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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2021

Emil und Billa

Die letzte Schuld
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Die Romane der Autorin Heidi Rehn lese ich schon seit etlichen Jahren regelmäßig.

Da war „Die letzte Schuld“ natürlich ein Muss. Es ist ein zweiter Fall des Emil Graf.
Der erste Fall konnte mich schon ...



Die Romane der Autorin Heidi Rehn lese ich schon seit etlichen Jahren regelmäßig.

Da war „Die letzte Schuld“ natürlich ein Muss. Es ist ein zweiter Fall des Emil Graf.
Der erste Fall konnte mich schon begeistern.
Der Krimi spielt 1946 in München. Es geht um einen Mord und Beutekunst. Der Kommissar Emil Graf ermittelt und auch die Journalistin Billa Löwenfeld ist wieder dabei.

.Heidi Rehn geht das Thema mit bekannter Raffinesse an. Sie zeigt die Schicksale der Bevölkerung gut an. Ab und an geht es vielleicht etwas flüchtig zu, aber das stört nicht groß.

Der Krimi ist gute Unterhaltung





Veröffentlicht am 12.11.2021

Hindenburgdamm

Das Dünencafe
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Von der Schriftstellerin Sina Beerwald lese ich fast alle Romane.

Ihr neuer Roman „Das Dünencafe“ war wieder interessant. Das Thema ist der Bau des Hindenburgdamms auf Sylt nach dem ersten Weltkrieg. ...


Von der Schriftstellerin Sina Beerwald lese ich fast alle Romane.

Ihr neuer Roman „Das Dünencafe“ war wieder interessant. Das Thema ist der Bau des Hindenburgdamms auf Sylt nach dem ersten Weltkrieg.

Moiken ist die Besitzerin des Strandcafes, das sie von ihrem Mann geerbt hat. Ihre jüngste achtjährige Tochter lebt bei ihr.
Ihre älteste Tochter Emma lebt bei ihrem Vater in Berlin als Fotografin

Moiken ist eigentlich in Emmas Vater verliebt, heiratet aber immer wieder einen anderen. Ich kann ihre Entscheidungen nicht immer gut finden. Ihre Töchter sind ihr aber das Wichtigste, für die sie sich auch in Gefahr begibt.

Der Roman ist spannend und konnte mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 04.11.2021

Tratsch um die Pastorin

Wir sind schließlich wer
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„Wir sind schließlich wer“ von der Schriftstellerin Anne Gesthuysen ist ein Familienroman.
Die Autorin lässt mit Sprachwitz die Stimmung in der adligen Familie Betteray während Jahrzehnten erfahren. ...



„Wir sind schließlich wer“ von der Schriftstellerin Anne Gesthuysen ist ein Familienroman.
Die Autorin lässt mit Sprachwitz die Stimmung in der adligen Familie Betteray während Jahrzehnten erfahren. Es ist interessant, wie verschieden die Schwestern schon in ihrer Kindheit sind. Maria ist die Vornehme und Anna ist die Wilde.

Die Pastorin Anna von Bettereay kommt als Aushilfspastorin in die Gemeinde Alpen am Niederrhein. Die Bürger in der Gemeinde sind besonders schwatzhaft. So schlimm wie in Alpen habe ich das noch nicht erlebt.

Ihre Schwester Maria ist mit einem Grafen verheiratet. Als der Graf verhaftet wird, erfährt Anna erst, das Maria Probleme hat.
Es ist interessant, wie die Autorin die Schwestern und die Bürger sich verändern lässt, wenn ein Kind in Gefahr ist.

Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne.

Veröffentlicht am 03.11.2021

Everly atme

Love is on Air
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Die kanadische Schriftstellerin Sophie Sullivan schreibt Liebesromane.

In dem Buch „Love is on Air“ geht es um die 30jährige Everly, eine Radioproduzentin.

Everly hat ein Geburtstagstrauma, seit ihre ...



Die kanadische Schriftstellerin Sophie Sullivan schreibt Liebesromane.

In dem Buch „Love is on Air“ geht es um die 30jährige Everly, eine Radioproduzentin.

Everly hat ein Geburtstagstrauma, seit ihre Eltern sich an ihrem 7 Geburtstag das erste mal trennten.
Auf Drängen ihrer Freundin hat sie eine Liste aufgestellt, was sie ändern sollte.

Ihr Chef Chris war immer etwas distanziert zu ihr.

Die Autorin webt ein schwierige Liebesgeschichte, die sich gut lesen lässt.
Der Roman unterhält gut. Ideal für Leser von Liebesgeschichten.





Veröffentlicht am 01.11.2021

Problematische Familie

Die wärmste aller Farben
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Der französische Schriftsteller Gregoire Delacourt schreibt mit „Die wärmste aller Farben“ einen Liebesroman mit utopischer Färbung. Er ist ein großer Erzähler.

Es beginnt mit den Gelbwesten-Protesten ...



Der französische Schriftsteller Gregoire Delacourt schreibt mit „Die wärmste aller Farben“ einen Liebesroman mit utopischer Färbung. Er ist ein großer Erzähler.

Es beginnt mit den Gelbwesten-Protesten in Paris. Pierre engagiert sich mit seinen Kameraden besonders.
Er und seine Frau Louise haben einen Sohn Geoffroy, der an einer Krankheit leidet. Er mag nicht angefasst werden, er mag keinen Lärm und alles muss mit besonderen Regeln ablaufen. Er lebt in seiner eigenen Welt. Da kommt Pierre überhaupt nicht klar.
Dieser Roman zeigt den Autismus und was es mit der ganzen Familie macht.

Ich habe schon ein paar Bücher von Gregoire Delacourt gelesen. Sie waren alle lesenswert und hatten verschiedene Themen.
Ich mag seinen Schreibstil und wie er die Handlungen angeht.