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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2017

Super Fortsetzung! Witzig, spannend und klasse illustriert!

2 Freunde für 4 Pfoten (Band 2) - Papageiplapperei
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Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut! Es handelt sich hier um den zweiten Band der Kinderbuchreihe „2 Freunde für 4 Pfoten“, eine Reihe, die besonders Tierbegeisterten jungen Mädchen ab 8 ...

Auf dieses Buch hatte ich mich schon sehr gefreut! Es handelt sich hier um den zweiten Band der Kinderbuchreihe „2 Freunde für 4 Pfoten“, eine Reihe, die besonders Tierbegeisterten jungen Mädchen ab 8 Jahren sehr zu empfehlen ist. Man muss auch nicht unbedingt den ersten Teil kennen um diesen hier problemlos zu verstehen. Obwohl ich natürlich auch Band 1 sehr empfehlen kann!

Zum Inhalt: Matilda und Jette sind die besten Tierretterinnen der Welt. Als ihre Freundin Christina ein Problem mit ihrem Papageien Keks hat, zögern die beiden Mädchen natürlich nicht lange und beschließen ihrer Freundin zu helfen. Deren Mutter ist nämlich kurz davor, den Papageien Keks wegzugeben. Keks ist ein ziemlicher lauter Vogel und plappert nicht immer die besten Wörter und Sätze nach, aber Matilda und Jette sind sich sicher, dass sie dem frechen Vogel Manieren beibringen können. Schließlich wollen die beiden ja auch eine Tierretterzentrale eröffnen, in dieser sie Tiere mit Problemen behandeln möchten. Diese Zentrale soll nun auch bald mit einem großen Fest eingeweiht werden. Wenn die beiden Mädchen Keks helfen können, könnte man diesen Erfolg auch prima auf dem Einweihungsfest mitfeiern. Ein neuer lustiger und spannender Fall erwartet die Tierrettterinnen!

Ich finde das Cover wieder richtig gut gelungen! Mich hat es sofort richtig neugierig auf das Buch gemacht. Besonders junge Mädchen werden hier wohl angesprochen werden, ich kann aber auch Jungen diese Reihe nur wärmstens empfehlen! Wir haben es hier zwar mit zwei Protagonistinnen zu tun, aber die unterhaltsamen Abenteuer mit Matilda und Jette sind auch durchaus lesenswert für männliche Tierliebhaber und Abenteurer!

Ich war bereits nach den ersten Sätzen hellauf begeistert von dem Buch. Matilda und Jette sind mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen und auch alle anderen Charaktere gefallen mir sehr. So finde ich den Vater von Matilda echt super. Er bleibt stets cool und gelassen und seine Art hat mich schon des öfteren sehr zum Schmunzeln gebracht.

Auch der vorwitzige Klassenkamerad Olli sorgt bei mir immer für so manchen Lacher. Die Autorin erzählt die Abenteuer der beiden Tierretterinnen immer herrlich unterhaltsam und witzig und durch den tollen und flüssigen Schreibstil fliegt man förmlich durch die Seiten.

Die Illustrationen von Raimund Frey sind wirklich grandios! Sie sind comicartig und sehr lustig gezeichnet. Ich habe mich über die vielen Zeichnungen köstlich amüsiert und bin sehr froh, dass es von denen so schön viele in dem Buch gibt.

Auch die Handlung hat mir richtig gut gefallen! Ich finde es klasse, dass Matilda und Jette Problemtieren helfen möchten und bewundere ihre große Tierliebe sehr! Als Vogelfan fand ich es natürlich besonders toll, dass der zweite Tierfall der beiden Mädchen ein Papagei ist. Ich bin ja schon sehr gespannt, um welche pflegebedürftigen Tiere sich die beiden demnächst noch so kümmern werden. Hoffentlich wird es noch weitere Bände dieser liebenswerten und wunderschönen Kinderbuchreihe geben! Nach diesen zwei fabelhaften ersten Bänden würde ich mich sehr über viele weitere spannende und lustige Abenteuer mit Matilda und Jette freuen!

Die kurzen Kapitel, die große Schrift und der leichte Schreibstil sind genau richtig für ein Buch dieser Altersklasse. Die Geschichte wird an keiner Stelle langweilig, sodass auch Lesemuffel nicht die Lust am Lesen verlieren werden.

