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Veröffentlicht am 05.11.2021

wie alles begann

Die Schule für Tag- und Nachtmagie, Band 1 - Zauberunterricht auf Probe
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Jedes Jahr an ihren Geburtstag erhalten die Zwillinge Nora und Lucy einen Brief ihrer verschwundenen Eltern.

Auch in diesem Jahr ist es so. Die beiden freuen sich riesig, aber was wollen ihnen ihre Eltern ...

Jedes Jahr an ihren Geburtstag erhalten die Zwillinge Nora und Lucy einen Brief ihrer verschwundenen Eltern.

Auch in diesem Jahr ist es so. Die beiden freuen sich riesig, aber was wollen ihnen ihre Eltern sagen: ihr Leben wird sich ändern und sie werden Tag und Nacht bei ihnen bleiben.

Noch mysteriöser wird es, als Lucy und Nora einen weiteren Brief erhalten, eine Einladung für die Schule für Tag- und Nachtmagie.

Als die beiden am Probeunterricht teilnehmen dürfen, geht bei Nora alles schief. Schnell wird ihr, Lucy und ihrem Freund Tarek klar, hier geht es nicht mit rechten Dingen zu. Aber wie sollen sie den Verantwortlichen nur entlarven.

Die Schule für Tag- und Nachtmagie, Zauberunterricht auf Probe ist der Auftakt einer neuen magischen Bücherreihe.
Die Autorin Gina Mayer schreibt so flüssig, spannend und fantasievoll das wir nur so über die Seiten geflogen sind.

Die Geschichte und ihre Figuren mögen ihr übrigens dazu beigetragen haben.

Auch die vereinzelt im Buch vorhandenen schwarz weiß Illustrationen, die aus der Feder von Mila Marquis stammen, gefallen uns sehr gut. Besonders schön finden wir die Eule die über jeder Kapitel-Zahl zu sehen ist, aber auch die 2 Sternschnuppen die jede Seitenzahl einfassen sind zauberhaft.

Im ersten Band geht es hauptsächlich um die Nachtklasse und um Nora.

Fans magischer Schulgeschichten werden in diesem Buch einige Parallelen finden. Dennoch hat uns das Buch sehr gut gefallen, schließlich startet nicht jeder mit Harry Potter, dem dann die Parallelen auffallen.
Hinzu kommt, das dieses Buch leichter geschrieben ist und noch nicht ganz so viele düstere und dunkle Szenen bereit hält.

Wir freuen uns schon auf den 2. Band in dem die Tagklasse ihren großen Auftritt hat und Lucy im Vordergrund steht.

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Veröffentlicht am 12.10.2021

Evies spannende Reise zu sich selbst

Evie und die Macht der Tiere
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Evie ist anders als die anderen Kindern und anders als die meisten Erwachsenen, denn sie kann mit Tieren reden. Dabei benutzt sie nicht ihren Mund, sondern redet mit ihren Gedanken.
Und auch wenn sie ihrem ...

Evie ist anders als die anderen Kindern und anders als die meisten Erwachsenen, denn sie kann mit Tieren reden. Dabei benutzt sie nicht ihren Mund, sondern redet mit ihren Gedanken.
Und auch wenn sie ihrem Papa versprochen hat, diese Gabe nicht zu nutzen, kann und möchte sie die Stimmen in ihrem Kopf nicht ignorieren, denn schließlich sind die Tiere ihre Freunde und einige benötigen sogar ihre Hilfe.

So auch das Schulmaskottchen Kahlo, ein großes Kaninchen, welches die Direktorin aus dem Wald entführt hat. Evie kann einfach nicht anders, sie muss Kahlo befreien, egal welche Konsequenzen dies für sie hat.

Warum darf Evie bloß nicht so sein, wie sie ist? Warum darf sie nicht mit Tieren Denk-Reden? Und was ist das für ein Traum, den Evie jede Nacht träumt und der ihr so lebendig und real vorkommt?

Evie und die Macht der Tiere ist eine fantastische Abenteuergeschichte, in der es um Mut und Freundschaft geht. In der es aber auch darum geht, was man tut und wie es zu einem zurück kommt, wie man sich selber treu bleibt und wie Naturschutz besser gelingen kann.

Der Autor Matt Haig schreibt fesselnd, berührend und spannend, Dabei ist der Schreibstil locker, leicht und gut verständlich.

Wir sind über die Seiten geflogen,denn Matt Haig versteht es Spannung aufzubauen.

