Berührend, poetisch,...
Die kleine SouvenirverkäuferinHanoi in den 1990er Jahren. Der junge französische Botschaftsarzt Julien versucht, Vietnamesisch zu lernen und das Land besser zu verstehen. Er trifft immer wieder auf eine junge vietnamesische Souvenirverkäuferin, ...
Hanoi in den 1990er Jahren. Der junge französische Botschaftsarzt Julien versucht, Vietnamesisch zu lernen und das Land besser zu verstehen. Er trifft immer wieder auf eine junge vietnamesische Souvenirverkäuferin, die ihn interessiert und auch sie schaut sich immer wieder nach dem jungen Franzosen um. Eine französische Missionsschwester erkrankt an einem Virus. Julien reist mit der Britin Clea aufs Land, um den Ursprung des Virus zu finden und zu untersuchen. Clea liebt ihn, er liebt sie nicht mehr, mag aber ihre Gesellschaft.
Das ist nur grob skizziert die Rahmenhandlung. François Lelord gelingt es in seinem Roman ganz beiläufig Fakten über die vietnamesische Kultur und Geschichte einfließen zu lassen und seine Liebe zu dem Land zu zeigen. Immer wieder geht es um die französische Kolonialvergangenheit, aber auch um den Vietnamkrieg, abwechselnd mit Erzählungen zum Leben in den 90er Jahren. Die Geschichte ist sehr facettenreich und stimmt nachdenklich mit ihrer ruhigen Erzählart.