Für mich war das Lesevergnügen leider viel zu schnell wieder vorbei, aber für junge Leser ist die Länge mit gut 150 Seiten natürlich perfekt! Auch zum Vorlesen bietet sich diese Reihe sehr gut an und Erwachsenen kann ich die „2 Freunde für 4 Pfoten“ ebenfalls sehr empfehlen.

Mich hat der zweite Band dieser schönen Reihe bestens unterhalten und ich gebe dem Buch volle 5 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 04.06.2026

Die Kraft der Fantasie und eine außergewöhnliche Freundschaft.

Mein Hund und ich
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Das kleine Mädchen hat sich schon immer einen Hund gewünscht. Als es eines Tages im Park spazieren geht, wird ihr großer Wunsch endlich wahr: Sie findet einen Hund. Er brummt zwar, ist riesengroß und ...



Das kleine Mädchen hat sich schon immer einen Hund gewünscht. Als es eines Tages im Park spazieren geht, wird ihr großer Wunsch endlich wahr: Sie findet einen Hund. Er brummt zwar, ist riesengroß und hat bärige Tatzen – aber für das Mädchen ist er ein Hund. Ganz ängstlich und verloren sieht er aus, daher beschließt sie kurzerhand, ihn mitzunehmen. Da ihre Eltern aber keine Hunde mögen, muss sie ihn geheim halten und baut ihm gut versteckt ganz hinten im Garten eine tolle Hütte. Die beiden werden im Nu die besten Freunde und spielen viele lustige Spiele zusammen. Doch dann kommt dem Mädchen ein schrecklicher Gedanke: Was ist, wenn ihr „Hund“ vermisst wird und jemand ganz verzweifelt nach ihm sucht? Doch auf ihre vielen Such-Plakate und Nachfragen meldet sich niemand. Das Mädchen ist glücklich, dann kann sie ihren neuen treuen Gefährten ja doch behalten. Eines Tages verschwindet dieser jedoch ganz plötzlich und kehrt nicht zurück. Das Mädchen ist untröstlich. Doch dann, als sie wieder im Park unterwegs ist, findet sie hinter einem Busch wieder ein Tier, das ziemlich ängstlich und verloren aussieht…

Das italienische Autor-Illustratorin-Duo Luca Tortolini und Felicita Sala präsentiert hier ein bezauberndes Bilderbuch über ein Thema, mit dem sich sehr viele Kinder identifizieren können: Der Wunsch nach einem Haustier. Vor allem Hunde steht meist ganz oben auf der Wunschliste. So wie bei der kleinen Ich-Erzählerin dieser Geschichte, die sich mit ihrer kindlichen Vorstellungskraft sofort in das Leserherz schleicht. Warum sie den Bären für einen Hund hält, wird nicht erklärt. Tatsächlich fällt das Wort „Bär“ an keiner einzigen Stelle. Text und Bild erzählen quasi zwei unterschiedliche Geschichten. Während das Mädchen immer völlig selbstverständlich von ihrem „Hund“ spricht, zeigen die Bilder einen großen, freundlich aussehenden Bären und Menschen, die ihn teils ziemlich verschreckt betrachten. Offenbar können sie ihn auch sehen – er scheint also nicht der Fantasie des Mädchens entsprungen zu sein. Oder vielleicht doch?
Das Buch lässt viel Raum für eigene Spekulationen und sorgt für herrliche Vorlesemomente. Kinder werden es lieben, sich „schlauer“ als die Erzählerin zu fühlen – denn ein Bär ist ja eigentlich kein Hund. Jede Menge Kichern ist hier garantiert! Gleichzeitig ist die Erzählung aber auch sehr herzerwärmend und zum Ende hin auch ein bisschen traurig. Es ist rührend zu sehen, wie liebevoll sich das Mädchen um ihren „Hund“ kümmert und alles tut, damit er sich wohlfühlt. Man fühlt daher sehr mit ihr mit, als ihr neuer vierbeiniger Freund eines Tages plötzlich verschwindet. Zum Glück findet das Mädchen kurz darauf schon das nächste Haustier (welches das ist, wird an dieser Stelle nicht verraten) und ganz am Schluss gibt es noch weitere süße Überraschung.

Optisch ist dieses Buch ein besonderer Genuss. Felicita Salas großflächige Illustrationen in Wasserfarben, Buntstiften und Gouache sind bunt, warm und ausdrucksstark und stecken voller Details. Sie fangen die innige Liebe und Freundschaft zwischen dem Mädchen und seinem „Hund“ perfekt ein und laden zum Verweilen und Schmunzeln ein. Es gibt auf sämtlichen Seiten einfach so viele lustige Kleinigkeiten zu entdecken wie ein Bär, der als gute Fee verkleidet ist, oder das Mädchen und ihren „Hund“ beim gemeinsamen Picknicken.

