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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2022

Zu viel Horror

Der Gräber
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Das Buch „Der Gräber“ hat mich enttäuscht.
Ich habe einen spannenden Thriller erwartet und bekommen habe ich eine Horrorstory.
Hätte ich Horror lesen wollen, dann wäre meine Wahl nicht auf einen ...

Das Buch „Der Gräber“ hat mich enttäuscht.
Ich habe einen spannenden Thriller erwartet und bekommen habe ich eine Horrorstory.
Hätte ich Horror lesen wollen, dann wäre meine Wahl nicht auf einen Thriller gefallen!

Die Hintergrundgeschichte hat durchaus Potential, allerdings ist dieses verschenkt worden. Zum einen durch diese ganzen Horrorelemente, Mystery, fast Fantasy und zum anderen durch die unglückliche Gestaltung der Charaktere!

Es gibt den Gräber, dessen wahre Gestalt sehr vorhersehbar ist, das Lektorenpärchen, ganz interessant, aber irgendwie durchweg farb- und konturlos.
Und dann noch die Ermittler, die einfach ein ganzes Jahr lang nicht wirklich ermitteln.

Ich habe von diesem Buch wirklich etwas anderes erwartet, es hat für mich nichts der Dinge zu bieten, die einen fesselnden Thriller ausmachen!
Empfehlenswert für Horrorfans…

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Veröffentlicht am 05.09.2021

Der Funke springt nicht über

Was fehlt dir
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Bei diesem Buch hatte mich der Klappentext sehr angesprochen und die Leseprobe fand ich vielversprechend.

Der Schreibstil begeistert mich weiterhin, aber ich komme nicht in dieses Buch rein.
Laut ...

Bei diesem Buch hatte mich der Klappentext sehr angesprochen und die Leseprobe fand ich vielversprechend.

Der Schreibstil begeistert mich weiterhin, aber ich komme nicht in dieses Buch rein.
Laut anderen Rezensionen soll es besser werden, bisher ist es für mich eher eine Aneinanderreihung verschiedener Kurzgeschichten und der Funke springt absolut nicht über, ich mag mich nicht immer wieder von neuem motivieren weiterzulesen, ich bin mir nicht sicher, ob dieses Buch diese Anstrengung wert ist, wobei ich das Thema wirklich sehr interessant und lesenswert finde, nur die Umsetzung ist scheinbar nichts für mich.

Die Hauptfigur erscheint mir auch ziemlich farblos und auch hier werde ich nicht gepackt, dieses Buch fesselt mich einfach nicht.

Was fehlt Dir wird mir jedenfalls nicht fehlen, wenn ich es nur halb gelesen weitergebe.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Unangenehm und unsympathisch

Strandopfer
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Strandopfer soll ein Reihenauftakt sein, für mich wird es definitiv keiner.

Die Geschichte ist wirr, konstruiert, es dreht sich permanent im Kreis, die Wendungen und Auflösungen, geschweige ...

Strandopfer soll ein Reihenauftakt sein, für mich wird es definitiv keiner.

Die Geschichte ist wirr, konstruiert, es dreht sich permanent im Kreis, die Wendungen und Auflösungen, geschweige denn die Motive sind nicht nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist mir wahnsinnig unsympathisch, es soll wohl schnodderig und lässig rüberkommen, aber es ist reine Fäkalsprache. Nicht schön zu hören!

Am schlimmsten aber sind die Charaktere, ganz besonders die deutsche Ermittlerin. Ich denke, egal wie gut die Hintergrundgeschichte auch gewesen sein könnte, mit dieser Person wird alles unerträglich.
Sie ist wohl traumatisiert, wird retraumatisiert, aber vor allem ist sie misstrauisch, paranoid und vorurteilsbelastet bis fremdenfeindlich.
Ich frage mich, ob das der Sinn dieses Buches sein soll: Vorurteile bezüglich Polen zu schüren, wenn ja, dann hat es sein Ziel erreicht. Und ich fremdschäme mich für diese unreflektierte und unsympathische Romanfigur.




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Veröffentlicht am 24.03.2026

Flop

Blutwild
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Blutwild hat mich leider in keiner Weise überzeugt.

Die Protagonistin ist ein ehemalige Kommissarin und durch eine Entführung in der Vergangenheit traumatisiert, wird jetzt aber auf ein neues ...

Blutwild hat mich leider in keiner Weise überzeugt.

Die Protagonistin ist ein ehemalige Kommissarin und durch eine Entführung in der Vergangenheit traumatisiert, wird jetzt aber auf ein neues Verbrechen gestoßen. Hier passt so einiges nicht. Die Vorgeschichte wird höchstens gestreift, aber nicht klar ausgearbeitet. Mir fehlen viele Infos.
Die Kommissarin an sich bleibt blass und gesichtslos und verhält sich auch nicht so, wie es bei einem Trauma zu erwarten wäre, sondern spaziert fröhlich allein in den dunklen Wald.

Die Geschichte ist unglaublich stümperhaft konstruiert, es passieren logische Fehler, es fehlen zum Verständnis wichtige Teile, es kommt keine Atmosphäre auf. Da reicht es auch nicht düstere Landschaftsbeschreibungen an den Anfang eines Kapitels zu setzen.

Nur weil es blutig ist, ist es noch lange kein Thriller.

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Veröffentlicht am 10.05.2024

Überzogen und nicht lustig

Komm schon, Baby!
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Dieses Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen.

Witzig sollte es sein, scheinbar ist der Humor nicht meine Wellenlänge, ich fand es kein Stück lustig.

Aber nervig. Die Charaktere sind ...

Dieses Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen.

Witzig sollte es sein, scheinbar ist der Humor nicht meine Wellenlänge, ich fand es kein Stück lustig.

Aber nervig. Die Charaktere sind komplett überzeichnet und bedienen jedes Klischee. Daher sind sie leider weder interessant noch sympathisch und auch ihre Entwicklung lässt nicht auf große Spannung schließen.

Die Geschichte ist ganz und gar vorhersehbar, man weiß eigentlich schon auf den ersten Seiten, was passieren wird und wer mit wem und warum.

Die Idee einer wider Willen schwangeren Hebamme und deren privater Verstrickungen klingt eigentlich ganz nett und unterhaltsam, in dieser Umsetzung konnte mich das Ganze aber keineswegs überzeugen.

Insgesamt ist dieses Buch für mich daher ein kompletter Flopp und nicht weiterempfehlenswert. Ich mag humorvolle und satirische Bücher, aber hier hat die Chemie definitiv nicht gestimmt.


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