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Veröffentlicht am 21.10.2021

Herrlich lustig, leicht schräg und voller Energie und guter Laune

Freddy und Flo 1: Freddy und Flo gruseln sich vor gar nix!
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Inhalt:
Freddy und Flo ziehen um – in ein Mehrfamilienhaus direkt am Friedhof. Was sie nicht ahnen: Ihre Nachbarn sind alles andere als normal! Der blasse Dr. Mortis ist gar kein Grufti, sondern ein Vampir, ...

Inhalt:
Freddy und Flo ziehen um – in ein Mehrfamilienhaus direkt am Friedhof. Was sie nicht ahnen: Ihre Nachbarn sind alles andere als normal! Der blasse Dr. Mortis ist gar kein Grufti, sondern ein Vampir, der haarige Herr Wütke ein Werwolf und das Mädchen mit dem Handfeger eine Hexe! Und die drei sind sich einig: Die Menschenfamilie stört und muss ruckzuck wieder ausziehen. Doch so leicht lassen sich Freddy und Flo nicht vergraulen – denn die beiden gruseln sich vor gar nix!

Meinung:
Die Geschwister Freddy und Flo ziehen zusammen mit ihrem Vater und seiner neuen Freundin Ulrike um. Die Vier verschlägt es dabei in ein Haus direkt am Friedhof. Auch die Bewohner des Hauses scheinen ein wenig merkwürdig zu sein, findet zumindest Freddy. Schnell findet er heraus, dass die Bewohner in Wirklichkeit Vampire, Werwölfe, Hexen und Heinzelmännchen sind. Gerade die kleine Hexe Poppy ahnt, dass die Menschenkinder ziemlich gefährlich für sie und ihre Mitbewohner werden könnten. Denn niemand darf erfahren, dass hier keine echten Menschen im Haus leben. Und so versuchen die Bewohner Freddy und seine Familie zum Ausziehen zu bewegen, auf mehr als außergewöhnliche Art und Weise.

Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, dass Marc-Uwe Klings Frau ein eigenes Buch geschrieben hat, war ich zugegebenermaßen ein wenig skeptisch. Doch schon beim Lesen des Klappentextes wusste ich für mich, dass dies genau eine Geschichte nach meinem Geschmack ist.

Und ich muss sagen, dass ich wirklich wahnsinnig froh bin, zu diesem Titel gegriffen zu haben. Denn das Haus in der Jüteboger Straße mit all seinen merkwürdigen Bewohnern sollte man unbedingt einmal kennengelernt haben.

Dabei sind Freddy, Flo, ihr Vater und seine Freundin Ulrike die einzigen richtigen Menschen im Haus.
Bei Dr. Mortis handelt es sich um einen Vampir, der gerne Blutorangen-Smoothies trinkt. Poppy ist ein kleines Hexenmädchen, das auf ihrem Handfeger Wuschel durch die Gegend fliegt. Wolfgang Wütke ist ein echter Werwolf, der schnell die Geduld verliert. Wohingegen Bettina Blütenreich äußerst bezaubernd ist, was als echte Elfe natürlich nicht weiter verwunderlich ist.
Und dann wären da noch die Gespensterdame Frau Lohmeyer, der Zombie Rudi und die Kommune Heinz, jede Menge Heinzelmännchen, die das Haus schön sauber und ordentlich halten.

Schon alleine aufgrund der so vielfältigen und außergewöhnlichen Charaktere habe ich die Geschichte sehr geliebt. Ständig passieren lustige und unterhaltsame Dinge im Haus.
Durch den etwas zwielichtigen neuen Hausverwalter Walter Wiesel kommt dann auch noch eine Portion Spannung dazu. Denn dieser möchte die gesamte Wohngemeinschaft aus dem Haus haben.

Autorin Maria Kling hat dabei einen genauso umwerfenden und treffenden Humor wie ihr Ehemann. Mehr als einmal musste ich schmunzeln und lachen. Für mich hätte diese Geschichte gerne noch länger gehen können und ich hoffe sehr auf eine mögliche Fortsetzung.


Fazit:
Einfach nur herrlich lustig, leicht schräg und voller Energie und guter Laune kommt Freddys und Flos Geschichte daher. Wer gerne Geschichten über übernatürliche Wesen wie Werwölfe, Vampire und Feen mag, der macht mit dieser Geschichte absolut nichts falsch.
Ich kann euch dieses rasante Abenteuer auf jeden Fall nur ans Herz legen. Für mich ist es tatsächlich ein kleines Highlight.
5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2021

Herrlich lustig, leicht schräg und voller Energie und guter Laune

Freddy und Flo: Freddy und Flo gruseln sich vor gar nix!
0

Inhalt:
Freddy und Flo ziehen um – in ein Mehrfamilienhaus direkt am Friedhof. Was sie nicht ahnen: Ihre Nachbarn sind alles andere als normal! Der blasse Dr. Mortis ist gar kein Grufti, sondern ein Vampir, ...