Fazit: „Mein Hund und ich“ ist eine witzige und warmherzige Geschichte über die Kraft der Fantasie und die besondere Verbundenheit zwischen Kind und Tier. Ein tierisch schönes Bilderbuch ab 4 Jahren für alle Kinder mit Haustierwunsch. Mir hat dieses wunderbare ungewöhnliche Bilderbuch sehr viel Freude bereitet, ich kann es wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Ein wunderbarer Mix aus Spannung, Humor, Urlaubsfeeling und Romantik.

Lucky – Was ich dir sagen will
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Bailey Harris hat es zum Publikumsliebling in einer erfolgreichen Streamingserie geschafft, doch ihr Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Sie hat sein kurzem einen Stalker und muss für einige Zeit untertauchen. ...

Bailey Harris hat es zum Publikumsliebling in einer erfolgreichen Streamingserie geschafft, doch ihr Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Sie hat sein kurzem einen Stalker und muss für einige Zeit untertauchen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, ist ihr neuer Bodyguard niemand anderes als Jackson – der Mann, mit dem sie Junos Bay, einer malerischen Kleinstadt an der kalifornischen Küste, immer wieder aneinandergeraten ist. Gemeinsam flüchten die beiden in ein abgelegenes Motel, wo es schon bald heftig zwischen ihnen zu knistern beginnt. Mit seinem mürrischen Verhalten und seinen sommerblauen Augen macht Jackson sie fast wahnsinnig. Aber meint er es wirklich gut mit ihr? Irgendetwas scheint er zu verbergen. Als Bailey auf Jacksons Geheimnis stößt, bricht eine Welt für sie zusammen. Jetzt kann ihr noch das magische Junos Bay helfen.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Junos-Bay-Trilogie, Vorkenntnisse sind meinen Empfinden nach jedoch nicht zwingend erforderlich. In jedem Band stehen andere Figuren im Vordergrund, sodass die Bücher unabhängig voneinander lesbar sind. Mehr Spaß macht es jedoch, wenn man die chronologische Reihenfolge einhält.

Nach meiner Begeisterung für den Trilogieauftakt, musste natürlich auch die Fortsetzung bei mir Einzug halten. Schon das Cover verspricht wieder jede Menge sommerliche Urlaubs-Vibes und macht das Buch gemeinsam mit Farbschnitt in der Erstauflage zu einem echten Hingucker. Ich war voller Vorfreude und wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil, ich finde diesen Band sogar noch etwas besser als den ersten.

Dagmar Bach ist einfach immer ein Garant für zauberhafte Feelgood-Romane. Mit ihrem gewohnt locker-leichten Schreibstil entführt sie uns zurück nach Junos Bay – einem absoluten Wohlfühlort, der fast schon etwas Magisches an sich hat und zum Träumen und für-immer-Dableiben einlädt. Die Geschichte startet mit einer Folge aus Baileys Podcast, der ein vielversprechender Prolog folgt, und wird anschließend größtenteils aus der Ich-Perspektive von Bailey geschildert. Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze, geheimnisvolle Chatverläufe und jedes Kapitel wird von einem Satz aus Jacksons Gedankenwelt eingeläutet. Letzteres hat mir besonders gut gefallen. Die kleinen Gedankenschnipsel passen immer perfekt zu den folgenden Ereignissen und steigern die Neugier auf das, was kommt.
Während der Vorgänger für mich teils sehr vorhersehbar war, kann dieser Band mit deutlich mehr Wendungen und Spannung punkten. Durch die Stalker-Thematik kommt die Story stellenweise fast schon wie ein Thriller daher, ist gleichzeitig aber auch so spritzig und humorvoll wie man es von der Autorin kennt. Die Mischung ist einfach großartig gelungen. Es wird mehr als deutlich, dass das Glamourleben auch seine Schattenseiten hat, vor allem in der heutigen Zeit von Internet, Instagram und Co. Man fiebert und rätselt beim Lesen mit und fragt sich die ganze Zeit, wer Baileys Stalker sein könnte und was Jackson zu verbergen hat. Auch Romantiker kommen wieder auf ihre Kosten. Die Trops Grumpy meets Sunshine, Body Guard Romance und Forced Proximity wurden hier wunderbar vereint. Die Beziehung zwischen Bailey und Jackson entwickelt sich glaubhaft und sorgt für viele unterhaltsame und emotionale Momente. Die Zwei sind ein herrlich gegensätzliches Paar, deren Zusammenspiel man mit Freude mitverfolgt. Die weiteren Figuren sind jedoch nicht minder liebevoll gezeichnet – ob alte Bekannte aus dem ersten Band oder neue Gesichter – Dagmar Bach hat einfach ein Händchen für einzigartige Charaktere.
Zum Ende hin wird es besonders packend und dramatisch, was nochmals einen krassen Kontrast zu der meist cozy Atmosphäre bildet.

