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Veröffentlicht am 10.01.2022

Wie man richtig Zähne putzt

Mund auf, Bürste rein, bald sind meine Zähne fein
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Das Krokodil hat keine Hände, darum bittet es die Tiere ihm die Zähne zu putzen. Es gibt die Anweisungen wie sie es machen sollen. Und am Ende hat es ein strahlendes Lächeln, auch wenn die Tiere zunächst ...

Das Krokodil hat keine Hände, darum bittet es die Tiere ihm die Zähne zu putzen. Es gibt die Anweisungen wie sie es machen sollen. Und am Ende hat es ein strahlendes Lächeln, auch wenn die Tiere zunächst befürchteten gefressen zu werden.

DS Pappbilderbuch ist in Reimform geschrieben und die Bilder sind recht plakativ gemalt. Die Farben sind intensiv und grenzen sich klar voneinander ab. Auf jeder Seite befindet sich ein Zweizeiler. Somit hat das Buch nicht viel Text.
Nach getaner Arbeit schaut das Krokodil erst grimmig und alle Tiere und auch der Bilderbuchbetrachter nimmt an das er die Tiere gleich fressen will. Dann blättert man um und es lächelt die Tiere nur mit den strahlenden Zähnen an.

Mir persönlich hat die Bildgestaltung nicht so zugesagt, weshalb ich einen Stern abziehe. Aber das ist Geschmacksache.

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Veröffentlicht am 10.01.2022

Mitmachbuch zu einigen Zootieren

Klatsch mal laut! Wer da wohl schaut? Dein Mitmachbuch zum Zoo
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Dieses kleine Pappbilderbuch für junge Weltentdecker ab 1 Jahr hat eine handliche Größe für kleine Kinderhände.
Fünf Zootiere gibt es hier zu entdecken und die kann man auch schon gleich auf dem Cover ...

Dieses kleine Pappbilderbuch für junge Weltentdecker ab 1 Jahr hat eine handliche Größe für kleine Kinderhände.
Fünf Zootiere gibt es hier zu entdecken und die kann man auch schon gleich auf dem Cover sehen.

In Reimform werden die Kinder auf die Tiere hingewiesen und erhalten dann einen Auftrag den sie erfüllen sollen.
Hier kann man sehr gut das Sprachverständnis von Kindern überprüfen. Mit Krach soll der Löwe geweckt , das Pinguin muss warmgehalten, dem Krokodil muss vorgesungen werden.
Außerdem soll noch Affenquatsch und an den Kängurubeutel geklopft werden.

Die Bilder sind klar und einfach gemalt. Heller Hintergrund und das jeweilige Tier das sich in seiner Umgebung deutlich davon abhebt. Genau richtig für Schau Neulinge.

Ich ziehe nur einen Stern ab, da ich die Aufträge beim Affen und dem Känguru nicht so toll finde. Wenn man einen Kängurubeutel anklopft hört man nämlich nix und beim Affen kommt nicht rüber auf wessen Brust das Kind klopfen soll. Zumindest verstanden unsere Kitakids das nicht. Ich habe es dann bei mir vorgemacht und sie haben es nachgemacht.

Empfohlen wird das Buch ab 2 Jahren, aber zum anschauen und Tiere benennen kann man es auch schon ab 1 Jahr einsetzen.

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Schon der 15. Fall

Ostseegruft
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Pia Korittki ist Hauptkommissarin in Lübeck. Als sie eines Tages zur Beerdigung ihrer Jugendfreundin nach Ahrensbök muss will sie nachforschen woran ihre Freundin so plötzlich verstorben ist. Ein Unbekannter ...

Pia Korittki ist Hauptkommissarin in Lübeck. Als sie eines Tages zur Beerdigung ihrer Jugendfreundin nach Ahrensbök muss will sie nachforschen woran ihre Freundin so plötzlich verstorben ist. Ein Unbekannter stellt sich während der Trauerfeier ans offene Grab und erschüttert die Umstehenden mit der Vermutung das es sich hier nicht um einen natürlichen Tod handelt.
Das ruft nun Pia auf den Plan und sie beginnt zu ermitteln.

Da ich immer mal wieder das Cover eines Almstädtkrimis in die Hände bekam habe ich mich nun dazu entschlossen mal zu hören wie Pia Korittki ermittelt.
Die Cover ihrer Romane haben hohen Wiedererkennungswert. Sie sind immer sehr düster mit dunklen Wolken über Meer, Landschaft oder Haus und tragen dick den Autorennamen.