Inhalt:
Freddy und Flo ziehen um – in ein Mehrfamilienhaus direkt am Friedhof. Was sie nicht ahnen: Ihre Nachbarn sind alles andere als normal! Der blasse Dr. Mortis ist gar kein Grufti, sondern ein Vampir, der haarige Herr Wütke ein Werwolf und das Mädchen mit dem Handfeger eine Hexe! Und die drei sind sich einig: Die Menschenfamilie stört und muss ruckzuck wieder ausziehen. Doch so leicht lassen sich Freddy und Flo nicht vergraulen – denn die beiden gruseln sich vor gar nix!

Meinung:
Die Geschwister Freddy und Flo ziehen zusammen mit ihrem Vater und seiner neuen Freundin Ulrike um. Die Vier verschlägt es dabei in ein Haus direkt am Friedhof. Auch die Bewohner des Hauses scheinen ein wenig merkwürdig zu sein, findet zumindest Freddy. Schnell findet er heraus, dass die Bewohner in Wirklichkeit Vampire, Werwölfe, Hexen und Heinzelmännchen sind. Gerade die kleine Hexe Poppy ahnt, dass die Menschenkinder ziemlich gefährlich für sie und ihre Mitbewohner werden könnten. Denn niemand darf erfahren, dass hier keine echten Menschen im Haus leben. Und so versuchen die Bewohner Freddy und seine Familie zum Ausziehen zu bewegen, auf mehr als außergewöhnliche Art und Weise.

Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, dass Marc-Uwe Klings Frau ein eigenes Buch geschrieben hat, war ich zugegebenermaßen ein wenig skeptisch. Doch schon beim Lesen des Klappentextes wusste ich für mich, dass dies genau eine Geschichte nach meinem Geschmack ist.

Und ich muss sagen, dass ich wirklich wahnsinnig froh bin, zu diesem Titel gegriffen zu haben. Denn das Haus in der Jüteboger Straße mit all seinen merkwürdigen Bewohnern sollte man unbedingt einmal kennengelernt haben.

Dabei sind Freddy, Flo, ihr Vater und seine Freundin Ulrike die einzigen richtigen Menschen im Haus.
Bei Dr. Mortis handelt es sich um einen Vampir, der gerne Blutorangen-Smoothies trinkt. Poppy ist ein kleines Hexenmädchen, das auf ihrem Handfeger Wuschel durch die Gegend fliegt. Wolfgang Wütke ist ein echter Werwolf, der schnell die Geduld verliert. Wohingegen Bettina Blütenreich äußerst bezaubernd ist, was als echte Elfe natürlich nicht weiter verwunderlich ist.
Und dann wären da noch die Gespensterdame Frau Lohmeyer, der Zombie Rudi und die Kommune Heinz, jede Menge Heinzelmännchen, die das Haus schön sauber und ordentlich halten.

Schon alleine aufgrund der so vielfältigen und außergewöhnlichen Charaktere habe ich die Geschichte sehr geliebt. Ständig passieren lustige und unterhaltsame Dinge im Haus.
Durch den etwas zwielichtigen neuen Hausverwalter Walter Wiesel kommt dann auch noch eine Portion Spannung dazu. Denn dieser möchte die gesamte Wohngemeinschaft aus dem Haus haben.

Autorin Maria Kling hat dabei einen genauso umwerfenden und treffenden Humor wie ihr Ehemann. Mehr als einmal musste ich schmunzeln und lachen. Für mich hätte diese Geschichte gerne noch länger gehen können und ich hoffe sehr auf eine mögliche Fortsetzung.


Fazit:
Einfach nur herrlich lustig, leicht schräg und voller Energie und guter Laune kommt Freddys und Flos Geschichte daher. Wer gerne Geschichten über übernatürliche Wesen wie Werwölfe, Vampire und Feen mag, der macht mit dieser Geschichte absolut nichts falsch.
Ich kann euch dieses rasante Abenteuer auf jeden Fall nur ans Herz legen. Für mich ist es tatsächlich ein kleines Highlight.
5 von 5 Hörnchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2021

Fiese Viecher? Von wegen! Viel mehr nützliche und tolle Tierchen

Fiese Viecher
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Inhalt:
„Jeder Mensch verschluckt im Schlaf 8 Spinnen pro Jahr und Wespen stechen aus reiner Bosheit.“ Blödsinn! Jetzt wird aufgeräumt mit Vorurteilen gegen Tiere! Hier kann man alles nachlesen, was Ratten, ...

