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Veröffentlicht am 15.12.2021

Jahreszeitenwechsel und sein eigener Zauber

Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.)
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Inhalt: Bloom wird zur Hüterin des Winters bestimmt, eine Ehre in ihrer Familie. Doch für Bloom ist es eher eine Strafe, auch weil die Umstände sehr ungewöhnlich sind. Sie selber will nichts mit den Familienpflichten ...

Inhalt: Bloom wird zur Hüterin des Winters bestimmt, eine Ehre in ihrer Familie. Doch für Bloom ist es eher eine Strafe, auch weil die Umstände sehr ungewöhnlich sind. Sie selber will nichts mit den Familienpflichten zu tun haben und hat ganz andere Pläne für ihre Zukunft. Doch als ihr das Winteramulett beim Ball gestohlen wird, gerät Bloom immer mehr in Gefahr.

Meine Meinung: Als erstes ist mir das wahnsinnig tolle Cover aufgefallen. Es passt für mich sehr gut zu der Jahreszeiten Thematik und ist mit kräftigen Farben toll gestaltet.

Die Geschichte ist interessant und beim Lesen wollte ich immer wissen wie es weitergeht und welche Geheimnisse die Jahreszeitenhöfe noch enthüllen werden. Der Schreibstil war beim Lesen recht angenehm, allerdings hätte es an vielen Stellen deutlich weniger Wiederholungen vertragen. Der Leser wird durch Bloom durch die Geschichte geführt, dabei gibt es auch immer wieder Passagen in denen man Bloom inneren Monologen folgen kann. Davon gab es mir persönlich deutlich zu viele und diese waren häufig auch etwas langatmiger und haben auch zu den Wiederholungen beigetragen.

Die Charaktere insgesamt fand ich meist gut entwickelt und es gab auch einige unerwartete Wendungen in der ganzen Geschichte. Auch weiß ich zum Ende des ersten Teils bei einigen Figuren noch nicht auf welcher Seite sie wirklich stehen. Auch gab es in diesem Teil die meiste Spannung für mich und die Ereignisse haben sich richtig überschlagen und lassen jetzt wieder Raum für Vermutungen für den zweiten Teil.

Fazit: Eine Geschichte die neugierig macht und eine interessante Welt rund um die Jahreszeitenhöfe, auch wenn sich die Geschichte zu Beginn etwas gezogen hat.

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Eine Uhr, ein Bombenanschlag und ein paar Fantasy Elemente

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Inhalt: London Ende des 19. Jahrhunderts, als Thaniel Steepleton eine Taschenuhr in seiner Wohnung findet und als diese ihm auch noch bei einem Bombenanschlag das Leben rettet, will er mehr über die Uhr ...

Inhalt: London Ende des 19. Jahrhunderts, als Thaniel Steepleton eine Taschenuhr in seiner Wohnung findet und als diese ihm auch noch bei einem Bombenanschlag das Leben rettet, will er mehr über die Uhr wissen. Bei seiner Suche nach Informationen zu der Uhr und dem Bombenbauer, trifft er auf Keit Mori einem mysteriösen und eigenartigen Uhrmacher.

Meine Meinung: Eine interessante Mischung aus historischen Roman und Fantasy Elementen. Was für mich heraussticht ist die eingefangene Atmosphäre Londons, die einen während der Geschichte begleitet.

Mir persönlich hat die Figur von Thaniel Steepleton gut gefallen und es war interessant ihn auf den Spuren der Uhr und bei der Aufklärung des Bombenanschlags zu begleiten.

Bei Keit Mori war ich mir nie wirklich sicher, wie ich ihn einschätzen soll. Er bleibt sehr lange mysteriös und verschroben. Trotzdem passten seine Geschichten ganz gut in den Verlauf.

Der zweite Handlungsstrang um die Wissenschaftlerin Grace, war ebenfalls interessant. Besonders da er ein wenig die Rolle der Frau beleuchtet und die Widrigkeiten diesen zu entwachsen. Insgesamt fand ich die Figuren gut ausgearbeitet.

