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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2022

Anders als erwartet

Das Fundbüro der verlorenen Träume
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr neugierig auf das Buch. Jedoch konnte mich die Storyline nicht so mitreißen, wie ich mir das eigentlich gewünscht hätte, denn ich ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr neugierig auf das Buch. Jedoch konnte mich die Storyline nicht so mitreißen, wie ich mir das eigentlich gewünscht hätte, denn ich habe mir eine andere Art von Geschichte vorgestellt.

Die Geschichte dreht sich um Dot, die sich seit einem bitteren Verlust von der Welt zurückgezogen hat. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit im Londoner Fundbüro und geht ganz in ihrem Job als Hüterin verlorener Dinge auf. Ihre größte Freude ist es, wenn sie jemandem einen vermissten Gegenstand wiedergeben kann. Denn hinter ihrer stachligen Fassade schlägt ein sehr großes Herz. Als ein bekümmerter älterer Herr in ihr Fundbüro kommt, der eine Tasche mit einem Andenken an seine verstorbene Frau darin verloren hat, setzt Dot alles daran, Mr. Applebys Tasche wiederzufinden. Dabei findet sie schließlich auch etwas, womit sie gar nicht gerechnet hätte: Sich selbst und ihr wirkliches Leben…

In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden, obwohl ich sagen muss, dass der Schreibstil es mir anfangs ein klein wenig schwer gemacht hat. Aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran. Die Länge der Kapitel gefiel mir dagegen sehr gut.

Dot war mir anfangs sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Sie hat einiges mitgemacht und die zerrütteten Familienverhältnisse haben mich traurig gemacht und dazu geführt, dass ich mit ihr richtig mitgelitten und mitgefiebert habe, dass sich für sie bald alles zum Guten wendet. Jedoch hat sich das vor allem gegen Ende etwas gedreht, denn ich konnte zu dieser Zeit ihr Handeln nicht mehr ganz verstehen.

Zudem kam mir der Storybogen um Mr. Appleby etwas zu kurz. Durch den Klappentext dachte ich, dass diese Storyline mehr Raum einnehmen wird, aber mir wurde das Ganze zu schnell abgehandelt und vor allem das Ende des Buches war mir etwas zu abstrus. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, aber kann nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 20.02.2022

Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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Ich kenne ja bereits einige Bücher von Rose Snow und wurde davon immer sehr gut unterhalten. Deshalb war ich auch auf diese neue Reihe sehr gespannt. Leider wurde ich aber von der Storyline nicht so mitgerissen, ...

Ich kenne ja bereits einige Bücher von Rose Snow und wurde davon immer sehr gut unterhalten. Deshalb war ich auch auf diese neue Reihe sehr gespannt. Leider wurde ich aber von der Storyline nicht so mitgerissen, wie ich mir das gewünscht hätte. Die Geschichte war mir teilweise zu verwirrend und die Chemie zwischen den Love Interests hat in meinen Augen nicht gestimmt.

Die Storyline dreht sich um Kelsa, deren Leben noch verwirrender wird, als es ohnehin schon ist. Schließlich spricht sie seit Kurzem mit dem Geist ihres Großvaters und erhält rätselhafte Briefe. Zudem ziehen nun drei geheimnisvolle junge Männer in ihr Haus ein. Besonders einer der neuen Mitbewohner, der unnahbare Nero, bringt Kelas Herz völlig durcheinander. Dabei hat sie keine Ahnung, was er vor ihr verbirgt: Sie ist längst Teil eines Spiels um Leben und Tod – und Nero ist nicht nur unsterblich, sondern auch für immer an eine andere gebunden …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall. Er ist locker-leicht und passt auch wirklich gut zu der Zielgruppe. Zudem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt.

Die einzelnen Charaktere sind interessant beschrieben und vor allem Kela ist mir sehr sympathisch. Jedoch war mir die eigentliche Storyline teilweise zu verwirrend und mir schwirrten immer wieder ein paar Fragen im Kopf herum. Manche davon wurden im Laufe der Geschichte verständlich erklärt, manche nicht.

Leider gab es manchmal wirklich zu oft Wiederholungen und langatmige Passagen, so dass das Lesevergnügen abgenommen hat. Sehr schade, denn sonst waren die Bücher von Rose Snow immer absolut mitreißend. Vielleicht werden einige Sachverhalte im zweiten Band aufgeklärt, aber der Auftakt der Reihe hat mich nicht gänzlich überzeugt. Deshalb vergebe ich leider nur 3 von 5 Sternen und bin nun gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht.

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Interessanter Einblick in die Nachkriegszeit für junge Leser

Heul doch nicht, du lebst ja noch
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Ich lese zurzeit sehr gerne Bücher, die sich um die Nazi- sowie Nachkriegszeit dreht, deshalb war ich auf dieses Buch auch gleich sehr gespannt, da es ja eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde. ...

Ich lese zurzeit sehr gerne Bücher, die sich um die Nazi- sowie Nachkriegszeit dreht, deshalb war ich auf dieses Buch auch gleich sehr gespannt, da es ja eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde. Leider konnte mich aber das Buch nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Für die Zielgruppe ist es aber trotzdem ein interessanter, kleiner Einblick in die Welt der Jugendlichen zu dieser Zeit.

