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Veröffentlicht am 03.01.2022

L.A. Love - Can´t Stay Away

L.A. Love - Can't Stay Away
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Aria Roses Durchbruch als Schauspielerin in Hollywood scheint kurz bevor zu stehen. Was sie da gar nicht gebrauchen kann, ist eine Affäre bei der Arbeit. Erst recht nicht jetzt, wo ihr der Regisseur das ...

Aria Roses Durchbruch als Schauspielerin in Hollywood scheint kurz bevor zu stehen. Was sie da gar nicht gebrauchen kann, ist eine Affäre bei der Arbeit. Erst recht nicht jetzt, wo ihr der Regisseur das Leben zur Hölle macht, nachdem ihre Liasion scheiterte.
Aber sie hat nicht mit Ben Lawson, dem neuen Studioboss, gerechnet, der ihr Herz zum Rasen bringt und all ihre Mauern drohen einzustürzen.
Auch Ben braucht alles nur keine Affäre. Nach einer katastrophalen Scheidung samt Schlammschlacht will er nur noch für seine Arbeit bekannt sein und die Menschen bewegen.
Können sie einander widerstehen oder werden sie ihr Untergang sein?



Zu Beginn braucht man ein wenig, um in die Geschichte einzutauchen und mit den Figuren warm zu werden. Das liegt auch an der Erzählperspektive, da es nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, und der Erzähler zwischen Aria und Ben wechselt. Dafür schließt man dann beide umso mehr ins Herz, weil alle beide wirklich tolle Charaktere sind. Sie sind es auch, die diese Geschichte tragen, da gefühlt gar nicht allzu viel passiert und die intimen Szenen manchmal ein wenig ausufern und sehr viel Raum einnehmen. Gleichzeitig ist es sehr angenehm, da es in dieser Konstellation mal keine toxische und mit Moral gefüllte Geschichte ist. Dadurch hebt sie sich auch von anderen Romanen des Genres ab, deren Figuren allmählich alle zu ähnlich sind, um noch ansprechend oder gar faszinierend zu wirken. Das ist hier, vor allem in Bezug auf Aria und Ben, anders und eine sehr angenehme Abwechslung.
Dadurch bekommt man kein Gefühl für sie als Pärchen, wobei sie auch nicht wirklich eines sind. Es fehlt eben an dieser Kennenlernphase, was wirklich schade ist, da ihre gemeinsamen Szenen wirklich amüsant und faszinierend sind.
Dadurch fliegt man praktisch durch den Roman und verschlingt ein Kapitel nach dem anderen. Das liegt auch daran, das das Geschehen bodenständig und realistisch wirkt, obwohl es sich um Hollywood handelt. Dadurch kann man es sich nur noch besser vorstellen und mit Aria und Ben mitfiebern.
Gegen Ende wird es dann etwas vorhersehbar und man ahnt, welche Verstrickungen geschehen werden. Das nimmt der ganzen Story die Spannung und man zweifelt ein wenig an der Intelligenz der Charaktere, da es zu offensichtlich ist. Zumindest in Bezug auf Aria.
Der Epilog ist ein netter Zusatz, der zeigt, wo sich Aria und Ben nach der Geschichte befinden und wie es mit ihnen weitergegangen ist. Persönlich hätte ich ein paar Infos oder wichtige Szenen noch gerne gelesen und es stimmte ein wenig traurig, das sie nur kurz erwähnt wurden. Daher fällt es alles in allem schwer, Aria und Ben und ihre gesamte Welt einfach so wieder zu verlassen.

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Veröffentlicht am 28.12.2021

Dash & Lily - Neuer Winter, neues Glück

Dash & Lily
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Nach ihrem verrückten Kennenlernen sind Dash und Lily nun fast ein Jahr zusammen. Und das Jahr hatte es in sich. Nachdem Lilys geliebter Großvater nach einem Herzinfarkt schwer gestürzt ist, hat sie sich ...

