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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2021

vielseitig und kurzweilig

Unser gutes Recht
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Alles andere als staubtrocken. Das Werk ist kurzweilig und informativ. Ein Wegweiser durch die Geschichte des Rechts. Vieles hat man schon mal gehört, aber die Art und Weise der Zusammenstellung hat mir ...

Alles andere als staubtrocken. Das Werk ist kurzweilig und informativ. Ein Wegweiser durch die Geschichte des Rechts. Vieles hat man schon mal gehört, aber die Art und Weise der Zusammenstellung hat mir gut gefallen. Macht einfach Sinn und man bekommt viele Dinge im Kopf neu und besser zugeordnet.
Durch viele Praxisbeispiele wird deutlich, warum das deutsche Recht so tickt wie es tickt. Die Beschreibung ist umfangreich und es wird oft der Vergleich zu andern Ländern (meist USA) gezogen. Und natürlich wie es zu dem europäischen Recht gekommen ist.
Meist werden konkrete Zahlen genannt, die die Praxisbeispiele gekonnt untermauern. Ein gelungenes Werk zum Thema Recht, das zur Allgemeinbildung gehört.

Fazit: unbedingt lesenswert!

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Veröffentlicht am 10.11.2021

wertvolle Ratschläge

Immer funktionieren funktioniert halt nicht
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Ein Einblick in das Coaching und in die Psychotherapie. Für alle, die mehr darüber wissen wollen und hoffentlich nicht kurz vor der Überlastung stehen.
Anhand breit gefächerter Praxisbeispiele von der ...

Ein Einblick in das Coaching und in die Psychotherapie. Für alle, die mehr darüber wissen wollen und hoffentlich nicht kurz vor der Überlastung stehen.
Anhand breit gefächerter Praxisbeispiele von der überforderten Hausfrau bis zu Erwachsenen, die als Kind missbraucht wurden, erfährt man warum die Personen so sind wie sie sind. Der Einfluß oder die möglichen Auswirkungen diverser Begebenheiten aus der Vergangenheit war mir so nicht bewußt. Die Argumentation ist für mich meist schlüssig gewesen. Ehrlich gesagt, hat mir das Buch geholfen Klischees über Therapien und Coaching abzubauen. Eigentlich kann es für Leute, die dringend neutrale Unterstützung benötigen, nur positiv sein diese Hilfe im echten Leben bei Bedarf in Anspruch zu nehmen. Vorausgesetzt, der bzw. diejenige ist bereit dafür.
Überhaupt ist die Gabe zur Selbstreflektion ein Geschenk, das einem in viele Fallen nicht treten lässt. Nachdenken schadet nicht und Kommunikation ist der Schlüssel.
Dadurch, dass die beiden Autoren Geschwister (sie Coach und er Psychotherapeut) sind, werden die fließenden Grenzen zwischen Coaching und Psychotherapie wunderbar aufgezeigt.
Ein Werk, das Lebenshilfe sein kann und einen Platz im Bücherregal verdient.

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Veröffentlicht am 01.11.2021

West und Ost

Die Enkelin
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Eine ausgezeichnete Erzählung, ganz wie man es von Herrn Schlink gewohnt ist. Inhaltlich umfasst es das Leben als junger Student in Ost und West (Berlin), das Aufwachsen, aber auch das Schicksal und vor ...

Eine ausgezeichnete Erzählung, ganz wie man es von Herrn Schlink gewohnt ist. Inhaltlich umfasst es das Leben als junger Student in Ost und West (Berlin), das Aufwachsen, aber auch das Schicksal und vor allem Familie.
Gekonnt gespickt mit Informationen, die man aus den Medien kennt, aber vergessen hat. Wie zum Beispiel die Ausbreitung sogenannter völkischer Dörfer im ländlichen Ostdeutschland.
Der Roman ist außerdem ein Spiel mit Kontrasten, schwarz und weiß. Ein Versuch zu erklären, wie rechtes Gedankengut vererbt wird und wie man in so einem Dunstkreis überhaupt lebt. Daneben der Großvater, ein gebildeter Buchhändler, Musikliebhaber aber einsam im Alter. Die Rebellion gegen die eigenen Eltern, Mutlosigkeit und Angst.
Und natürlich gibt es auch überraschende und traurige Momente. Viel Emotionen bei klarem Schreibstil. Alles für mich nah an der Realität, einfach gut.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Was, wenn?

Stell dir vor ...
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Zuerst einmal ein Lob an die Gestaltung und Haptik. Nachhaltig gedruckt auf höchstem ökologischen Standard, da kommt kein schlechtes Gewissen auf.
Das Buch fühlt sich einfach schon mal gut an.
Inhaltlich ...

Zuerst einmal ein Lob an die Gestaltung und Haptik. Nachhaltig gedruckt auf höchstem ökologischen Standard, da kommt kein schlechtes Gewissen auf.
Das Buch fühlt sich einfach schon mal gut an.
Inhaltlich trifft es den Zeitgeist, Fridays for Future und Extinction Rebellion sind auf der einen Seite Thema, was für mich aber weitaus inspirierender daherkommt, sind die fantasievollen Themen, wie man zu einer nachhaltigeren Zukunft kommt.
Jeder hat Möglichkeiten, man muss es nur angehen. Besonders gefallen hat mir der Einstieg in eine mögliche Welt von morgen. Gefolgt von den ganz unterschiedlichen Kapiteln/Wegen um dahin zu kommen. Auf aktuelle falsche Entwicklungen wird ausgiebig eingegangen, z.B. die negativen Seiten von social Media, Leistungsdruck in der Schule und der fortwährende Gewinnmaximierung seitens Staaten und Unternehmen. Wir wären definitv anders, wenn die Fantasie mehr Raum hätte. Das Buch liest sich gut und lässt einen nachdenklich zurück. Man hat den Drang jetzt etwas verändern zu wollen. Nun, ich werde meiner Fantasie freien Lauf lassen...

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Veröffentlicht am 05.10.2021

Einfach nur brilliant!

Barbara stirbt nicht
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Zugegeben, für Männer ist dieses Werk weniger geeignet, sie würden vermutlich die Komik darin nicht so ganz verstehen. OK, machen wir die Schublade wieder zu. Ich wurde für meinen Teil jedenfalls bestens ...

Zugegeben, für Männer ist dieses Werk weniger geeignet, sie würden vermutlich die Komik darin nicht so ganz verstehen. OK, machen wir die Schublade wieder zu. Ich wurde für meinen Teil jedenfalls bestens unterhalten.
Manche Szenen konnte ich auch nicht für mich behalten, der Humor ist so staubtrocken, dass ich oft vor Lachen meinen Bauch halten musste. Erinnert entfernt auch an Loriot.
In jedem Fall ein guter Stoff um verfilmt zu werden. Vorausgesetzt, es hat die entsprechenden Schauspieler hinter dem Vorhang.
Aber bei aller Leichtigkeit geht es im Kern um ein trauriges Thema. So nach und nach fühlt man sich ein und auch mit den Darstellern. Gerade die Flapsigkeit im Schreibstil legen den Fokus auf die Krankheit Barbaras und das, was die Frau ausgemacht hat, als sie noch gesund war. Durch diesen Kontrast wird die Traurigkeit verstärkt. Das Unveränderliche ist schwer zu akzeptieren. Ausgerechnet, wenn man über sein halbes Leben miteinander Seite an Seite gelebt hat.

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