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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2022

Für alle Geneva Lee Fans

Black Roses
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Geneva Lee ist einfach eine der besten Autorin für mich. Ich liebe fast alles, was sie macht. Natürlich musste ich mir da auch ihre neue Serie besorgen und ich wurde nicht enttäuscht.
Nicht nur das Cover ...

Geneva Lee ist einfach eine der besten Autorin für mich. Ich liebe fast alles, was sie macht. Natürlich musste ich mir da auch ihre neue Serie besorgen und ich wurde nicht enttäuscht.
Nicht nur das Cover ist wunderschön, auch die Geschichte selber ist zauberhaft. Ich mag die Farben und die Blumen auf dem Cover. Total mädchenhaft, aber durch die goldenen Akzente, wirkt es auch edel.
In Der Geschichte geht es vor allem um Adair und Sterling. Ich hatte am Anfang ein wenig Schwierigkeiten mit dem Namen Sterling. Der klang für mich eher wie ein Nachname. Adair und Sterling haben eine gemeinsame Vergangenheit, in die wir auch immer wieder reisen. Die Kapitel wechseln zwischen Adair und Sterling und zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zwar spielt die Autorin mit den typischen Klischees zwischen reich und arm, aber Geneva beleuchtet auch die Schattenseiten der High-Society. Adair hat zwar Geld, aber dafür keine wirkliche Familie. Ihre Mutter starb früh und weder ihr Bruder noch ihr Vater können ihr die benötigte Unterstützung geben, die sie benötigt. Mit ihrer Trauer muss sie alleine klar kommen, bis sie sich Sterling öffnen kann und mit ihm auch ihre ersten sexuellen Erfahrungen macht. Doch wie das Schicksal nun mal ist, kommt es am Ende immer anders, als man es sich wünscht. Nachdem Sterling ein Gespräch von Adair und ihren Freundinnen belauscht, wendet er sich von ihr ab und verschwindet aus ihrem Leben.
Erst Jahre später, auf der Beerdigung von ihrem Vater, treffen die Beiden wieder aufeinander und für Adair ist es, als wäre Sterling nie weg gewesen. Gegen ihre Gefühle kommt sie einfach nicht an. Aber Adair ist erwachsen geworden und lässt sich von Sterling nicht mehr so leicht um den Finger wickeln. Sterling wiederum hat ganz andere Pläne. Er will sich an den Leuten aus seiner Vergangenheit rächen. Es gibt eine Liste und mit zwei Kumpels, will er diese abarbeiten. Muss sich aber auch eingestehen, dass seine Gefühle für Adair nicht so tot sind, wie gedacht.
Doch wie schon in der Vergangenheit, kommt es zu Missverständnissen, die es den Beiden unmöglich macht, sich ihre Gefühle einzugestehen und vor allem auch eine richtige Beziehung zu führen. Und so endet auch der erste Roman.
Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. Es ist ein offenes Ende und nun müssen wir warten, bis wir erfahren, wie es mit Adaier und Sterling weiter geht. Ich hasse warten =(.
Abschließend kann man nur sagen, dass es eine absolute Kaufempfehlung für diesen Roman gibt. Für die Fans von Geneva Lee auf jeden fall ein Muss.

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Veröffentlicht am 26.12.2021

Der Mythos Sisi

Sisi – Kaiserin wider Willen
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Der Mythos Sisi ist eins meiner Lieblingsthemen. Vieles sind nur Vermutungen oder aber auch reine Fiktion, die uns durch die wundervollen Filme mit Romy Schneider erzählt wurden. Nichtdestotrotz wird der ...