Fazit: „Lucky – Was ich dir sagen will“ ist ein wunderschöner Sommer-Wohlfühlroman mit einer gelungenen Mischung aus Spannung, Humor, Urlaubsfeeling und Romantik. Die perfekte Lektüre für alle RomCom-Fans ab 12 Jahren. Dagmar Bach hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern! Ich habe das Buch nahezu in einem Rutsch gelesen und kann den dritten Band (der leider erst im März 2027 erscheinen wird) schon jetzt kaum erwarten. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Bittersüß, berührend und voller Poesie!

Ein Hund namens Katze
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4,5 Sterne

Ein kleiner Welpe überlebt als einziger in seinem Wurf und wird von seiner Mutter auf den Namen Katze getauft. Denn Katzen sind unabhängig und selbstständig. Und da sie ihren Sohn verlassen ...

4,5 Sterne

Ein kleiner Welpe überlebt als einziger in seinem Wurf und wird von seiner Mutter auf den Namen Katze getauft. Denn Katzen sind unabhängig und selbstständig. Und da sie ihren Sohn verlassen wird, wünscht sie sich, dass er wie eine Katze ist. Mit der Mahnung, dass er niemandem trauen soll, lässt sie Katze zurück. Dieser fühlt sich jedoch gar nicht wie eine Katze, sondern unendlich einsam. Im Wald wird er von den anderen Tieren verscheucht und auch in der großen Stadt Helsinki findet er keinen Anschluss – wird von den anderen (Rasse-)Hunden sogar als räudiger Mischling beschimpft. Doch dann trifft er auf den Mann namens Marder, der es als Obdachloser ebenfalls nicht leicht hat. Er stinkt, trinkt und ist schmutzig, aber dennoch fühlt sich Katze zu ihm hingezogen. Marder ist wie er: Einsam. Als sie sich begegnen, erfahren beide zum ersten Mal, was Freundschaft und Vertrauen bedeutet.

„Ein Hund namens Katze“ ist der erste Band einer fünfbändigen finnischen Bilderbuchreihe, bei der alle Bände eigenständig lesbar sind. Schon das Cover lässt erahnen, dass es sich hierbei um kein typisches, fröhlich-buntes Kinderbuch handelt. Poetisch und eindringlich, aber auch voller Humor und Zärtlichkeit erzählt Tomi Kontio aus der Sicht von Hund Katze von Einsamkeit, Obdachlosigkeit, Vorurteilen, Identität, Freundschaft und Vertrauen. Die Erzählung trifft einen mitten ins Herz, regt zum Nachdenken an und hat etwas Melancholisches an sich, vor allem zu Beginn. Gleichzeitig vermittelt sie aber auch viel Hoffnung und Lebensfreude. Sie zeigt uns, wie wertvoll es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen versteht und so akzeptiert und liebt, wie man ist. Es macht richtig Freude, Katze auf seinem Weg zu begleiten und mitzuerleben, wie sein Wunsch nach Nähe und Liebe erhört wird und er in dem Obdachlosen namens Marder einen Gleichgesinnten und Freund fürs Leben finden wird.

Genauso zart und liebevoll wie der Text sind auch die wunderhübschen Illustrationen von Elina Warsta. Mit feinem Strich, gedämpften Farben und viel Liebe zum Detail machen die Bilder die Emotionen greifbar und fangen die Stimmung perfekt ein.

Fazit: „Ein Hund namens Katze“ ist eine poetische und berührende Geschichte ab 6 Jahren über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt, das Anderssein, Zugehörigkeit und Freundschaft. Ein leises und kraftvolles Bilderbuch für Jung und Alt, das nachhallt. Ungeschönt, bittersüß und mit ganz viel Herz. Mich hat die Geschichte über die beiden Außenseiter Katze und Marder sehr bewegt, ich kann diesen Reihenauftakt nur empfehlen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Ein tierisch unterhaltsamer Mäusekrimi voller Witz, Charme und Mitratespaß.

