Langatmig
Vier.Zwei.Eins.Kit und Laura sind im Sommer 1999 Zeugen einer totalen Sonnenfinsternis in Cornwall. Die beiden sind ein frisch verliebtes Pärchen und wollen den Tag einfach nur genießen. Bis Laura einen Geldbeutel mit ...
Kit und Laura sind im Sommer 1999 Zeugen einer totalen Sonnenfinsternis in Cornwall. Die beiden sind ein frisch verliebtes Pärchen und wollen den Tag einfach nur genießen. Bis Laura einen Geldbeutel mit einer Münzspur findet, der sie zu einer brutalen Vergewaltigung führt. Der Täter bestreitet jedoch alles, die Frau ist eingeschüchtert und schweigt. Monate nach der Gerichtsverhandlung steht die Frau plötzlich vor Lauras und Kits Tür. Laura ist zunächst skeptisch, jedoch offen. Nur Kit scheint die Bedrohung zu sehen, die von Beth ausgeht. Doch irgendwas stimmt hier nicht, nur was?
Ich bin unfassbar schwer in das Buch eingestiegen. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitachsen und aus zwei verschiedenen Perspektiven, denen von Kit und Laura, erzählt.
Für mich nahm das Thema Sonnenfinsternis viel zu viel Raum ein und führte ganz schnell dazu, dass mich die Geschichte nicht mehr interessierte. Bzw. es geht noch nicht mal um die Sonnenfinsternissen an sich, sondern um Kits Besuche derer. Die Passagen waren langatmig, hielten die Geschichte davon ab, Fahrt aufzunehmen und bremsten das Geschehen so aus, dass erst auf den letzten 50 Seiten sowas wie Spannung und Dynamik aufkommen konnte. Die Idee an sich war wirklich gut, leider nahm sie eben nur die letzten 50 Seiten ein und das ganze Geplänkel davor war für mich fast schon sinnlos.
Ich hab mich wirklich durch das Buch kämpfen müssen, um es zu beenden. Langatmige Passagen, ein Schreibstil, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte und Themen, die so nichtig waren, dass sich die ersten 420 Seiten wie Platzhalter anfühlten. Schade.