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Veröffentlicht am 02.02.2022

Leider schwach

Most Wanted Enemy
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Inhalt:

Plötzlich verheiratet …

Francine fällt aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass sie verheiratet ist – ausgerechnet mit Benny, ihrem ehemaligen Arbeitskollegen, mit dem sie verfeindet war. ...

Inhalt:

Plötzlich verheiratet …

Francine fällt aus allen Wolken, als sie herausfindet, dass sie verheiratet ist – ausgerechnet mit Benny, ihrem ehemaligen Arbeitskollegen, mit dem sie verfeindet war. Doch da gab es diese eine Nacht in Las Vegas vor zehn Jahren, in der sie beide viel zu viel getrunken haben … Als sie Benny ausfindig macht, um ihn um die Scheidung zu bitten, ist von dem unfreundlichen Nerd von damals nicht mehr viel übrig: Benny ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, Milliardär und verboten gut aussehend. Er willigt ein, die Scheidungspapiere zu unterschreiben, aber nur unter einer Bedingung: Francine soll für die nächsten drei Wochen seine perfekte Ehefrau spielen.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich mache gerade in der Ecke einer der großen Trainigsräume im Gotham-Metropolitan-Ballett-Komplex meine Aufwärmübungen, als der legendäre Choreograf Dusty Sevigny hereingestürmt kommt.

Das Cover sieht wieder toll aus, so wie auch alle anderen der Reihe. Ich mag die Art von Covern, also mit Männern im Anzug, von denen man das Gesicht nicht sicht, echt gern. Das hat was.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr leicht und flüssig zu lesen, allerdings wirkten die Gespräche oft erzwungen und das Buch war auch nicht mehr so witzig, wie andere Teile der Reihe. Ich mochte es aber, dass man wieder aus zwei verschiedenen Perspektiven liest.

Zu Beginn lernt man Francine kennen, die herausfindet, dass sie mit Benny, einem früheren Bekannten von ihr, verheiratet ist. Sie macht sich auf ihn zu finden und will die Scheidung, er hat aber andere Pläne.

Ich habe bereits ein anderes Buch der Reihe gelesen, welches ein wirkliches Highlight für mich war. Umso größer war der Dämpfer, als ich mit diesem begonnen habe. Bereits der Einstieg ist mir schwer gefallen, was aber nicht am Schreibstil liegt, denn der ist echt toll, aber Francine war nicht ganz mein Fall und es passierte auch alles etwas plötzlich. Schon nach ein paar Seiten kommt die Ehe zur Sprache und das war für mich einfach zu schnell.

Mit den Charakteren wurden ich nicht warm und ich konnte zu keinem eine wirkliche Verbindung aufbauen. Da haben wir Francine, die nur ihre Aufführung im Kopf hat, immer Witze reißt und die Aufmerksamkeitsspanne einer Fliege hat. Es gab Momente, da mochte ich sie echt gern, aber meist ging sie mir mit ihrer Art nur auf die Nerven.

Ebenso Benny. Er soll der Nerd sein, der zum Miliadär wurde und jetzt beinhart durchgreift und alles bekommt, was er will. Seine arrogante Art und wie er mit Francine spricht haben mir aber gar nicht gefallen und ich weiß nicht, wie man sich in ihn verlieben kann. Außer dass er heiß und reich ist sehe ich keine besonderen Vorzüge bei ihm.

Das Grundthema des Buches hat mir wirklich gefallen. Eine Heirat, an die man sich nicht erinnert liefert sicherlich einiges an Stoff für ein Buch und ich habe mich auf die Umsetzung gefreut. Benny macht es Francine mit der Scheidung nicht leicht und will sein Image etwas aufpolieren, dafür ist eine Ehefrau ganz praktisch. Doch die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen.