Meisterdetektiv Mausebart – Wo ist Gustav Giftzahn? Ein Mäusekrimi (Band 1)
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Monsieur Mausebart ist ein weltberühmter französischer Meisterdetektiv und gerade in das Städtchen Bath gezogen. Bereits an seinem ersten Tag bekommt er es mit einem äußerst spannenden Fall zu tun: Der ...



Monsieur Mausebart ist ein weltberühmter französischer Meisterdetektiv und gerade in das Städtchen Bath gezogen. Bereits an seinem ersten Tag bekommt er es mit einem äußerst spannenden Fall zu tun: Der stadtbekannte Restaurantbesitzer Gustav Giftzahn ist spurlos verschwunden! Und es bleibt nicht bei dem einen Opfer. Monsieur Mausebart beginnt natürlich sofort mit dem Ermitteln, unterstützt von seinem neuen Gehilfen (und großen Fan) Mopsi Hakenschlag. Gemeinsam entdecken sie am Tatort erste Hinweise in Form von einer rätselhaften Nachricht in der Buchstabensuppe des Entführungsopfers. Als sie die Spur des Verbrechers verfolgen (unterstützt vom etwas verpeilten Polizeikommissar Pummler), zeigt sich sehr schnell, dass nicht alle in Bath dem Meisterdetektiv wohlgesonnen sind. Der Fall ist viel kniffliger und gefährlicher als gedacht. Ob Monsieur Mausebart und Mopsi ihn wohl lösen werden?

Die englische Autorin und Illustratorin Charley Rabbit präsentiert hier einen mausestarken Comic-Roman, an dem nicht nur kleine Krimifans ihre helle Freude haben. Schon das Cover mit der Ausstanzung ist ein Hingucker und dahinter geht es ganz genauso weiter. Eine wunderbare Mischung aus Textpassagen und Comicsequenzen erwartet einen hier, begleitet von zahlreichen lustigen Illustrationen, unterschiedlichen Schriftarten und vielen Lautmalereien. Sehr cool ist auch die schwarz-gelbe Farbgebung, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt und einfach die perfekte Wahl ist. Denn welche Farbe könnte besser zu einem Mäusehelden passen als käsegelb? Man spürt einfach auf jeder Seite, wie viel Kreativität und Liebe zum Detail in diesem Buch stecken. Selbst der größte Lesemuffel wird hier seinen Spaß haben.

Auch inhaltlich begeistert dieser Reihenauftakt vom ersten Moment an. Mit einer ordentlichen Portion Witz und Charme erzählt Charley Rabbit diese spannende Detektivgeschichte, die mit lauter überraschenden Wendungen punkten kann und vor schrägen Gestalten nur so sprüht. Vieles ist sehr überzeichnet, das Ganze rutscht aber niemals ins Alberne ab. Für meinen Geschmack hätte es das ständige Gepupse zwar nicht gebraucht, aber bei Kindern kommt so etwas ja immer gut an. Junge Spurnasen werden es lieben, den cleveren und mutigen Meisterdetektiv Monsieur Mausebart bei seinen Ermittlungen zu begleiten und mit ihm mitzurätseln – langweilig wird es dabei zu keiner Zeit. Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte auch noch ein paar schöne Botschaften über Selbstvertrauen, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Sie zeigt uns, wie wichtig es ist, niemals den Mut zu verlieren und dass es nichts Wertvolleres im Leben gibt als gute Freunde, die immer zu einem halten. Viel zu schnell ist man auch schon am Ende angelangt und würde sich am liebsten sofort ins nächste Abenteuer stürzen. Soweit ich weiß, gibt es bisher noch keinen zweiten Teil, ich hoffe aber sehr, dass sich das noch ändern wird.

Fazit: „Meisterdetektiv Mausebart – Wo ist Gustav Giftzahn?“ ist ein tierisch unterhaltsamer und originell gestalteter Mäusekrimi voller Humor, Spannung und Mitratespaß. Ein vielversprechender Auftakt für alle Detektivfans ab 8 Jahren, der Lust auf mehr macht. Herrlich schrullig und charmant. Ich habe mich beim Lesen bestens amüsiert und freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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