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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2022

Durchschnittlicher Serienauftakt

Blutzahl
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Die hier als Duo auftretenden Autoren kennt der interessierte Krimi-Leser ja schon aus deren jeweils eigenen Krimi-Reihen. Die Wisting-Reihe von J. L. Horst und die Hennig Juul-Reihe von Enger konnten ...

Die hier als Duo auftretenden Autoren kennt der interessierte Krimi-Leser ja schon aus deren jeweils eigenen Krimi-Reihen. Die Wisting-Reihe von J. L. Horst und die Hennig Juul-Reihe von Enger konnten mich durchaus überzeugen. Umso gespannter war ich nun, ob es auch bei einem Gemeinschaftsprojekt funktionieren würde. Und der Beginn ist aus meiner Sicht wirklich gelungen, rasant und fesselnd mit einer überzeugenden Handlung. Mit dem Zeitpunkt der Vorstellung der ermittelnden Hauptfiguren Emma Ramm und Alexander Blix fällt der Spannungsbogen dann doch rapide ab. Die Beiden werden sehr gut charakterisiert, was ja nicht schlecht ist, aber der Krimihandlung ist es in diesem Umfang und zu diesem Zeitpunkt nicht förderlich. Aber es lohnt sich diese Passage zu überstehen, denn plötzlich nimmt das Geschehen wieder an Fahrt auf und kann bis zum Ende doch noch in weiten Teilen überzeugen.
Durch die nicht zu langen Kapitel und den doch sehr eingängigen und anschaulichen Schreib- und Erzählstil, liest sich der Krimi flott aus.
Auch wenn der Krimi mich nicht durchgängig fesseln konnte, war er aber ein kurzweiliger und unterhaltsamer Serienauftakt mit zwei Hauptprotagonisten, die noch einiges an Potential für weitere Folgen haben. „Blutzahl“ hat noch Luft nach oben, deshalb vergebe ich 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Mäßig spannend

Im Schatten des Syndikats
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Dies ist nun der 2. Fall für DC Lucy Clayburn, Polizistin in Manchester. Was nicht viele wissen, ihr Vater ist ein gefährlicher Gangster und Lucy arbeitet hart daran, das zum einen dieser Fakt nicht öffentlich ...

Dies ist nun der 2. Fall für DC Lucy Clayburn, Polizistin in Manchester. Was nicht viele wissen, ihr Vater ist ein gefährlicher Gangster und Lucy arbeitet hart daran, das zum einen dieser Fakt nicht öffentlich wird und sie zum anderen ihre Fälle löst um es ins Raubdezernat zu schaffen. Während ihrer Ermittlungen nun entdeckt sie eine Verbindung, die sich als tödlich erweisen könnte.
Das klang für mich schon spannend, aber wie schon in der Heckenburg-Reihe tendiert der Autor auch hier dazu, die Handlung zu überfrachten. Ich hatte so meine liebe Not bei der Vielzahl an Figuren den Überblick zu behalten und somit der Handlung folgen zu können. Wirklich überzeugt hat mich dieser 2. Teil der Reihe nicht und ich vergebe deshalb 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Betrug beim Casting

Die drei !!!, 2, Betrug beim Casting (drei Ausrufezeichen)
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Kim, Franzi und Marie sind drei Freundinnen, die gern mysteriösen Vorkommnissen auf die Spur kommen. Kim, die Gründerin des Detektivclubs, liebt Krimis und sieht sich hier als die mit dem richtigen Gespür ...

Kim, Franzi und Marie sind drei Freundinnen, die gern mysteriösen Vorkommnissen auf die Spur kommen. Kim, die Gründerin des Detektivclubs, liebt Krimis und sieht sich hier als die mit dem richtigen Gespür für das Kriminelle. Franziska, genannt Franzi ist die Sportliche und muss deshalb des öfteren die Verfolgung aufnehmen. Und dann ist da noch Marie, die gern in andere Rollen schlüpft, was bei manchem Fall schon sehr hilfreich sein kann.

Ein Casting - was für eine tolle Sache und genau das Richtige für Marie, die daran teilnehmen will. Doch was ist das für eine Wertung? Hier stimmt doch was nicht. Die drei stecken in ihrem nächsten Fall und decken betrügerische Machenschaften auf.

Auch ihr neuester Fall, der wieder viel Spannung und Girlpower (nicht nur) für Mädchen garantiert, zeigt, wie clever und mutig die drei Freundinnen zur Sache schreiten um den Fall mit Bravour zu lösen.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Hatte mir mehr versprochen

Gotteszahl
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Im neuen, 4. Fall für Johanne Vik, Profilerin und Kommissar Yngvar Stubo, beginnt eine weihnachtliche Hochzeit in einem eleganten Osloer Hotel für beide mit einem Schockmoment, als Johannes Tochter von ...

Im neuen, 4. Fall für Johanne Vik, Profilerin und Kommissar Yngvar Stubo, beginnt eine weihnachtliche Hochzeit in einem eleganten Osloer Hotel für beide mit einem Schockmoment, als Johannes Tochter von einem mysteriösen Fremden gerettet wird. Wie kommt sie da hin und wer ist ihr Retter? Um diese Fragen entspinnt sich nun dieser seltsame neue Fall um Morde, Hassgruppen, Fanatiker. Wie so oft bei Anne Holt verzweigt sich die Geschichte in zu viele Details und Parallelgeschichten, die die Handlung zu unübersichtlich werden lassen und dann mit einem Knalleffekt zu Ende gebracht werden. Für Nichtkenner der Serie wird zu dem das Verhältnis der Patchworkfamilie und die Bezüge auf vorangegangene Teile der Serie es nicht einfacher machen der Story zu folgen. Auch die seitenlangen Erörterungen um die Krankheit der Tochter nahm viel von der Krimispannung, insofern sie denn dann mal aufkam. Alles in allem zwar ein gut lesbares Buch, auch wenn für mich die Geschichte sehr konstruiert erzählt war. Ich bewerte „Gotteszahl“ mit 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 21.01.2022

Schwächster Teil der Reihe

Blutsbande
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„Blutsbande“ ist bereits der 7. Teile um den schwedischen Kommissar Sjöberg. Leider ist dies der bisher schwächste Teil der Reihe, wirkt er doch zum Ende hin schon arg konstruiert. Was eigentlich als spannender ...

„Blutsbande“ ist bereits der 7. Teile um den schwedischen Kommissar Sjöberg. Leider ist dies der bisher schwächste Teil der Reihe, wirkt er doch zum Ende hin schon arg konstruiert. Was eigentlich als spannender Fall beginnt bekommt zunehmend „Kommissar Zufall“ an die Seite gestellt und wird somit immer unrunder. Auch die Bezugnahme auf einen in einem Vorgänger behandelten Fall dürfte bei Neueinsteiger für wenig Lesevergnügen sorgen, denn eine kurze Zusammenfassung der damaligen Erkenntnisse sucht man vergebens. Mit dem letztlich präsentierten Täter hätte ich niemals gerechnet, kam er doch nur sehr sporadisch im gesamten Werk vor. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und gut zu lesen, und die einzelnen Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail beschrieben.
Mein Fazit: Dieser Krimi ist routiniert aber leider auch etwas zu konstruiert erzählt. Um das volle Leseerlebnis zu haben, sollte man die Vorgänger schon kennen. Für mich war dieser Teil leider nur Mittelmaß und deshalb vergebe ich 3 von 5 Sterne.