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Veröffentlicht am 07.03.2018

Für mich leider eine Enttäuschung!

Weil ich Will liebe
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Vor über einem Jahr sind sich Layken und Will zum ersten Mal begegnet und nachdem sie die vielen Hindernisse, die das Leben ihnen in den Weg gestellt hat überwunden haben, sind die beiden endlich glücklich. ...

Vor über einem Jahr sind sich Layken und Will zum ersten Mal begegnet und nachdem sie die vielen Hindernisse, die das Leben ihnen in den Weg gestellt hat überwunden haben, sind die beiden endlich glücklich. Wäre da nicht die Vergangenheit, die Will plötzlich einholt.

Von "Weil ich Layken liebe" war ich im letzten Jahr restlos begeistert. Es gab viele liebenswerte Charaktere und eine spannende Handlung. Colleen Hoover konnte mich mit ihrer Geschichte einfach mitreißen und ich war emotional tief gerührt. Das alles habe ich in "Weil ich Will liebe" vermisst.

In diesem Buch ist Will der erzählende Protagonist und während er mir in "Weil ich Layken liebe" total sympathisch war, fragte ich mich in "Weil ich Will liebe" wo dieser charmante Typ von nebenan geblieben ist. Es gibt keine Seite, auf der nicht mindestens ein Mal steht wie sehr Will Layken liebt oder wie umwerfend er sie findet. Anfangs hat es mich ja sehr gefreut, dass die beiden trotz der schweren Schicksalsschläge so glücklich miteinander sind, aber schon nach kurzer Zeit gingen mir diese ständigen Liebesbekundungen wirklich auf die Nerven.

Auch von Laykens Entwicklung war ich wenig begeistert. Genau wie Will war sie war mir im ersten Band sehr sympathisch, aber auch sie verliert einiges an ihrem Charme, denn als es zwischen Will und Layken das erste Mal kriselt, verhält sie sich wie ein kleines Kind und lässt den armen Will nicht mal zu Wort kommen. Auch wenn der nicht mal wirklich mitbekommt, dass er die Beziehung vor die Wand gefahren hat..

Denn als Will an seinem ersten Tag im neuem Semester seine ehemals große Liebe Vaughn wiedertrifft, die einzige Frau mit der er je geschlafen hat und die ihm nach dem Tod seiner Eltern das Herz gebrochen hat, verschweigt er Layken die Tatsache, dass er seine Ex-Freundin dreimal die Woche sieht. Aber damit nicht genug! Vaughn will Will auch noch zurückgewinnen, was dazu führt, dass die Beziehung von Layken und Will plötzlich vor dem Ende steht.

Ich mag Liebesdreiecke überhaupt nicht und es war von Anfang an klar, dass Will absolut nicht an Vaughn interessiert ist, aber ich fand es sehr schade, dass diese kleine Geschichte mit Vaughn nicht weitergeführt wurde. Diese beteuert zwar, dass es der größte Fehler ihres Lebens war mit Will Schluss zu machen, aber als die Chance kommt mit einem anderen ihrer Ex-Freunde wieder zusammenzukommen, nutzt sie diese Chance und weg ist sie. Ich habe mich gefragt warum Colleen Hoover Vaughn wieder auf die Bildfläche hat treten lassen, wenn sie die Geschichte sowieso nicht durchzieht? Klar hat Vaughn mit ihren Auftauchen ja einiges zwischen Layken und Will zerstört, aber ehrlich gesagt war genau das total übertrieben.

Meine letzte Hoffnung habe ich an die Nebencharaktere geheftet. Und diese konnten mich dann nicht vollkommen enttäuschen. Sowohl Gavin als auch Eddie tauchen wieder auf, aber ich fand es sehr schade, dass die beiden nicht mehr im Mittelpunkt gestanden haben, denn auch in ihrem Leben passiert so einiges, dass viel interessanter war, als die Geschichte um Will und Lake. Aber das wurde natürlich nicht verfolgt.
Mein Highlight war jedoch Kiersten, die neue beste Freundin von Caulder und Kel, den jüngeren Brüdern von Will und Layken. Sie ist zwar erst elf Jahre alt, benimmt sich aber viel älter und lockert die Geschichte mit ihrem einzigartigen Benehmen einfach auf.

