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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2025

Wessen Schmerz eigentlich?

Schmerz
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Das Cover hat mir gleich gut gefallen und der ungewöhnliche Farbschnitt macht das Buch zu einem Hinkucker. „Die Nr 1“ aus Island, der Klappentext und der kryptische Titel machten das Buch für mich gleich ...



Das Cover hat mir gleich gut gefallen und der ungewöhnliche Farbschnitt macht das Buch zu einem Hinkucker. „Die Nr 1“ aus Island, der Klappentext und der kryptische Titel machten das Buch für mich gleich sehr interessant.
Dora und Rado sind zwei interessante Persönichkeiten, aber Aber alles in Allem war ich ein wenig enttäuscht. Der Schreibstil ist einfach und daher gut zu lesen trotz der merkwürdigen isländischen Namen. Dora ist tatsächlich in keiner Weise dienstfähig und dass die gesamte Isländische Polizei sich auf die Pazzia vorbereitet, wo Rados Familie im Visier ist, scheint mir auch etwas konstruiert. Die Suche nach dem verschwundenen Mädchen, das als Junge auftritt, wird zur Nebensache und der Vater, der irgendwie unbeteiligt reagiert, macht die Geschichte nicht besser. Der verschollene, psychisch kranke Bruder von Rado bekommt auch noch seinen grossen Auftritt. Dazu der herzkranke Schwiegervater, der in die kriminellen Machenschaften verstrickt ist und Rados Ehekrise mit Ewa, alles ein wenig too much. Trotzdem werde ich Jón Atli eine zweite Chance geben und den zweiten Band auch lesen.

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Veröffentlicht am 24.01.2023

Gut recherchiert

Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?
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Sara Weber fasst ein Thema auf, das fast jeden Arbeitnehmer beschäftigt. 24/7 erreichbar sein, immer auf dem neuesten Stand sein, das macht uns kaputt. Es gab grosse Veränderungen in der Arbeitswelt und ...

Sara Weber fasst ein Thema auf, das fast jeden Arbeitnehmer beschäftigt. 24/7 erreichbar sein, immer auf dem neuesten Stand sein, das macht uns kaputt. Es gab grosse Veränderungen in der Arbeitswelt und es muss sich viel bewegen, damit wir wieder weniger gestresst, effektiver arbeiten können. Es gibt zu wenig Fachkräfte in fast allen Bereichen und Sara Weber bringt den Ansatz, weniger statt mehr zu arbeiten, um das Problem zu lösen. Gewerkschaften können ein Lösungsansatz sein. Wären mehr Arbeitnehmer organisiert, könnten ihre Forderungen und Rechte besser vertreten werden. Sehr gut recherchiert, trotz der vielen Fakten und Zahlen gut zu lesen und zu verstehen. "Unbezahlte Sorgearbeit" ist ein grosses Thema, ebenso Inklusion, Gleichberechtigung und Teilhabe. Wobei ich mich als Frau nicht automatisch benachteiligt fühle. Die Wortschöpfung Freund*innenschaften fand ich gruselig.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Na ja....

Du kennst sie
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Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und die Empfehlung mit den Worten ....Wenn sie in diesem Jahr nur einen Thriller lesen sollten, dann diesen.... ließen große Erwartungen entstehen. Viele Seiten ...

Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und die Empfehlung mit den Worten ....Wenn sie in diesem Jahr nur einen Thriller lesen sollten, dann diesen.... ließen große Erwartungen entstehen. Viele Seiten Beschreibung, wie sehr die männlichen Gäste und speziell gerade Mark, die Barkeeperin Sophie nerven, enden schließlich mit Marks Tod. Er hätte eben Sophies guten Rotwein nicht trinken sollen.... Nora, eine aufstrebende schwarze Polizistin ermittelt in dem Mordfall und freundet sich mit Sophie an. Bei Sophie sind alle Hemmungen gefallen und sie mordet munter weiter. Nora sieht ständig tote Menschen, ihr Oma nennt es Schattengeister. Und so habe ich mich durch das Buch gekämpft, langatmige Beschreibungen und sehr seltsame Überschriften gelesen und auf spannende Ermittlungen gewartet. Die blieben leider aus. Für mich war das leider nichts.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Langatmig und enttäuschend

Eine Fingerkuppe Freiheit
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Ein sehr schön gestaltetes Cover machte mich sofort aufmerksam. Der blinde Autor Thomas Zwerina schreibt über Louis Braille. Der Klappentext und das Thema haben mich sofort angesprochen. Ich liebe Bücher, ...



Ein sehr schön gestaltetes Cover machte mich sofort aufmerksam. Der blinde Autor Thomas Zwerina schreibt über Louis Braille. Der Klappentext und das Thema haben mich sofort angesprochen. Ich liebe Bücher, in denen ich starke Persönlichkeiten und geniale Erfinder kennen lerne. Leider ist mir das in diesem Buch nicht gelungen. Ich bin Louis Braille nicht wirklich näher gekommen. Als Kind erblindet, darf er schliesslich doch zur Schule gehen und entwickelt dann die Braille-Blindenschrift, die mit nur sechs Punkten ermöglicht, dass Blinde lesen können. Eine wirklich großartige Erfindung! Er wird belächselt und nicht ernst genommen und lässt sich trotzdem nicht ermutigen. Der Schreibstil hat mich allerdings nicht erreicht und die, für meinen Geschmack, viel zu blumige und ausschweifende Erzählung liess mich eher durch das Buch quälen. Schade

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Veröffentlicht am 06.01.2022

Von Allem ein bißchen

Der Gräber
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Ein bißchen Krimi, ein bißchen Horror, ein bißchen Psycho, ein Ehedrama....von Allem was.
Dass sich jemand jedes Jahr am 6.November unter einem Haus durch in den Keller gräbt, dort ein Blutbad hinterlässt ...

Ein bißchen Krimi, ein bißchen Horror, ein bißchen Psycho, ein Ehedrama....von Allem was.
Dass sich jemand jedes Jahr am 6.November unter einem Haus durch in den Keller gräbt, dort ein Blutbad hinterlässt und mit seinem Opfer verschwindet, hört sich spannend an. Allerdings wird wenig ermittelt und es geht überwiegend um Annika, Lektorin in einem Verlag, der unbedingt einen Bestseller rausbringen muss, um weitermachen zu können. Der erfolgversprechende Autor Jan Apelgren, auf den Annika alle Hoffnungen setzt, verschwindet aber plötzlich spurlos, zusammen mit seiner Ehefrau. Annika findet vor der Bürotür ein sandiges Manuskript, das sie veröffentlich, obwohl es anscheinend vom Gräber selbst geschrieben wurde. Die Ermittlerin Cecilia zieht Annika in die Ermittlungen rein und - trifft auf Annikas Mann Martin, mit dem sie vor vielen Jahren liiert war. Annika verfällt in Depressionen, dreht durch und die seltsamen Kratzgeräusche und Kratzspuren sind auch in ihrem neu gekauften Haus. Alles sehr mysteriös und etwas unzusammenhängend, aber durch die kurzen Kapitel mit den jeweils vorangehenden kryptischen Sätzen des Gräbers, gut zu lesen.

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