Zur Storyline:

Hamburg, Juni 1945: Die Stadt liegt in Trümmern. Mittendrin leben Traute, Hermann und Jakob. Der nennt sich allerdings Friedrich, denn niemand soll erfahren, dass er Jude ist. Als Hermann ihm dennoch auf die Spur kommt, will er nichts mehr mit Jakob zu tun haben. Schuld, Wahrheit, Angst und Wut sind die zentralen Themen dieses Buchs, dessen jugendliche Hauptfiguren durch die Schrecken des Krieges und der Naziherrschaft miteinander verbunden sind. Und für die es doch immer wieder Lichtblicke gibt.

In die Storyline habe ich recht schnell hineingefunden. Der Schreibstil ist recht zackig, was sonst nicht so mein Fall ist, da ich es dann doch eher bildlicher und ausführlicher mag, aber ich muss sagen, dass der Schreibstil doch auch gut zu dem Thema und der Geschichte passt.

Das Buch ist sehr dünn, deshalb hatte ich das Buch in nur zwei Tagen fertig gelesen. Ein paar Seiten hätten der Geschichte aber auf jeden Fall gutgetan, denn mir wurde leider alles zu schnell abgehandelt, mir fehlte die Tiefgründigkeit. Außerdem konnte ich mich mit den drei Hauptfiguren, aus deren Sicht die Geschichte im Wechsel erzählt wird, nicht identifizieren. Sie blieben mir etwas zu blass, obwohl sie auf ihre Art und Weise alle sympathisch rüberkamen.

Für die Zielgruppe ist das Buch aber interessant, weil es einen kleinen Einblick in das Leben der Jugendlichen zu dieser schlimmen Zeit gibt – und sie sicherlich zum Nachdenken anregen wird. Von mir erhält das Buch 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.11.2021

Düstere Storyline mit Luft nach oben

Die Schwestern Grimm
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das Cover ist mir direkt aufgefallen und auch der Klappentext hat mich sehr neugierig darauf gemacht. Ich wurde auch recht gut von dem Buch unterhalten, jedoch ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das Cover ist mir direkt aufgefallen und auch der Klappentext hat mich sehr neugierig darauf gemacht. Ich wurde auch recht gut von dem Buch unterhalten, jedoch gibt es noch etwas Luft nach oben.

Die Storyline dreht sich um die Halbschwestern Goldie, Lyiana, Scarlet und Bea. Geboren am selben Tag, sind sie die Töchter von verschiedenen Müttern und eines Vaters – des mächtigen Dämons Grimm. Getrieben von dem Wunsch, die Erde zu beherrschen, verlieh er jeder Tochter die Macht über ein Element: Erde, Luft, Wasser und Feuer. Um ihr volles Potenzial zu entfalten müssen sie als erwachsene Frauen in das Reich ihres Vaters zurückkehren. Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag stehen die Schwestern Grimm vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens: Streben sie nach der dunklen Macht ihres Vaters, oder wollen sie die Welt und die Menschen, die sie lieben vor dem düsteren Grimm retten?

In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden, aber was mich gestört hat, war der ständige Wechsel zwischen den Figuren. Das hat den Lesefluss etwas gehemmt, was schade ist. Der Schreibstil war dagegen recht locker-leicht und flüssig.

Die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben und man lernt sie nach und nach besser kennen. So kann man sich mit ihrem Denken und Handeln besser identifizieren. Anfangs muss die Geschichte aber erst etwas in Fahrt kommen und es gab auch die ein oder andere Länge. Aber gegen Mitte des Buches wird es dann zusehends spannender. Die ganze Zeit über bleibt es auch eher düster, was mir aber gut gefallen hat.

Zusammengefasst konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, aber trotzdem wurde ich gut davon unterhalten. Ich vergebe deshalb 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 26.10.2021

Ich hatte mehr erwartet...

Every (deutsche Ausgabe)
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Da ich damals „Der Circle“ gelesen habe und davon begeistert war, war ich natürlich auch auf den Nachfolgeband „Every“ sehr neugierig. Leider konnte mich aber dieses Buch nicht so mitreißen, wie ich mir ...

Da ich damals „Der Circle“ gelesen habe und davon begeistert war, war ich natürlich auch auf den Nachfolgeband „Every“ sehr neugierig. Leider konnte mich aber dieses Buch nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Schade…

Die Geschichte dreht sich um Delaney Wells, die die Neue bei Every ist und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein?

Ich habe recht gut in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist sehr bildlich und ausschweifend, so dass man erstmal mit einigen Infos überschüttet wird zu dem Unternehmen „Every“. Deshalb musste ich mich am Anfang recht konzentrieren, um allem richtig folgen zu können. Überhaupt musste ich feststellen, dass die eigentliche Storyline rund um Delaney oft unterbrochen wird durch Erklärungen oder Rückblicke in die Vergangenheit. Das hemmt teilweise etwas den Lesefluss. Die einzelnen Figuren blieben mir die ganze Zeit über etwas zu blass, so dass ich mich nicht richtig mit ihnen identifizieren konnte. Einige haben mich sogar regelrecht aufgeregt.

Auf jeden Fall hat mich die Geschichte zum Nachdenken angeregt, aber leider konnte sie mich nicht richtig mitreißen. Es war mir alles ein bisschen zu zäh und trocken und es konnte keine richtige Spannung aufgebaut werden. Gerade zum Anfang gab es auch einfach zu viele Längen, so dass ich manchmal mit mir kämpfen musste, dass ich das Buch überhaupt weiterlese. Erst am Ende wird die Spannungsschraube etwas höher gedreht und das Ende hat mir dann auch gut gefallen.

Zusammengefasst war ich dann doch ein wenig enttäuscht über die Fortsetzung von „Der Circle“ und kann leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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