Francine soll sich an seiner Seite sehen lassen und ich habe nicht verstanden, wieso sie immer wieder rebelliert hat. Das bringt ihren Plan zur Scheidung nicht weiter und meist hat sie sich nur wie ein kleines Kind verhalten, das irgendwas nicht tun darf. Ich mochte ihre ganze Art gar nicht.

Weiter spürte ich keine Liebe zwischen den beiden. Die ganze Anziehung beruht auf dem Aussehen der beiden, aber Liebe konnte ich keine fühlen. Ich verstehe ihre Beziehung nicht und wie sie plötzlich so verliebt sein konnten, denn sie benimmt sich immer kindisch und er wie ein Arsch. Auch wenn sie sich von früher kennen und da mal für zwei Monate befreundet waren, erklärt das nicht diese große Liebe. Mir fehlten hier die Gefühle.

Gerne hätte ich nocht mehr aus der Vergangenheit gelesen, wie sich kennen gelernt haben, von der Hochzeit und vom Zirkus. Das hat mich tatsächlich sehr interessiert und da hätte es ruhig mehr geben können. Am Ende gibt es dann noch ein großes Drama, das gar nichts mit den beiden direkt zu tun hat. Fand ich überraschend und mal was anderes, auch wenn es sich langsam angebahnt hat. Es war schon recht heftig, aber hat mir trotzdem auch gut gefallen.

Fazit:

Nachdem mir ein Buch der Autorin schon sehr gut gefallen hat, bin ich von diesem hier schon ein bisschen enttäuscht. Ich mochte keinen der Charaktere, konnte die Liebe nicht fühlen und irgendwie sah ich den Sinn der Geschichte nicht wirklich. Das große Drama am Ende konnte mich allerdings überraschen und hat mir auch sehr gut gefallen. Alles in allem ist es aber doch eher ein schwaches Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2021

Hatte anderes erwartet

Every Beat of My Heart
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Inhalt:

Der große Durchbruch ist zum Greifen nah. Aber was, wenn der Erfolg sie entzweit?

Schon seit Jahren ist Drummerin Lilja unglücklich in ihren besten Freund Mika verliebt. Während sie sich nach ...

Inhalt:

Der große Durchbruch ist zum Greifen nah. Aber was, wenn der Erfolg sie entzweit?

Schon seit Jahren ist Drummerin Lilja unglücklich in ihren besten Freund Mika verliebt. Während sie sich nach ihm sehnt, sucht er bei ihr immer mal wieder Trost für eine Nacht. Lilja und Mika verbindet aber nicht nur ihre gemeinsame Vergangenheit, sondern auch ein Traum: Mit ihrer Band Wolvesika endlich den Durchbruch zu schaffen. Als ein Plattenboss auf sie aufmerksam wird, scheinen all ihre Hoffnungen in Erfüllung zu gehen. Aber auf der großen Europatour steigt Mika der Ruhm zu Kopf und er entfernt sich immer weiter von Lilja. Ihr Herz schmerzt – bis sie Jesper, den gut aussehenden Leadsänger ihrer Vorband, kennenlernt, der ihr zeigt, dass Liebe auch anders sein kann.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Lilja wischte sich mit dem Unterarm den Schweiß von der Stirn, doch da sie bereits am ganzen Körper klebte, half das nur bedingt.

Das Cover hat mir sofort gefallen, da es auf eine schönes Rockstar-Buch hindeutet. Man sieht auch nur den Umriss des Musikers, dadurch bleibt viel der Fantasie überlassen.

Der Schreibstil war für mich gefühllos. Ich spürte beim Lesen selten etwas, da der gesamte Stil eher distanziert auf mich gewirkt hat. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei man immer Lilja begleitet.

Zu Beginn lernt man Lilja, Mika, Niilo und Leevi kennen. Sie haben eine Band und wollen hoch hinaus. Als die große Chance kommt ergreifen sie diese, doch die Beziehung zwischen den vieren wird dadurch auf eine harte Probe gestellt.