Allerdings fand ich die Geschichte an einigen Stellen recht langatmig und hatte das Gefühl vom eigentlichen roten Faden abzuschweifen. So gab es mir zu viele Nebenschauplätze und längen in einigen Passagen.

Auf Grund des Klappentextes hatte ich eine etwas andere Geschichte erwartet, daher waren mir die Fantasy Elemente zu wenig vorhanden.

Fazit: Historischer Roman mit Fantasy Elementen, gut eingefangene Atmosphäre mit komplexen Figuren.

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Veröffentlicht am 07.10.2021

Buchwelten zum Greifen nah

Litersum
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Inhalt: Als Anti-Muse hat Malou die Fähigkeit die Ideen von Autoren zu stehlen und diese zu vernichten. Sie hat sich mit ihrer Kraft arrangiert und nutzt diese zum Wohle des Litersums, doch als plötzlich ...

Inhalt: Als Anti-Muse hat Malou die Fähigkeit die Ideen von Autoren zu stehlen und diese zu vernichten. Sie hat sich mit ihrer Kraft arrangiert und nutzt diese zum Wohle des Litersums, doch als plötzlich zwei Autoren getötet werden, bevor sie diesen den Antimusen-Kuss geben kann, wird es auch für Malou gefährlich. Den es scheint als ob es jemand auf sie abgesehen hat und zu allem Unglück, glaubt der attraktive Detektive Chris Lansbury von Scotland Yard, dass sie in die Morde verwickelt ist. Um ihre Unschuld zu beweisen und weitere Morde zu verhindern, muss Malou tiefer in die Welt des Litersums eindringen und da sind Antimusen nicht gerne gesehen.

Meine Meinung: Mir hat die Idee der Geschichte sehr gut gefallen, als Leser in die Buchwelt einzutauchen ist glaub ich ein toller Traum. Die Idee eine Bücherwelt auf den Mythen und Geschichten der Musen aufzubauen finde ich sehr schön, aber auch komplex.

Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, was mir gut gefällt, da es so eine abgeschlossene Geschichte ist. Ich glaube aber, dass die Welt bzw. die Idee für 320 Seiten einfach zu komplex ist und daher manchmal etwas unübersichtlich wirkt.

Die Charaktere waren mir schnell sympathisch, Malou ist clever und loyal zu ihren Freunden. Mir gefällt ihre witzige und ironische Art. Aber auch ihr Kater ist sehr amüsant. Chris wirkt auf den ersten Blick sehr kühl und steif, aber ist auf den zweiten Blick ein starker Beschützertyp.

Die Geschichte rund um die Morde an den Autoren fand ich sehr spannend. Es war spannend zu sehen wie sich das Motiv und die einzelnen Puzzelteile immer mehr zusammengefügt haben.

Was mich beim Lesen etwas gestört hat waren manche Begrifflichkeiten wie Bureal-Kinder und ZwiBi, irgendwie bin ich da immer etwas drüber gestolpert. Gut gefallen hat mir, dass man die Welt des Litersum gemeinsam mit den Charakteren entdeckt, obwohl ich glaube das da noch eine Menge Potenzial verborgen ist. Es gibt ja auch noch eine Fortsetzung, die noch mehr Geheimnisse des Litersum aufdecken kann.

Fazit: Tolle Idee rund um die Bücherwelt und eine spannende Geschichte um Antimusen und einem mörderischen Verbrecher. Für das komplexe Thema fand ich die Geschichte aber einfach zu kurz.

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Veröffentlicht am 20.08.2021

Familiengeschichte mit einer Prise Magie

The Rules of Magic. Eine zauberhafte Familie
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Inhalt: Die drei Owens Geschwister, Franny, Jet und Vincent leben im New York der 60er Jahre, doch sie sind keine gewöhnlichen Kinder, den sie stammen von Hexen ab, doch das darf keiner wissen. Zusätzlich ...

