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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2021

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Das Buch ist Teil der Mercy-Thompson-Reihe von Patricia Briggs. Es ist eine Urban-Fantasy-Reihe mit einer Vielzahl mystischer Wandlerwesen. Mercedes, genannt Mercy, lebt im US-Staat Washington und ist ...

Das Buch ist Teil der Mercy-Thompson-Reihe von Patricia Briggs. Es ist eine Urban-Fantasy-Reihe mit einer Vielzahl mystischer Wandlerwesen. Mercedes, genannt Mercy, lebt im US-Staat Washington und ist nicht ganz menschlich. Sie kann sich wandeln, in einen Kojoten, und Geister sehen. Doch wirklich hilfreich im Umgang mit den „herrschenden“ Wandlergruppen wie Werwölfen, Vampiren, Hexen oder Feen ist es nicht. Aber ganz der Kojote ist sie darauf geeicht sich bei Gefahren darauf einzustellen und sich durchzukämpfen. Das hat sie schon in ihrer Kindheit in einem Werwolfrudel gelernt. Sie ist schnell, zäh und starrköpfig, was ihr jetzt Jahre später zugute kommt.

Alle auftretenden Charaktere sind wundervoll beschrieben selbst die unscheinbarste Nebenfigur ebenso die Rudelstruktur der Werwölfe. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Und was ich als besonders angenehm empfand war, dass die typischen Genre-Klischees hier erfreulicher Weise gar keine Erwähnung fanden. Mich hat die Geschichte überzeugt – ich möchte sie auch gern weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 21.09.2021

Absoluter Lesegenuss

Das Feuer des Dämons
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Das Buch ist Teil der „Elder Races“ – Serie von Thea Harrison, die eine Paranormale-Urban Fantasy-Romance Reihe ist. Die Handlung spielt zum einen im heutigen New York und zum anderen in Anderland, der ...

Das Buch ist Teil der „Elder Races“ – Serie von Thea Harrison, die eine Paranormale-Urban Fantasy-Romance Reihe ist. Die Handlung spielt zum einen im heutigen New York und zum anderen in Anderland, der magischen Parallelwelt. Hier sind zahlreiche verschiedenartige Fabelwesen zu Hause und das Mythenreich selbst kann nur durch magische Portale betreten werden. Die Hauptprotagonisten sind Pia, eine sehr selbstbewusste Frau mit einer besonderen Fähigkeit, und Dragos, Chef eines Imperiums und ein uraltes mächtiges Drachenwesen. Aber nach und nach kommen noch weitere interessante Charaktere ins Spiel.
Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und die Autorin schafft es hervorragend, dass man sich die einzelnen Figuren und Szenen, hier natürlich vorwiegend die in der Mythenwelt, sehr bildlich vorstellen kann. Und mit dem feinsinnigen Humor, mit dem die einzelnen Charaktere ausgestattet sind macht es einfach Spaß in die fantastische Welt abzutauchen. Ein tolles Lesevergnügen - absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 21.09.2021

Tolle Unterhaltung

Tod im Skriptorium
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Das Buch ist der 3. Teil der „Sister Fidelma“ - Serie von Peter Tremayne. Es ist ein historischer Krimi, der im 7. Jahrhundert spielt. Die Hauptfigur ist Fidelma, eine irische Nonne von königlichem Geblüt, ...

Das Buch ist der 3. Teil der „Sister Fidelma“ - Serie von Peter Tremayne. Es ist ein historischer Krimi, der im 7. Jahrhundert spielt. Die Hauptfigur ist Fidelma, eine irische Nonne von königlichem Geblüt, die als Anwältin bei Gericht mit Intelligenz und Selbstbewusstsein die ihr übertragenen Fälle darlegt und aufklärt.

Sehr geschickt verbindet der Autor Historisches mit Fiktivem und es macht Spaß den Schwester Fidelma bei ihren Untersuchungen über die Schulter zu schauen und den Alltag und Bräuche im Irland des 7. Jh. zu entdecken.