Der Einstieg in das Buch war für mich etwas holprig, weil ich mit dem Schreibstil so meine Schwierigkeiten hatte. Das hat sich zum Glück bald gelegt, weil ich mich einfach daran gewöhnt habe. Danach ging es recht flott voran, doch ich hatte keine Ahnung, auf was die Geschichte überhaupt hinaus will. Daher ließ ich mich einfach mal überraschen.

Lilja ist die Person, von der man am meisten liest in dem Buch und sie war mir sympathisch. Sie ist für ihre Freunde da, ist nett zur Vorband und versucht es allen recht zu machen und Frieden zu stiften. Einzig die ungesunde Beziehung mit Mika hat sie kaputt gemacht, was man im Laufe des Buches merkt. Sobald sie ohne ihn ist merkt man richtig, wie sie aufblüht und fröhlich wird, das hat mir am besten an ihr gefallen, dass sie eine starke Entwicklung bis zum Ende durchgemacht hat.

Mika ist schon ewig mit Lilja befreundet, hin und wieder schlafen sie miteinander, aber ansonsten ist er ein Arsch. Ich mochte ihn schon ab der ersten Sekunde nicht, weil er alle als selbstverständlich hinnimmt und eigentlich nichts für die Freundschaften, die er hat, tut. Ich hab mehr freundschaftliche Liebe zwischen Niilo und Lilja gespürt als mit Mika und irgendeiner Person. Ich hasse den Kerl, er ist narzistisch, besitzergreifend gegenüber Lilja und allgemein ein ziemlicher Arsch.

Niilo, Leevi und Jesper, der aus der Vorband ist, bilden da einen guten Gegenpol, denn sie sind einfach klasse. SIe sorgen sich um Lilja, sind ihr gute Freunde und Jesper vielleicht auch mehr. Über jede Szene mit einem von ihnen habe ich mich am meisten gefreut.

Die Geschichte war nicht mein Fall und ich fand es zwischendurch wirklich langweilig. Erwartet habe ich mir eine tolle Rockstar-Romanze und bekommen hab ich Lilja, die versucht aus der toxischen Beziehung mit Mika raus zu kommen und dabei immer wieder den gleichen Fehler macht. Ehrlich, es ist ein wichtiges Thema, aber ich hätte mir hier einfach mehr erwatet, außerdem liest sich das ganze Buch wie eine lange Einleitung zur eigentlichen Geschichte. Zwischendurch habe ich mich wirklich gefragt, wo das Buch überhaupt hin will mit seiner Geschichte.

Mika benutzt Lilja für Sex, sie streiten, er holt sich Groupies ins Bett, ihre Gefühle sind ihm egal und dann versöhnen sie sich. Ungefähr so geht es durchs ganze Buch, dabei rückt die Musik etwas in den Hintergrund und wird fast nebensächlich. Eigentlich dachte ich, dass es so ab der Hälfte mehr um Jesper gehen wird, wie es im Klappentext auch steht, aber auch diese Handlung wirkte nebensächlich, da er immer mal wieder da war, sie nett geredet haben und dann doch wieder Mika im Vordergrund stand. Bis zum Ende war Jesper für mich einfach eine Nebenfigur.

Das Ende hat dann gepasst, aber durch die schnellen Zeitsprünge wirkte es zu hastig auf mich. Hätte man alles davor gekürzt und das Ende mehr ausgebaut und Lilja mehr Platz gegeben, dass sie auf eigenen Beinen lernt zu stehen, wäre das Buch für mich besser gewesen, so war es nichts Halbes und nichts Ganzes.

Fazit:

Das Buch hat mich leider enttäuscht. Als Darstellung einer toxischen Beziehung und wie man aus dieser flieht mag das Buch funktionieren, aber als Liebesroman sicherlich nicht. Dafür gibt es einfach zu wenig Gefühl und Mika steht zu sehr im Vordergrund. Ich habe mir leider etwas ganz anderes erwartet. Schade.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 16.11.2021

Durch die nicht vorhandene Logik wurde das Buch für mich zerstört

Promised 2 – Die zwei Königreiche
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Inhalt:

Hollis hat ihre Heimat verlassen und sich der Familie ihres verstorbenen jungen Ehemannes Silas angeschlossen. Aber dort sind nicht alle Hollis wohlgesonnen. Vor allem Silas‘ düsterer Cousin Etan ...