Der Mythos Sisi ist eins meiner Lieblingsthemen. Vieles sind nur Vermutungen oder aber auch reine Fiktion, die uns durch die wundervollen Filme mit Romy Schneider erzählt wurden. Nichtdestotrotz wird der Mythos rund um Sisi nie aussterben. Ihre Geschichte ist einfach zu traurig und voller Schicksalsschläge. Und immer wieder stelle ich mir die Frage: Was wäre wenn? Zurück zum Buch.
Dadurch, dass man die eigentliche Geschichte um Sisi ja nun kennt, erfährt man in der Geschichte nichts Neues. Man bewegt sich sehr nahe an der Realität. Es geht in dem Buch auch um die Verbindung zwischen Sisi und dem Ungarn Gyula Graf Andrássy.
Man bekommt auch einen Einblick in die schreckliche Beziehung zwischen Sisi und ihrer Schwiegermutter. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlen muss, wenn einem die Kinder kurz nach der Geburt weggenommen werden und der eigene Ehemann eher zu seiner Mutter hält, als zu seiner Frau. Da kann einem Sisi ja auch nur leid tun. Mich würde auch mal interessieren, ob sie wirklich so zickig darauf reagiert hat, wie es immer gesagt wird.
Die Kapitel der Bücher haben eine angenehme länge. Da das Buch einen ziemlich langen Zeitraum umfasst, gibt es zwischen den Kapitel teilweise größere Zeit Sprünge. Was ich auch sehr angenehm finde, sind die Zitate zwischen dien Kapiteln und man bekommt einen fiktiven Einblick in Sisis Gedanken, während der Krönung in Ungarn. Wo sie sich mehr nach Andrássy sehnt, als nach dem Mann, neben ihr. Das Cover vermittelt einen ruhigen, angenehmen Touch und zeigt mit seiner Schrift- und Farbwahl, dass es zu einer Reihe gehört.
Eigentlich kann man ja nicht so viel verkehrt machen, wenn man über Sisi schreibt. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich, durch die bekannten Filme, hat man natürlich immer ein Bild im Kopf. Da ich Romy Schneider, als Sisi aber einfach total feire, ist das für mich nur positiv.
Dieser Roman ist für Leute, die sich gerne in der Geschichte verlieren und für alle Sisi Fans.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Emotional und fesselnd

Playlist
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Gibt es überhaupt ein Buch von Sebastian Fitzek, was nicht gut ist?!
Schon wieder gibt es einen Roman, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Es ist vom ersten Wort an spannend und man kann gar nicht ...

Gibt es überhaupt ein Buch von Sebastian Fitzek, was nicht gut ist?!
Schon wieder gibt es einen Roman, den ich nicht aus der Hand legen konnte. Es ist vom ersten Wort an spannend und man kann gar nicht anders, als mit offenem Mund lesen. Es ist einfach so angenehm die Bücher von Sebastian zu lesen, weil sie so einfach geschrieben sind, ohne viel Schnick Schnack und besonderen Fachausdrücken.
Die Charaktere in Playlist sind alle durchweg krass. Da gibt es die blinde Alina, die eine Art siebten Sinn hatte, bevor sie sich operieren lies. Oder Emelie, die Mutter von Feline, die einfach so eine verdammt gute Schauspielrein ist. Einfach top. Man wird sofort abgeholt und ist direkt mittendrin. Der Moment, als Feline von ihrem Vater im Auto zurück gelassen wurde, hat mir fast das Herz gebrochen. Ich war mir absolut sicher, das wars, wir erfahren nun auf den nächsten Seiten, warum Felines Vater das gemacht hat. Denkst'e.
Ich will gar nicht so viel Spoilern und es gibt bestimmt Leute, die das alles nicht so mitgenommen hat, aber an dem Punkt, als Alina dem Mörder in die Arme läuft und ihr Verlobter hinterher geht und alles was dann passiert, war nicht sehr schön. Ich hatte gehofft, dass wenn Aina schon nicht mit Alexander zusammen kommt, dann soll sie doch so wenigstens ein Happyend haben.
Es ist also wieder mal ein unglaubliches Buch. Was einen teilweise sprachlos zurücklässt und auch unbefriedigt, weil am Ende zwar Feline wieder da ist, aber bis dahin viele Menschen sterben mussten und am Ende nur Verlierer übrig blieben.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Anders als erwartet, aber es holt einen trotzdem ab

Nach dem Tod komm ich
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Ich hatte von dem Buch erwartet, dass Thomas Kundt uns seine interessantesten Fälle aufzählt, ähnlich wie bei Michael Tsokos, am Ende war das Buch aber eher eine Biografie. Das muss nicht unbedingt schlecht ...