Begleitet wird diese ansprechende Geschichte durch vereinzelte schwarz-weiß Illustrationen.

Was uns immer wieder sehr gut gefallen hat, ist Evie Wissen über die Tiere, das sie mit dem Leser teilt. So wissen wir nun das Tintenfische 3 Herzen haben und Elche ihre Augenfarbe im Winter ändern - spannend.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

Freunde von magischen Schulabenteuern werden parallelen auffallen

Die Schule für Tag- und Nachtmagie, Band 2 - Mathe, Deutsch und Wolkenkunde
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In der Schule für Tag- und Nachtmagie ist ganz schön was los, denn in die Tagklasse kommt ein neuer Mitschüler.
Die Klassenkameraden sind entsetzt, denn es hat noch nie sieben Schüler in einer Klasse gegeben. ...

In der Schule für Tag- und Nachtmagie ist ganz schön was los, denn in die Tagklasse kommt ein neuer Mitschüler.
Die Klassenkameraden sind entsetzt, denn es hat noch nie sieben Schüler in einer Klasse gegeben. Immer nur sechs, sechs in der Tagklasse und sechs in der Nachtklasse, zusammen zwölf. Es müssen zwölf sein, denn zwölf ist eine magische Zahl, dreizehn eine Unglückszahl.

Und dann bekommt die Tagklasse auch noch eine neue Lehrerin für die Wolkenkunde, dem langweiligsten Fach an der Schule mit dem langweiligsten Lehrer, wie Lucy und ihre Freunde finden. Und ob es noch schlimmer kommen könnte, Lucy und der neue müssen in diesem Fach auch noch gemeinsam a einer Präsentation arbeiten.

Aber irgendetwas kommt Lucy an diesem neuen Mitschüler bekannt vor.


Die Schule für Tag- und Nachtmagie, Mathe, Deutsch und Wolkenkunde ist unser erstes Buch auch dieser Reihe.
Und auch ohne Vorkenntnisse kann man dieses Buch wunderbar lesen.
Die Autorin Gina Mayer schreibt so flüssig, spannend und fantasievoll das wir nur so über die Seiten geflogen sind.
Die Geschichte und ihre Figuren mögen ihr übrigens dazu beigetragen haben.

Auch die vereinzelt im Buch vorhandenen schwarz weiß Illustrationen, die aus der Feder von Mila Marquis stammen, gefallen uns sehr gut. Besonders schön finden wir den Regenbogen und die sechs Schmetterlinge die über jeder Kapitel-Zahl schweben, auch die Schmetterlinge die die Seitenzahl einfassen sind zauberhaft.

Im Vordergrund dieser Geschichte steht die Tagklasse.

Für Harry, Hermine und Ron Fans wird das Ende zwar vorhersehbar, denn hier gibt es schon sehr große Überschneidungen, dennoch war dieses magische Abenteuer für uns ein Lesevergnügen.

Einziger Wermutstropfen, es wird ein wenig zu wenig gezaubert.

Empfehlenswertes, zauberhaftes und magisches Abenteuer zum Vorlesen oder Selbstlesen.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

wenn der Winter Sommerschlaf hält

Petronella Apfelmus - Eismagie und wilde Wichte (Band 9)
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Petronella Apfelmus und ihre Freunde haben in ihrem 9. Abenteuer ganz schön viel zu tun.
Denn zum einem wird ihr Apfelgarten von gemeinen Grimmbärten bedroht, die sich alles nehmen was sie benötigen, auch ...

Petronella Apfelmus und ihre Freunde haben in ihrem 9. Abenteuer ganz schön viel zu tun.
Denn zum einem wird ihr Apfelgarten von gemeinen Grimmbärten bedroht, die sich alles nehmen was sie benötigen, auch das Winterfutter für die Tiere des Waldes und zum anderen ist es noch viel zu Warm für Dezember. Da ereilt die Apfelhexe auch schon der Hilferuf ihrer Wetterhexenschwestern, die nur zusammen den Geist des Winter wecken können.


"Petronella Apfelmus Eismagie und Wichtel" ist das erste Abenteuer aus dieser Reihe, dass wir gelesen haben.

Ist es uns anfangs noch etwas schwer gefallen, all die Figuren und Apfelmännchen zu unterscheide und die Magie der Strickleiter zu verstehen, sind wir nach wenigen Seiten sehr gut in diesem magischen Abenteuer angekommen.
Dies glückt der Autorin auch dadurch, dass sie ganz nebenbei erklärt, wie das Wunder der Strickleiter funktioniert, oder wer die Apfelmännchen sind und wer Lucius. So ist es für "Neueinsteiger" spannend zu lesen und für Kenner einfach eine liebenswerte Randnotiz.