Neben dem zu lösenden Fall, entwickeln sich die Hauptfiguren und deren persönliches Umfeld stetig weiter, so dass es ratsam ist, die Reihenfolge einzuhalten. Ein Glossar und eine historische Anmerkung runden das jeweilige Buch überzeugend ab. Für Fans historischer Krimis ist das Buch/die Serie wunderbare Unterhaltung, ich kann sie absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 21.09.2021

Erstklassiger Krimi

Und dann gab's keines mehr
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Wie schon so oft bei Agatha Christie ist das bekannte Muster wieder vorhanden. Die Handlung spielt auf einer Insel, also ein abgesonderter Ort, es gibt eine überschaubare Anzahl Figuren und es geschehen ...

Wie schon so oft bei Agatha Christie ist das bekannte Muster wieder vorhanden. Die Handlung spielt auf einer Insel, also ein abgesonderter Ort, es gibt eine überschaubare Anzahl Figuren und es geschehen Morde. Als Leser ist man also wieder von Beginn an quasi aufgefordert den Täter und dessen Motiv selbst zu finden – typisch Agatha Christie halt.
Frei nach dem Kinderreim Zehn kleine Negerlein beginnt nun ein „fröhliches“ Morden, bei dem die Autorin den Leser über alles notwendige informiert um den Bösewicht ermitteln zu können. Und je mehr Teilnehmer dieser Gesellschaft dahin gemeuchelt werden, desto spannender wird dieser Krimi. Denn wer ist denn nun der Täter – wer wird übrigbleiben, und warum tut er was er tut?

Fazit: Wieder einmal ist der Queen of Crime ein erstklassiger, wunderbar konstruierten Krimi gelungen. Das Rätselraten um den Täter und sein Motiv waren absolut unterhaltend und ich kann ihn jedem Krimifan wärmstens empfehlen. Von mir gibt es für dieses Meisterwert volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.09.2021

Epische Fantasy

Das Schwarze Lied
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„Das schwarze Lied“ beginnt genau da, wo „Das Lied des Wolfes“ geendet hat. Unmittelbar nach dem Fall von Keshin-Kho ist Vaelin auf der Flucht, hat aber eine verlorene Gabe der Dunkelheit wiedergefunden ...

„Das schwarze Lied“ beginnt genau da, wo „Das Lied des Wolfes“ geendet hat. Unmittelbar nach dem Fall von Keshin-Kho ist Vaelin auf der Flucht, hat aber eine verlorene Gabe der Dunkelheit wiedergefunden – das Lied. Aber es ist anders, dunkler und vom Blutrausch durchdrungen, so dass es plötzlich sowohl Geschenk als auch Fluch ist. Denn einst war das Lied eine Hilfe bei all seinen Entscheidungen und Kämpfen und nun muss er gegen sein Lied ankämpfen. Diese neue Wendung verleiht der Geschichte eine interessante Dynamik und auch eine unerwartete Entwicklung des Charakter Vaelins. Was folgt, sind Action und Abenteuer. Der Schreibstil ist dabei unglaublich präzise und bildhaft, so dass sich bei mir das Kopfkino in Gang gesetzt hat. Das Finale kam aus meiner Sicht dann zwar etwas zu abrupt, aber alle losen Fäden wurden miteinander verbunden. Wobei das Ende noch nicht das Ende sein muss, lässt der Autor sich doch „ein Türchen“ offen, um eventuell eine Fortsetzung möglich zu machen.
Fazit: „Das schwarze Lied“ ist ein sehr überzeugender Abschlussband der Duologie, der den Leser von Schlacht zu Schlacht führt, aber auch mit sehr gut charakterisierten Protagonisten und mit bildhaften Beschreibungen der einzelnen FantasyWelten punkten kann. Um allerdings Spaß an diesem Buch zu haben, empfehle ich Teil 1 gelesen zu haben. Ich vergebe für diesen Finalband eine absolute Leseempfehlung und volle 5 Sterne.