Ich liebe die Ostsee und viele der Orte dieses Hörbuchs waren mir auch von Urlauben bekannt, so dass ich die Gegend deutlich vor Augen hatte.

Pia ist alleinerziehende Mutter von Felix. Ihr Ex ist wiederverheiratet und sie teilen sich das Sorgerecht, was Pia zwar entlastet aber nicht immer einfach ist.
Ansonsten geht sie voll in ihrer Arbeit auf.

Da es schon der 15. Fall der Kommissarin ist wäre es sicherlich schön, wenn man noch ein bisschen mehr Info über ihr Privatleben oder ihre Beziehungen gehabt hätte, aber für den Fall musste man es nicht wissen.

Das Umfeld der verstorbenen Freundin war schnell gecheckt. Sie hatte in Jörg einen Bruder, der auch schon gleich zu Beginn etwas zu verheimlichen schien und früher Alkoholiker war.

Dann gab es noch Richard, den Vater der Toten, der aber schon seit Jahren vermisst wurde und man annahm das er auf der Ostsee sein Grab fand.

Die Mutter lebt noch im Elternhaus und ist in einer neuen Beziehung.

Harro ist der Ehemann der Verstorbenen und ist Bauer.
Seine Nachbarin Anja weiß auch so manches zum Fall beizutragen.

Pia ermittelt ab einem gewissen Zeitpunkt mit Marten, zu dem sie wohl früher eine Beziehung hatte. In meinen Augen sieht Marten das noch nicht wirklich als beendet und hofft weiter.

Ein bisschen konstruiert kamen mir die Ermittlungen schon vor, denn ich kann mir nicht vorstellen das die Polizei vor Ort direkt so begeistert ist wenn eine Kollegin von auswärts sich da so rein mengt und sie ihr dann auch noch solch tatkräftige Unterstützung stellen.

Auch hatte ich schon gleich mit meiner Vermutung was den Täter anging richtig gelegen. Mag sein das ich schon zu viele Krimis gelesen habe. Die Beweggründe für die Tat erschlossen sich aber auch mir erst nach und nach, so blieb es doch zumindest interessant.

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Veröffentlicht am 04.01.2022

Immer nur eine Socke

Die Sockenfresser
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Ach herrje, ich dachte immer meine Waschmaschine frisst die Socken. Das es aber echte Sockenfresser gibt war mir neu.

Dank dieses niedlichen Hörbuchs wurde ich nun in die Welt der Sockenfresser entführt ...

Ach herrje, ich dachte immer meine Waschmaschine frisst die Socken. Das es aber echte Sockenfresser gibt war mir neu.

Dank dieses niedlichen Hörbuchs wurde ich nun in die Welt der Sockenfresser entführt und habe es genossen.

Kicher ist mir der liebste aller Sockenfresser. Er wohnt mit seinem Opa bei Herrn Lorbeer, einem Trompeter. Sehr zu Opas Entsetzen hat er sich eines Tages Herrn Lorbeer gezeigt, denn man muss wissen das Sickenfresser ein bisschen wie Chamäleons sind und mit ihrer Umwelt regelrecht verschmelzen können.
Kicher hat es nicht wirklich leicht. Seine Eltern sind eines Tages einfach dem Ruf gefolgt und nach Afrika gegangen und haben ihn bei seinem Opa zurück gelassen. Außerdem hat er üble Verwandtschaft. Sein Onkel Tulabor ist ein Maffiaboss und seine beiden Kusins die Zwillinge Ramses und Tulabor Junior haben es faustdick hi Tür den Sockenfresserohren. Sie geraten von einem Chaos ins nächste und ziehen meist auch den armen Kicher mit hinein.
Außerdem gibt es noch einen Professor, der gerne der ganzen Welt zeigen will wer hinter dem Sockenproblem der Menschheit steckt.

Das ganze wird herrlich gesprochen von Dietmar Bär, der jedem Charakter seine eigene Stimme verleiht.

Und zwischendrin kommt es immer zu kleinen Stücken Klemzer Musik , die je nach Stimmung mal traurig und mal flippig fröhlich daher kommt.

Mir hat das Hörbuch mit seinen kleinen Protagonisten gut gefallen.

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Veröffentlicht am 03.01.2022

Die Anfänge der Grünen

Unser kostbares Leben
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Ich habe das Buch ausgewählt, da ich aufgrund der Motorhaube des Autos auf dem Cover sofort erkannte das es sich um einen historischen Roman handelte.
In der Leseprobe war dann klar das es sich um die ...