Inhalt:

Hollis hat ihre Heimat verlassen und sich der Familie ihres verstorbenen jungen Ehemannes Silas angeschlossen. Aber dort sind nicht alle Hollis wohlgesonnen. Vor allem Silas‘ düsterer Cousin Etan macht aus seiner Abneigung ihr gegenüber keinen Hehl. Bei der geheimen Revolte gegen den tyrannischen König jedoch ist man auf Hollis‘ Hilfe angewiesen. Wird es ihr gelingen, aus Feinden Verbündete zu machen? Aus einem unterdrückten Volk ein Land, das in Freiheit lebt? Und wird sie ihre Gefühle weiter verraten – oder sich der geheimen Sehnsucht ihres Herzens hingeben?
Quelle: fischerverlage.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Während der Reise schaute ich immer wieder durchs Kutschfenster nach hinten, als verfolge uns jemand.

Das Cover ist so wunder-wunder-schön! Ich bin wirklich ganz verliebt, das Kleid und die Dame drauf sehen so schön aus und es schimmert auch noch. Für mich ist das Buch ein richtiger Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr einfach, aber das Buch richtet sich ja eher an jüngere Leser, daher ist das vollkommen ok. Geschrieben ist es wieder aus Sicht von Hollis und mein einziger Kritikpunkt hier wäre, dass die Beschreibungen besser hätten sein können, ansonsten fand ich den Stil für das Publikum angemessen.

Dieser Teil schließt direkt an das Ende von Band eins an. Hollis ist auf dem Weg zur Familie von Silas um dort zu bleiben. Doch auch der König dort ist nicht gut und Silas Familie ist der Treiber bei dem Aufstand gegen ihn.

Ich weiß, dass viele schon mit dem ersten Band Probleme hatten, aber ich habs wirklich genossen und fand ihn sehr unterhaltsam. Daher bin ich mit recht hohen Erwartungen an Band zwei heran gegangen, denn ich wollte wieder eine leichte Lektüre. Der Einstieg ist mir halbwegs leicht gefallen, ich wusste noch ungefähr, was im ersten Band passiert war, auch wenn ich die Namen nicht mehr alle zuordnen konnte. Zum Glück gab es eine ganz kurze Zusammenfassung der Ereignisse, das hat mir wirklich sehr geholfen.

Hollis mochte ich wieder recht gerne, auch wenn hier sehr deutlich wird, dass sie sehr naiv ist. Sie glaubt immer an das Gute in Menschen und sieht nirgendwo Gefahr. Ihre Entscheidungen sind nicht immer rational und ich musste öfter über sie den Kopf schütteln. Auf der anderen Seite mochte ich sie aber auch irgendwie, denn in den Momente, wo sie nicht gerade dumme Entscheidungen getroffen hat, ist sie eine tolle Freundin und eine nette Person allgemein.

Einen weitere großen Part übernimmt hier Etan, der Cousin von Silas. Er ist der typische Kerl, der das Mädchen zuerst nicht mag, aber mit der Zeit auftaut. Ich habe Etan nie abgekauft, dass er wirklich so gemein ist, wie er immer tut, recht bald wurde auch klar, dass er Hollis eigentlich gerne mag. Seine Familie ist für ihn wirklich wichtig und ich konnte seine Handlungen immer verstehen, ich mochte ich gerne.

Alle anderen Charaktere haben sich zu Band eins nicht wirklich verändert, einzig Quinten, der König von Isolte, kommt hier öfter vor und man merkt sofort, wie druchtrieben er ist.

