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Veröffentlicht am 30.01.2022

Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest

Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest
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Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest von Thomas Kehl und Mona Linke ist ein Buch, das fundiertes Wissen über Finanzen auf einfache und logische Weise weiter gibt. Den Autor kennt man vielleicht ...

Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest von Thomas Kehl und Mona Linke ist ein Buch, das fundiertes Wissen über Finanzen auf einfache und logische Weise weiter gibt. Den Autor kennt man vielleicht schon von seinem YouTube Kanal Finanzfluss.

Das Buch ist in 9 Kapitel gegliedert und klärt den Leser über finanzielle Denkfehler, das Weichen stellen der finanziellen Zukunft, klassische Geldanlagen, Immobilien, Aktien, ETF's auf. Es motiviert in vier Schritten zum eigenen Investieren. Zudem wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man sich selbst am besten um seine Finanzen kümmert. Um im Alter abgesichert zu sein muss man seine Finanzen selbst in die Hand nehmen und nicht anderen überlassen.

Die Autoren haben einen leichten und lockeren Schreibstil und so kann man das Buch auch recht gut lesen. Sie beschreiben alles deutlich und einfach, sodass man es gut verstehen kann. Dazu benutzen sie auch Tabellen und Grafiken um ein paar Punkte zu verdeutlichen. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es auch noch eine kurze, prägnante Zusammenfassung.

Vieles war mir schon bekannt, einiges neu und einiges fand ich unnütz. Im Großen und Ganzen konnte ich aber noch etwas dazu lernen. Den Titel fand ich etwas irreführend. Meiner Meinung nach sollte man sich nicht nur mit einem Buch befassen. Gerade bei dem sehr komplexen Thema Finanzen sollte man sich gut und weitflächig informieren und sich nicht nur auf einen Ratgeber verlassen.

Ein interessantes Buch nicht nur für Finanzneulinge.

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Veröffentlicht am 21.01.2022

Die Gärten von Heligan

Die Gärten von Heligan - Spuren des Aufbruchs
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Die Gärten von Heligan Spuren des Aufbruchs von Inez Corbi ist ein toller Roman auf zwei Zeitebenen. Er entführt einen nach England ins heute aber vor allem in die 1780iger Jahre. Ich muss gestehen das ...

Die Gärten von Heligan Spuren des Aufbruchs von Inez Corbi ist ein toller Roman auf zwei Zeitebenen. Er entführt einen nach England ins heute aber vor allem in die 1780iger Jahre. Ich muss gestehen das mich der historische Teil mehr gepackt hat und wesentlich unterhaltsamer war.

Inez Corbi erzählt die Geschichte rund um die Entstehung des Heligan Gartens. Sie verwebt Fakten mit Fiktion und lässt so eine tolle Geschichte entstehen. Ich habe schon ein paar Bücher von ihr gelesen und mag ihren Schreibstil. Dieser ist leicht, flüssig und sehr bildhaft. Man konnte sich den Garten sehr gut vorstellen. Auch die Protagonisten beschreibt sie sehr authentisch und lebendig.

In der Gegenwart lernen wir Lexi kennen die vor ihrem Ex nach Heligan flüchtet um dort einen neuen Job anzunehmen. Sie soll das Jubiläumsfest des Gartens planen. Dafür muss sie einiges zur Entstehung herausfinden.

In der Vergangenheit lernen wir Henry den Besitzer und Erschaffer von Heligan Garten kennen. Dieser hat seine beiden verwaisten Cousinen Damaris und Allie bei sich aufgenommen. Als die beiden Mädchen eines Tages spazieren gehen finden sie einen Schiffbrüchigen am Strand. Damit ändert sich für Damaris so einiges, denn sie verliebt sich in den jungen Mann.

Der Teil rund um Damaris hat einen Großteil des Buches eingenommen und war auf jeden Fall sehr unterhaltsam, spannend und lesenswert. Ich habe mit Damaris mitgefühlt und fand diese junge Frau sehr sympathisch. Der Teil rund um Lexi ist für mich noch etwas ausbaufähig. Zum einen werden viele Andeutungen bezüglich ihrer Vergangenheit gemacht und man rechnet eigentlich die ganze Zeit über das noch irgendwas passieren muss. Geschieht aber nicht, es plätschert so vor sich hin. Auch hat der Leser mehr wissen von der Vergangenheit als Lexi in Erfahrung bringt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Autorin das absichtlich gemacht hat um für einen zweiten Teil Spannung einzubringen und den Leser zu animieren diesen dann auch zu lesen. Ich finde dieses Stilmittel aber etwas missglückt, da der Leser am Ende doch etwas enttäuscht ist. Irgendwie fehlt mir da was.