Die Geschichte um Petronella ist in mehrere Handlungsstränge untergliedert. Sind am Anfang alle Figuren am Mühlteich versammelt um sich den Grimmbärten zu stellen, teilt sich die Geschichte nach etwa einem Drittel in 2 Abenteuer. Denn Petronella und ihre Menschenfreunde Luis und Lea machen sich auf dem Weg um den Winter zu wecken, während die Apfelmännchen weiter gegen die gemeinen Wichtel ankämpfen müssen.
Zum Schluss hin teilt sich sogar die Geschichte zur Rettung des Winters noch einmal, sodass die Leser sowohl den Hexenschwestern folgen, die den Winter wecken wollen, wie auch den Zwillingen, die sich im Schloss umsehen.
Wir mussten also immer am Ball bleiben um nicht den Überblick und Anschluss zu verlieren.
Aber genau das hat uns an diesem Buch so gut gefallen, hier ließt man nicht einfach eine Geschichte, sonder findet sich an unterschiedlichen Orten wieder und überall gibt es viel zu erleben.

Sabine Städing schreibt wundervoll. Sie erschafft eine zauberhafte Welt, mit Eisdrachen, Wichteln, sprechenden Hölzern, Hexen und Schneemariechen und Zapfenmeier.
Dabei ist ihre Sprache so bildhaft, dass man die magische Welt richtig vor sich sehen kann.

Unterstrichen wird das ganze von ansprechenden schwarz-weiß Illustrationen, welche die magische Welt noch lebendiger werden lässt.

Wir sind von unserem ersten Petronella Abenteuer begeistert.

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Veröffentlicht am 20.09.2021

das Geheimnis des Epitres et Evangiles, zwischen Liebe und Historik

Das Buch der verschollenen Namen
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Der Roman beginnt im Jahr 2005, in einer Bibliothek, in der Eva einen Zeitungsbericht der New York Times ins Auge sticht. Viel mehr ist es das Foto das den Artikel begleitet. Otto Kühn, ein Bibliothekar ...

Der Roman beginnt im Jahr 2005, in einer Bibliothek, in der Eva einen Zeitungsbericht der New York Times ins Auge sticht. Viel mehr ist es das Foto das den Artikel begleitet. Otto Kühn, ein Bibliothekar aus Berlin, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die im 2. Weltkrieg von den Nazis gestohlene Bücher ihren wahren Besitzern zurückzugeben. Dieser Otto Kühn hält ein Buch in der Hand welches Eva seit 60 Jahren nicht mehr gesehen hat. Ihr Buch, das ein großes Geheimnis verbirgt.

Anschließen wird die Geschichte beginnend von 1942 bis 1945 erzählt. Immer wieder mit kurzen Abstechern in das Jahr 2005.
Wie ist Eva zu diesem Buch gekommen, was ist das Geheimnis dieses und welche Opfer musste Eva dafür bringen.

Eine packende, emotionale und manchmal auch unfassbare Geschichte in der ich von der ersten Seite an gefangen war.


Der Schreibstil von Kristin Harmel ist flüssig, locker und leicht und von der ersten Seite an fesselnd.
Auch wenn einem als Leser klar ist, das die Eva im Jahr 2005, auch die Eva des Krieges ist, hofft man immer wieder, das sie von den Nazis nicht erwischt wird, bei dem was sie tut und ihrer jüdischen Herkunft wegen. Ab und an ist das Buch auch wie ein Krimi, denn der Widerstand wurde verraten, aber von wem? Mir waren viele Leute aus Aurignon verdächtig, dabei waren alle nur auf der Hut.

Die Geschichte im Heute erzählt Eva direkt, in der Ich-Form. Die aus der Vergangenheit wird als Geschichte erzählt.

Kirstin Harmels erzählt eine besondere Liebesgeschichte hinter einem historischen Hintergrund. Über eine bemerkenswerte Jüdin, die durch passiven Widerstand so viele Leben gerettet hat und dabei nicht nur gegen die Nazis kämpfen muss muss, sondern auch gegen ihre Mutter, die ihr immer wieder zum Vorwurf macht, mit der Wahl ihres "neuen Lebens" ihre Wurzeln und ihren Glauben zu verraten.

Für mich war "Das Buch der verschollenen Namen" ein überaus spannender und interessanter Roman über die unbekannten Helden unserer Geschichte.

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