Nach ihrem verrückten Kennenlernen sind Dash und Lily nun fast ein Jahr zusammen. Und das Jahr hatte es in sich. Nachdem Lilys geliebter Großvater nach einem Herzinfarkt schwer gestürzt ist, hat sie sich aufopferungsvoll um ihn gekümmert. Und darüber kaum mehr Zeit für Dash gefunden.
Obwohl die Weihnachtszeit, die Lily mehr als alles andere liebt, und ihr Jubiläum näherrücken, fühlen sich die beiden distanzierter denn je. Kann Weihnachten die beiden noch retten?



Zu Beginn dauert es ein wenig, bis man in die Geschichte hineinfindet. Das liegt zum einen daran, das man das Wichtigste der letzten knapp zwölf Monate erzählt bekommt und dadurch eine gewisse Distanz zu den Figuren entsteht. Es braucht eine Weile, bis man ihre Veränderungen versteht oder zumindest nachvollziehen kann. Aber genau diese Veränderungen sind es, die ebenfalls einen erschwerten Einstieg bescheren. Man kennt Dash und Lily aus Band 1 und erwartet, alte Bekannte wiederzusehen. Aber die beiden sind nicht länger die Personen, die wir damals verlassen haben.
Umso erschreckender ist es, das Lily nicht in Weihnachtsstimmung kommt. Gerade in diesem Jahr kann ich sie vollkommen verstehen, denn es fiel dieses Jahr wirklich schwer, in die richtige Stimmung zu kommen. Nichtsdestotrotz gelingt es den Autoren, im Verlaufe der Geschichte eine weihnachtliche Atmosphäre zu erschaffen. Und im Gegensatz zu anderen Büchern dieses Genres wagen sie sich auch an schwierige Themen und drückende Stimmung. Gleichzeitig sind es aber auch genau diese Stellen, die es einem zeitweise schwer machen, das Buch weiterzulesen. Nicht, weil es schlecht geschrieben oder unglaubwürdig ist. Aber wenn man selbst kaum in die richtige Stimmung kommt, möchte man nicht auch noch mit den realitätsnahen Zweifeln und Problemen der Protagonisten belastet werden.
Ich glaube, in einem anderen Jahr würde mich das gar nicht stören, aber dieses Jahr ist es für mich eher hinderlich.
Obwohl so viele Katastrophen passieren gelingt es den Autoren noch immer, eine realistische und zuckersüße Geschichte zu erzählen, die einfach eine Feel Good Romance im besten Sinne ist. Dash und Lily können einem den Tag erhellen und die trübe Stimmung vertreiben und gerade das braucht es derzeit mehr denn je. Auch wenn Band 1 deutlich besser ist als die Fortsetzung, was vor allem daran liegt, das Lily dem Leser weniger ähnelt. Aber auch diese Thematik, die Veränderung einer Beziehung innerhalb eines Jahres, wird gut aufgegriffen und erläutert. Dash und Lily sind die perfekte Mischung aus Optimist und Pessimist, ohne das die Rollen immer gleich verteilt sein müssen. Sie innerhalb der Beziehung wachsen zu sehen, macht den Roman umso schöner.

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Veröffentlicht am 21.11.2021

Engelsnacht

Engelsnacht
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Nach einem schrecklichen Ereignis kommt Luce auf die Sword&Cross, eine Besserungsanstalt für Jugendliche. Gleich an ihrem ersten Tag begegnet sie Daniel Grigori, der sich, trotz seiner offensichtlichen ...

Nach einem schrecklichen Ereignis kommt Luce auf die Sword&Cross, eine Besserungsanstalt für Jugendliche. Gleich an ihrem ersten Tag begegnet sie Daniel Grigori, der sich, trotz seiner offensichtlichen Abneigung, fasziniert.
Geplagt von den Dämonen ihrer Vergangenheit befindet sich Luce bald schon inmitten eines Kampfes wieder, dessen Regeln sie nicht versteht. Und dessen Beginn weit zurück liegt.
Kann sie ihrem Instinkt vertrauen oder wird es ihr Untergang sein?