Die Geschichte ist wieder seicht, aber sehr unterhaltsam. Die ersten 200 Seiten haben mir wieder viel Spaß gemacht. Es ging hauptsächlich um Hollis neues Leben und wie die Familie plant Quinten zu stürzen. Die Planung hat mir am besten gefallen, es machte Sinn und man sah, wie weit die Sache schon vorangeschritten ist. Natürlich gab es auch hier Stellen, die nicht ganz logisch waren, aber darüber konnte ich hinwegsehen. Auch die Beziehung zwischen Hollis und Etan nimmt einen großen Part ein. Zuerst scheint er sie nicht zu mögen, aber das ändert sich bald. Die Bezeihung zwischen den beiden fand ich unrealistisch, wenn man bedenkt, dass Hollis erst vor rund 2-3 Wochen ihren Ehemann, Silas, verloren hat. Da passte es einfach nicht, dass sie sofort für Etan Gefühle entwickelt und ihren Mann vergisst. Es gab auch keine Trauerphase, es schien, als wäre Silas einfach vergessen, mit der Begründung, dass er wollen würde, dass sie ihr Leben weiter lebt. Ich denke nicht, dass man schon nach zwei Wochen drüber hinweg ist und um niemanden trauert.

Aber erst gegen Ende wurde es so unrealistisch, dass mir die ganze Freude des Buches genommen wurde. Bis hierhin mochte ich es sehr gerne und habe mich über die Unterhaltung gefreut, aber es war alles zu einfach und zu schnell am Ende. Nehmen wir das Heer her. Etan reitet lost um ein Heer zusammen zu treiben. Am nächsten Tag ist er schon wieder mit besagtem Heer da und ich bezweifle, dass man innerhalb von einem Tag durchs Land reiten kann und ein ganzen Heer zurückbringen kann. Nein, einfach nein. Dann gab es im Schloss keinerlei Wachen und die die es gab, ergriffen schon beim Anblick von Etan die Flucht oder schlossen sich ihm an. Was sind denn das für Wachen? Oh und dann ist da noch der Tod einer bestimmten Person. Diese Person stolpert und fällt in ein Schwert. Ja, ist klar. Auf den letzetn 130 Seiten konnte ich nur noch die Augen verdrehen über diese vielen Logikfehler, es ergab keinen Sinn und es wirkte auf mich so, als wolle die Autorin das Buch schnell zu Ende bringen. Am Anfang wurde alles schön ausgebaut und am Ende nicht mehr, es wirkte gehetzt.

Das Happy End am Ende war schön, aber das wars dann auf diesen letzten 130 Seiten auch schon. Das Buch hat mir zuerst so gut gefallen und über die leichten Fehler konnte ich hinwegsehen, weil ich nichts anderes erwartet habe, aber dieses letzte Drittel war einfach zu viel.

Fazit:

Band eins hat mich gut unterhalten, der größte Teil von Band zwei ebenso, aber das letzte Drittel hat das ganze Buch für mich zerstört. Ich konnte nur noch die Augen verdrehen, da alles so unlogisch und einfach war. Man kann das Buch lesen, verpasst aber absolut nichts, wenn man es nicht tut. Ich habe mich so auf diesen Teil gefreut und wurde dann doch so enttäuscht, wirklich schade, da ich Band eins sehr gerne mochte.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Konnte mich nicht überzeugen

Billionaire Crush
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Inhalt:

Er ist erfolgreich, berühmt und unwiderstehlich. Doch ist er noch derselbe wie damals?

Seit zehn Jahren hat Abby ihre Jugendliebe Hank nicht mehr gesehen. Das heißt, sie hat ihn gesehen, allerdings ...

Inhalt:

Er ist erfolgreich, berühmt und unwiderstehlich. Doch ist er noch derselbe wie damals?

