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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2022

Tolle Urbanfantsy mit kleinen Schwächen

Yadriel und Julian. Cemetery Boys
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Zuerst einmal: Wie schön ist denn dieses Cover? Ich kann mich gar nicht daran satt sehen!
Und nun zum wichtigen Teil, dem Inhalt: Es fängt gleich stark an, mit viel Action, Drama und auch Humor, doch ich ...

Zuerst einmal: Wie schön ist denn dieses Cover? Ich kann mich gar nicht daran satt sehen!
Und nun zum wichtigen Teil, dem Inhalt: Es fängt gleich stark an, mit viel Action, Drama und auch Humor, doch ich finde, dass das zwischendurch immer wieder nachlässt und der rote Faden etwas verloren geht. Eigentlich sollte es ja darum gehen herauszufinden, was mit dem toten Cousin und mit Julian passiert ist, so wirklich geht es darum aber nur auf den ersten paar und auf den letzten 50 Seiten.
Die drei Protagonisten mochte ich sehr, nur die Nebencharaktere waren alle recht blass. Einigen wurde noch etwas Hintergrundgeschichte verpasst, aber da sie nur für ein paar Absätze auftauchten, waren sie dann auch egal. Etwas mehr tiefe bei denen hätte mich gefreut, aber das ist schon meckern auf hohem Niveau, denn ansonsten mochte ich die Geschichte sehr.
Die Story und vor allem die Beziehung zwischen den Yadriel und Julian ist einfach schön und niedlich und auch wenn das Ende einen nicht besonders überrascht, hinterlässt es ein gutes Gefühl bei einem.

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Veröffentlicht am 03.12.2021

Typisch Kerstin Gier

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Ich glaube ich war nicht die einzige die hohe Erwartungen an das Buch hatte, schließlich hat Kerstin Gier mit der Edelstein- und der Silberreihe für viele ein Stück Kindheit und Jugend erschaffen. ...

Ich glaube ich war nicht die einzige die hohe Erwartungen an das Buch hatte, schließlich hat Kerstin Gier mit der Edelstein- und der Silberreihe für viele ein Stück Kindheit und Jugend erschaffen. Meiner Meinung nach hat sie diese Erwartung auch erfüllt. Vergissmeinnicht ist voll vom typischen Humor der Autorin, mit lauter überzeichneten Charakteren, Magie, einem wunderschönen Cover und einer Liebesgeschichte.
Zugegeben, die Entwicklung war stellenweise vorausschaubar und die Jugendsprache etwas... cringe, um es mit ebendieser zu formulieren. Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich war durchgehend gespannt darauf, was sich Kerstin Gier als Nächstes ausdenkt. Auch die beiden Protagonisten mochte ich sehr, mit ihren beiden grundverschiedenen Charakteren, auch wenn ich fand, dass die Gefühle etwas zu schnell kamen.
Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 08.11.2020

Eiskalte Spannung

Frostgrab
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Ich schwanke die ganze Zeit zwischen den Sternen, denn so recht weiß ich nicht, wie ich es bewerten soll...
Es war zwar echt spannend, doch als die Auflösung kam, wer hinter allem steckte, war ...

Ich schwanke die ganze Zeit zwischen den Sternen, denn so recht weiß ich nicht, wie ich es bewerten soll...
Es war zwar echt spannend, doch als die Auflösung kam, wer hinter allem steckte, war ich wenig überrascht. Das fand ich in diesem Fall jetzt nicht wirklich schlimm, aber was mich schon sehr gestört hat, war, dass mir die meisten Charaktere echt nicht sympathisch waren 😅.
Gut, einige waren von Anfang an nicht als sympathisch ausgelegt, weshalb es eigentlich nichts ist, was man der Autorin vorhalten kann und auch die Dinge, die ich an der Protagonistin nicht mochte, konnte ich nachvollziehen, aber es ist schon anstrengend sich die ganze Zeit im „Kopf“ einer Person zu befinden die man nicht mag. Im Grunde gab es für mich in der Gruppe nur eine Person, die ich mochte, weshalb mein Interesse, wenn es nicht gerade um diese ging oder Action angesagt war, ziemlich im Keller war 😅.
Gut, dass es in diesem Thriller viel Action gab und man die meiste Zeit weniger mit den Charakteren an sich beschäftigt war, sondern als Leser mitzuermitteln. Immer wieder zu hinterfragen was stimmt, versuchen sich zusammenzureimen was vor 10 Jahren passiert ist und nach Motiven zu suchen hat Spaß gemacht, sowie Zeit in diesem besonderen Setting zu verbringen.
Die Story spielt nämlich auf einem Gletscher in den französischen Alpen, im jetzt und vor 10 Jahren, als die Protagonisten jünger waren und Karrieren als Profi Snowboarder anstrebten.
Das Thema Snowboard an sich fand ich auch sehr spannend, besonders da die Autorin ja in Wirklichkeit auch in diesem Gebiet Profisportlerin war. Das blöde war nur, dass immer wieder Fachbegriffe eingestreut wurden, ohne sie je zu erklären. Es fielen Namen von Tricks, unter den sich die meisten wohl nichts vorstellen können und die man erst einmal ergooglen muss, wenn man wissen will, was genau im Buch geschieht.
Ich als jemand, der sonst nie Thriller liest, fand es also insgesamt ganz gut, kann aber nur raten, dass Buch mit einer Decke auf dem Schoß zu lesen, denn zumindest musste ich gleich frieren, wenn ich Sätze wie „Minus zwanzig Grad“ oder „Schnee bis zu den Knien“ las 🥶 😂

