Platzhalter für Profilbild

Isabell47

Lesejury Star
offline

Isabell47 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Isabell47 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2021

Grandioser, unterhaltsamer und spannender Krimi aus dem Salzburger Land

Im Flachgau wartet der Tod
0

Raphael Aigner ist alleinerziehender Vater und wohnt mit seinem Sohn Felix bei seiner Schwester Gabi in einer kleinen Wohnung in ihrem Elternhaus. Er arbeitet nach dem Tod seiner Frau Sabine nicht mehr ...

Raphael Aigner ist alleinerziehender Vater und wohnt mit seinem Sohn Felix bei seiner Schwester Gabi in einer kleinen Wohnung in ihrem Elternhaus. Er arbeitet nach dem Tod seiner Frau Sabine nicht mehr als Kriminianlist in Salzburg sondern in Koppelried als "Dorfpolitzist. Weihnachten bekommt er unerwarteteten Besuch, dann gibt es einen Mord und Raphi steckt mittendrin beruflich wie privat.

Dieser Kriminalroman hat mich total begeistert, denn die Protagonisten werden sehr anschaulich dargestellt, so dass ich sie mir jederzeit gut vorstellen kann und der Dialekt - nicht immer einfach zu verstehen - trägt zur Authenzität der Geschichte bei. Der Umgangston in Familie und im Berufleben ist speziell und erheitert mich sehr häufig. Ich verfolge begeistert die Verwicklungen die der Fall mit sich bringt und erfahre viele ungeahnte Familiengeheimnisse. Geschehnisse aus der Vergangenheit und in der Gegenwart, die Verstrickungen der Kirche und die Liebesleben der Protagonisten sowie die Gier nach Geld machen diesen Kriminalroman zu einer unterhaltsamen aber auch spannenden Story.

Der Cliffhanger privater Natur, denn der "Fall" wurde sehr logisch aufgeklärt, macht mich sehr neugierig auf einen dritten Fall aus der Reihe und ich muss diese "Menschen" einfach wiedertreffen. Fünf grandiose Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2021

Eine Liebes- und Familiengeschichte, die mich völllig begeistert hat

Firefly Creek
0

Die Geschichte spielt in Firefly Creek, einer Kleinstadt in Südaustralien und hierhin zieht es Kat, die dort die Tierarztpraxis des alten Doc Harlow übernimmt. Zu ihren Kunden gehört auch die Ranch der ...

Die Geschichte spielt in Firefly Creek, einer Kleinstadt in Südaustralien und hierhin zieht es Kat, die dort die Tierarztpraxis des alten Doc Harlow übernimmt. Zu ihren Kunden gehört auch die Ranch der Großfamilie Bennett, die Kat, auf sehr unterschiedliche Art und Weise, für sich einnimmt.

Mich hat die Geschichte, wobei es sich um den den zweiten Teil einer Reihe handelt und ich den ersten Teil - leider noch nicht - kenne, sofort in ihren Bann gezogen. Ich konnte mir aufgrund der wundervollen Beschreibungen und Dialoge die einzelnen Protagonisten und die Atmosphäre sehr gut vorstellen. Auch die Aufgaben einer Tierärztin wurden sehr anschaulich dargestellt. In jedem Buch der Reihe steht ein Sohn der Familie Bennett im Mittelpunkt, obwohl die anderen Familienmitglieder auch immer präsent sind. In diesem zweiten Teil ist es Jim , der ruhige Sohn, dessen Hormone in Schwung kommen und es kommte zu vielen wundervollen Szenen, mal prickelnd, mal witzig, mal ernst... Während gerade alles noch "harmonisch" läuft, ändert sich alles, als ein Geheimnis aus Kats Vergangenheit für Aufruhr sorgt und alles in Frage stellt....

Sehr gerne vergebe ich fünf Sterne für diese Liebesgeschichte und warte nun voller Vorfreude auf den nächsten Teil. Der erste Teil ist schon bestellt und dürfte bald bei mir eintreffen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2021

Faszinierender, leiser Krimi, der mir sehr gut gefallen hat

Kant und der sechste Winter
0

Kant ist Hauptkommissar und Leiter der Mordkommission in München. Er ist ein ruhiger und zurückhaltender Mann, der für seine Arbeit lebt, aber vor einem Monat ist seine 15jährige Tochter Frida bei ihm ...

Kant ist Hauptkommissar und Leiter der Mordkommission in München. Er ist ein ruhiger und zurückhaltender Mann, der für seine Arbeit lebt, aber vor einem Monat ist seine 15jährige Tochter Frida bei ihm eingezogen und er will ihr ein stabiles Zuhause geben. Doch schon am zweiten Weihnachtstag klappt dies nicht, denn er wird zu einem Todesfall gerufen, der Fragen aufwirft und schon steckt er mitten in den Ermittlungen.