Ich hatte von dem Buch erwartet, dass Thomas Kundt uns seine interessantesten Fälle aufzählt, ähnlich wie bei Michael Tsokos, am Ende war das Buch aber eher eine Biografie. Das muss nicht unbedingt schlecht sein.
Ich war aber, dementsprechend, zunächst enttäuscht. Nach wenigen Seiten, wurde es dann aber besser. Man hatte das Gefühl, man lernt hier den Menschen Thomas Kundt richtig kennen. Ich fand es bewegend, wie er über die Beziehung zu seiner Mutter und Großmutter geschrieben hat - schonungslos und ehrlich. Andere hätten das vielleicht beschönigt oder einfach komplett raus gelassen. Es war so emotional geschrieben, das man am Ende selber ein Träne verdrückt hat, als er über den letzten Tag seiner Mutter und den Tod der Beiden erzählt hat.
Neben den persönlichen Einblicken, bekommt man auch einen tiefen Einblick in den Beruf des Tatortreinigers und wie einfach es eigentlich ist, diesen zu erlernen. Ich könnte das allerdings nicht. Ich würde wahrscheinlich im Flur mir schon in den Anzug kotzen, wegen dem Geruch. Wahrscheinlich hätte ich auch nie wieder einen Job angenommen, wenn mir beim ersten Mal ein menschlicher Zeh entgegen gekommen wäre. Größten Respekt an diese Berufsgruppe.
"Nach dem Tod komm ich" ist auf jeden Fall ein interessantes Buch, was es einem ermöglicht auch mal hinter die Kamera zu blicken, es zeigt aber auch, wie blind unsere Gesellschaft geworden ist und das wir den Blick für andere wieder schärfen sollten und einfach mal nach dem älteren Nachbarn schauen, den man schon seit einigen Wochen nicht mehr gesehen hat. Denn manchmal reicht schon ein freundliches Wort um den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind.

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Veröffentlicht am 16.10.2021

Ich bin verliebt

Crave
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Was für ein wahnsinnig gutes Buch. Ich bin verliebt. Auch mit zweiunddreißig bin ich im Herzen immer noch der kleine Teenie, der sich in solchen Geschichten total vertiefen kann. Ich kann den Hype um dieses ...

Was für ein wahnsinnig gutes Buch. Ich bin verliebt. Auch mit zweiunddreißig bin ich im Herzen immer noch der kleine Teenie, der sich in solchen Geschichten total vertiefen kann. Ich kann den Hype um dieses Buch absolut verstehen und finde es einfach grandios, wie Tracy hier die verschiedensten Wesen miteinander vermischt und etwas völlig neues dabei heraus kommt.
Am Anfang fällt schon mal der sehr coole Schreibstil auf. Ich kann mich da total drin verlieren und wer kennt es nicht selber, die vielen Selbstgespräche, die man mit sich führt. I love it. Dann kommen die coolen Charaktere dazu. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch Jaxon gegenüber. Das könnte ich aber auch daran liegen, dass ich vor kurzem ja erst die Reihe von J.S. Wonda gelesen habe, in der auch ein Jaxon vorkommt, der generell kein so netter Typ ist.
Zum Glück ist dieser Jaxon anders. Und das erfährt man immer wieder in dem Buch. Wo man am Anfang noch denkt, man wüsste, was passiert, überrascht uns Tracy immer wieder mit Jaxons Entscheidungen. Und er und Grace passen einfach perfekt zusammen.
Einen Minuspunkt gibt es für die Handlung. Die ist zwar im Großen und Ganzen gut geschrieben, aber für meinen Geschmack passieren die schlimmen Sachen viel zu schnell hintereinander. Man erinnert uns immer wieder daran, dass Grace ja erst ein par Tage da ist, hat aber schon mehr erlebt, als in ihrem ganzen Leben. Ich finde das einfach ein wenig too much.
Den zweiten Minuspunkt gibt es für die Übersetzung bzw. den Druck. Es haben sich doch einige Fehler eingeschlichen, die dazu führten, dass man den einen oder anderen Satz zweimal lesen musste. Das nimmt immer ein wenig die Lust.
Diese Reihe wird immer wieder im Zusammenhang mit Twilight genannt - find ich nicht ganz passend. Klar, es geht auch um Vampire, aber viel mehr geht es allgemein um mystische Wesen. Dieses Buch sollte auf jeden Fall für sich alleine stehen. Es ist eine tolle Reihe, das weiß ich jetzt schon, auch wenn es bisher nur einen Band gibt. ^^
Achtung Spoiler: Nach der eigentlichen Geschichte, gibt es noch ein paar Kapitel aus der Sicht von Jaxon. Ich hoffe so sehr, dass es die Gescheite auch aus seiner Sicht zu lesen gibt. Es ist einfach so toll geschrieben und ich finde es immer mega spannend, die Geschichte aus zwei Sichten zu sehen. Solltet ihr große Fans von Fantasy und Liebesromanen sein, die aber auch Action beinhalten ist dieses Buch perfekt für euch.

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