Ich habe das Buch ausgewählt, da ich aufgrund der Motorhaube des Autos auf dem Cover sofort erkannte das es sich um einen historischen Roman handelte.
In der Leseprobe war dann klar das es sich um die Zeit meiner Kindheit und Jugend, die 70/80 er Jahre handelte.

Der Sommer 72 veränderte das Leben in dem kleinen Städtchen Mainheim, das von einer Schokoladen- und einer Chemiefabrik beherrscht wurde.
Die Protagonisten der Geschichte sind zu diesem Zeitpunkt zehn Jahre alt und müssen jede/r auf ihre/ seine Art mit der Veränderung klar kommen.

Es ist eine sehr politisch geprägte Geschichte.

Da ist zum einen Minka, die Tochter des Bürgermeisters. Sie will auf gar keinen Fall werden wie ihr Vater und rebelliert im Laufe ihrer Jugend gegen alles was kleinbürgerlich erscheint. Aufgrund ihrer großen Tierliebe ist es ihr ein Anliegen mit Tierversuchen Schluss zu machen und auch den Wald und die Tiere dort vor der Umweltverschmutzung zu retten. Noch gut kann ich mich dran erinnern,wie auch bei uns Kröten über eine neu gebaute Straße getragen wurden, damit sie auf dem Weg zum Ablaichen nicht überfahren wurden.

Dann ist da noch ihre Freundin Carola, genannt Caro, die im Nachbarhaus wohnt und deren Familie die Schokoladenfabrik gehört. Sie liebt es zu schreiben und gemeinsam mit Minka versucht sie in ihrer Kindheit Tiere vor Tierversuchen zu retten. Ihre Familie ist mit fünf Kindern recht groß und die Mutter geht in ihrem Muttersein voll auf. Als die Kinder langsam flügge werden nehmen sie noch ein vietnamesisches Waisenkind in Pflege.

Claire ist ebenso alt wie Caro und teilt sich zunächst mit ihr ein Zimmer. Sie hat, nachdem sie nach ihrer Flucht, bei der sie ihre Mutter verlor und dann ganz auf sich alleine gestellt war, in einem Kinderheim in Mainheim gelebt. Hier hat man schnell erkannt das sie ein aufgewecktes Kind ist und schnell lernt. Doktor Lavalette,die Heimärztin hat ihr dann noch Pillen verabreicht, die ihre Denkfähigkeit unterstützen sollten.

Außerdem gab es noch Guy, einen vietnamesischen Jungen im Alter der Mädchen, der bei einem Badeunfall schwer verletzt wurde. Wofür sich Minka jahrelang die Schuld gab.

Die Familien Stern und Schönwetter sind Nachbarn und könnten sicherlich nicht unterschiedlicher sein. Das einzige was sie gleich haben ist ihr Drang zur Politik, jedoch sind die einen CDU Wähler und die anderen Anhänger der SPD.

In diesem politischen Umfeld werden die beiden Mädchen groß und die Autorin lässt auch die gesamte deutsche Politikgeschichte der 70/80 er Jahre wieder auferstehen. Aber auch viele andere Dinge kamen hier wieder aufs Tablett, die ich nach den ganzen Jahren schon vergessen hatte.
So war der Roman für mich eine Reise in meine eigene Kindheit und Jugend, auch wenn ich mich nicht sonderlich für Politik interessiert habe. Aber natürlich trugen auch wir Taschen mit dem Aufdruck:Jute statt Plastik, oder aßen Toast Hawaii und tranken Bowle, oder kalte Ente. Auch die Anfänge der Grünen waren mir wieder sehr bewusst. Die vielen Demonstrationen, die Hüttendörfer, die Aussteiger, der Protest, die RAF mit ihren Anschlägen.

Die Autorin greift viele Themen auf und beleuchtet sie von allen Seiten. Das kleinbürgerliche Leben der Mainheimer wird gehörig durchgekaut. Themen wie Tierversuche und Umweltverschmutzung sowie Medikamentenversuche an Heimkindern haben mich erneut sehr aufgewühlt. Besonders durch die Kaltschnäutzigkeit wie dieser Dr. Lavalette.

Ein Roman der die Zeit vor 50 Jahren nochmal wieder hervor holt. Mir war er allerdings an manchen Stellen zu ausführlich. Da hätte man für meinen Geschmack sicherlich von den über 600 Seiten auch ein bisschen zusammenkürzen können. Deshalb ziehe ich bei meiner Bewertung auch einen Stern ab.

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