Inhalt:
„Jeder Mensch verschluckt im Schlaf 8 Spinnen pro Jahr und Wespen stechen aus reiner Bosheit.“ Blödsinn! Jetzt wird aufgeräumt mit Vorurteilen gegen Tiere! Hier kann man alles nachlesen, was Ratten, Kröten, Ohrenkneifern oder Wölfen so nachgesagt wird. Wer die Wahrheit wissen will, dreht einfach das Buch um 180 Grad: So entdeckt man spannende Fakten über die angeblich „fiesen Viecher“ und ihr Verhalten – und die Vorurteile lösen sich auf.

Meinung:
In diesem Buch werden die Vorurteile, die wir Menschen gegen einige Tiere hegen, aufgerollt, widerlegt und ganz neue Seiten an den Tieren aufgezeigt. Denn ganz oft ekeln und fürchten wir uns vor Tieren, wissen aber eigentlich gar nicht so genau warum dies der Fall ist. Daher dient das Buch als toller Wissensratgeber für nicht ganz so bekannte Tierarten. Vor allen Dingen über eher unangenehme Tiere wie Spinnen, Ohrenkneifer oder Schaben erfährt man tolle Dinge.

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, war ich sofort hellauf begeistert von der Idee der Autorin. Ein Buch, das mit Vorurteilen gegenüber gewissen Tierarten aufräumt, klang einfach zu verlockend.

Dabei haben sich Autorin Véro Mischitz und der Verlag ein ganz tolles Konzept einfallen lassen. Auf jeder Doppelseite findet man die zwei verschiedenen Blickwinkel auf das jeweilige Tier. Doch um die positiven Aspekte der Tiere zu lesen, muss man das Buch einmal auf den Kopf stellen. Diese nette Anspielung darauf, dass die Welt auf dem Kopf ganz anders aussieht finde ich absolut klasse. Denn so ist es auch im Tierreich. Tiere oder Dinge, die uns oft eklig erscheinen oder Angst machen, sehen auf den zweiten Blick gar nicht mehr so furchterregend aus.

In diesem Buch werden insgesamt 15 „fiese Viecher“ näher vorgestellt. Dies sind unter anderem die folgenden Tiere: Wespe, Hauswinkelspinne, Stadttaube, Wolf, Ohrenkneifer, Hornisse, Schabe, Elster, Dornhai, Fuchs, Wanderratte, Erdkröte, Tigerschnegel, Kreuzotter und die Zwergfledermaus.

Während des Lesens ertappte ich mich dabei, dass auch ich als Erwachsene ein paar Vorurteile bzw. Abneigungen gegen gewisse Tiere habe. Zudem hat nicht nur mein Sohn etwas über die Tiere dazugelernt, auch ich habe neue Dinge über sie erfahren. Beispielsweise war mir nicht bewusst, dass für Wespen das Kohlendioxid in unserem Atem für sie bedeutet, dass wir sie fressen wollen. Diese Information und noch viele andere wissenswerte Fakten haben meinem Sohn und mir großen Lesespaß bereitet.

Am Ende des Buches gibt es noch eine kurze Zusammenfassung bzgl. Lebensort und Lieblingsfressen der vorgestellten Tiere.

Fazit:
Fiese Viecher? Von wegen! Viel mehr nützliche und tolle Tierchen. Das durften mein Sohn und ich nach dem Lesen dieses fantastischen Buches feststellen. Für Kinder ab 5 Jahren ist dieses Buch äußerst lehrreich. Vor allen Dingen die Darstellung der Tiere und das Drehen des Buches um 180 Grad hat bei uns zu Hause für viel Spaß gesorgt.
Daher gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Für Disney Fans ein klares MUSS!

Disney: Who's Who – Das A bis Z der Disney-Figuren. Das große Lexikon
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Inhalt:
In diesem umfangreichen „Who‘s Who“ werden nicht nur die Lieblingscharaktere aus den Disney-Filmen aufgeführt, sondern Sie lernen sicher auch einige neu oder von anderen Seiten kennen.
Denn in ...