Fazit:
Ich bin absolut enttäuscht von dem Buch. Nachdem ich bei "Weil ich Layken liebe" einfach nicht mit dem Schwärmen aufhören konnte, finde ich bei "Weil ich Will liebe" immer mehr Gründe warum mir das Buch nicht gefallen hat. Wüsste ich es nicht besser, würde ich annehmen, dass die Bücher gar nicht zusammengehören.

Veröffentlicht am 31.12.2017

Habe deutlich mehr erwartet!

Magonia
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Aza Ray Boyle leidet seit ihrem ersten Lebensjahr an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr das Atmen fast unmöglich macht. Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag sieht sie am Himmel ein Luftschiff, das ...

Aza Ray Boyle leidet seit ihrem ersten Lebensjahr an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr das Atmen fast unmöglich macht. Kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag sieht sie am Himmel ein Luftschiff, das sonst keiner sieht und wenig später findet sie sich in der magischen Welt von Magonia wieder.

"Magonia" ist der erste Band einer Dilogie von Maria D. Headley, der überwiegend aus der Ich-Perspektive von Aza erzählt wird, aber auch in die Sicht ihres besten Freundes Jason durften wir hin und wieder eintauchen.

Mit den beiden Protagonisten habe ich mich sehr schwer getan und so bin ich leider mit keinen der beiden wirklich warm geworden.
Aza weiß, dass sie an ihrer seltsamen Krankheit irgendwann sterben wird. Die Ärzte halten es für ein Wunder, dass sie überhaupt älter als fünfzehn Jahre geworden ist. Aza ist sehr sarkastisch und versucht immer stark zu sein. Sie hat eine spezielle Art an sich, mit der ich besonders am Anfang des Buches einfach nicht klargekommen bin.
Auch der hochintelligente Jason machte es mir nicht leicht. Er und Aza sind seit Jahren die besten Freunde und er würde alles für sie tun, denn er ist heimlich in Aza verliebt. Jason war mir fast schon zu speziell. In Stresssituationen sagt er die Nachkommastellen von Pi auf und für seine sechzehn Jahre hat er bereits einen Haufen von wichtigen Kontakten, die ihm alle möglichen Informationen besorgen.

Die Handlung hat sehr lange gebraucht, bis sie mich packen konnte, dabei gefällt mir die Idee von Magonia wirklich gut!
Kurz, nachdem Aza ein Luftschiff am Himmel gesehen hat, erleidet sie einen Anfall, bei dem sie keine Luft mehr bekommt. Sie erwacht an Bord der Amina Pennarum, einem Schiff aus Magonia, umgeben von Rostrae, einer Mischung aus Menschen und Vögeln. Gemeinsam mit Milekt, ihrem Canwr, der sich in ihrer Lunge eingenistet hat, kann sie mit ihrem Gesang besondere Dinge bewirken, was sie zu einer wichtigen Schachfigur macht.

Die Idee von Magonia und seinen vogelähnlichen Bewohnern fand ich super, aber ich habe das Gefühl, dass Maria D. Headley viel mehr aus dieser hätte herausholen können! Bei vielen Dingen hatte ich außerdem den Eindruck nur an der Oberfläche gekratzt zu haben, was ich wirklich schade fand! Viele Entwicklungen gingen mir dann auch noch zu schnell, da hätte sich die Autorin gerne mehr Zeit nehmen dürfen, auch um ihrer Welt etwas Tiefe zu geben.
Lange konnte mich die Geschichte auch nicht wirklich fesseln. Die letzten hundert Seiten haben mir deutlich besser gefallen, denn es gab ein spannendes Finale! Allerdings sind dann die letzten zwanzig Seiten angebrochen und wieder gab es eine Entwicklung, die mir nicht ganz so gut gefallen hat.
Man merkt, dass bei "Magonia" viele Dinge für mich nicht gepasst haben, schade, denn die Idee war wirklich gut!