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Veröffentlicht am 10.07.2020

Schrulliger, biritscher Humor auf dem höchsten Ber der Welt

Die Besteigung des Rum Doodle
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Die Besteigung des Rum Doodle von William E. Bowman ist schon ein merkwürdiges Buch, nicht nur wenn man die Geschichte selbst betrachtet. 1956 ist es erschienen und dabei weitgehendst unbekannt geblieben ...

Die Besteigung des Rum Doodle von William E. Bowman ist schon ein merkwürdiges Buch, nicht nur wenn man die Geschichte selbst betrachtet. 1956 ist es erschienen und dabei weitgehendst unbekannt geblieben - trotz durchaus positiver Rezensionen! Trotzdem hatte Rum Doodle eine sehr spezifische Fangemeinde gefunden, nämlich Bergsteiger und scheinbar auch Mitglieder einer australischen Antarktisexpeditionen, die einigen Orten dort Namen aus dem Buch verpasst haben. Unter anderem dem Mount Rumdoodle.


Die Geschichte selbst ist eine Parodie auf die damals beliebten Erzählungen von Bergsteigern, die die Gruppe rund um Binder übertrumpfen will, in dem sie auf den höchsten Berg der Welt klettert: den 40000 1/2 Fuß hohen Rum Doodle. Dadurch, dass der Navigator sich ständig verirrt, der Arzt dauernd Krank ist und die Teammitglieder sich eigentlich lieber mit Champagner die Zeit vertreiben wollen, geht aber einiges schief.


Es ist absurd, voll mit trockenem britischen Humor und Slapstick. Wen das anspricht, der ist wahrscheinlich bei "Die Besteigung des Rum Doodle" genau Richtig 😁


Wer Tiefe, ausführliche Beschreibungen von Landschaften und Charakteren oder auch nur einen Funken Ernsthaftigkeit sucht, wohl eher falsch. Ob man das einer Parodie zu lasten halten kann weiß ich nicht, mir hat es aber schon ein wenig gefehlt 😅.

Was mich auch etwas gestört hatte, war das man gleich zu Anfang mit sehr vielen Charakteren überschwemmt wird, ich glaube erst gegen Mitte des Buches konnte ich mir Merken wer wer ist und das auch nur ziemlich grob 😅. Insgesamt also auf jeden Fall unterhaltend und lustig, man darf nur nicht zu viel darüber nachdenken.

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Veröffentlicht am 11.07.2020

Magisches Flüstern in Edinburgh

Das Flüstern der Magie
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Nachdem ich von Someone New leider gar kein Fan bin, sieht es bei DFDM schon besser aus.

Das Konzept ist interessant und die Schauplätze super. Edinburgh, seine Gassen und das Archiv werden wirklich ...

Nachdem ich von Someone New leider gar kein Fan bin, sieht es bei DFDM schon besser aus.

Das Konzept ist interessant und die Schauplätze super. Edinburgh, seine Gassen und das Archiv werden wirklich magisch beschrieben, sodass man gleich selbst hin will, um im Sorcerer zu stöbern.

Leider bin ich aber nicht wirklich mit den Charakteren warm geworden. Vor allem die Beziehung zwischen Fallon und Reed kam mir überstürzt vor.

Es gibt ein softes Magie System, das wirklich sehr, sehr soft ist. Ich persönlich mag das eigentlich lieber, aber ein paar Erklärungen hätte ich schon gerne. Leider war die einzige Erklärung: Es gibt keine. Magie ist einfach da. Was sie genau kann, was sie nicht kann, wo ihre Grenzen liegen oder wo sie herkommt weiß man nicht. Vor allem bei einer Sache hat mich das sehr gestört. Ich will das jetzt nicht spoilern, aber es ist eine Frage, die vor allem gegen Ende immer wieder aufgeworfen wird und die unbeantwortet bleibt. Gut einige mögen ja offene Enden, aber mir war das zu offen 😅

Und wo wir schon beim Ende sind, das empfand ich ebenfalls als etwas überstürzt. Die Auflösung kam plötzlich ohne wirkliche Hinweise. Zwar war es schlüssig, doch ein paar Teaser hier und da mehr hätten nicht geschadet.

Insgesamt denke ich, dass wer YA Romance und Urban Fantasy mag, gefallen an das Flüstern der Magie finden wird. Auch wenn ich persönlich es nicht als must-read bezeichnen würde, unterhaltsam war es trotzdem.

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