Inhalt:
In diesem umfangreichen „Who‘s Who“ werden nicht nur die Lieblingscharaktere aus den Disney-Filmen aufgeführt, sondern Sie lernen sicher auch einige neu oder von anderen Seiten kennen.
Denn in diesem opulenten Nachschlagewerk finden sich – geordnet nach Filmen – mehr als 600 Biografien der Disney-Helden wieder, gespickt von zahlreichen Anekdoten. Tauchen Sie ein in die wunderbare Welt der Animationsfilme. Wie lautet der Name von Alices Katze? Wie viele Haare hat Elsa auf ihrem Kopf? Welcher Disney-Schurke hat die meisten Brüder? Und wie lautet Minnies vollständiger Name? Alle Antworten und viele weitere finden sich hier, zusammen mit einer Menge lustiger Fakten. So werden Sie im Handumdrehen um Disney-Experten!

Meinung:
Als großer Disney-Fan bin ich sofort hellhörig geworden, als ich dieses Prachtstück in der Verlagsvorschau entdeckt habe. Alle Disney-Figuren vereint in einem Buch? Das klang zu schön, um wahr zu sein.
Furchtbar neugierig war ich darauf wie der Verlag all diese Charaktere unter einen Hut bringen wollte.

Die Struktur des Buches ist gut durchdacht und schnell zu durchschauen. So sind alle bisher erschienen Disney-Filme in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Unter dem jeweiligen Film werden die wichtigsten Charaktere dann mit einem kurzen Text und einem Bild vorgestellt. Hier erfährt man mehr über die Charaktereigenschaften und deren Story in der eigentlichen Geschichte. Dabei variieren die Charakterdarstellungen pro Film stark. Für jeden Film wurden zumindest die wichtigsten Charaktere kurz umrissen. Bei manchen Filmen, wie beispielsweise „Cars“, finden sich dann sogar bis zu 37 Charakterdarstellungen wieder. So erfährt man als Fan ganz viel über all die verschiedenen Persönlichkeiten.

Daher kommt es, dass sich über 600 Biografien in diesem Buch wiederfinden. Für echte Disney-Fans ist das Buch daher ein tolles Nachschlagewerk, auch wenn man natürlich die verschiedenen Charaktere oft bereits sehr gut kennt.
So waren es für mich vor allen Dingen die „schon gewusst?“-Kästchen, die mich besonders interessiert haben. Denn auf fast jeder Doppelseite findet sich so ein Kästchen wieder. Dieses ist gespickt mit reichlich Informationen, die man bisher oft noch nicht gewusst hat.

So erfährt man beispielsweise, dass der Prinz aus Cinderella nur für etwas mehr als zwei Minuten auf dem Bildschirm zu sehen ist. Oder der Sheriff von Nottingham aus Robin Hood ursprünglich als Ziege geschrieben wurde. Da ein Wolf jedoch schurkischer wirkt, wurde seine Rolle dann noch einmal umgeschrieben. Auch sehr faszinierend ist, dass über vierzig Entwürfe für Vaianas Halskette vorgeschlagen wurden. Die endgültige Wahl soll ihre Verbundenheit zu Land und Meer darstellen und die Sterne symbolisieren.
Aufgrund all dieser kleinen Informationen kann man in die magische Welt von Disney noch besser und intensiver eintauchen.

Fazit:
Disney-Fans aufgepasst! Dieses tolle und vor allen Dingen sehr umfangreiche Nachschlagewerk bietet uns Lesern noch mehr spannende und interessante Einblicke in die diversen Disney-Filme. Kleine Anekdoten und jede Menge spannende Fakten hält dieses Buch für einen bereit.
Ich werde zu diesem Werk sicherlich noch ganz oft greifen, alleine schon wegen der wunderschönen Aufmachung!
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 11.10.2021

Lernt den vorlauten und frechen Dodo Wallo kennen

Dodo Wallo und das völlig verflixte Zeitreise-Ei
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Inhalt:
Die Zwillinge Flor und Ferdinand staunen nicht schlecht, als eines Tages ein seltsames Ei in ihrem Kinderzimmer auftaucht. Aus dem Ei schlüpft Wallo – ein sprechender Dodo. Dabei sind Dodos doch ...