Fazit:
Von Maria D. Headleys "Magonia" habe ich deutlich mehr erwartet!
Ich habe mich leider sehr schwer getan, was die Charaktere und die Geschichte anging. Weder mit Aza, noch mit Jason bin ich wirklich warm geworden und die Handlung konnte mich lange Zeit nicht mitreißen. Die Idee von Magonia fand ich spannend, aber auch hier hatte ich den Eindruck, dass Maria D. Headley mehr hätte herausholen können.
Schade, für mich hat hier vieles nicht gepasst und so vergebe ich leider nur zwei Kleeblätter.

Veröffentlicht am 30.10.2017

Konnte mich leider nicht mitreißen!

Herrscherin der tausend Sonnen
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Rhiannon Ta'an ist die letzte lebende Erbin der Ta'an Dynastie und soll an ihrem sechzehnten Geburtstag zur Kaiserin gekrönt werden.
Doch Rhees Familie hat viele Feinde und diese haben es nun auch auf ...

Rhiannon Ta'an ist die letzte lebende Erbin der Ta'an Dynastie und soll an ihrem sechzehnten Geburtstag zur Kaiserin gekrönt werden.
Doch Rhees Familie hat viele Feinde und diese haben es nun auch auf ihr Leben abgesehen.

"Herrscherin der tausend Sonnen" ist der Auftakt von Rhoda Bellezas gleichnamiger Dilogie und wird aus den abwechselnden personalen Erzählperspektiven von Prinzessin Rhiannon - Rhee - Ta'an und dem UniForce Soldaten Alyosha - Aly - Myraz erzählt.

Rhee ist die letzte überlebende Erbin der herrschenden Ta'an Dynastie, seit ihre Eltern und ihre Schwester Josselyn vor ein paar Jahren bei einem Anschlag ums Leben gekommen sind. Rhee möchte nichts lieber, als ich Familie zu rächen und mit dem Tag ihrer Krönung rückt auch der Tag näher, an dem sie ihrem Feind gegenüberstehen wird und endlich Rache nehmen kann. Doch dann wird ein Anschlag auf Rhees Leben verübt und sie muss fliehen.
Aly ist ein Soldat der UniForce, dem Militär des Planeten Kalu, und ein gefeierter DroneVision Star, doch als Wraetaner ist er immer noch vielen Feindseligkeiten ausgesetzt. Denn Wraeta hatte sich im Großen Krieg mit dem Planeten Fontis gegen Kalu verbündet. Als die Nachricht von Rhees vermeintlichen Tod an die Öffentlichkeit gelangt, wird Aly zum Sündenbock gemacht und auch er muss fliehen, bis er seine Unschuld beweisen kann.

Ich hatte leider Schwierigkeiten mit den beiden Protagonisten warm zu werden. Rhee war mir an manchen Stellen viel zu leichtgläubig, selbstsüchtig und zu versteift auf ihre Vergangenheit, auch wenn mir ihr Mut wiederum richtig gut gefallen hat. Auch mit Aly habe ich mich schwergetan und so konnte ich leider nicht so mit den Charakteren mitfiebern, wie ich es mir gewünscht hätte.

Auch die Handlung konnte mich nicht komplett mitreißen, denn ich fand sie stellenweise wirklich langatmig und sehr sprunghaft. Aly und Rhee sind beide auf der Flucht und landen dabei auf sehr vielen unterschiedlichen Planeten. Viele der Kapitel endet mit einen kleinen Cliffhanger, sodass man wirklich gespannt war, wie es mit dem Charakter weitergehen würde. Leider gingen dann die nächsten Kapitel oft nicht an der Stelle weiter, wo das letzte aufgehört hat, sondern sind schon etwas weiter und die meist spannende Situation ist bereits überstanden, was ich sehr schade und manchmal auch verwirrend fand!
Ich habe das Gefühl, dass in der Geschichte viel Potenzial steckt, was Rhoda Belleza aber nicht ganz ausgeschöpft hat. Die Welt, oder besser gesagt, das Universum mit den vielen Planeten und den verschiedenen Bewohnern, finde ich wirklich interessant! Aber mir haben die tiefer gehenden Erklärungen gefehlt! Viele Sachen werden einfach nur benannt, manches auch mit eigenen Begriffen, aber kaum etwas wird ausführlicher erklärt, sodass bei mir der Eindruck entstand, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Sehr schade, denn wie gesagt, die detailreichen Ideen der Autorin haben mir echt gut gefallen!