Seit zehn Jahren hat Abby ihre Jugendliebe Hank nicht mehr gesehen. Das heißt, sie hat ihn gesehen, allerdings nur auf dem Cover von Zeitschriften, wo er als der heißeste CEO im Silicon Valley gefeiert wird. Als Hank unerwartet in ihre Heimatstadt zurückkehrt, macht ihr Herz einen unerwarteten Satz – obwohl ihr schnell klar wird, dass Hank sich verändert hat. Der Erfolg ist nicht spurlos an ihm vorübergegangen und sie weiß nicht, ob sie dem Hank von heute ihr Herz noch einmal anvertrauen soll. Doch auch wenn er immer wieder betont, dass er nicht bleiben wird, dass sein Leben nicht mit ihrem kompatibel ist, ist die Leidenschaft zwischen ihnen stärker als Abby es sich je in ihren heimlichen Träumen vorstellen konnte …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

„Echt jetzt, Hank, es geht um einen einzigen Abend. Gib dir ’nen Ruck.“

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich liebe Cover mit Kerlen in Anzügen drauf, vor allem, wenn man nicht das ganze Gesicht sieht. Daher habe ich mich sofort auf das Buch gefreut.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich sehr einfach zu lesen. Da die Kapitel aber immer gewechselt haben und man so einmal aus Sicht von Hank und dann aus Sicht von Abby gelesen hat, habe ich mir schwer getan die Sichten zu unterscheiden. Es hat sich beides gleich gelesen und manchmal wusste ich nicht genau, aus wessen Sicht ich nun lese.

Zu Beginn lernt man Abby kennen, dir an ihrer alten Highschool unterrichtet. Ihr Leben ist gut, bis Hank, ihr ehemaliger Freund wieder in ihrem Leben auftaucht, nur dass er jetzt stinkreich und berühmt ist.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, Hank wirkte sofort nett auf mich und ich mochte ihn sofort. Starten tut das Buch mit einem Klassentreffen, zu dem Hank nicht gehen will, dann lässt er sich doch überreden, weil er dort Abby, seine Exfreundin treffen wird. An sich ist das ein guter Anfang und ich war gespannt, was dieser Second-Chance-Roman zu bieten hat. Das ist nämlich nicht unbedingt ein Trope, den ich oft lese, der aber durchaus gut sein kann.

Mit Abby hatte ich so meine Schwierigkeiten, sie blieb für mich recht blass und ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen. Auch in schweren Zeiten, die sie im Laufe des Buches durchlebt, konnte ich mich einfach nicht mit ihr anfreunden und daher auch nicht mit ihr mitfühlen. Durch den fehlenden Bezug konnte ich mich auch nicht ganz auf die Geschichte einlassen.

Obwohl ich Hank mochte hatte ich auch zu ihm keine Verbindung. Zwar mehr als zu Abby, aber das war auch nicht sonderlich viel. Ich kann einfach über beide Charaktere nicht viel sagen, außer dass Abby gerne unterrichtet und Kindern hilft und Hank zu viel arbeitet. In die tiefere Gefühlswelt der beiden habe ich leider keinerlei Eindruck bekommen und daher blieben sie mir bis zum Ende hin fremd und ich fühlte nicht wirklich mit ihnen mit.

Das erste Drittel des Buches hat mir gut gefallen. Die Chemie zwischen den beiden ist immer noch da und sie kommen sich schnell näher, obwohl sie sich lange nicht mehr gesehen haben. Doch bereits hier gab es so viele offene Fragen, die nie richtig beantwortet wurden. Irgendwann erfährt man zwar, wieso sie vor zehn Jahren Schluss gemacht haben, aber es hat immer, wenn davor darüber gesprochen wurde, viel dramatischer geklungen als es schlussendlich war. So ganz habe ich das dann auch nicht durchblickt, viele Anspielungen haben dann nicht zur Auflösung gepasst.