Inhalt:
Die Zwillinge Flor und Ferdinand staunen nicht schlecht, als eines Tages ein seltsames Ei in ihrem Kinderzimmer auftaucht. Aus dem Ei schlüpft Wallo – ein sprechender Dodo. Dabei sind Dodos doch längst ausgestorben! Das Ei ist eine Zeitmaschine, stellt sich heraus, und sie ist kaputt. Wallo kann nicht mehr zurück in seine Zeit, und noch dazu spuckt das Ei vollkommen unvorhersehbar irgendwelche »Zeitreise-Geschenke« aus, einen Ritter zum Beispiel und riesengroße Urzeit-Libellen. Schaffen es die Zwillinge, das Zeitreise-Ei zu reparieren?

Meinung:
Die Zwillinge Flor und Ferdinand staunen nicht schlecht, als plötzlich ein buntes Ei in ihrem Kinderzimmer auftaucht. Noch verrückter wird es allerdings, als aus dem Ei ein sprechender Dodo aussteigt. Ein sprechender Dodo? Die sind doch schon vor vielen Jahren ausgestorben, denken die Kinder. Der Dodo stellt sich als Wallo vor und erklärt Flor und Ferdinand, dass das Ei eine Zeitreisemaschine ist und Wallo ausversehen in dieser Zeit ausgespuckt wurde. Nun benötigt Wallo die Hilfe von Flor und Ferdinand. Um die Zeitreisemaschine wieder funktionsfähig zu machen, brauchen die drei nicht nur eine Flamingofeder, sondern auch etwas Helium und einen Alexandrit, eine wertvolle Edelsteinsorte. Und so stolpern die Kinder zusammen mit Wallo in ein kunterbuntes Abenteuer.

Von Autorin Fee Krämer habe ich bereits das ein oder andere Buch gelesen. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich ihr neuestes Werk in der Verlagsvorschau vom Sauerländer Verlag entdeckt habe. Schon der Klappentext versprach mir eine super lustige Geschichte.

Und diese habe ich ab der ersten Seite auch geliefert bekommen. Denn der sprechende Dodo Wallo ist schon so ein Früchtchen. Anstatt dankbar darüber zu sein, dass Flor und Ferdinand sich dazu entschließen dem Vogel zu helfen, kommandiert er die Kinder ordentlich herum und sorgt mit seinen frechen Sprüchen für reichlich frischen Wind im Kinderzimmer. Ich muss sagen, dass ich Wallo und seine leicht unhöfliche Art super lustig und unterhaltsam fand. Ich finde, Fee Krämer hat hier wirklich einen faszinierenden Charakter erschaffen.

Aber auch die Zwillinge Flor und Ferdinand sind interessante Charaktere. Ferdinand ist der Schlaufuchs der Familie, wohingegen Flor in vielen Dingen einfach richtig gut ist. Außerdem kann sie auch gut überzeugen und schafft es daher ihren etwas skeptischen Bruder Ferdinand dazu zu überreden, dass die Kinder Wallo helfen. Dabei fand ich es sehr gelungen, dass die Kinder manches Mal auch von Zweifeln geplagt werden. Mehr als einmal überlegt Ferdinand, ob das Abenteuer doch nicht zu gefährlich und anstrengend sein könnte und ob man Dodo Wallo einfach nicht sich selbst überlassen sollte. Diese Zweifel empfand ich als äußerst realistisch dargestellt. Und doch siegt am Ende immer Flor und Ferdinands Hilfsbereitschaft. Nicht zuletzt natürlich auch, weil die beiden Kinder sich irgendwann wünschen, dass der vorlaute Dodo endlich wieder in seiner Zeit verschwindet.

Die Geschichte ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet, bietet sich aber sicherlich auch gut zum Vorlesen für die etwas jüngere Leserschaft an. Denn der Schreibstil ist leicht zu lesen, sehr verständlich und ohne große Schachtelsätze. Zudem gibt es einige Bilder im Buch, die den Text zusätzlich auflockern.

Die Illustrationen stammen übrigens von Dominik Rupp. Ich habe mich jedes Mal sehr über seine Bilder gefreut, denn sie untermalen den wundervollen Humor der Geschichte nur noch mehr. Gerade der freche Dodo Wallo wird hierbei sehr gut in Szene gesetzt, wie in meinen Augen bereits das Cover zeigt.

Fazit:
Kennt ihr schon den vorlauten und frechen Dodo Wallo? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit! Denn in diesem verrückten Abenteuer haben es die Zwillinge Flor und Ferdinand nicht ganz leicht den vorlauten Wallo zurück in seine Zeit zu verfrachten. Mit sehr viel Sprachwitz und einem Augenzwinkern erzählt Fee Krämer diese bezaubernde Geschichte.
Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall auf meine Kosten gekommen und belohne diese rasante und turbulente Geschichte mit 5 von 5 Hörnchen.

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