Eine angenehme Story
Love it upAuf den Band von Payton habe ich mich gefreut. Die kleine, quirlige Powerfrau verkörperte schon in den vorherigen Teilen für mich eine krasse, positive Lebenseinstellung und das zeigt sie manchmal auch ...
Auf den Band von Payton habe ich mich gefreut. Die kleine, quirlige Powerfrau verkörperte schon in den vorherigen Teilen für mich eine krasse, positive Lebenseinstellung und das zeigt sie manchmal auch jetzt noch. Vor allem bei der Vorgeschichte. Leider blieb ich mit der Choreografin aber irgendwie am Rande stehen. Sie erschien mir blass, wirkte gerade im Gegensatz zu den nochmal auftauchenden Hauptcharakteren der ersten beiden Bände trotzdem wie ein Nebencharakter und man erfährt einfach zu wenig über ihr Innenleben. Ihre Sorgen und Ängste kamen bei mir nicht an und ich tat mich schwer ihre Vorgehensweise gerade was Ethan betrifft, zu verstehen.
Womit wir bei dem jungen Mann des Buches wären. Rein als Mensch gesehen ist er mir auch sympathisch, denn in Ethan findet man einen sensiblen, empathischen Kern, einfach einen Typen mit einem guten Herzen. Aber Ethan lässt sich mir persönlich zu sehr rum schupsen und auch wenn er später für sich selbst etwas besser macht, ist das Hin und Her für mich als Leser sehr schwierig zu betrachten. Auch seine Gefühlswelt was Summer betrifft, war manchmal anstrengend. Ich hab ihm die Faszination für Payton anfangs nicht so richtig abgenommen, weil er doch so sehr für Summer geschwärmt, bzw. einfach noch so stark gelitten hat.
Dazu kommen die Wissenslöchlein hier und da. Sein bester Freund, der nicht mehr im Buch auftaucht. Die Ziege hat auch nicht so wirklich den Bombenauftritt hin gelegt, obwohl ich erst lachen musste! Die Idee war geil, erinnerte mich an Hangover und ich hätte mir mehr Infos zu der Nacht gewünscht. Vor allem die Aufklärung direkt, wer nun Schuld war.
Wobei wir bei Luke währen. Dieser Typ, sein Verhalten und das Payton ihn trotzdem weiter ihren “ein Teil ihres Lebens” nennt, sind für mich nach den Aktionen echt ein NoGo. Ich finde ihn durchweg unsympathisch und einen ziemlichen Störfaktor.
Es gab super süsse, teils richtig witzige Begegnungen und ich habe durch den leichten Schreibstil Stella Tacks Buch auch schnell gelesen. Ich werde ganz sicher auch wieder zum nächsten Buch greifen, aber “Love it up” hat mich nur bedingt überzeugen können.