Ähnlich war es mit anderen Themen, die in dem Buch vorkamen. Es wurde etwas angedeutet oder ein Thema wurde aufgegriffen, aber nur wenn es der Geschichte dienlich war, damit Spannung erhalten bleibt oder sich die Charaktere sehen können. So etwa der Klub, den Hank in der Schule gegründet hat. Ich weiß immer noch nicht, was sie da genau machen, um was es geht oder wie das abläuft, denn der Klub hatte nur den Zweck, dass er zur gleichen Zeit wie Abby in der Schule ist.

Dann sind da noch diese komischen Zeitsprünge. In einem Absatz ist man in der Schule oder die beiden reden miteinander, im nächsten ist eine Woche vergangen und das Gespräch ist über irgendwas, das in dieser Woche passiert ist und man hat als Leser keinen Plan mehr. So gings mir öfter und zuerst dachte ich, dass ich einfach was überlesen habe, aber tatsächlich waren es einfach diese komischen Zeitsprünge.

Am Ende gab es dann noch Drama und hier muss ich einfach SPOILERn. Abby hat Probleme, das weiß man ja, woher genau die kommen werden aber am Ende klar, als ihre leibliche Mutter auftaucht. Aber, tja, die wird in einem Satz erwähnt und es gibt kein Gespräch zwischen ihr und Abby, nichts. Nur eine Reaktion von Abby, die dann Hank wieder zu ihr führt, der davor nach Florida gezogen ist, wegen einem Projekt. Man hätte hier ein so tolles Gespräch zwischen Abby und ihrer Mutter einbauen können, aber das ist nicht passiert. Das hat mich echt frustiert, da alle interessanten Sachen einfach kurz erwähnt wurden und dann weg waren. SPOILER ENDE

Die intimen Szenen fand ich auch zu viel. Sie waren nicht erotisch geschrieben, sondern einfach übertrieben. Einzig der Telefonsex der beiden war gut, alles andere war mir wirklich zu unrealistisch und überspitzt dargestellt. Gleiches beim zu plötzlichen Ende. Abby ändert von einem Tag auf den nächsten ihre Meinung und alles ist gut. Das hat für mich einfach nicht gepasst.

Fazit:

Ich habe mich so auf das Buch gefreut und wurde dann so enttäuscht. Nach dem Lesen war ich bei drei Sternen, aber nachdem ich jetzt diese Rezension geschrieben habe und nochmal alles durchgegangen bin, was mich gestört hat, finde ich zwei Sterne angemessen. Das Buch hat für mich einfach zu viel falsch gemacht und ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Sehr schade.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Gute Idee mit nicht so guter Umsetzung

Der Zwillingscode
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Inhalt:

Was passiert, wenn die Dinge, die wir erschaffen, uns gar nicht mehr brauchen?

Vincent ist siebzehn und eine Doppel-C-Seele. Sein Sozialpunktestand ist so niedrig, dass an ein Studium nicht zu ...

Inhalt:

Was passiert, wenn die Dinge, die wir erschaffen, uns gar nicht mehr brauchen?

Vincent ist siebzehn und eine Doppel-C-Seele. Sein Sozialpunktestand ist so niedrig, dass an ein Studium nicht zu denken ist. Stattdessen repariert er heimlich die mechanischen Haustiere der Firma Copypet.
Eines Tages bringt eine alte Frau eine Katze zur Reparatur. Und die führt Vincent geradewegs in die Simulation – eine virtuelle Welt, in der alle unsere Gegenstände ihr digitales Leben führen. Verborgen in dieser Zwillingswelt aber liegt ein Code. Vincent muss ihn finden, denn davon hängt die Zukunft der Menschheit ab.
Quelle: loewe.de

Meinung:

Der Tag begann mit einem Klopfen.

Das Cover finde ich ziemlich cool. Ich habe lange nicht verstanden, wieso die Katze da drauf ist, aber wenn man das Buch liest merkt man, dass diese eine wichtige Rolle spielt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und leicht zu lesen, dadurch kommt man schnell voran in dem Buch. Allerdings konnte er mich nicht packen, da alles ein bisschen distanziert geschrieben war, hatte ich das Gefühl.