Vorneweg muss gesagt sein, das ich vorab den Film gesehen habe und daher schon einiges bezüglich der Storyline weiß. Daher kommt die ein oder andere Überraschung nicht allzu überraschend und der Spannungsbogen ist entsprechend abgemildert.
Jedoch gibt es bei Verfilmung stets Änderungen und ich war gespannt, welche das sind.
Luce ist einem direkt nahe und man kann sich schnell mit ihr identifizieren. Das mag zum einen daran liegen, das sie sich völlig deplatziert und isoliert fühlt. Andererseits ist sie, bis auf die schrecklichen Schatten, die sie plagen, eigentlich ein ganz normales Mädchen. Umso abgedrehter wirken die meisten Schüler der Sword&Cross.
Manchmal sind die Szenen ein wenig anstrengend zu lesen. Ob es an der eher düsteren Atmosphäre oder an teilweise überflüssigen Beschreibungen, die alles in die Länge ziehen, liegt, ist mir schleierhaft. Es kann aber auch an den sehr langen Kapiteln liegen, wodurch man das Buch nach einem anstrengenden Tag nicht mehr in die Hand nimmt. Man braucht Ruhe und Zeit, um sich auf die Geschichte einzulassen, da man nur allzu oft von den Ereignissen, den Figuren und dem Schreibstil gefangen ist und die Welt nur ungern wieder verlässt. Gleichzeitig ist es die düstere Atmosphäre, die einen in ihren Bann zieht und einen, wenn man gerade nicht liest, nicht mehr loslässt. Allein von der Atmosphäre her ist es eine absolut passende Herbstlektüre und ich bereue es, die Reihe nicht schon viel früher begonnen zu haben.
Die Liebesgeschichte, die ein wenig im, für die Entstehungszeit dieses Romans typischer Manier, entsteht, übereilt nichts und lässt dem Leser Raum, die Figuren und Luces Gefühle kennenzulernen. Während es gleichzeitig recht spannend bleibt, in welche Richtung ihre Gefühle sich entwickeln werden. Es ist ein angenehmes Erzähltempo, weil es realistisch wirkt und man verliert sich in dieser Welt. Gleichzeitig erinnert es ein wenig an die anderen Romane dieser Zeit, was ein nostalgisches Gefühl weckt und einen dieses Buch noch mehr lieben lässt.
Während man die Antworten auf einige Fragen bekommt, bleibt genügend ungesagt, um einen zu Band 2 greifen zu lassen. Anders als in vielen anderen Romanen bekommt man hier auch eine recht einleuchtende Erklärung dafür, warum Luce nicht über alles aufgeklärt wird, wodurch es nicht zu gewollt mysteriös wirkt.
Alles, was wir erfahren, wirkt so mysteriös und faszinierend, das man unbedingt noch mehr wissen will. Und allein deswegen - und um die Frage zu klären, ob es ein Happy End geben wird - lohnt es sich, weiterzulesen.
Gegen Ende spart die Autorin dann auch nicht mit Gewalt und Emotionen, wobei beides im Laufe der Geschichte nicht zu kurz kommen. Man fliegt nur noch durch die Seiten und hofft, das es nicht falsch ausgeht.
Das die Autorin dann auch noch einen Epilog angehängt hat, sorgt dafür, das man ein wenig beruhigt ist und nicht sofort mit Band 2 beginnen muss. Man kann ruhig schlafen gehen, da es kein fieser Cliffhanger ist, was mittlerweile eine nette Abwechslung ist, da man nicht immer eine Reihe in einem Rutsch durchlesen sondern lieber nach und nach genießen möchte.