Das Buch lässt sich sehr gut lesen, es hat tolle Charaktere und besticht mit einer tollen Kulisse die zum träumen einlädt.

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Veröffentlicht am 06.01.2022

Sieben Tage ohne

Sieben Tage ohne
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Sieben Tage ohne von Monika Peetz ist der zweite Teil ihrer Dienstagsfrauen Reihe. Nachdem ich den ersten Teil schon gerne gelesen habe fand ich den zweiten Teil sogar noch etwas besser. Der Roman ist ...

Sieben Tage ohne von Monika Peetz ist der zweite Teil ihrer Dienstagsfrauen Reihe. Nachdem ich den ersten Teil schon gerne gelesen habe fand ich den zweiten Teil sogar noch etwas besser. Der Roman ist humorvoll und kurzweilig.
Die fünf Freundinnen Eva, Caroline, Kiki, Estelle und Judith könnten nicht ungleicher sein und doch sind sie über Jahre die besten Freundinnen. Jedes Jahr wird auch einmal zusammen verreist. Diesmal haben sie das gemeinsame Ziel zu Entschleunigen, Entschlacken und etwas abzuspecken. Sieben Tage ohne Ablenkung eine Fastenkur. Doch für Eva ist diese Reise besonders. Denn sie sucht in dem Ort und dem Burghotel nach ihrem leiblichen Vater. Aber auch die anderen vier Frauen haben mit so manchem Geheimnis zu kämpfen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Die Geschichte humorvoll und spannend. Die Protagonisten sind sehr authentisch und lebendig beschrieben. Die meisten waren mir auch sympathisch. Es sind fünf unterschiedliche Frauen, mit unterschiedlichen Berufen, Familiäre Hintergründen, Problemen, Sorgen und Spleens. Genau diese Kombi an verschiedenen Charakteren macht das Buch zu etwas tollen und bringt seinen ganz eigenen Flair mit.
Die Idee die Dienstagsfrauen zum Fasten zu schicken fand ich sehr interessant. Die Autorin hat einem nicht nur die Geschichte plastisch dargelegt sondern auch viele Infos zum Fasten. Sie beschreibt alles sehr humorvoll und versucht auch eine gewisse Spannung mit rein zu bringen. Gerade durch die heimliche Vatersuche von Eva oder dem was 1965 in dem kleinen Ort geschehen ist. In der Mitte des Buches wird es stellenweise etwas langatmig und langweilig, aber dies macht die Autorin mit einem humorvollen Schreibstil wieder weg.
Es ist ein leichter Roman den man mal gut nebenbei lesen kann.

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Veröffentlicht am 30.12.2021

Weit weg und ganz nah

Weit weg und ganz nah
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Weit weg und ganz nah von Jojo Moyes ist wieder ein netter Roman. Wie erwartet eine nette Liebesgeschichte mit einigen Hindernissen. Er ist zwar etwas vorhersehbar und es ist auch nichts neues, aber trotzdem ...

