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Veröffentlicht am 20.12.2021

Abenteuerroman für Jung und Alt

Die Schatzinsel
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Die Geschichte „Die Schatzinsel“ wird zum überwiegenden Teil aus der Sicht von Jim Hawkins erzählt. Das Abenteuer beginnt, als Jim in den Besitz einer Schatzkarte kommt, die ein Gast in der elterlichen ...

Die Geschichte „Die Schatzinsel“ wird zum überwiegenden Teil aus der Sicht von Jim Hawkins erzählt. Das Abenteuer beginnt, als Jim in den Besitz einer Schatzkarte kommt, die ein Gast in der elterlichen Gaststätte „Admiral Benbow“ zurücklässt. Zusammen mit Doktor Livesey und dem Friedensrichter Trelawney macht sich Jim auf die abenteuerliche Suche nach der Schatzinsel...
Wie es sich für einen Abenteuerroman gehört gibt es neben den verschiedensten guten wie bösen Charakteren auch eine Vielzahl exotischer Schauplätze. Allesamt, ob Figuren oder Orte, sind dabei wunderbar lebensecht und bunt beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Der Schreibstil und die Erzählweise sind angenehm und so war ich auch schnell in der Geschichte drin. Jim und seine Freunde müssen auf ihrer abenteuerlichen Suche so manche gefährliche Situation meistern, so dass auch für genügend Spannung gesorgt ist.
Fazit: Es ist ein Abenteuer, dass Jung und Alt gleichermaßen begeistern wird. Mich hat es bis zum überraschenden Ende fesseln können, und deshalb gibt auch volle 5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 20.12.2021

Intensiv und düster

Sturmhöhe
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„Sturmhöhe“ ist ein unvergleichbarer Roman, der mich immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht. Die tragische Liebesgeschichte zwischen Heathcliff und Catherine beschreibt die Autorin mit so einer sprachlichen ...

„Sturmhöhe“ ist ein unvergleichbarer Roman, der mich immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht. Die tragische Liebesgeschichte zwischen Heathcliff und Catherine beschreibt die Autorin mit so einer sprachlichen Vehemenz, die beeindruckt und einfach fesselt. Auch wenn der Beginn der Geschichte nicht ganz leicht ist, haltet durch – es lohnt sich wirklich.
Emily Bronte versteht es meisterlich ihre Figuren mit all ihrem Hass und Egoismus überzeugend zu charakterisieren, so dass sie es einem als Leser schwer machen Sympathie für sie zu empfinden. Und auch die düstere und geheimnisvolle Grundstimmung aber auch die Beschreibungen der gesellschaftlichen Zwänge jener Zeit runden das intensive Leseerlebnis fabelhaft ab.
Dieses Buch muss man einfach einmal gelesen haben. Mir hat es sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.12.2021

Komplex und tiefgründig

Schuld und Sühne
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Ich bin von diesem Buch, welches 1865 veröffentlicht wurde, absolut begeistert. Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, ...

Ich bin von diesem Buch, welches 1865 veröffentlicht wurde, absolut begeistert. Mit Raskolnikow hat Dostojewski einen großartigen Protagonisten geschaffen. Er ist so wunderbar zwiegespalten, dass ich, war ich erst einmal in die Geschichte eingetaucht, mit den dunklen Abgründen seiner Gedanken konfrontiert wurde, und es mir einfach schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen. Dostojewski vereint in seiner Erzählung viele wichtige Dinge jener Zeit. Sicher es geht um Verbrechen und Bestrafung, aber auch um Unzurechnungsfähigkeit, Schuld, Gewissen, Reichtum und Armut. Dabei schafft es der Autor seine Charaktere sehr komplex und tiefgründig zu beschreiben und schafft dadurch ein sehr lebensechtes Ambiente.
Fazit: In „Schuld und Sühne“ beschreibt Dostojekwski sehr überzeugend die menschliche Fähigkeit zum Bösen, aber auch zu Scham und Reue. Und lässt letztlich Raskolnikow als Sühne an seiner Schuld an den Rand des Wahnsinns treiben. Was für eine hervorragende Parabel – absolut lesenswert.

Veröffentlicht am 20.12.2021

Meisterlich erzählt

Anna Karenina
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„Anna Karenina“ ist ein Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine außereheliche Affäre zwischen Anna und dem schneidigen Kavallerieoffizier Graf Alexej Kirillowitsch ...

„Anna Karenina“ ist ein Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine außereheliche Affäre zwischen Anna und dem schneidigen Kavallerieoffizier Graf Alexej Kirillowitsch Vronskij, die in den gesellschaftlichen Kreisen von Sankt Petersburg einen Skandal auslöst und das junge Liebespaar dazu zwingt, auf der Suche nach Glück nach Italien zu fliehen. Nach ihrer Rückkehr nach Russland gerät ihr Leben weiter aus den Fugen. Tolstoi zeichnet ein Porträt von drei Ehen oder Beziehungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und verknüpft dabei Themen wie Verrat, Glaube, Familie, Ehe, Begehren und das Leben auf dem Land und in der Stadt. Es entstand so ein komplexer Roman, der sich über mehr als 800 Seiten erstreckt und über eine beträchtliche Anzahl an Hauptcharakteren verfügt. Sehr genau beschreibt er dabei Gefühle, Emotionen aber auch die gesellschaftlichen Unterschiede und Lebensweisen. „Anna Karenina“ ist meines Erachtens nach mit Recht als Meisterwerk der Weltliteratur zu bezeichnen. Tolstois Kunst des Erzählens ist wahrlich meisterlich und man sollte sich vom Umfang des Werkes nicht davon abhalten lassen, es mal gelesen zu haben. Ich kann es absolut empfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.12.2021

sehr eindringlich und überzeugend

Moby Dick
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Herman Melville veröffentlichte seinen Roman Moby Dick zur Zeit der amerikanischen Renaissance im Jahr 1851. Darin erzählt der Matrose Ishmael die Geschichte um den besessenen Kapitän Ahab. Auch wenn ...

Herman Melville veröffentlichte seinen Roman Moby Dick zur Zeit der amerikanischen Renaissance im Jahr 1851. Darin erzählt der Matrose Ishmael die Geschichte um den besessenen Kapitän Ahab. Auch wenn man eventuell einen der Verfilmungen kennt, sollte man sich das Buch durchaus einmal zu Gemüte führen. Denn zurecht wird es unter dem Begriff Weltliteratur geführt. Ich war sowohl von der inhaltlichen als auch von der sprachlichen Intensität beeindruckt. Natürlich steht Kapitän Ahab absolut im Mittelpunkt der Erzählung. Mit seinen an Wahnsinn grenzenden Rachegelüsten, die er zielstrebig verfolgt, wird er immer wieder wunderbar in Szenen gesetzt. Dabei ist ihm egal wen er auf seiner Jagd nach Moby Dick opfern muss, solange er nur seinem Ziel Moby Dick zur Strecke zu bringen, Stück für Stück näher kommt. Aber auch die täglichen Schindereien auf solch einem Walfänger beschreibt Melvill sehr eindringlich und überzeugend.
Fazit: Für mich ist Moby Dick ein absoluter Klassiker der Weltliteratur mit unvergesslichen Charakteren und einem mitreißenden und zugleich unterhaltsamen Schreib- und Erzählstil.