Inhalt: Die drei Owens Geschwister, Franny, Jet und Vincent leben im New York der 60er Jahre, doch sie sind keine gewöhnlichen Kinder, den sie stammen von Hexen ab, doch das darf keiner wissen. Zusätzlich müssen die drei mit dem Familienfluch leben und dürfen sich nicht verlieben oder es passiert eine Katastrophe. Daher gibt es für die Kinder viele Regeln und Widrigkeiten.

Meine Meinung: Ich bin etwas schwer in die Geschichte reingekommen, da zu Beginn sehr viel zu den Charakteren erzählt wird und zu deren Geschichte, allerdings hat mir hier etwas die Emotionalität gefehlt. Ich konnte kaum eine Verbindung zu den einzelnen Charakteren aufbauen, da ich eher das Gefühl hatte Lebenslauf skizziert zu bekommen. Die Geschichte ging für mich dann so ab ca. der Hälfte des Buches los und erzählt eine interessante Familiengeschichte über Familie, Liebe und ein wenig Magie.

Mir persönlich gefällt die Art der Magie die hier praktiziert wird, da sie kein abgehobener Zauber ist oder die Protagonisten halbe Superkräfte habe. Trotzdem hätte es für meinen Geschmack etwas mehr davon sein können. Ich finde die Magie hat etwas mehr in den Vordergrund treten können.

Gut gefallen hat mir auch, dass man alle Geschwister dabei begleiten konnten und einen Einblick bekommen hat, was sie erlebt haben. Auch wenn es durch die Erzähl-Perspektive schwierig war eine emotionale Verbindung zu den Protagonisten zu erhalten.

Fazit: Insgesamt ist es ein gelungen beschriebenes Familiendrama mit ein wenig Magie.

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Veröffentlicht am 07.07.2021

Zwischen Kultur, Eindrücken und Romantik

Der kleine Teeladen in Tokio
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Inhalt: Japan, Tee und atemberaubende Fotos, dass alles wartet auf Fiona, nachdem sie ein Stipendium und eine damit verbundene Reise nach Japan mit anschließender Fotoausstellung in London bekommen hat. ...

Inhalt: Japan, Tee und atemberaubende Fotos, dass alles wartet auf Fiona, nachdem sie ein Stipendium und eine damit verbundene Reise nach Japan mit anschließender Fotoausstellung in London bekommen hat. Sie wohnt bei ihrer liebenswerten Gastfamilie direkt über einem kleinen Teeladen in einer malerischen Umgebung, also ein wahrgewordener Traum. Wäre da nicht ihrer Mentor Gabe, für den sie bereits früher geschwärmt hat, der aber so gar nicht umgänglich und freundlich zu ihr ist.

Meine Meinung: Gut gefallen haben mir die Beschreibungen von Japan. Ich konnte mir gut vorstellen, dass dort wunderschöne Momente mit der Kamera eingefangen werden können. Ebenso fand ich es schön immer mal wieder kleine Einblicke in die Kultur zu bekommen z.B. die Teezeremonie.

Die Stimme der Hörbuchsprecherin hat mich persönlich nicht richtig abgeholt, was aber natürlich auch eine subjektive Empfindung ist.

Fiona gefällt mir als Charakter gut gefallen. Sie hatte eine höfliche und freundliche Art und eine positive Einstellung. Mit Gabe bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden, irgendwas hat mich an seiner Art zu Beginn so sehr gestört, dass der Eindruck nicht wirklich weggegangen ist.

Die Story war unterhaltsam, hat aber für mich keine riesigen Überraschungen bereitgehalten. Ich konnte zwar schön in die japanische Welt eintauchen, aber nicht so richtig mit den Protagonisten mitfühlen.

Fazit: Tolle bildhafte Beschreibungen von Japan und eine romantische Geschichte, die mich nicht ganz mitreißen konnte.

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