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Veröffentlicht am 30.10.2021

Shelter

Shelter
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Aus einer Partylaune heraus beschließen Benny und seine Freunde, eine Verschwörungstheorie in die Welt zu setzen, um den Leuten zu zeigen, wie leichtgläubig sie sind.
Erste Zweifel kommen der Clique, als ...

Aus einer Partylaune heraus beschließen Benny und seine Freunde, eine Verschwörungstheorie in die Welt zu setzen, um den Leuten zu zeigen, wie leichtgläubig sie sind.
Erste Zweifel kommen der Clique, als die Verschwörungstheorie ein Eigenleben entwickelt und ein Fremder die Federführung übernimmt. Schon bald wird aus einer lustigen Idee im Netz eine reelle Gefahr und die Freunde müssen sich Fragen, wie sie den Irrsinn noch beenden können.
Doch geht das überhaupt noch?



Zu Beginn braucht es ein wenig Zeit, bis man mit den Figuren warm wird. Das liegt vor allem auch daran, das wichtige Informationen angedeutet aber nicht erklärt werden. Dadurch kann man die Figuren nicht greifen und es fällt schwer, sie ins Herz zu schließen. Zum Einen liegt es daran, das unsere Hauptfigur Benny, vieles davon selbst nicht kennt. Da wir aber auch nicht allzu viel über seine eigene Vergangenheit erfahren, soll damit wohl auch der Überraschungseffekt gewahrt bleiben.
Obwohl schon der Klappentext andeutet, das die Verschwörungstheorie keine gute Idee ist, lässt man sich von der anfänglichen Begeisterung anstecken und kann nur allzu gut verstehen, wieso der Clique nicht früher Zweifel kamen.
Der Autorin gelingt es immer wieder, den Leser zu überraschen und stetig Spannung aufzubauen. Unterschwellig ahnt man manchmal schon, was kommen mag, aber da man lange über die Hintergründe grübelt, bleibt es spannend und überraschend.
Vor allem aber auch die ganzen Hintergründe, die im Nachhinein total logisch sind, sorgen für dauerhafte Spannung und Rätselraten. Man versucht, ebenso wie Benny, zu erraten, wer ihre Idee übernommen hat und warum die Clique zu einer Art Feindbild wurde. Mit der Auflösung hätte man niemals gerechnet.
Man könnte daran zweifeln, wie realistisch die Verbreitung der Verschwörungstheorie wirklich ist, aber gerade die derzeitigen Entwicklung auf Schulhöfen in Verbindung mit einer Serie zeigt, wie gefährlich es werden und wie schnell ein Trend oder eine Verschwörungstheorie um sich greifen kann. Die Aktualität macht den Thriller noch nervenaufreibender und fesselnder.
Benny wächst einem sehr schnell ans Herz, obwohl man vorsichtig bleibt, da man einen Schlüsselmoment aus seiner Vergangenheit nicht kennt. Später fügt sich alles wie Teile eines großen Puzzles zusammen, was umso befriedigender ist. Alles passt nach und nach zusammen und man lernt Benny immer besser kennen.
Aber nicht nur er schleicht sich ins Leserherz. Auch Nando und Darya sind unglaublich tolle Figuren, auch wenn sie viel zu selten vorkommen, wodurch man sie erst sehr spät richtig kennen und lieben lernt.
Das krasse Gegenteil dazu ist Liv, die das Projekt für ihre Bachelorarbeit benutzen möchte. Das ist nicht verwerflich, aber nach und nach verändert sie sich ins Negative und man verliert immer mehr den Bezug zu ihr. Zumal sie über keinerlei Einsicht zu verfügen scheint. Aber das macht das Setting und die Clique nur realistischer, denn man kommt nicht immer mit allen gleich gut zurecht. Auch wenn dadurch die ein oder andere Szene schier nicht auszuhalten ist. Wobei es ein wenig dauert, bis man sich ein Urteil über sie bildet.

Wie auch in den vorigen Thrillern der Autorin gelingt es ihr auch diesmal, einen schlüssigen Bogen zu spannen, sodass am Ende keine offenen Fragen übrig bleiben und man zufrieden die Buchdeckel schließt.

