„Alles, was wir wissen und was nicht“ von Christopher Lloyd ist ein Buch in dem viel wissenswertes zusammengefasst wurde. Dabei geht der Autor nicht sehr in die Tiefe, sondern beschreibt kurz und prägnant ...
„Alles, was wir wissen und was nicht“ von Christopher Lloyd ist ein Buch in dem viel wissenswertes zusammengefasst wurde. Dabei geht der Autor nicht sehr in die Tiefe, sondern beschreibt kurz und prägnant die wichtigsten wissenschaftlichen Fakten zu einem Thema. Die Themen sind dabei sehr vielfältig und das Buch ist gegliedert in acht Kapiteln. Dabei erklärt Christopher Lloyd die Themen Universum, die Erde, Materie, Leben, Menschen, Altertum und Mittelalter, Moderne Zeiten, Heute und Morgen. Die Erklärung der Themen erfolgt mit vielen Abbildungen, Fotos, Kurztexten und Experten-Kommentaren. Mir persönlich gefällt vor allem die Rubrik FAKTastisch mit vielleicht etwas unnützem, aber doch sehr unterhaltsamen Wissen. Insgesamt bietet diese Enzyklopädie viel Wissen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Von mir eine klare Empfehlung für jeden, der seinem Allgemeinwissen etwas auf die Sprünge helfen will.
„Die Tierolympiade“ von Henriette Wich und Dominik Rupp ist ein schönes Buch zum Lesenlernen. Es ist geeignet für Kinder im Vorschulalter.
Zum Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem Umstand, dass sich ...
„Die Tierolympiade“ von Henriette Wich und Dominik Rupp ist ein schönes Buch zum Lesenlernen. Es ist geeignet für Kinder im Vorschulalter.
Zum Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem Umstand, dass sich das Pony Pia, der Flamingo Fred und der Schimpanse Ali an einem wolkigen Tag langweilen. Aus diesem Grund kommen die drei auf die Idee eine Tierolympiade bei sich im Zoo zu veranstalten. Dabei durchlaufen sie verschiedene Disziplinen und vertreiben sich die Zeit, bis die Sonne wieder raus kommt und endlich wieder was los ist im Zoo.
Die Geschichte wurde schön illustriert, auch die kleinen Bilder die im Text von den Kindern mitgelesen werden sollen, sind recht verständlich und Detailreich gestaltet. Ab und an kommen einem dann aber doch Bilder unter, wo man sich nicht so ganz sicher ist, welche Bedeutung sie genau haben. Dafür gibt es am Ende des Buches allerdings eine Wörterliste, wo man die Bedeutung nachschauen kann. Die Textgröße und der Aufbau sind ideal für Leseeinsteiger. Außerdem gibt es am Ende noch ein paar kleine Rätsel.
Insgesamt ein schönes Buch für Leseeinsteiger, die mit den kleinen Bildern in den Leseprozess einbezogen werden.
Der neue Roman von Gabriella Engelmann „Ich dachte schon, du fragst mich nie“ besticht mit seinen liebenswürdigen Charakteren, dem maritim spanischen Flair und einigen tollen Rezepten zum nachkochen.
Zum ...
Der neue Roman von Gabriella Engelmann „Ich dachte schon, du fragst mich nie“ besticht mit seinen liebenswürdigen Charakteren, dem maritim spanischen Flair und einigen tollen Rezepten zum nachkochen.
Zum Inhalt: Sophie ist Mutter von zwei Töchtern. Die eine Tochter, Pauli 15 Jahre, hat ihren ersten Liebeskummer während die andere Tochter, Liv 22 Jahre, am Tag der Eröffnung ihres Cook-ups ins Krankenhaus eingeliefert wird. Zufällig ist an dem Abend der Eröffnung und des Desasters Marc zugegen. Er ist erfolgreicher Unternehmensberater auf Mallorca, allerdings kann er auch kochen und unterstützt kurzerhand das Cook-up von Liv.
Der Roman wird abwechselnd aus der Perspektive von Sophie und von Marc erzählt, wodurch der/die Leser*in einen guten Eindruck von der Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Charaktere erhält. Außerdem sind beide Charaktere mal in Hamburg und mal auf Mallorca unterwegs. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, sodass ich den Roman binnen eines Tages gelesen habe. Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es vermittelt schon ein stückweit Urlaubsstimmung und hat schöne Details, die bereits auf Mallorca bzw. Spanien hinweisen.
Insgesamt hat mir der Roman von Gabriella Engelmann gut gefallen. Wirklich viel Spannung gibt es jedoch nicht, allerdings viele gut ausgearbeitete Charaktere. Ich kann den Roman denjenigen weiterempfehlen, die auf der Suche nach leichter Unterhaltung für den Urlaub sind oder einfach eine schöne Liebesgeschichte mit Mallorca Flair lesen wollen.
Quinn ist 18 Jahre und möchte einen Neuanfang. In ihrem Heimatort hat sie aufgrund ihrer häufigen Wutausbrüche ihre Freunde vergrault und sie plagen immer wieder Attacken bzw. Visionen. ...