Zu Beginn lernt man Vincent kennen, der Tiere repariert. Als eine Fraue eine Katze vorbei bringt, bringt dies einige Steine ins rollen und Vincent wird in eine große Sache hineingezogen.

Der Einstieg in das Buch war ganz leicht wegen des Schreibstils, aber bereits auf den ersten paar Seiten haben sich einige Fragezeichen in meinem Kopf ergeben. Es wird angenommen, dass man weiß, was es mit der Welt auf sich hat und so folgen im gesamten Buch keine Erklärungen. Vincent hat den Punkestand Doppelt C, was besser ist als C, aber schlechter als B. Zuerst dachte ich, dass C besser ist, aber dem ist nicht so, muss man wissen. Leider gab es dann keine Erklärungen, wie man Punkte gewinnt oder verliert, einmal hat Vincent Punkte verloren, abgesehen davon weiß ich nicht, wie das System funktioniert. Es wird auch nicht genau gesagt, welche Vorteile man nun mit einem höheren Punktestand hat, außer dass man studieren kann und wohnen darf, wo man will. Dieses ganze System erscheint mir nicht ausgereift, vielleicht hatte die Autorin ganz klar vor Augen, wie es funktioniert, aber ins Buch hat es nur ein kleiner Teil geschafft.

Da das Buch in der Zukunft spielt ist die Technik auch schon weiter, doch auch hier fehlen mit die Erklärungen, wie Dinge genau funktionieren. Dem Leser wird alles hingeworfen und er muss sich selbst die Hälfte zusammenreimen, das fand ich etwas unglücklich. Und da gabs einen kleinen Logikfehler, denn sie sollten die Akkus von ihren Handys rausnhemen, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das noch funktioniert, Bereits jetzt gibt es fast nur noch Handys mit fest verbautem Akku, aber das war nur eine Kleinigkeit.

Ich hatte einfach das Gefühl, dass viele Informationen dem Leser vorenthalten werden und man einiges einfach so hinnehmen muss.

Auch mit den Charakteren konnte ich keine Verbindung aufbauen, da sie austauschbar waren und keine Tiefe besessen haben. Ich könnte keinen der Charaktere beschreiben, vom Aussehene her, charakterlich kann ich ebenso wenig über sie sagen. Da hätte man noch einiges ausbauen können. Besonder Zarah, denn sie war nur da, wenn es grad wichtig für die Geschichte war, ansonsten war sie weg. Über sie kann ich eindeutig am wenigsten sagen.

Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen, die Umsetzung dann eher nicht. die ersten hundert Seiten haben sich ein bisschen gezogen, bis dann endlich Spannung aufgekommen ist. Dann ging alles sehr schnell und das Ende war da. Ich glaube einfach, dass Buch gesamt zu kurz war. 100 oder 200 Seiten mehr hätten hier Wunder wirken können, so aber wurden einige Ereignisse sehr schnell abgefertigt und andere zu lang in die Länge gezogen. Als Vincent dann aber in der Simulation war, hat mich das Buch schon ein bisschen mehr gepackt. Diese Abschnitte fand ich wirklich sehr gut, es war alles gut beschrieben und auch spannend. Einige Fragen kamen auf und einige wurden geklärt. Ansonsten war alles ganz ok, aber nichts, was mich vom Hocher gehauen hätte.

Fazit:

Der Klappentext hat sich so gut angehört, aber mich hat das Buch leider enttäuscht. Es lässt sich sehr schnell lesen, aber dadurch, dass es so kurz ist, fehlt einfach viel Wichtiges. So gibt es keine Erklärungen zu der neuen Welt und die Charaktere hatten keine Tiefe für mich. Es war mir beim Lesen gleichgültig, was mit ihnen passiert, da ich keine Bindung aufbauen konnte. Das Ende war dann auch nicht ganz meins, aber es hat irgendwie zum Buch gepasst.

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