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Bei der Geburtstagsfeier seines besten Freundes Lasse taucht eine unbekannte Blauhaarige auf, die Quinns Namen kennt. Als sie in Gefahr zu schweben scheint, denkt er nicht weiter darüber nach, sondern ...

Bei der Geburtstagsfeier seines besten Freundes Lasse taucht eine unbekannte Blauhaarige auf, die Quinns Namen kennt. Als sie in Gefahr zu schweben scheint, denkt er nicht weiter darüber nach, sondern eilt ihr zu Hilfe - was sein Leben für immer verändern wird. Denn er ist nicht, wer er glaubt zu sein und schon bald muss er gemeinsam mit Mathilda herausfinden, was vor sich geht. Bevor die Bedrohung nur allzu real wird...



Es dauert eine Weile, bis man mit den beiden Protagonisten warm wird, was auch daran liegt, das sie wenig miteinander zu tun haben. Und das Quinn Mathilda kaum kennt und nicht mag. Dadurch fällt es einem Anfangs ein wenig schwer, in die Geschichte hineinzufinden, zumal man keinen sanften Einstieg bekommt. Man wird Hals über Kopf ins Geschehen geworfen und muss sich erstmal orientieren, was doch recht schwer fällt.
Dafür ist man umso gefesselter von den Ereignissen und kann das Buch kaum aus den Händen legen. Auch wenn man schon bald an Quinns Verstand zweifeln muss, wobei man sich eigentlich sicher ist, das alles, was er zu sehen glaubt, auch wirklich stimmt. Das liegt vor allem auch daran, das die Geschichte auch aus seiner Sicht erzählt wird und das Mathilda so unerschütterlich an ihn glaubt.
Sie ist es auch, die Empathie und Sympathie des Lesers weckt und man schließt sie als erstes ins Herz. Gleichzeitig kann man sich sehr gut mit ihr identifizieren, gerade weil sie eher durchschnittlich zu sein scheint.
Die Ereignisse sind teilweise ein wenig verwirrend und man braucht manchmal ein bisschen länger, um alles mitzubekommen. Da geht es dem Leser nicht besser als Quinn und Mathilda, die teilweise ahnungslos durch die Welt stolpern. Auch die eher spärlichen Erklärungen helfen da kaum weiter und gerade wenn man denkt, man bekommt endlich die Antworten, auf die man so lange wartet, endet das Buch. Das Ende kommt sehr abrupt und ist leider wenig zufriedenstellend. Man will sofort zum nächsten Band greifen, über dessen Erscheinungsdatum leider noch gar nichts bekannt ist. Gleichzeitig wartet es mit einigen unerwarteten Überraschungen auf, die einem den Atem rauben und gleichzeitig für fantastische Szenen sorgen.
Kerstin Gier gelingt es, dem Leser viele Figuren sympathisch werden zu lassen, um anschließend Zweifel zu säen. Gegen Ende weiß man nicht mehr, wem man überhaupt noch vertrauen kann und das wirft neue Fragen auf.
Ein supersüßer Aspekt ist die Erwähnung von Xemerius aus "Rubinrot", den vermutlich alle Leser schmerzlich vermissen. Es bleibt zu hoffen, das das Nachwort nicht zu viel verspricht und wir zumindest von Baximilian noch viel mehr lesen werden. Denn er verspricht, ein epischer Charakter zu werden.
Wie bereits in ihren anderen Werken baut die Autorin ihren einzigartigen Humor in die Geschichte ein, die von realistischen und sympathischen Figuren getragen wird. Man fühlt sich sofort wohl, obwohl man die Welt kaum kennt oder gar versteht und möchte diese Welt gar nicht mehr verlassen. Ich vermisse Quinn und Mathilda schon jetzt und kann die Fortsetzung kaum mehr erwarten.

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