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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2022

Die Suche nach Viola

Violas Versteck (Tom-Babylon-Serie 4)
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Wer die Vorgängerbücher kennt, und die Feder auf dem Cover sieht, weiß gleich dass es sich wieder um einen Band der Serien um den LKA Ermittler Tom Babylon, seiner Kollegin Sita Johanns und ihrem größten ...

Wer die Vorgängerbücher kennt, und die Feder auf dem Cover sieht, weiß gleich dass es sich wieder um einen Band der Serien um den LKA Ermittler Tom Babylon, seiner Kollegin Sita Johanns und ihrem größten Widersacher
Dr. Walter Bruckmann handelt. In diesem 4. Band kommt die Geschichte in die entscheidende Phase.
Seit 23 Jahren ist Tom der festen Überzeugung, dass seine Schwester Viola noch am Leben ist. Kurz vor dem plötzlichem Tod des Vaters hat er ein Bild gefunden, auf dem er seine Schwester als junge Frau wieder zu erkennen glaubt. Tom begibt sich nach London. Er wacht ohne Erinnerung in einem Krankenhaus auf. Man hat ihn nackt in einem Müllcontainer gefunden. Sita fährt in der Zwischenzeit ins Allgäu. In einer alten Burg befindet sich die forensische Klinik und Psychiatrie in der der Narzist, Verbrecher und Mörder Bruckmann einsitzt.
Der Schreibstiel ist flüssig und mitreißend. Der Leser erlebt verschiedene Perspektiven und unterschiedliche Zeitebenen. Da helfen die Kapitel in Kursivschrift schon sehr. Der Charakter des Tom Babylon nimmt für mich langsam krankhafte Züge an. Er sieht und unterhält sich mit seiner Schwester, obwohl sie nicht das ist. Kündigt die Arbeit, entzweit sich mit seinem Vater, nimmt hin, dass seine Familie ihn verlässt, nur um Viola zu finden.
Wer wissen will, ob ihm das gelingt, sollte diesen spannenden Thriller, mit über 600 Seiten unbedingt lesen. Ich mochte ihn kaum aus der Hand legen.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

Wildwest in Harlesiel

Wattführermord in Harlesiel. Ostfrieslandkrimi
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Das Cover passt wunderbar zur Geschichte. Dies ist der mittlerweile 14. Band für das Wittmunder Kripoteam um Nina Jürgens und Bert Linning. Aber auch Nichtkenner können bei diesem Band einsteigen. Alles ...

Das Cover passt wunderbar zur Geschichte. Dies ist der mittlerweile 14. Band für das Wittmunder Kripoteam um Nina Jürgens und Bert Linning. Aber auch Nichtkenner können bei diesem Band einsteigen. Alles was man wissen muss wird in kleinen Rückblenden erklärt. Dieser tolle Ostfrieslandkrimi kommt ohne viel Blutvergießen aus. Die Polizeiarbeit nimmt einen großen Rahmen ein. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Man erhält außerdem Info über Land und Leute. Gut gefallen haben mir auch die plattdeutschen Passagen.

Der allseits beliebte Wattführer Habbo Schulte wird bei einer Wanderung vom Harlesiel nach Spiekeroog heimtückisch ermordet. Wer von den Teilnehmern hat ein Motiv, und wer sind die verschwundenen Männer? Dann geschieht ein weiterer Mord. Die Kommissare sind gefordert diese rätselhaften Fälle aufzuklären. Es geht um Computer-und Drogenkriminalität. Der Schluss endet mit einem spannenden Showdown.

Schon ab den ersten Seiten gelang es dem Autoren mich mit der Handlung zu fesseln. Immer neue Irrwege und Wendungen führten mich auf die falsche Spur. Ich kann das Buch gerne empfehlen, mich hat es sehr gut unterhalten, auch die Widmung für die Flutopfer fand ich super.

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Veröffentlicht am 26.12.2021

Ein teuflisches Spiel

Thirteen
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Das Cover finde ich passend für den 540 Seiten dicken Thriller. Man muss allerdings genau hinsehen, um zu erkennen, was es darstellen soll.
Die Geschichte spielt in New York. Strafverteidiger Eddie Flynn ...