Weit weg und ganz nah von Jojo Moyes ist wieder ein netter Roman. Wie erwartet eine nette Liebesgeschichte mit einigen Hindernissen. Er ist zwar etwas vorhersehbar und es ist auch nichts neues, aber trotzdem schön zu hören.
Jess ist eine herzensgute Frau die sich aufopferungsvoll um ihre Tochter Tanzie und den Stiefsohn Nick kümmert. Vom Vater der Kinder bekommt sie keine Unterstützung. Sie hat zwei Jobs und trotzdem reicht es hinten und vorne nicht. Vor allem als sie die Möglichkeit bekommt Tanzie mit einem Stipendium auf eine privat Schule zu geben. Um das restliche Geld für das Schuljahr zu bekommen machen sich die drei plus Hund auf den Weg nach Schottland zu einer Matheolympiade. Doch es geht einiges schief und sie treffen Jess Chef Ed zufällig der ihnen aus der patsche hilft. Doch auch Eds Leben ist gerade völlig aus den Fugen geraten. Er wird des Insider Handels beschuldigt.
Das Hörbuch hat sich gut und schnell hören lassen. Dank des leichten Schreibstil der Autorin kann man sich auch gut in die Geschichte einfüllen. Sie beschreibt einen Roadtrip der etwas anderen Art. Er ist lustig, unterhaltsam aber auch traurig. Eigentlich hat dieses Buch nichts neues, es ist eher vorhersehbar aber trotzdem nett. Die Vortragsweise von Luise Helm ist wieder sehr angenehm. Man kann ihr gut folgen.
Die Protagonisten sind deutlich und klar beschrieben. Man kann mit ihnen Mitfühlen, allerdings handeln sie auch manchmal sehr gedankenlos und sind dadurch etwas anstrengend.
Ein netter solider Roman für zwischendurch der sich gut hören lässt.

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Veröffentlicht am 29.12.2021

Sechs Jahre

Sechs Jahre
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Sechs Jahre von Charlotte Link ist ein Buch worin die Autorin den Leidensweg ihrer Schwester beschreibt. Ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer dazu eine Rezension zu schreiben. Die Autorin beschreibt ...

Sechs Jahre von Charlotte Link ist ein Buch worin die Autorin den Leidensweg ihrer Schwester beschreibt. Ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer dazu eine Rezension zu schreiben. Die Autorin beschreibt den langen Leidensweg ihrer Schwester aus ihrer Sicht und wenn es autobiografisch ist, finde ich es immer schwer etwas zu beurteilen. Denn es sind sehr persönliche Empfindungen und Gefühle die beschrieben werden und nicht jeder Mensch handelt gleich.
Charlotte Links Schwester Franziska bekommt die Diagnose Krebs und gleichzeitig sagt die Ärztin das sie bald sterben würde. Doch darin irrt sich die Ärztin denn Franziska hat einen langen Leidensweg von sechs Jahren vor sich. In denen bekommt sie häufige Fehldiagnosen, Operationen, unnötige Behandlungen. Vor allem hat sie und ihre Familie es oft mit unqualifizierten und frechen Ärzten und Krankenhauspersonal zu tun.
Auf der einen Seite ist das Buch sehr berührend und traurig. Auf der anderen Seite habe ich mich oft etwas über das Verhalten der Autorin geärgert. Franziska war die eigentlich leidtragende denn sie hatte die Krankheit, sie hatte aber auch den Lebenswillen und oft wollte sie über einen möglichen Tod sprechen. Doch dies wurde von Seiten der Familie abgeblockt. Über den Tod wurde nicht gesprochen, es hieß sechs Jahre lang Kämpfe weiter du wirst leben. Auf der anderen Seite jammert die Autorin groß über den Verlust ihrer Schwester, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben ihrer Seelenverwandten. Gerade als Mutter und Ehefrau sollten doch eigentlich die Kinder und der Mann das wichtigste sein. Klar sind Geschwister auch wichtig, aber so in Selbstmitleid aufzugehen sehe ich etwas kritisch.
Auch die Odyssee mit den Ärzten und Krankenhäusern ist sehr bewegend beschrieben. Und man kennt es ja häufig schon selbst bei Kleinigkeiten wie Ärzte versagen oder falsche Diagnosen stellen. Allerdings sehe ich auch hier eine gewisse unberechtigte Unzufriedenheit. Schließlich war Franziska Privatversichert und konnte sich schon aus diesem Grund eine bessere Versorgung leisten als jeder Kassenpatient. Auch die Privaten Möglichkeiten die die Familie ausgeschöpft haben kann sich ein normal Verdienender nicht leisten. Und ja es gibt viele schwarze Schafe im Gesundheitswesen die nur auf ihren Finanziellen Vorteil aus sind.
Wenn man diese Kritikpunkte aber außen vor lässt, hat sich das Buch gut lesen lassen. Es war bewegend, traurig und manchmal gab es auch was zum schmunzeln. Mir tut jeder Leid der so leiden muss, egal ob als Patient oder als Angehöriger. So eine Qual hat niemand verdient. Und doch ist das Leben oft hart und herzlos.

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