Während der Ermittlungen lerne ich nicht nur die anderen Beamten gut kenne, erfahre einiges privates von ihnen, sondern erlebe auch wie sie miteinander agieren und sauge quasi die Atmosphäre auf. Es kommt mir so vor, als ob ich ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter blicke und dies finde ich äußerst faszinierend und spannend. Im Mittelpunkt steht der ungeklärte Todesfall und was alles damit zusammenhängt, denn es taucht noch ein Toter auf. Nach und nach werden die vielen Puzzleteile an ihren Platz gerückt und bis kurz vor Schluss habe ich keine Ahnung über das Motiv und Täter. Ein weiterer in meinen Augen kluger Schachzug des Autors ist es, den Fokus kapitelweise zu ändern, so dass ich immer wieder andere Personen Beamte, Zeugen, Täter - Situationen und Sichtweisen - kennenlerne und immer tiefer in die Geschichte abtauche.

„Kant und der sechste Winter“ von Marcel Häußler ist ein Kriminalroman, der mich durch seine ruhige Erzählweise mit einer interessanten, vielschichtigen Story, facettenreichen Protagonisten und insbesondere der vielen intensiven Augenblicke und Dialoge, völlig begeistert hat. Es gab Stellen, an denen ich schmunzeln musste, andere an denen mir die Tränen kamen und welche, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben.

Ein Krimihighlight 2021! Fünf Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2021

Bella und wie aus der "verhassten" neuen Schwester und ihr Freundinnen wurden

Allerbeste Schwestern
0

In dem Buch "Allerbeste Schwestern" geht es um die Erstklässlerin Bella, deren Eltern sich getrennt haben und die zunächst mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zusammenlebt bevor der neue Partner der Mutter ...

In dem Buch "Allerbeste Schwestern" geht es um die Erstklässlerin Bella, deren Eltern sich getrennt haben und die zunächst mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zusammenlebt bevor der neue Partner der Mutter sowe auch dessen Tochter bei ihnen einziehen. So schön es Bella auch mit Paolo, als er noch alleine bei ihnen einzieht,findet, genauso sauer ist sie als Laura einzieht. Sie ist total eifersüchtig und ärgert sie. Was alles passiert und wie sich das Verhältnis wandelt, davon erzählt dieses Buch.
Ich finde den Sprachstil super, denn er ist dem Alter von Bella entsprechend. Die Autorin hat Bellas Gedanken, Erinnerungen etc. sozusagen verschriftlicht und auch wenn die Geschichte nicht Bella als ich-Erzählerin hat, so wird es nur aus ihrer Sicht geschrieben. Die Illustratorin hat die Bilder, die Bella im Kopf hat, wundervoll und prägnant zeichnerisch umgesetzt. Ein Highligt sind die Bilder, die sie einfügt, als ob sie Bella selbst gemalt worden sind. Insgesamt eine großartige Geschichte über das Zusammenfinden einer Patchworkfamilie bzw. über zwei Mädchen, die aus einer erzwungenen Situation als ungewollte Schwestern zu gewollten Freundinnen werden. Wunderbarer Schreibstil sowie Illustrationen und das Buch ist eine Art Bilderbuch im Kleinformat mit Text, der später zum selbständigen Lesen einlädt. Fünf Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.11.2021

Wunderschönes Buch - toll erzählt

Fanny und die Liebe
0

Dieses Buch in der Hardcover-Ausgabe sticht durch die angenehme Optik und Haptik hervor, so dass es auch mit feuchtem Tuch abwischbar ist. Innen brilliert es mit angenehmer Schriftgröße, rosa gehaltenen ...

Dieses Buch in der Hardcover-Ausgabe sticht durch die angenehme Optik und Haptik hervor, so dass es auch mit feuchtem Tuch abwischbar ist. Innen brilliert es mit angenehmer Schriftgröße, rosa gehaltenen Seiten bei jedem Kapitelanfang, kurzen Kapiteln und grandiosen schwarz-weiß-Illustrationen.

Auch wenn der Titel und der rückwärtige äußere Text auf eine Geschichte hinweisen, in der es um die Liebe geht, so ist dies nur ein Thema dieses Buches. Die Erzählerin der Geschichte ist Fanny, ein Mädchen, was zur Grundschule geht und aus ihrem Alltag berichtet. Es geht um das Leben zu Hause, ihre Mutter, die Oma und die Schule sowie um Ester, die beste Freundin.
Ich finde es grandios, wie Fanny erzählt und viele Kinder werden sich in den Situationen, die Fanny schildert selber wiedererkennen. So manches Mal musste ich schmunzeln und feststellen, dass Kinder ein feines Gespür haben. Interessant die Aussage, dass Mark, ihr Lehrer, jeden Tag bestimmt, was die Kinder machen sollen. Sie selber findet, dass sie ganz gut selbst über ihr Tun bestimmen kann. Als es darum geht, dass die Kinder an einem Tag den Buchstaben F lernen soll, fände Fanny es schlauer - denn sie kann das F längst schon aufgrund ihres Namens - das er erst mal fragen sollte, was sie können, damit sie auch etwas Neues lernen könnte. Eines von vielen Beispielen, in dem Fanny ihre Sicht auf die Dinge schildert und wir alle - Kinder wie Erwachsene von ihr lernen können. Die Geschichte mit der Liebe wird im Laufe der Story auch geklärt und zwar äußerst genial.
Eine tolle Geschichte aus dem Alltag von Fanny, die sich für Grundschulkinder ab der ersten Klasse zum Vor - und Selberlesen eignet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere