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Veröffentlicht am 24.02.2022

so wie man ist, ist man genau richtig

nICHt genug (nICHt genug-Reihe - Band 1)
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Inhalt:
Nach den Ferien beginnt endlich wieder die Schule. Natalie kann es kaum erwarten, denn endlich sieht sie ihre allerbeste Freundin Lily wieder, die vor kurzen umgezogen ist, aber zum Glück noch ...

Inhalt:
Nach den Ferien beginnt endlich wieder die Schule. Natalie kann es kaum erwarten, denn endlich sieht sie ihre allerbeste Freundin Lily wieder, die vor kurzen umgezogen ist, aber zum Glück noch die gleiche Schule besucht.
Lily - mit der Natalie alles zusammen macht, mit der sie einen Klub gegründet hat, die fast die gleiche Farbe mag und die ihr Schließfach neben ihren hat.

Aber irgendwie läuft der erste Tag so ganz und gar nicht wie ihn sich Natalie vorgestellt hat. Lily ignoriert sie, schreibt ihr sogar gemeine Botschaften und trägt die gleichen Klamotten wie die coole Alex, die alles kann und in allem einfach GENUG ist.

Natalie ist so damit beschäftigt ihrer "besten" Freundin nachzulaufen, das sie gar nicht sieht, welche neuen Freundschaften auf sie warten.
Aber zum Glück sind die "uncoolen" Kids beharrlich und mögen Natalie ihrer selbst wegen, das gibt Mut und Selbstvertrauen.


Maria Scrivan erzählt diese Mut-Machgeschichte als lustigen Comic, der sich auf Grund des wenigen Textanteils sehr schnell lesen lässt.
Dafür sprechen die Bilder Bände, denn sie drücken sehr gut Natalies Gefühle aus und stellen alltägliche Schulsituationen nach.

Gelungen finden wir, dass auf den letzten Seiten Natalies Comic veröffentlicht wird.

Fazit:
Eine etwas andere Art sich diesem Thema zu nähern, außergewöhnlich, bunt, leicht zu lesen, mit viel Witz und Humor.

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Veröffentlicht am 11.01.2022

eine bedeutender Name für Kauzi

Emil Einstein (Bd. 2)
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In Emils 2. Abenteuer geht es wieder turbulent zu.
Mit seinem Erfindermobil fährt er nach den Ferien zur Schule und wird dort prompt von den Nervbrüdern Max und Moritz zu einem Duell herausgefordert.
Erfindermobil ...

In Emils 2. Abenteuer geht es wieder turbulent zu.
Mit seinem Erfindermobil fährt er nach den Ferien zur Schule und wird dort prompt von den Nervbrüdern Max und Moritz zu einem Duell herausgefordert.
Erfindermobil gegen Turbo-Roller.
Leider kann Emil für diesen Wettstreit seinen Motor im Erfindermobil nicht nutzen, denn ihm fehlt der Treibstoff dazu.
Aber hatte er nicht noch eine Flasche "Apfelsaft Treibstoff" in seiner Werkstatt?!
Als Emil seine Werkstatt betritt ist die Flasche mit Super-Apfelsaft verschwunden, dafür gibt es verdächtige Spuren, die auf einen Diebstahl hinweisen.
Nun muss sich Emil nicht nur den Nervbrüdern ganz ohne Motorisierung stellen, sondern auch noch einen Dieb enttarnen.
Wie gut das ihm seine tierischen und menschlichen Freunde mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Aber da ist noch etwas...Kauzi, der kleine Waldkauz, den Emil im 1. Band gerettet hat, sucht einen neuen Namen. Einen so bedeutenden Namen wie ihn seine Freunde tragen. Den Namen eines großen Erfinder wie Emil, Leonardo oder Bertha.


„Emil Einstein und die Weltbeste-Dieb-Schreckmaschine“ ist der 2. Band aus dieser Reihe, auf den wir uns schon sehr gefreut haben, nachdem wir Band eins bereits gelesen hatten.

Gelungen finden wir, wie die Autorin Suza Kolb auf den ersten paar Seiten die Figuren aus Band 1 vorstellt, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen.
So fällt es "Einsteiger" leichter in die Geschichte einzutauchen und für "Kenner" ist es dennoch nicht langweilig.

Der Schreibstil: locker, leicht verständlich mit einem Hauch Spannung und Witz, hat uns schon im 1. Band begeistert.
So macht auch das Vorlesen Freude.

Einzig, das Emil in den Keller seiner Nachbarin einbricht, finden wir weniger gelungen.

Auch fehlt uns im 2. Band ein wenig die Raffinesse und der Erfinderreichtum von Emil, der uns im 1. Band so gut gefallen hat.

Dennoch haben meine Kinder die Geschichte gebannt verfolgt und die vielen, teilweise großflächigen, Illustration, die wie im Band 1 auch schon, aus der Feder von Anja Grote stammen, bewundert.

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Veröffentlicht am 29.12.2021

Was kratzt da an der Wand?

Der Gräber
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Jedes Jahr in der Nacht vom 5. auf den 6. November wird ein Mensch getötet. Jedes Jahr stehen die Ermittler vor einem Rätsel, wer ist der Täter und wo sind die Opfer. Denn würde die Polizisten am Tatort ...

Jedes Jahr in der Nacht vom 5. auf den 6. November wird ein Mensch getötet. Jedes Jahr stehen die Ermittler vor einem Rätsel, wer ist der Täter und wo sind die Opfer. Denn würde die Polizisten am Tatort nicht so viel Blut finden, würden sie von Vermissten ausgehen, so aber sieht es nach Mord aus.

Da sich der Mörder in die Häuser seiner Opfer zu graben scheint, hat er den Spitznamen „Der Gräber“ erhalten.

Kriminalkommissarin Cecilia Wreede ist ebenso wie ihr Kollege Jonas ratlos, wieder ist ein Mord geschehen und der Tatort sieht genau wie die vorangegangenen aus. Überall Erde und Lehmklumpen, vom Opfer keine Spur, dafür ein Tunnel der aus dem Haus führt. Leider ist dieser zu instabil um ihn hindurchzukriechen und um zu sehen, wo er endet.
Und weitere Parallelen scheint es zu geben. Die Opfer leben alleine, in alten Häusern an denen gerade Drainagearbeiten ausgeführt wurden.
Wieder ein Opfer, wieder keine Spur und dann ausgerechnet dann wird auch noch ein Buch veröffentlicht welches den Titel: „Ich bin der Gräber“ trägt. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, stehen in diesem Buch auch noch viele Details, die die Polizei bisher nicht mit der Öffentlichkeit geteilt hat.


Der Thriller: „Der Gräber“ von Fredrik Persson Winter ist in 3 Teilen untergliedert.
Die Kapitel sind kurz und jedes beginnt mit einem „persönlichen“ Wort des Gräbers an den Leser.

Im ersten Teil werden die Figuren vorgestellt und der Stand der Ermittlung wird wiedergegeben. Gleichzeitig erzählt der Autor, wie lange und mühselig der Weg ist, bis ein Buch veröffentlicht wird, mit welchem Druck der Autor umgehen muss und wie es dem Verlag ergeht und den Lektoren.
Diese Handlung finde ich zwar interessant, vor allem weil sie so aus der Geschichte ein Buch im Buch macht, aber für einen Thriller war mir der erste Teil doch ein wenig fade.

Richtig Fahrt nimmt das Buch ab dem 2. Teil auf und ab diesen Zeitpunkt hat mich das Buch auch gefesselt und richtig gut unterhalten.
Denn neben den Bedenken, welche die Lektorin Annika seit der Veröffentlichung des Buches quälen, kämpft diese auch mit ihren eigenen Dämonen, den Dämonen ihrer Vergangenheit, die sie in der Gegenwart einzuholen scheinen.
Spannend wird es auch, da der (vermeintliche) Autor von „Ich bin der Gräber“ zur Wort kommt und so der Autor zwischen den einzelnen Zeitebenen hin und her springt.
Was ist wirklich mit Jan Apelgren passiert?

Auch wenn mir insgeheim klar war, wohin die „Reise“ geht, schafft es der Autor immer wieder Zweifel zu streuen. So blieb für mich, bis fast zum Ende, die Frage nach dem Mörder offen.