Fazit:
Von "Herrscherin der tausend Sonnen" von Rhoda Belleza habe ich deutlich mehr erwartet!
Ich bin mit den Protagonisten Rhee und Aly nicht wirklich warm geworden und auch die Geschichte konnte mich nicht komplett mitreißen. Die Welt hat mir zwar gut gefallen, aber hier haben mir die Erklärungen gefehlt, sodass ich den Eindruck hatte, bei vielen Dingen nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Ich finde, dass viel Potenzial in der Geschichte steckt, dass nicht komplett ausgeschöpft wurde und so vergebe ich leider nur zwei Kleeblätter für diesen Auftakt.

Veröffentlicht am 24.06.2017

Hatte mir mehr erhofft

Wie die Luft zum Atmen
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Jeder in Meadows Creek hat Elizabeth vor ihrem neuen Nachbarn Tristan Cole gewarnt. Doch Elizabeth sieht die Trauer und den Verlust in ihm, zwei Gefühle, die ihr absolut nicht fremd sind. Sie schlägt alle ...

Jeder in Meadows Creek hat Elizabeth vor ihrem neuen Nachbarn Tristan Cole gewarnt. Doch Elizabeth sieht die Trauer und den Verlust in ihm, zwei Gefühle, die ihr absolut nicht fremd sind. Sie schlägt alle Warnungen in den Wind und bietet ihm ihre Freundschaft an.

"Wie die Luft zum Atmen" ist der Auftaktband zu Brittainy C. Cherrys Romance-Elements Reihe. Dieses Buch erzählt, aus abwechselnden Ich-Perspektiven der beiden Protagonisten, die Geschichte von Elizabeth Bailey und Tristan Cole.

Das Buch hat für mich super angefangen, denn die Geschichte von Elizabeth und Tristan konnte mich sofort fesseln. Beide haben im letzten Jahr geliebte Menschen verloren. Elizabeth und ihre Tochter Emma haben ihren Mann und Vater Steven verloren und Tristan seine Frau Jamie und seinen Sohn Charlie. Den Verlust haben die beiden noch lange nicht überwunden, aber Liz und Tristan finden in den jeweils anderen einen Leidensgenossen.
Während Tristan aber sehr abweisend auf Liz reagiert und sie nicht in sein Leben lassen will, gibt Liz nicht auf, denn sie kann unter Tristans harte Schale sehen und versteht ihn.
Der Beginn der Geschichte hat mir also wirklich gut gefallen, aber die Geschichte konnte mich im weiteren Verlauf immer weniger begeistern. Tristan und Elizabeth beginnen miteinander zu schlafen, um sich an ihre verlorenen Partner zu erinnern und ab hier konnte mich die Geschichte kaum noch berühren. Die Entwicklung der Liebesgeschichte ging mir viel zu schnell und ich konnte sie dann leider auch nicht mehr komplett nachvollziehen. Sehr schade, denn es gab auch viele Stellen, wo Liz und Tristan mir richtig gut zusammen gefallen haben, aber irgendwie habe ich das Prickeln zwischen den beiden vermisst.

Leider war es nicht nur die Liebesgeschichte, die mir nicht ganz so gut gefallen hat, auch mit den Nebencharakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Faye ist die beste Freundin von Elizabeth, die sehr überdreht und mir einfach zu viel des Guten war. Sie hat mir aber immerhin noch besser gefallen, als Tanner, der beste Freund von Steven, denn seine Rolle in der Geschichte hat mir gar nicht gefallen.
Dagegen hat mir Elizabeths bezaubernde Tochter Emma richtig gut gefallen, denn sie hat viel Licht in diese Geschichte gebracht!

Auch die Entwicklung der Geschichte zum Ende hin konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es wurde nochmal spannend, das kann ich nicht leugnen, aber für meinen Geschmack war es etwas zu dramatisch und mir hätte das Buch mit einem anderen Showdown wahrscheinlich deutlich besser gefallen.