Das Cover finde ich passend für den 540 Seiten dicken Thriller. Man muss allerdings genau hinsehen, um zu erkennen, was es darstellen soll.
Die Geschichte spielt in New York. Strafverteidiger Eddie Flynn (ehemaliger Trickbetrüger) soll den Hollywood Schauspieler Robert (Bobby) Solomon verteidigen. Der soll seine Frau und seinen Mitarbeiter umgebracht haben, beteuert aber seinen Unschuld. Der wahre Mörder spielt ein teuflisches Spiel. Der Serienmörder Joshua Kane will sich unter die Geschworenen mischen um einen Unschuldigen zu verurteilen. Und der Weg dorthin ist blutig.
Das Buch wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Der Leser verfolgt die mörderischen Machenschaften des Killers und die Bemühungen des Verteidigers. Schon die ersten Seiten nahmen mich gefangen. Die tolle Idee und die Umsetzung, einfach Klasse. Eine logisch aufgebaute Story. Viele Irrungen und Wendungen sorgen für die nötige Spannung. Der Leser taucht ein, in die Abgründe des amerikanischen Rechtssystem. Die Protagonisten wurden gut beschrieben, Eddie und der Richter Harry waren mir gleich sympathisch.
Dieser Thriller war für mich der Beste in den letzten Monaten. Den Autoren werde ich mir auf jeden Fall merken und hoffe auf weitere Fälle für Eddie Flynn.

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Veröffentlicht am 27.11.2021

Auch Mütter sind nur Menschen

Mach dich locker
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10 Jahre nach dem ersten Roman der Autorin ist dieser jetzt der Neuste. Schon das lustige Titelbild lässt auf eine humorvolle Geschichte schließen. Und der Leser wird in dieser Beziehung nicht enttäuscht. ...

10 Jahre nach dem ersten Roman der Autorin ist dieser jetzt der Neuste. Schon das lustige Titelbild lässt auf eine humorvolle Geschichte schließen. Und der Leser wird in dieser Beziehung nicht enttäuscht. Viele lustige Sprüche und Anekdoten passend in den Text eingebunden. Dieser lässt sich leicht und locker lesen und verspricht unterhaltsame Stunden.

Marie, fast vierzig arbeitet als Food-Designerin, ist mit Alex einem Anwalt verheiratet. Hat zwei Kinder Robin 14 und Lilly 7. Sie hat ihr Leben in allen Bereichen perfekt durchgeplant. Arbeitet strikt nach Liste, gönnt sich keine Freizeit und kein Vergnügen, auch Mann und Kinder müssen nach Plan funktionieren. Dann wird sie von einem Hexenschuss ausgebremst und lernt gleichzeitig die etwas chaotische und lebenslustige Babette kennen. Langsam beginnt sie sich zu fragen, ob der Perfektionismus wirklich glücklich macht. Sie muss lernen, ihre Macken abzulegen, auch weil ihre Familie anfängt zu rebellieren und ihr Mann beginnt, sich für Babette zu interessieren.

Obwohl einiges überspitzt rüberkommt, werden sich in dieser Geschichte sicher einige Frauen wiedererkennen, die jeden Tag den Spagat zwischen Job und Familie hinbekommen müssen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, mich oft zum Lachen gebracht und mich bestens unterhalten. Deshalb von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.11.2021

Gut gegen Böse

Meeressarg (Ein Fabian-Risk-Krimi 6)
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Titel, Cover, Autor und Klappentext sprachen mich sofort an. Dieser mittlerweile sechste Band knüpft an seine Vorgänger an. Man kann ihn zwar unabhängig davon lesen, aber ohne Vorwissen fehlt dann doch ...

Titel, Cover, Autor und Klappentext sprachen mich sofort an. Dieser mittlerweile sechste Band knüpft an seine Vorgänger an. Man kann ihn zwar unabhängig davon lesen, aber ohne Vorwissen fehlt dann doch einiges. Von den Protagonisten hat Fabian Risk (Kommissar der schwedischen Mordkommission) diesmal nur eine kleine Rolle.
Die Geschichte beginnt mit dem Fund eines Autos im Kopenhagener Hafenbecken. Darin die Leiche des Chef vom Polizeilichem Nachrichtendienstes und einer unbekannten jungen Frau. Kim Sleizner der Polizeichef von Kopenhagen, der in zwielichtige Geschäfte verwickelt ist und über Leichen geht, überträgt seinem Mitarbeiter Jan Hesk die Mordermittlung. Diesen hat er allerdings ziemlich unterschätzt. Unterdessen ist die ehemalige Kollegin Dunja Hougard untergetaucht und ermittelt verdeckt gegen Sleizner. Endlich will sie Beweise finden über seine kriminellen Machenschaften. Unterdessen ist Fabian Risk in seiner Trauer gefangen. Sein Sohn hat sich in der U-Haft erhängt. Fabian kann nicht an Selbstmord glauben.
Das Buch hat unterschiedliche Handlungsstränge. Die Story ist spannend und emotional und flüssig zu lesen. Die Handlung ist sehr temporeich, die Protagonisten wurden glaubwürdig dargestellt.
Siegt am Ende das Gute? Lest selbst, ich kann das Buch nur empfehlen.

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