgeschichte. Weibliche Personenschützerin trifft auf ihre erste Liebe, eine eigentlich gute Grundidee.Nach den ersten 100 Seiten machte sich bei mir leider eine gewisse Langeweile breit. Es wurden zu viele Themen angesprochen, Rassismus, Migration, sexuelle Belästigung, um mal einige zu nennen. Für meine Begriffe viel zu viel und auch störend für den Lesefluss.
Der Schreibstil war flüssig, aber die gewählte Erzählperspektive für die Hauptcharaktere hat verhindert, mit den Figuren warm zu werden. Es blieb für mich analytisch und unpersönlich.
Die Spannung steigerte sich zwar im Laufe des Buches, aber wurde teilweise sehr schnell abgehandelt. So auch das Ende, das eigentlich ein sehr guter Plot-Twist war. Zack, zack erledigt.
Meine Schwierigkeiten mit dem Buch mögen daher rühren, dass ich eine spannende Liebesgeschichte erwartet habe. Wie man in anderen Rezensionen sehen kann, hat das Buch ja auch viele begeistert zurückgelassen.
Von mir gibt es für die gute Idee 3 Sterne.

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