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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2022

Sehr unterhaltsam und authentisch

Diana (Ikonen ihrer Zeit 5)
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Diana lernt mit siebzehn bei einem Polospiel den Thronnachfolger von England kennen. Was wie ein Märchen klingt endet drei Jahre später mit der Hochzeit.
In der Ehe ist es nicht so wie sie es ...

Diana lernt mit siebzehn bei einem Polospiel den Thronnachfolger von England kennen. Was wie ein Märchen klingt endet drei Jahre später mit der Hochzeit.
In der Ehe ist es nicht so wie sie es sich vorstellte, keine Liebe, kein Märchen. Aber dennoch arrangiert sich Diana mit ihrem Leben und bringt zwei Kinder zur Welt, bevor sie dem Königshaus den Rücken zuwendet.

Mich hat die Geschichte von Diana schon immer fasziniert, obwohl sie schon starb, bevor ich geboren wurde.
Ihre Kinder sind ja in der Öffentlichkeit und die Schwiegertöchter werden auch immer wieder mit ihr verglichen.
Die Geschichte liest sich jedenfalls sehr gut, auch wenn sicher nicht alles des Wahrheit entspricht.
Der Autorin gelang es sehr gut die Geschichte neu zu erzählen, ein sehr gut zu lesendes Buch, eine berührende und unterhaltsame Story. Das Leben der wohl bekanntesten Prinzessin des britischen Königshauses und ihr tragisches Ende, sehr authentisch erzählt. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 17.01.2022

Familiengeschichte

Wir sind schließlich wer
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Anna von Betteray ist mitte dreißig, geschieden und die neue Pastorin. Alleine schon das ist ein Skandal.
Als der alte Pastor krank wird übernimmt Anna die Vertretung und versucht die Gemeinde ...

Anna von Betteray ist mitte dreißig, geschieden und die neue Pastorin. Alleine schon das ist ein Skandal.
Als der alte Pastor krank wird übernimmt Anna die Vertretung und versucht die Gemeinde etwas zu modernisieren.
Ihre Schwester Maria hat hingegen ganz andere Sorgen. Ihr Mann wird verhaftet und ihr Sohn verschwindet spurlos.
Aber die Schwestern überwinden sich und halten zusammen, gemeinsam mit Ottilie aus dem Seniorenstift machen sie sich auf die Suche ...

Für mich war dies der erste Roman der Autorin, auch wenn sie schon ein Buch über die Schwestern veröffentlicht hat. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl es fehlte mir was, ich konnte die Geschichte gut nachvollziehen. Ein sehr flüssig zu lesender Schreibstil, eine amüsante, aber auch spannende Familiengeschichte, alles sehr unterhaltsam. Allerdings auch nicht mehr. Anhand des Covers hätte ich eher einen tiefgründigeren Roman erwartet, so bekam ich einen schönen Unterhaltungsroman, der sich gut weglegen lässt. Nette Charaktere, ein Dorf voller Widersprüche und eine geheimnisvolle Familie. Mehr braucht es nicht zur Unterhaltung.

Veröffentlicht am 17.01.2022

Jetzt alles offline

Wo kommen wir denn da hin (Der Offline-Opa 1)
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Günter ohne H hat ein Buch geschrieben.
Günter Habicht, 63, ehemaliger Busfahrer sorgt für seine Nachbarschaft. Oder soll man sagen, er überwacht sie?
Mit pendranter Genauigkeit wird überprüft ...

Günter ohne H hat ein Buch geschrieben.
Günter Habicht, 63, ehemaliger Busfahrer sorgt für seine Nachbarschaft. Oder soll man sagen, er überwacht sie?
Mit pendranter Genauigkeit wird überprüft wer was wo macht ...

Das Cover erinnert sehr an Renate Bergmann, die Online Omi. Was kein Wunder ist, ist es doch vom gleichen Autor, nur das er diesmal ein Offline Opi ist.
Stellenweise ist es sehr humorvoll, sehr witzig und auch sehr ehrlich, wenn auch total überspitzt. Manchmal ist es aber auch ein bisschen drüber, vor allem wenn er Sätze wie "das muss ich Sie jetzt mal sagen..." raushaut. Solche Grammatik ist wohl nur für eingefleischte lustig.
Humor ist eh Geschmackssache, jeder mag anderes. In gewissen Dosen ist das Buch ganz amüsant, ich konnte einige Male sehr lachen und habe mich gut amüsiert, aber wie bei der Omi wird es irgendwann auch langweilig.
Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht... in diesem Sinne ist es unterhaltsam und kurzweilig.

Veröffentlicht am 05.01.2022

Ein Roman mit Wohlfühlcharakter

Das Geheimnis des Bücherschranks
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Rebecka hat wenig Kontakt zu ihrer Familie und lebt alleine in Stockholm. Als ihre Großmutter krank wird, beschließt sie, zu ihr zu fahren, in ihre alte Heimat. Sie quartiert sich im Haus ihre ...

Rebecka hat wenig Kontakt zu ihrer Familie und lebt alleine in Stockholm. Als ihre Großmutter krank wird, beschließt sie, zu ihr zu fahren, in ihre alte Heimat. Sie quartiert sich im Haus ihre Großmutter ein.
Dort findet sie in einem alten Bücherschrank ein Tagebuch ihre Oma und erfährt einiges über deren Vergangenheit in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Ich mag Geschichten mit ZeitSprüngen sehr gerne. Hier haben wir dann noch gleich einen Perspektivwechsel. Die Gegenwart mit Rebecka, die Vergangenheit, genauer 1943, mit Anna, der Großmutter. Beide Zeitspannen sind sehr interessant, sehr gut zu lesen. Ein sehr angenehmer Schreibstil, man weiß auch immer, in welcher Zeit man sich befindet. Und natürlich eine sehr bewegende Geschichte.
Allerdings liegt hier der Schwerpunkt eindeutig auf der Liebesgeschichte und die ganze Judenverfolgung und das Krieggeschehen, sowie Rebeckas Vergangenheit spielen eher nur eine Nebenrolle. Dennoch ein sehr unterhaltsames und berührendes Buch. Mit hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 05.01.2022

Eine spannende Fortsetzung

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein großer Rausch
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Magda Fuchs ist in Berlin angekommen, ihre Arbeit als Polizeiärztin ist anstrengend und auch grausam, wie der Fall der Mutter die sich noch zu ihrem Kind schleppt bevor sie ihren Verletzungen ...

Magda Fuchs ist in Berlin angekommen, ihre Arbeit als Polizeiärztin ist anstrengend und auch grausam, wie der Fall der Mutter die sich noch zu ihrem Kind schleppt bevor sie ihren Verletzungen erliegt.
Außerdem möchte sie sich in ihrer Praxis in Charlottenburg verwirklichen.
In den Nachkriegsjahren ist das Leben in Berlin nicht einfach, die Inflation, die Armut und die Verbrechen fordern Magdas ganzes Sein

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil einer Reihe über die starke Polizeiärztin. Auch diesmal ist es unheimlich spannend und sehr menschlich. Die Verbrechen sind grausam, die Armut. Aber alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch, trotz der Dramatik. Sehr gut recherchiert und sehr packend erzählt. Für mich eine sehr gelungene Fortsetzung, man sollte allerdings den ersten Teil vorher lesen, sonst fehlt ein wenig Hintergrundwissen. Eine spannende Geschichte, eine starke Frau und eine sehr bewegende Zeit.