Zunächst zum Inhalt:
Quinn ist 18 Jahre und möchte einen Neuanfang. In ihrem Heimatort hat sie aufgrund ihrer häufigen Wutausbrüche ihre Freunde vergrault und sie plagen immer wieder Attacken bzw. Visionen. Aus diesem Grund beginnt sie ein Studium in Nanaimo, in der Hoffnung, dass in einem neuen Ort alles besser werden würde. Doch auch hier bekommt sie immer wieder diese Visionen und sie scheinen sogar schlimmer zu werden. Sie merkt, dass sie sich mit ihrer eigenen Geschichte und dem seltsamen Tattoo, welches sie bereits seit ihrem fünften Lebensjahr besitzt, auseinandersetzen muss. Der charismatische Nathan, der ihr erstmal den Studentenjob vor der Nase wegschnappt, ist ihr dabei eine große Hilfe.
Meine Meinung:
Die Autorin hat einen schönen und flüssigen Schreibstil, weshalb ich ihrer Geschichte gut folgen konnte. Auch die Grundidee finde ich gut und unterhaltend. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Quinn und von Nathan, was dem Leser ermöglicht in die Gefühlswelt beider Hauptcharaktere einzutauchen. Die Geschichte hinter Quinns Tattoo und ihren Visionen wird nach und nach aufgedeckt, allerdings erkennt der aufmerksame Leser meist schon vorher die Zusammenhänge und stellt die richtigen Fragen. Trotzdem ist es interessant dem ganzen zu folgen. Erst zum Schluss überschlagen sich dann die Ereignisse und mit einem miesen Cliffhanger wird der Leser wartend auf den zweiten Teil zurückgelassen.
Fazit:
Mich hat Stefanie Lasthaus mit ihrem Schreibstil, ihren sympathischen Charakteren und ihrer Geschichte überzeugt. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte um Quinn und Nathan weiterentwickelt und warte darauf, dass der zweite Teil erscheint.
Kurzmeinung:
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, allerdings wurde das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft.
Inhalt:
Chloe und Oliver kennen sich schon ihr ganzes Leben. Mit ihren Wetten haben sie sich ...
Kurzmeinung:
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, allerdings wurde das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft.
Inhalt:
Chloe und Oliver kennen sich schon ihr ganzes Leben. Mit ihren Wetten haben sie sich schon in der Kindheit immer wieder Ärger eingehandelt und auch als sie erwachsener wurden, haben sie nicht aufgehört sich gegenseitig herauszufordern. Mittlerweile sind die beiden um die dreißig und Chloe ist wirklich froh, dass sie mit Oliver nichts mehr zu tun hat. Damit Chloe sich den Traum einer eigenen Destillerie verwirklichen kann, muss sie jedoch Olivers Geschäftspartnerin werden. Doch Chloe ist sich nicht sicher, ob sie Oliver wirklich Vertrauen kann.
Meine Meinung:
„Only Us - Unvergesslich“ ist für mich der erste Roman von der Autorin Melanie Harlow gewesen. Der Schreibstil ist leicht, angenehm zu lesen und hat mir über die ganze Geschichte hinweg gut gefallen. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Chloe und Oliver jeweils in der Ich-Perspektive. Außerdem wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt, sodass man einen guten Eindruck von den relevanten Ereignissen bekommt.
Die zwei wichtigsten Charaktere sind Chloe und Oliver, die sich schon ihr ganzes Leben kennen und sich seit ihrer Kindheit immer wieder gegenseitig herausfordern. Chloe ist eine sture, aber auch ehrgeizige und engagierte Protagonistin. Sie ist sehr impulsiv, neigt zu Übersprungshandlungen und verzeiht schnell. Ich konnte Chloe rasch in mein Herz schließen und fand sie sympathisch, allerdings blieb sie mir die ganze Handlung über immer etwas blass. Bei Oliver hingegen sah das etwas anders aus. Ihm begegnet man zunächst eher misstrauisch. Vor allem in seiner Jugend wirkte er immer wieder sehr arrogant und überheblich. Allerdings hat er mir als Charakter insgesamt besser gefallen als Chloe. Oliver weist mehr Ecken und Kanten auf und wirkte dadurch tiefgründiger als Chloe.
Relativ früh merkt man, dass zwischen Chloe und Oliver die Chemie stimmt und die Funken sprühen, allerdings wirkte auf mich die Entwicklung der Liebesgeschichte etwas überstürzt. Das Tempo für die Entwicklung der Romanze kam mir nicht wirklich authentisch vor, vor allem wenn man die Vergangenheit der beiden miteinander berücksichtigt.
Die Handlung hat mir an sich zugesagt, weist aber nicht wirklich viel Tiefgang auf. So hat mich die Handlung nicht besonders mitreißen können, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Wendungen kamen für mich nicht besonders überraschend, wodurch man nicht so viel mit den Protagonisten mitfiebern konnte. Das Ende hat mir gut gefallen, allerdings konnte mich Melanie Harlow auch hier nicht überraschen.
Wichtig zu wissen: Eine typische Enemies to Lovers Romanze war „Only Us - Unvergesslich“ für mich nicht, auch wenn der Klappentext das so andeutet. Chloe und Oliver sind zwar am Anfang keine richtigen Freunde, dennoch wartet man vergeblich auf leidenschaftliche Streitereien und Diskussionen. Insgesamt haben mir da Temperament und Feuer gefehlt.
Mein Fazit:
Insgesamt ist „Only Us - Unvergesslich“ eine solide Geschichte für zwischendurch. Meiner Meinung nach wäre allerdings noch mehr Potenzial drin gewesen, vor allem bei den Charakteren und ihrer Entwicklung sowie der Handlung selbst. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch der Wechsel der Perspektiven sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit fand ich gelungen.