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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2021

Enttäuschend

Berauscht vom Leben
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Das Buch ist eine Ansammlung kleiner Kapitel von zwei bis ca. sechs Seiten Länge und stellt verschiedenste Themen, Aktivitäten und Gedankenanstöße vor, um das Leben ohne Alkohol lebenswerter zu machen. ...

Das Buch ist eine Ansammlung kleiner Kapitel von zwei bis ca. sechs Seiten Länge und stellt verschiedenste Themen, Aktivitäten und Gedankenanstöße vor, um das Leben ohne Alkohol lebenswerter zu machen. Man könnte auch sagen es sind kleine Abenteuer für Erwachsene. Tatsächlich sind viele Dinge sehr banal (Räucherstäbchen anzünden, spontan Überraschungsurlaub machen, Picknick, usw.) und könnten auch in jedem anderen Ratgeber zu einem anderen Thema enthalten sein. Die Trinkexzesse der Autorinnen werden immer wieder thematisiert, für mich war das zu weit weg vom wirklichen Leben. Auch wenn die Kapitel eine grobe Struktur bekommen haben, wirkt diese auf mich willkürlich und unsortiert. Der Schreibstil ist angenehm und in einem freundschaftlichen Ton gestaltet, kann aber die inhaltlichen Schwächen nicht ausgleichen. Bereits nach wenigen Kapiteln wurde das Lesen für mich ziemlich langweilig und hat bis zum Ende keinen Spaß mehr gemacht.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Wie ein abstruser Fiebertraum

Der Nachbar
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Es gibt anfangs viele Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die den Einstieg etwas erschwert haben. Gerade im Hörbuch fand ich das schwierig, da man direkt etwas verpasst hat, wenn man kurz unaufmerksam war. ...

Es gibt anfangs viele Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die den Einstieg etwas erschwert haben. Gerade im Hörbuch fand ich das schwierig, da man direkt etwas verpasst hat, wenn man kurz unaufmerksam war. Trotzdem ist der Beginn noch das Beste an der Geschichte, es wird im Laufe der Zeit immer absurder. Die Menge der Personen ist aber überschaubar, allerdings werden irgendwann alle verdächtig und das wirkt konzeptlos und unausgegoren. Die Story ist insgesamt unglaubwürdig und unrealistisch, die Häufung von seltsamen und abstrusen Handlungssträngen ist einfach zu viel. Auch die Hauptperson, die ehemalige Strafverteidigerin Sarah Wolff, fand ich nicht überzeugend. Zwischendurch gibt es auch mal sehr langatmige, unnötige Szenen. Alles in allem wirkt das Buch nicht wie von einem Profi geschrieben. Der selbstverliebte Epilog hat mich dazu gebracht, von den geplanten zwei Sternen noch einen abzuziehen. Das Hörbuch ist gut gesprochen, die Charaktere kann man gut auseinander halten und der Handlung kann man gut folgen. Das ändert aber nichts an der schlechten Basis. Ich kann dieses Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Sehr amerikanisch, ziemlich abstrus und nicht kindgerecht

Der Sommer der unmöglichen Dinge
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Bereits der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Mal sind es ganz einfache, kurze Sätze. Dann wieder sind sie sehr verschachtelt mit vielen Wörtern, die Zehnjährige nicht unbedingt kennen. Insgesamt ist ...

Bereits der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Mal sind es ganz einfache, kurze Sätze. Dann wieder sind sie sehr verschachtelt mit vielen Wörtern, die Zehnjährige nicht unbedingt kennen. Insgesamt ist es sehr amerikanisch, angefangen mit den Namen der eigentümlichen Charaktere und mit der kontinuierlichen Erwähnung von amerikanischer Kultur und Dingen, die hierzulande wenig bekannt sind. Die Handlung ist einfach nur verworren und seltsam. Geister, Trauer, Tod, alles irgendwie zusammengemischt, aber ohne Struktur und teilweise mit seltsamen Aussparungen erzählt, so dass es erst ein paar Abschnitte später deutlich wird. Schon für Erwachsene schwer zu greifen und für Kinder sehr schwer zu lesen. Das Beste am Buch ist das sehr schön illustrierte Cover, das aber ganz andere Erwartungen an das Buch weckt. Vom Sommerfeeling ist im Buch nichts zu spüren und ich kann es leider nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Braucht eine Triggerwarnung

Unendlicher Friede
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Das Buch wird als Psychothriller angekündigt, hat aber auch Elemente von Science Fiction, Liebesroman, Verschwörungsroman und Motive organisierter Kriminalität. Der Klappentext hörte sich interessant ...


Das Buch wird als Psychothriller angekündigt, hat aber auch Elemente von Science Fiction, Liebesroman, Verschwörungsroman und Motive organisierter Kriminalität. Der Klappentext hörte sich interessant an und auch der Beginn war nicht schlecht, aber dann wurde die Handlung zunehmend abstruser. Der Schreibstil an sich ist okay und die meist kurzen Kapitel strukturieren es ganz gut. Das Thema der Erinnerungsmanipulationen ist ein interessanter Ansatz, wird aber mit vielen anderen Themen zu einem abwegigen Ganzen vermengt und insgesamt wirkt der Inhalt überfrachtet. Die Charaktere fand ich hölzern und ihr Verhalten streckenweise unrealistisch, wodurch die Glaubwürdigkeit als Psychothriller leidet. Teilweise sind die Handlungsstränge wirr und haben etwas Albtraumhaftes. Das Ende ist durch eine überraschende Wendung interessant, aber auch nicht richtig spannend und soweit hätte ich dem Buch drei Sterne gegeben. Es gibt aber im letzten Abschnitt eine ausführliche, traumatisierende Gewaltszene gegen eine Frau, die für mich gar nicht geht und auf jeden Fall eine Triggerwarnung bräuchte. Ich bin der Meinung, dass diese Szene in einem Thriller überhaupt nichts zu suchen hat, deshalb kann ich nur das Minimum von einem Stern vergeben.

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