Fredrik Persson Winter ist mit „Der Gräber“ ein interessanter Thriller geglückt, welcher nicht durch übermäßigen Blutrausch und Brutalität besticht.
Die Idee,im Buch über ein Buch zu schreiben, das das gleiche Thema und fast den gleichen Titel wie das eigentliche Buch trägt, macht dieses besonders.

Der Schreibstil ist flüssig, wird aber ab und an durch viele schwedische Ortsnamen unterbrochen.

Und zum Schluss legt der Autor auch noch die Weichen für einen Fortsetzung – ich bin gespannt.

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Veröffentlicht am 09.12.2021

schönes Vorlesebuch mit 7 Unterwasserabenteuern

Der kleine Fuchs liest vor. Blubberfisch und flotte Flossen
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In „Blubberfisch und flotte Flossen“ tauchen die jungen Zuhörer in 7 unterschiedlichen Unterwasserabenteuer ein.
Dabei begeben sie sich auf eine spannenden U-Boot Fahrt, wohnen einem Unterwasserrennen ...

In „Blubberfisch und flotte Flossen“ tauchen die jungen Zuhörer in 7 unterschiedlichen Unterwasserabenteuer ein.
Dabei begeben sie sich auf eine spannenden U-Boot Fahrt, wohnen einem Unterwasserrennen bei, retten einen Prinzen, ermitteln in einem Perlenraub, besuchen ein Piratenschiff, erfahren wie man auch schwimmen lernen kann und tauchen mit einem Meerjungen ab.

Die 7 Geschichten sind völlig unterschiedlich, mit einer Ausnahme, sie spielen alle im oder unter Wasser.
Besonders an diesen Geschichten ist aber, das die klassische Rollenverteilung vertauscht wurde.
So rettet nicht der Prinz die Prinzessin, sonder die Prinzessin eben jenen. So gibt es eine Piratin oder auch einen Jungen der es liebt sich Meerjungfrauen-Flossen anzuziehen.

Gelungen fanden wir auch, das manch eine Geschichte ein überraschendes Ende parat hielt.

Das in dem Buch die Rollen vertauscht werden, fanden meine Kinder nicht schlimm, außer in der Meerjungen-Geschichte – damit konnten sie sich nicht ganz anfreunden.
Auch wenn diese eine schöne Bootschaft vermittelt.

Die Autorin, Kathrin Lena Orso schreibt abwechslungsreich, interessant und altersgerecht.
Die vielen bunten und großflächigen Illustrationen, die aus der Feder von Nima Keller stammen, verleihen dem ganzen Buch einen maritimen Flair.

Ein schönes Vorlesebuch in dem sicher jeder seine Lieblingsgeschichte finden wird.

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Veröffentlicht am 02.11.2021

Klufti-Sans 24 Weihnachtskatastrophen

Morgen, Klufti, wird's was geben
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Turbulent geht es bei Kluftinger zu, vor allem nach dem sich seine Erika das Bein verletzt hat und Langhammer ihr etwas Ruhe und Erholung im Krankenhaus verordnet hat.
Nicht nur das Weihnachten vor der ...

Turbulent geht es bei Kluftinger zu, vor allem nach dem sich seine Erika das Bein verletzt hat und Langhammer ihr etwas Ruhe und Erholung im Krankenhaus verordnet hat.
Nicht nur das Weihnachten vor der Tür steht und noch so viel zu erledigen ist (all die Dinge um die sich sonst Erika kümmert: Weihnachtsbaum schmücken, Weihnachtsessen vorbereiten, Aufräumen und den Glühweinstand der Frauen übernehmen), nein auch sein Schwiegervater hat sich zu Besuch angekündigt.ö
Dies alles ist einfach zu viel für den Kommissar, da heißt es improvisieren und hoffen. Denn Klufti hat einfach ein Talent alles in einer Katastrophe enden zu lassen.

In ihrem kleinen „Taschenbuch“ erzählen die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr, in typischer Kluftinger Manier nicht nur von den turbulenten Weihnachtsvorbereitungen sondern auch von den Verständigungsproblemen zwischen Klufti-San und Joschi.

Witzige und unterhaltsam Weihnachtsgeschichte, ganz ohne Ermittlungen und dennoch mit vielen Katastrophen.

Lustig von Anfang an.

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