Fazit:
"Wie die Luft zum Atmen" von Brittainy C. Cherry hat für mich stark begonnen und wurde im weiteren Verlaufdann leider immer schwächer.
Zu Beginn konnte ich noch mit Tristan und Elizabeth mitfiebern, doch die Entwicklung der Liebesgeschichte ging mir viel zu schnell und konnte mich auch nicht wirklich berühren.
Ich hatte mir von diesem Buch deutlich mehr erhofft und so vergebe ich gute zwei Kleeblätter.

Veröffentlicht am 14.05.2017

Schwacher Abschluss!

Bound to You
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"Eden" ist der dritte und letzte Band von Jamie McGuires Bound to You Trilogie, der, wie bereits die vorherigen Bände, aus der Ich-Perspektive von Nina Grey erzählt wird.

Schon der zweite Band konnte ...

"Eden" ist der dritte und letzte Band von Jamie McGuires Bound to You Trilogie, der, wie bereits die vorherigen Bände, aus der Ich-Perspektive von Nina Grey erzählt wird.

Schon der zweite Band konnte mich nicht nicht wirklich vom Hocker reißen, weil die Geschichte mich einfach nicht packen konnte. Leider änderte sich daran auch beim Abschluss der Trilogie nichts.
Die Geschichte war mir irgendwie zu unspektakulär, die Bedrohungen durch die Dämonen waren zwar nicht harmlos, aber ich fand, dass die Charaktere damit zu leichtes Spiel hatten. Ich habe außerdem das Gefühl, dass man aus der Grundidee viel mehr hätte machen können. So blieben die Dämonen seltsam blass und standen viel zu sehr im Hintergrund, auch weil man nicht allzu viel über diese Gegner erfahren hat.

Auch die Liebesgeschichte von Nina und Jared konnte für mich nichts mehr rausreißen. Die beiden sind nun seit drei Jahren zusammen, verlobt und nun auch verheiratet. Nina erwartet ein Kind von Jared, was sie zum Angriffsziel der Dämonen macht.
Ich hatte schon beim zweiten Band das Gefühl, dass es nichts neues mehr zwischen ihnen gibt. Die beiden sind ein eingespieltes Team und ich habe die großen Gefühle zwischen ihnen vermisst, oder sie konnten mich einfach nicht erreichen. Bis auf ein paar kleine Meinungsverschiedenheiten waren die beiden immer ein Herz und eine Seele, was für mich auf Dauer einfach langweilig war.
Jared ist Ninas Schutzengel, ihr Beschützer und er packt Nina immer in Watte, was natürlich auch verständlich ist, mir aber irgendwo auch auf die Nerven ging. Nina dagegen wird immer stärker, im wahrsten Sinne des Wortes, denn ihre Schwangerschaft verleiht ihr übermenschliche Fähigkeiten, sodass sie eigentlich keinen Schutz mehr braucht. Höchstens vor sich selbst, denn Nina ist nicht unbedingt dafür bekommt, rationale und kluge Entscheidungen zu treffen.

Man merkt schon, dass mich mehrere Dinge gestört haben, was ich echt schade finde! Die Trilogie hatte mit "Providence" einen vielversprechenden Auftakt, aber danach ging es leider bergab. Weder die Liebesgeschichte von Nina und Jared, noch die beiden Charaktere an sich konnten mich begeistern und auch die Handlung konnte mich nicht mitreißen. Die Kämpfe konnten mich überhaupt nicht packen und ich konnte einfach nicht mit Jared und Nina mitfiebern.
Meine Lichtblicke waren eher die Nebencharaktere, allen voran Claire und Ryan und auch Beth und Bex mochte ich richtig gerne.
Ich hatte mir von den Büchern mehr erhofft, aber ich hoffe natürlich, dass andere Leser mit dieser Trilogie mehr Freude haben!

Fazit:
Von "Eden", dem Abschluss von Jamie McGuires Bound to You Trilogie hätte ich mir deutlich mehr erhofft!
Wie bereits der zweite Band, konnte mich der dritte auch kaum mitreißen und so bin ich schon fast froh, dass die Reihe zu Ende ist. Ich vergebe zwei Kleeblätter für ein schwaches Finale.