Christine Dohler schreibt locker, einfühlsam und bildlich über verschiedene Rituale und ihre Wirkung. Rituale geben Halt, Stabilität, ein Gefühl von Ankommen,... sie lassen sich gut im Alltag integrieren, ...
Christine Dohler schreibt locker, einfühlsam und bildlich über verschiedene Rituale und ihre Wirkung. Rituale geben Halt, Stabilität, ein Gefühl von Ankommen,... sie lassen sich gut im Alltag integrieren, wenn man sich Zeit dafür nimmt.
Die Autorin erklärt verschiedene Rituale, ihre Erfahrungen und den Sinn dahinter. Sie macht deutlich, dass Rituale etwas Individuelles sein können und es dabei wichtig ist, dass man sich wohlfühlt. Bei Lesen haben mich informiert und willkommen gefühlt. Die Texte sind nah und verständlich geschrieben.
Die Autorin Heide Fuhljahn gibt dem Leser einen ganz privaten Einblick in ihre eigene Gefühlswelt. Sie zeigt, wie sich Depressionen bei ihr gezeigt haben, wie sie damit lebt und was ihr hilft. Die Berichte ...
Die Autorin Heide Fuhljahn gibt dem Leser einen ganz privaten Einblick in ihre eigene Gefühlswelt. Sie zeigt, wie sich Depressionen bei ihr gezeigt haben, wie sie damit lebt und was ihr hilft. Die Berichte sich für mich so nah und mitfühlend, dass ich gelegentlich eine Pause brauchte, um das Gelesene erst mal sacken zu lassen. Auch ich habe Bekannte, die unter einer Depression leiden und kann dank der Schilderungen einige Handlungen von ihnen besser nachvollziehen.
Es ist nicht nur ein Stück eigene Geschichte, es ist auch ein Sachbuch, dass viele Erklärungen und Tipps parat hat.
Das Buch ist eine Kombination aus Geschichte und Kochbuch. Die Gestaltung wirkt gediegen und hochwertig. Die Rezepte bedienen 6 Kategorien und werden durch Geschichten voneinander abgetrennt. So findet ...
Das Buch ist eine Kombination aus Geschichte und Kochbuch. Die Gestaltung wirkt gediegen und hochwertig. Die Rezepte bedienen 6 Kategorien und werden durch Geschichten voneinander abgetrennt. So findet man Vorspeisen, Suppen, Fisch- und Fleischgerichte, fleischlose Gerichte und Desserts. Die Abbildungen der Gerichte sind gezeichnet. Insgesamt wird das Buch durch eine Reihe von gut gelungenen Zeichungen abgerundet. Die Rezepte sind gut erklärt und genau wie die Geschichten in der Landessprache verfasst. Einen Teil der Begrifflichkeiten findet der Lesende im Glossar erklärt, aber leider nicht alle. Das macht es für Nicht-Österreicher etwas schwierig.
Fazit: gut gemacht und dem Stil durchweg treu geblieben. Die Rezepte (abgesehen von landestypischen Begriffen) sind verständlich und gut nachvollziehbar beschrieben. Ein paar Rezepte habe ich ausprobiert. Das Nachkochen klappe gut.
Mariah Carey ist eine der erfolgreichsten Musikerinnen unserer Geschichte. Ihre wundervolle Stimme klingt sofort in meinem Ohr, wenn ich ihren Namen höre - aber Mariah Carey ist noch mehr und so nimmt ...
Mariah Carey ist eine der erfolgreichsten Musikerinnen unserer Geschichte. Ihre wundervolle Stimme klingt sofort in meinem Ohr, wenn ich ihren Namen höre - aber Mariah Carey ist noch mehr und so nimmt sie in ihrer Geschichte die Leser/innen mit und stellt sich selbst vor. Als Leserin erhielt ich Einblick in ihre traurige Kindheit, ihrem Start ins Musikbusiness sowie ihrem eigenen Ehe- und Familienleben und lässt mich beim Lesen an Höhen und Tiefen teilhaben. Sie ist sehr offen und detailreich. Ihre Geschichte lässt sich gut lesen, sie ist stimmig geschrieben und gut nachvollziehbar. Mir gefallen die Bilder in der Buchmitte, die noch einmal einen eigenen Eindruck hinterlassen. Ab und zu fand ich es aber etwas langatmig und zu detailliert. Die einzelnen "Episoden" ihres Lebens hätten meines Erachtens auch mit weniger Einzelgeschichten auskommen können.
Fazit: ein ganz anderer und offener Einblick in der Leben der heutigen Popdiva.
Das Buch startet mit einer kurzen Playlist, dessen Titel den Lesenden im Verlauf des Buches immer wieder begegnen werden. Der Prolog ist sehr kurz, gibt aber einen kurzen Einblick, auf welche Art Mensch ...
Das Buch startet mit einer kurzen Playlist, dessen Titel den Lesenden im Verlauf des Buches immer wieder begegnen werden. Der Prolog ist sehr kurz, gibt aber einen kurzen Einblick, auf welche Art Mensch man beim Personalchef Johannes Bachmann trifft. Dann startet die eigentliche Handlung und wird abwechselnd aus der Perspektive der Protagonisten Bea und Johnny erzählt. Man lernt beide beim Lesen besser kennen. Ich hatte das Gefühl, sogar als stille Beobachtende an der Erzählung teilzunehmen.
Worum gehts? 2 Welten prallen aufeinander, die vegane Psychologiestudentin Bea und der arrogante Personalchef Johannes Baumann dachten nicht, dass sie nach dem Praktikum von Bea in der Firma, wo er arbeitet, erneut aufeinander treffen. Doch Bea braucht ihn, denn sie hat noch ein paar Fragen wegen ihrer Masterarbeit. Johnny ist aufgrund eines Unfalls erblindet und muss sich nun in der neuen Situation zurecht finden. Er hat recht wenig soziale Kontakte und da ist Bea eine willkommende Abwechslung zu seiner Mutter und seinem Kater. Die beiden lernen sich neu kennen und hinter der rauen Fassade steckt ja doch ein netter Kerl.
Es geht ein bisschen auf und ab. Auch ein paar Missverständnisse treten auf.
Das Ende kommt mir ein bisschen zu schnell. Ein kleines Kapitel, wie es dann nach dem Theaterstück weiter geht, hätte der Geschichte mehr Rundung verliehen. Es folgt zwar ein Epilog, der deutlich weiter in der Zukunft gerichtet ist, aber so ein bisschen mehr wäre schön gewesen. Vielleicht möchte die Autorin hierbei auch die Fantasie der Lesenden anregen.
Fazit: insgesamt eine schön geschriebene und unterhaltsame Geschichte. Manche Szenen lassen sich vorhersehen, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Eine schöne Lektüre, die sich einfach und schnell lesen lässt