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Phil09

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2021

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Sidebitch 2
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Autorin Jona Wood beschehrt ihren Lesern mit ihrem Buch "SIDEBITCH
Wo die Liebe hinfällt" einen prickelnden Lesegenuss voller Flirts und Dramen. Insbesondere die Art und Weise, wie uns die Autorin hier ...

Autorin Jona Wood beschehrt ihren Lesern mit ihrem Buch "SIDEBITCH
Wo die Liebe hinfällt" einen prickelnden Lesegenuss voller Flirts und Dramen. Insbesondere die Art und Weise, wie uns die Autorin hier durch die "Geschichte" führt, hat mir sehr gut gefallen - voller Leben, Liebe und Emotionen. Protagonistin Julie Bender hat (vorerst) kein Händchen für die Liebe - vielmehr scheinen Drama und Chaos bei ihr die Oberhand zu haben, bis... Ja, was passiert auf ihrem Weg von der Neben- zur Hauptrolle? Oder besser gesagt, titelgebend weg von der Bezeichnung SIDEBITCH? Hier lest ihr am besten selbst. Eine kurzweilig spannende und witzige Unterhaltung mit hohem Knister-Faktor kann ich jedem an diesem Punkt im Vorfeld versprechen. Da es sich hier um eine Fortsetzung handelt, empfehle ich grundsätzlich die Lektüre des ersten Bandes im Vorfeld. Dies ist laut meiner Recherche wohl kein Muss. Aber der erste Teil wird hier in diesem Fall zeitnah nachgeholt... Einen halben Pluspunkt extra vergebe ich zudem für die Auswahl des Covers - CloseUps haben es mir bei der Covergestaltung schon immer angetan. Eine Leseempfehlung für Freunde von prickelnder Lektüre ist hier auf jeden Fall angebracht!

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Veröffentlicht am 25.10.2021

Stoff zum Nachdenken

Generation Z
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Immer wieder Mal landet auf meiner Lektüreliste auch ein interessantes und vor allem lesenswertes Sachbuch - wie "Generation Z - Zwischen Selbstverwirklichung, Insta-Einsamkeit und der Hoffnung auf eine ...

Immer wieder Mal landet auf meiner Lektüreliste auch ein interessantes und vor allem lesenswertes Sachbuch - wie "Generation Z - Zwischen Selbstverwirklichung, Insta-Einsamkeit und der Hoffnung auf eine bessere Welt" von Autorin Valentina Vapaux. Der Autorin gelingt es, ein facettenreiches Bild über eine ganze Generation zu erzählen und dies aus erster Hand...

Für die Autorin ist die Generation Z unheimlich vielschichtig und wahrscheinlich viel besser als der Ruf, der ihr voraus eilt. Die Bandbreite der Berichterstattung geht von heiter bis wolkig, vom Hoffen und Bangen vieler junger Menschen bis hin zu unheimlich interessanten "Fakten" und Momentaufnahmen. Ein umfassendes Bild einer gesamten Generation wird so verständlich, detailliert und spannend aufgearbeit und den Leser_innen interessant vermittelt. Sicherlich ist diese Darstellung nicht vollumfänglich oder gar abschließend. Sie gibt aber einen spannenden Einblick, regt zum Nachdenken an und verändert so manchen Blickwinkel.

Ein Lob gibt es an dieser Stelle noch für die sprachliche Ausgestaltung. Die Lektüre hat auch in diesem Punkt sehr viel Spass bereitet.

Von mir gibt es daher vier von fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 30.09.2021

Gelungener Jugendroman

Bleistiftherz
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Die fast 13jährige Liv hat es nicht einfach. Anders als die meisten anderen Kinder verliert sie ihre beste Freundin und die geliebt Oma. Traurige wenn nicht gar trostlose Aussichten für die Sommerferien. ...

Die fast 13jährige Liv hat es nicht einfach. Anders als die meisten anderen Kinder verliert sie ihre beste Freundin und die geliebt Oma. Traurige wenn nicht gar trostlose Aussichten für die Sommerferien. Doch da taucht plötzlich eine ganz besonderer junger Skateboarder auf und verändert alles...

