In nicht all zu ferner Zukunft...
FreiheitsgeldDer neue Roman von Andreas Eschbach spielt in nicht all zu ferner Zukunft. Das Bargeld ist abgeschafft und das bedingungslose Grundeinkommen wird an jeden Europaer monatlich ausgezahlt. Es heisst nun Freiheitsgeld, ...
Der neue Roman von Andreas Eschbach spielt in nicht all zu ferner Zukunft. Das Bargeld ist abgeschafft und das bedingungslose Grundeinkommen wird an jeden Europaer monatlich ausgezahlt. Es heisst nun Freiheitsgeld, doch ob es einem wirklich die Freiheit bringt bleibt bis zum Ende offen.
Wegen der Grundidee des Romans bin ich sehr neugierig an das Buch herangegangen.
Der Schreibstiel ist gewohnt flüssig und die Personen sehr authentisch dargestellt.
Es geschieht viel, doch trotzdem plaetschert es ab und zu vor sich hin.
Der Einführer des Freiheitgeldes wird tod in seiner Wohnung aufgefunden, ebenso sein grösster Widersacher, ein Journalist. Was wie Selbstmord aussieht wirft bei den Ermittlern viele Fragen auf, erst Recht als sie Befehl von oben bekommen es auf sich beruhen zu lassen.
Hier verbindet der Autor geschickt eine neue Welt, wie sie eines Tages tatsaechlich sein könnte. Die Bürger kommen aus aller Herren Laender, das Klima drohte zu kippen wurde aber anscheinend durch den Lebenswandel der Menschen noch aufgehalten.
Alles könnte perfekt sein, ist es aber doch nicht.
Mir hat diese Dystophie gut gefallen.
Die Denkanstösse sind von Herrn Eschbach gewohnt gekonnt eingesetzt und es regt zum Nachdenken an!
Einen Stern ziehe ich dennoch ab, für fünf hat es bei mir nicht gereicht.
Leseempfehlung!