Autorin Elin Hansson gelingt mit "Bleistiftherz" ein toller Jugendroman für Kinder um das elfte Lebensjahr. Die Handlung liest sich prima und macht einen ausgesprochen guten Eindruck. Altersgerecht, stimmungsvoll und lehrreich sind Schlagwörter, die mir nach der Lektüre des Buches direkt in den Sinn kommen. Der Schreibstil ist zudem gut auf die Zielgruppe abgestimmt - flüssig und bildhaft.

Mir haben sowohl die Handlung als auch die Protagonisten gut gefallen. Ich denke, jugendliche Leser*innen werden sich dementsprechend gut einfühlen können. Ich werde das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen. Ich vergebe daher gerne 4 starke Sterne.

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Veröffentlicht am 23.09.2021

Frauenbilder

Diese Frauen
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"Diese Frauen" von Autorin Yvi Pochoda ist ein spannender, gefühlvoller und packender Roman über Frauenbilder, Vorurteile und einer Serie von schrecklichen Morden. Zusammenfassend kann man diesen Roman ...

"Diese Frauen" von Autorin Yvi Pochoda ist ein spannender, gefühlvoller und packender Roman über Frauenbilder, Vorurteile und einer Serie von schrecklichen Morden. Zusammenfassend kann man diesen Roman meiner Meinung nach als Mischung aus Krimi und "Milieustudie" betrachten. Gut ausgearbeitete Charaktere mit Tiefgang treffen auf einen gut gemachten Plot, der nie langweilig wird und die Suche nach dem Serienmörder einen gewissen Kniff verleiht. Die durch das Schicksal zusammengeführten Frauen sind stetig Ungerechtigkeit, Vorurteilen und schlimmeren ausgesetzt. Die Gesellschaftskritik, die dadurch gut zum Ausdruck kommt, macht die Lektüre des Romans nochmal um einiges intensiver und damit lesenswerter. Insgesamt kein einfacher Roman, der eine gewisse Einlesezeit benötigt. Der sich dann aber ohne Umschweife zu einem Pageturner entwickelt, den man erst nach der letzten gelesenen Seite aus der Hand legt. Ich vergebe daher starke 4 von 5 Sterne für diesen spannenenden und überaus gelungenen Roman.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Ernstes Thema federleicht verpackt

Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen
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Autorin Anna Gröger gelingt es mit ihrem Kinderbuch "Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen" ein ernstes und eher totgeschwiegenes Thema kindgerecht und teilweise auch sehr ...

Autorin Anna Gröger gelingt es mit ihrem Kinderbuch "Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen" ein ernstes und eher totgeschwiegenes Thema kindgerecht und teilweise auch sehr lustig aufzubereiten und so verständlich zu machen. Mir persönlich liegt das Thema sehr am Herzen, da im vergangenen Jahr ein geliebter Mensch von uns gegangen ist und unsere beiden Söhne so das erste Mal mit dem Thema Sterben/Tod in Berührung gekommen sind. Mit diesem Buch werden wir das Thema erneut aufgreifen und so hoffentlich gefühlvoll und kindgerecht beim zusammen lesen einen Bezug und Verständnis aufbauen. Nach der Lektüre sind wir hier jedenfalls ziemlich angetan von der Herangehensweise der Autorin. Die Handlung hat einen ernsten Kern wartet aber auch mit einigen humorvollen Stellen auf. Die Kernaussage des Buches wird dabei aber nie außer Acht gelassen und kindgerecht vermittelt. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und machte auf mich insgesamt einen guten Eindruck. Was die Illustration des Buches angeht, bin ich leider etwas Zwiegspalten. Hier hätte ich mir etwas mehr Finesse gewünscht und eine vielleicht farbigeren Anstrich. Insgesamt bin ich jedoch sehr angetan von diesem Kinderbuch. Nicht jede/r Autor/in traut sich an ein so heikles Thema. Besonders wenn es um das angesprochene Lesealter geht. Daher von mir vier ausgesprochen starke Sterne.

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